Mobilfunk

30
Jun
2004

DIE ZEIT IST REIF FÜR ALTERNATIVEN ZUR DER PRIMITIVEN INSTALLATIONSART DES GSM /UMTS MOBILFUNKES

DNA- Veränderungen sind Grundlage des Krebsgeschehens! Gehäufte Krebsfälle um die Sendeanlagen, auch hier in Thüringen, deren ungewöhnliche Verläufe, aktuelle wissenschaftliche Hinweise, machen Vorsorge laut dem EG Recht unabdingbar und sofort nötig!

In Westhausen werden die Kindergartenkinder direkt aus unmittelbarer Nachbarschaft seit März 2002 durch eine Richtantenne voll bestrahlt, und unter den Anwohnern sind bereits mehrere letal verlaufene Krebsfälle aufgetreten.

Dabei hat sich auch die Bundesrepublik im Rahmen der EG verpflichtet, verantwortlich Vorsorge für ihre Bürger zu betreiben, und dies auf hohem Schutzniveau:

Ausschnitte aus „Die Anwendbarkeit des Vorsorgeprinzips“ (KOM(2000) 1 – C5-0143/2000 – 2000/2086(COS)):

.....wonach das Vorsorgeprinzip in all den Fällen anwendbar ist, in denen wissenschaftliche Beweise nicht ausreichen, keine eindeutigen Schlüsse zulassen oder unklar sind, begründeter Anlass zur Besorgnis über die Möglichkeit besteht, dass potenziell schädliche Folgen für die Umwelt und die Gesundheit von Menschen, Tieren und Pflanzen eintreten, die mit dem gewählten Schutzniveau unvereinbar sind;

.....stellt fest, dass ein begründeter Anfangsverdacht oder Erfahrungswerte ebenfalls zur Anwendung des Vorsorgeprinzips führen müssen;

...wünscht, dass die Kommission bereits während der laufenden Reflexionsphase mit Arbeiten zu den Auswirkungen der Anwendung des Vorsorgeprinzips auf das Haftpflichtrecht beginnt;

...ist der Auffassung, dass es, wenn das Vorsorgeprinzip effizient und glaubwürdig angewandt werden soll, wichtig ist, alle Hauptbeteiligten, gegebenenfalls auch Vertreter der Bürgergesellschaft, in die politischen Entscheidungen, die im Rahmen der Anwendung des Prinzips getroffen werden, einzubeziehen; fordert die Kommission auf, sich bei der WTO und beim Europäischen Gerichtshof dafür einzusetzen, dass bei der Beilegung von Streitigkeiten, die auch das Vorsorgeprinzip betreffen, alle Hauptbeteiligten das Recht erhalten sollten, entweder schriftlich oder persönlich relevante Informationen beizusteuern und rechtzeitig Informationen zu erhalten;

.... der Schutz der menschlichen Gesundheit und der Umwelt muss Vorrang vor jeder anderen Erwägung haben, .... fordert nachdrücklich, dass die Beteiligten in einem möglichst frühen Stadium Vorschläge zur Ablösung der als gefährlich geltenden Produkte unterbreiten.

... es gibt keine Mindestrisikoschwelle, unterhalb deren das Vorsorgeprinzip nicht berücksichtigt werden muss, und daher kann es selbst bei geringem Risiko herangezogen werden,

.... der Beweis eines Kausalzusammenhangs zwischen dem Umstand oder dem Produkt, von dem ein potentielles Risiko ausgeht, und den befürchteten Auswirkungen muss nicht erbracht werden,.....

... vertritt die Auffassung, dass der Grundsatz der Verbraucherinformation und der Wahlfreiheit gewahrt werden sollte und dass, wo immer möglich, die Verbraucher selbst die Möglichkeit haben sollten, aufgrund ausreichender Informationen eine Entscheidung über die Risiken der Produkte, die sie erwerben, zu treffen;.....

Wie lange soll nach einseitig die Kommunikationsanbieter auf Kosten der Nutzer und Anwohner der Sendeanlagen vor den Konsequenzen ihrer Technologie beschützt werden, und ihre Rechte weiter ausgebaut werden?

