27
Sep
2004

Ängste, Bedenken und Sorgen der Bevölkerung ernst nehmen

Gitta Connemann kritisiert die Mobilfunk-Betreiber
http://www.buergerwelle.de/body_newsletter_270904.html

Omega: so sehr die Initiative der CDU zu begrüßen ist, eigentlich ist es ein trauriger Witz, dass immer noch die Frage gestellt wird und erforscht werden soll, ob Menschen durch Mobilfunk geschädigt werden. Das ist doch schon längst hinreichend dokumentiert. Man kann sich vorstellen, was dies wieder einen Zeitgewinn für die Mobilfunkbetreiber beim ungestörten Aufbau ihre Netze bedeutet, wenn immer wieder diese Frage offen gehalten wird und durch den trägen politischen Entscheidungsprozeß gezogen wird – bis zum „Nimmerleinstag“, ohne Rücksicht darauf, welche Schäden der gepulste Mobilfunk in der Zwischenzeit bei Mensch, Tier und Natur anrichtet. Schon gar nicht kann man die von allen Politikern immer wieder gewählten Ausdruck hören „Man nehme die Sorgen, Bedenken und Ängste der Menschen“ ernst. Diese Redewendung ist so abgedroschen wie überflüssig. Sie suggeriert ein tatsächliches Interesse der Politiker an der Sache, die aber nicht in Taten umgesetzt wird, sondern hohl und überflüssig ist. Wenn man die Sorgen und Ängste der Bevölkerung wirklich ernst nähme, gäbe es keinen gepulsten Mobilfunk mehr. Der Begriff „Ängste und Sorgen“ suggeriert zudem, dass es nicht um tatsächlich schon eingetretene gesundheitlichen Schäden bei Mensch, Tier und Natur geht, sondern dass die Gefahr eher hypothetisch und psychosomatisch sei. Dies ist eine Verhöhnung der Mobilfunkopfer!

http://omega.twoday.net/search?q=Mobilfunk+und+Gesundheit


Dr.-Ing. Hans Schmidt zum Staatsminister für Landesentwicklung und Umweltfragen, Dr. Werner Schnappauf : „Sie schreiben zwar immer wieder, „dass die Bayerische Staatsregierung die Zweifel und Ängste zum Thema Mobilfunk überaus ernst nimmt“, aber Ihre konkreten Reaktionen sehen anders aus : Sie antworten einfach nicht mehr und lassen die Bürger mit ihren Sorgen allein, was sollen die Bürger von einer Wissenschaft halten, die sagt, sie findet keine ursächlichen Zusammenhänge zwischen Mobilfunkstrahlung und Gesundheitsstörungen, wenn viele Menschen am eigenen Leib spüren, dass ihre Beschwerden deutlich zurückgehen, wenn sie sich aus der massiven Strahlenbelastung entfernen? Muss sich die Realität dem wissenschaftlichen Kenntnisstand anpassen oder sollte die Wissenschaft nicht eher demütig sagen, sie weiß hier momentan nicht weiter, anstatt kategorisch zu behaupten, es gäbe „im Ergebnis keine wissenschaftlich belastbaren Hinweise dafür, dass die Strahlung von Mobilfunksendern in der Umgebung außerhalb des Sicherheitsabstandes zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen führt“? Und was sollen die Bürger von einer Politik halten, die das Vorsorgeprinzip so interpretiert, dass Forschung ausreicht, obwohl Feuer unterm Dach und dringender Handlungsbedarf gegeben ist? Wenn in der Geschichte der Menschheit die Verantwortlichen sich ebenso unverantwortlich verhalten hätten mit dem Hinweis, man wisse nicht die Ursache für Pest, Cholera, Typhus oder andere tödliche Epidemien, wäre die Menschheit vielleicht ausgestorben, früher wurde auf Verdacht gehandelt, um Schlimmeres zu verhüten - heute gibt es offensichtlich keine Verantwortlichen mehr“.

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Verleumdungstaktik der Politik

Den von oft hochkarätigen und gut dotierten Wissenschaftlern bei offiziellen Anlässen verbreiteten Desinformationen begegne ich immer wieder mal mit einem Brief nach etwa dem folgenden Muster:


Sehr geehrter Herr Professor Hagenauer,
es verwundert mich sehr, dass unter Ihrer Mitwirkung zum Thema Mobilfunk von der Bay. Akademie der Wissenschaften das Resümee gezogen wird, es gäbe unterhalb der thermischen Grenzen keine Gesundheitsstörungen. Als Allgemeinarzt habe ich mehrfach Patienten erlebt, die eindeutig durch Mobilfunk krank geworden sind und ihre Beschwerden nach einer entsprechenden Sanierung verloren haben.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass Sie als Fachmann solche nicht gerade seltenen Beobachtungen nicht kennen. Warum ignorieren Sie sie? Muss ich hier wieder einmal davon ausgehen, dass Geld schwerer wiegt als die wissenschaftliche Wahrheit und als die Gesundheit der Bevölkerung. Wie lange werden Sie diese Verleumdungskampagne bezüglich der Gesundheitsschäden durch Mobilfunk noch durchhalten können?

Für Tausende von Bürgerinitiativen und all die leidenden Betroffenen sind Sie jetzt schon unglaubwürdig, und für Ihre forschenden Kollegen, die die Situation durchschauen, ohnehin schon lange.

Ich muss schon fragen, für wie dumm hält man uns Bürger eigentlich, wenn gebetsmühlenartig diese immer offensichtlicher werdenden Gesundheitsschäden von einer inzwischen sehr wohl bekannten Gruppierung von Personen immer wieder geleugnet werden, dann aber doch Vorsichtsregeln gegeben werden.

Wenn eines Tages all dies ans Tageslicht kommt und die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden, können Sie nicht sagen, sie hätten nichts gewusst und sich aus der Affäre ziehen.

Aus diesen meinen etwas emotionalen Ausführungen sollte Ihnen klar werden, wie ernst die Lage ist. Stellen Sie sich als Wissenschaftler klar auf die Seite der Wahrheit und flüchten sich nicht in unerfüllbare Beweis-Szenarien der Schäden durch Mobilfunk und in die Länge gezogene Studien.

Der Großversuch an vielen Hundert Millionen Menschen und auch Tieren und Pflanzen weltweit läuft seit wenigstens 10 Jahren. Es ist genügend Beobachtungsmaterial vorhanden, man braucht es nur zur Kenntnis zu nehmen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Dietrich Grün


In der Regel erfolgt auf solche Briefe natürlich keine Antwort, das ist auch nicht meine Absicht. Aber die betreffenden Personen wissen dann, dass man sehr wohl weiß, was hier gespielt wird, und was sie selbst eigentlich auch wissen müssten. Mit solch einem Wissen im Hintergrund lügt es sich nicht mehr so leicht, und dazu noch, wenn einem klar gemacht wird, dass man mehr und mehr an Glaubwürdigkeit verliert und eigentlich auf verlorenem Posten kämpft, denn die Wahrheit lässt sich nicht allezeit unterdrücken.


Quelle: http://de.groups.yahoo.com/group/elektrosmog-liste/message/5393


Omega siehe auch „Niedersachsen: Grenzwerte werden deutlich unterschritten - Keine Gefahr für Anwohner durch Mobilfunk?“ unter: http://omega.twoday.net/stories/768857/

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Mobilfunk und Gesundheit
http://omega.twoday.net/stories/303598/

Wissenschaft und Mobilfunk
http://omega.twoday.net/stories/293807/
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