Wie können kleine Sendeanlagen völlig (Bau-) genehmigungsfrei errichtet werden, wenn auch diese, die Gesundheit der Anwohner beeinträchtigen können, und die Unversehrtheit der eigenen vier Wände und des Körpers nicht mehr gegeben ist?

Wie lange wollen wir die Kinder noch diese möglichen, drastischen Gefahr während ihrer körperlichen Entwicklung aussetzen, in der der Körper weitaus empfindlicher ist?

Wie lange wollen wir uns noch taktische Argumente anhören, die im Endeffekt darauf hinauslaufen, dass unsere Wissenschaftler bisher mit ihrer Forschung die Sache nicht exakt klären können, somit keinen kausalen Schädigungsbeweis führen können und somit die potentielle Schädigung ohne Einschränkungen ausgebaut, sogar noch verstärkt werden darf / kann?

Es geht anders, es gibt Alternativen für mobile Kommunikation auch mit GSM Geräten!

aGSM trennt und verbindet....

mehr zu aGSM unter Stoppschild.de


mit den besten Wünschen an alle Handynutzer... bleibt gesund!

Bernd Schreiner

Freier Architekt, Dipl.-Ing.(FH), Öffentlichkeitsarbeit, +Landesverband Thüringen+
Bürger gegen Elektrosmog, http://www.buerger-gegen-esmog.de ,
mail@landesverband-thueringen.de

036875 fon 69873 fax 69874, 98663 Westhausen/Thüringen


Dies ist ein Kommentar zu:

Neuer Zündstoff für Diskussion über Handy-Gefahr

http://omega.twoday.net/stories/253511/

28
Jun
2004

BGH billigt Grenzwerte für Mobilfunk-Strahlen

"Weiterkämpfen"

Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe hat eine Klage von Bruchköbeler Mobilfunkgegnern gegen eine Sendeantenne im Kirchturm zurückgewiesen. Dazu heißt es in zwei Leserbriefen:

Dieses Urteil des BGH bietet keinen Anlass zur Resignation. Leserbriefe Frankfurter Rundschau 24-02-04 zum BGH Urteil. Immerhin ist doch jetzt höchstrichterlich festgestellt, dass die untergeordneten Gerichte aufgefordert sind, nach eigenem Ermessen die Beweise Recht suchender Bürger für durch Mobilfunksendeanlagen zu befürchtende Gesundheitsgefährdungen zu prüfen und zu einem eigenen, individuellen Ergebnis im Einzelfall zu kommen. Die Vorgaben des Bundesgerichtshofs sind insoweit eindeutig.

Danach haben die Grenzwerte der 26. Bundes-Immissions-Schutzverordnung (BImSchV) zunächst die Indizwirkung, dass Bürger durch in der Nähe ihrer Wohnungen befindliche Mobilfunksendeanlagen diese nur "unwesentlich" beeinträchtigen. Diese Indizwirkung kann jedoch bei wissenschaftlich begründeten Zweifeln und dem fundierten Verdacht bestehender Gesundheitsgefährdungen, die nicht ins Blaue hinein von betroffenen Bürgern vorgetragen werden, durchaus erschüttert werden, und zwar durch Vorlage neuerer Forschungsergebnisse, die die Grenzwerte in Frage stellen und deshalb dazu führen, dass die untergeordneten Gerichte auf eine Umkehr der Beweislast dahingehend zu erkennen haben, dass nunmehr die Mobilfunkbetreiber die Ungefährlichkeit der von ihren Anlagen ausgehenden Strahlung nachweisen müssen.

Genau dies war bisher nicht der Fall. Nur allzu gerne haben sich bisher die untergeordneten Gerichte auf die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts zurückgezogen und diese dahingehend interpretiert, dass ihnen eine eigene Beweisaufnahme verboten sei, solange die Grenzwerte der BImSchV noch gelten. Von Recht suchenden Bürgern vorgelegte, neueste wissenschaftliche Ergebnisse und Beurteilungen unabhängiger Wissenschaftler weltweit wurden unter diesem Gesichtspunkt einfach nicht beachtet.

Dies ist nach dem Urteil des Bundesgerichtshofs nun nicht mehr möglich. Vielmehr ist jeder einzelne, mit einer Mobilfunkstreitigkeit befasste Richter aufgerufen, nach seinem eigenen Gewissen und Ermessen die ihm vorgelegten wissenschaftlichen Ergebnisse zu prüfen und zu entscheiden, ob diese begründete Zweifel und den fundierten Verdacht bestätigen, dass die Grenzwerte der BImSchV die Bürger gerade nicht vor gesundheitlichen Beeinträchtigungen durch Mobilfunksendeanlagen schützen. Keineswegs fordert der Bundesgerichtshof also den Beweis für eine Gesundheitsgefährdung durch Mobilfunksendeanlagen, sondern von den betroffenen Bürgern nur noch den Nachweis wissenschaftlich begründeter Zweifel und den eines fundierten Verdachts derartiger gesundheitlicher Beeinträchtigungen.

Nach alledem bleibt es den untergeordneten Gerichten vorbehalten, in Einzelfällen künftig unabhängig von politischen und wirtschaftlichen Erwägungen bürgergerechter die ihnen vorgelegten Beweismittel zu entscheiden. Dies setzt allerdings den grundsätzlichen Wissen unserer Gerichte voraus, die Gesundheit unserer Bürger den wirtschaftlichen Interessen der Lobbyisten und Politiker voranzustellen, denn der Unterschied zwischen einem demokratischen Rechtsstaat und einem Bananenstaat ist und bleibt die Unabhängigkeit der Justiz!

Jürgen Ronimi, Rechtsanwalt, Oberursel


Leserbrief Frankfurter Rundschau 24-02-04 zum BGH Urteil (Auszug)

Weiter im Internet zum Thema "Recht und Mobilfunk unter:
http://www.buergerwelle.de/body_recht.html

27
Jun
2004

Mobile phones can cut men's fertility

In an item that was defined as "the most intersting item in the news", a hungarian study was cited, the study is going to be presented in a Berlin Conference, it is also in today's Sunday Times:

http://www.timesonline.co.uk/newspaper/0,,2761-1159951,00.html

Mobile phones can cut men's fertility

Men who carry the phone in a belt holster or trouser pocket are thought to be at the highest risk...

http://www.timesonline.co.uk/

Iris.

Weniger Kinder durch das Handy

Zahl der Samenzellen sinkt deutlich

LONDON. Der Streit, ob Handystrahlung schädlich ist oder nicht, geht in eine neue Runde: Ungarische Experten sagen, dass sie die männliche Zeugungsfähigkeit reduziert.

Wissenschafter der ungarischen Universität Szeged kamen nach einer Langzeitstudie zum Ergebnis, dass Männer, die häufig Mobiltelefone nutzen, damit rechnen müssen, dass die Zahl ihrer Samenzellen dramatisch sinkt. Die Untersuchung soll Dienstag bei einem Kongress in Berlin vorgestellt werden und wurde vorab in der Londoner "Sunday Times" veröffentlicht.

221 Männer waren für diese Studie über einen Zeitraum von 13 Monaten untersucht worden. Dabei verglich man immer wieder die Samenproduktion von intensiven Handy-Nutzern und Telefon-abstinenten Männern. Besonders gefährdet sind offenbar Männer, die ihr Handy am Gürtel oder in der Hosentasche tragen. In der Nähe dieser "sensiblen Zonen" wächst das Risiko dramatisch, rund 30 Prozent weniger Spermien wurden bei dieser Gruppe gezählt. Viele der Samenzellen, die überlebten, zeigten zudem abnorme Bewegungsstörungen, die ebenfalls die Fortpflanzung gefährden könnten.

Das würde bedeuten, dass nicht nur häufiges Telefonieren, also direkter Gebrauch, schädlich sein könnte, sondern auch ein Handy in Bereitschaftsfunktion, das ja auch Signale sendet und empfängt, eine Gefährdung darstellt.

vom 28.06.2004

© Wimmer Medien / OÖNachrichten

http://www.nachrichten.at/weltspiegel/281655?PHPSESSID=f4c194fe4c41b0c3d4710b9d9a1efe74

Mensch wird zum Daten- und Stromleiter

'golem.de' berichtet:

Microsoft: Mensch wird zum Daten- und Stromleiter

Dazu kurz:

Techniker haben eine Energiequelle, basieren auf thermoelektrischen Elementen (Pelitier- Elemente) gebaut, die mit einer Temperaturdifferenz von 2°K auskommen um hinreichend Strom und Spannung für kleine Geräte zu liefern. Diese Elemente sollen direkt unter die Haut implatiert werden, so dass die Temperaturdifferenz zwischen Körper und Hautoberfläche zur Energieversorgung genutzt wird. Angedacht sind die Versorgung von Sensoren , Sonden und natürlich Funkanwendungen....


Zur Vervollständigung unten Anschreiben an die Kandidaten zur Wahl in Thüringen, zweiter Teil morgen .... !

Viele Grüße aus Westhausen!

Bernd Schreiner

Sehr geehrte/r ...xxxxxx

Sie bewerben sich als Kandidat zur Landtagswahl und bewerben sich damit für die Vertretung der Bürgerinteressen.

Neben den in vielen Varianten diskutierbaren, sehr aktuellen Fragen zur Bildungs-, Wirtschaft- und Gesundheitspolitik berühren uns Bürger vor Ort, in den Thüringer Gemeinden, die wir als Landesverband Thüringen vertreten spezielle, nicht weniger wichtige Fragen.

Wie stehen Sie zu den außergewöhnlichen Vorkommnissen hier an unserem Wohnort, und zu den Ereignissen in anderen Thüringer Gemeinden?

Bei uns im Dorf sind innerhalb weniger Monate mehrere Todesfälle aufgetreten, aus persönlichkeits- und datenschutzrechtlichen kann ich keine Details darlegen, jedoch sind alle angesprochenen Fälle sehr überraschend, sehr plötzlich und ungewöhnlich schnell im letalen Verlauf der Krankheiten gewesen, und lassen sich in einen sehr engen, räumlichen Umkreis zusammenfassen.

Alle Verstorbenen lebten im Nahbereich der lokalen Mobilfunkanlage, deren Betrieb nach unseren Informationen und Einschätzungen in vielerlei Hinsicht unglücklich und fragwürdig ist. In fast alle Fällen handelt sich es um Krebskrankheiten, jedoch nicht von älteren Personen, sondern in der Personengruppe zwischen 26 und ca. 55 Jahren. Auch gibt es weitere, weniger drastische Folgen, die wir in Verbindung mit der Sendeanlage bringen müssen.

Auch gibt es bis heute keinen Nachweis, dass die Gesundsheitbeeinträchtigung, gerade bzgl. dem Krebsgeschehen nicht von dieser Mobilfunkanlage ausgeht, der geltende deutsche Grenzwert schützt nachgewiesener Weise nicht vor möglichen, schädlichen Gesundheitsfolgen, und die Hersteller haben bis heute keine Unbedenklichkeitsnachweis bzgl. den Risiken geführt. Im Gegenteil, aufgrund der nicht kalkulierbaren Risiken sind diese bisher nicht auszuschließenden Folgen auch nicht versicherbar, so wie jedes Unternehmen eigentlich seine Betriebsanlagen und deren Auswirkungen absichern müsste. Und aktuelle Forschungsergebnisse geben Hinweise darauf, wie die durch die EG mitfinanzierte REFLEX- Studie, dass karzinogene Folgen aufgrund von Mikrowellenstrahlung der Mobilfunknetze beim menschlichen Erbgut eintreten können, was vielfach schon fälschlicher Weise physikalisch ohne Nachweis ausgeschlossen wurde.

Es wäre leicht, unser Dorf und die ungewöhnliche, statistisch bei 600 Einwohner und ca. 200 im Nahbereich lebenden Menschen schwerlich erklärbare Krankheits- und Todeshäufung in der direkten Umgebung zur Sendeanlage als Einzelfall darzustellen.

Leider gelingt dies nicht, da in der nahen Umgebung, von Nordbayern bis Nordthüringen uns zahlreiche dieser "Einzelfälle" bekannt wurden, und sich dort aktive Personen, Bürgerinitiativen und Gemeindevertreter mit entsprechenden Hinweisen an uns gewandt haben. Wir reden also nicht von analogen Ereignissen in Spanien, Israel, Frankreich und den vielen anderen internationalen Pressemeldungen dazu, obwohl diese unsere Befürchtungen weiter untermauern, sondern konkret von den Häufungen in Thüringen.

Der leidige Hinweis auf die nötige Forschung kann weder uns vertrösten, noch die Gesundheit unserer Kinder sicher stellen. Auch sind in unserem Fall, alle Kindergartenkinder mögliche, direkt Betroffene, da die Kindertagesstätte in unmittelbarer Nachbarschaft zur Sendeanlage steht, die erst Monate nach der unrühmlichen Vereinbarung zwischen Bundeskanzler und Mobilfunk- Betreibervertreter in Betrieb genommen wurde.

Sollen wir wirklich warten müssen, bis die Wissenschaft die Folgen, die wir konkret erleben, erklären kann, und können diese Folgen solange als nicht möglich, nicht vorhanden, und somit als nicht vorhanden eingestuft werden?

Weiter sehen wir in der öffentlichen und von Politikern gerne zitierten Infragestellung von negativen Folgen auf die Gesundheit unterhalb des geltenden, nur für nachweisbare, thermische Folgen geschaffenen Grenzwertes in Deutschland keine Lösung, denn hier vor Ort haben wir der Sendeanlage sicher zuzuordnende Folgen auf uns Anwohner.

Wie kann heute jede Folge unterhalb der thermischen Leistungsgrenze pauschal negiert werden, schrieben doch die Fachexperten des Bundes noch 1991, dass diese athermischen Einwirkungen, also Wirkungen bei Leistungsstärken unterhalb des aktuell geltenden Grenzwertes, als "vielfach bestätigt, so dass ihre Existenz heute als gesichert gilt" (Zitat aus Bundesanzeiger 1992, Quelle siehe unten)

Dabei geht es uns weder um die Abschaffung des mobilen Kommunikationsmittel Handy, sondern um einen bewussten und verantwortlichen Umgang mit dieser potentiell unsicheren Technologie der Mikrowellenstrahlung, und für einen vernünftige, vorsorgeorientierte Installationsstrategie.

So kann unseres Erachtens bei Abwägung der Interessen eine tragbare Lösung für Netz- Betreiber und Anwohner gefunden werden, doch der Wille ist auf Betreiberseiten nicht vorhanden.

Haben Sie den politischen Willen dazu?

Wie stehen Sie zu den konkreten Problemen vor Ort, und den einseitigen Rechten der Mobilfunkbetreiber, den beschriebenen Folgen und der unsicheren Zukunft der Kinder?

So würden wir uns freuen, unseren Mitgliedern ihre hoffentlich bürgernahe Haltung zu diesem schlimmen und wenig erfreulichen Thema mitteilen zu können und damit Ihre Chancen für die Wahl zu verbessern.

Bernd Schreiner
Freier Architekt, Dipl.-Ing. (FH) Mitglied AKT
Baubiologe IBN
Öffentlichkeitsarbeit
+Landesverband Thüringen+
Bürger gegen Elektrosmog
http://www.buerger-gegen-esmog.de
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98663 Westhausen/Thüringen


Bundesanzeiger Nr. 43 vom 03. März 1992 – Veröffentlichungen der Strahlenschutzkommission, Band 24)

Über spezielle Effekte, die nicht auf der Erwärmung beruhen, wird in der Literatur seit ungefähr 15 Jahren berichtet. Wenn eine Hochfrequenzstrahlung mit einer anderen Frequenz amplitudenmoduliert ist, können Feldwirkungen auftreten, welche bei unmodulierter Strahlung nicht existieren. Es handelt sich meistens um Veränderungen der Permeabilität von Zellmembranen.

Beispielsweise wurde festgestellt, dass bei einer HF-Strahlung mit einer Frequenz von 147MHz, die mit Frequenzen zwischen 6 und 20 Hertz moduliert war, der Kalziumausstrom aus Zellkulturen bei bestimmten Frequenzen signifikant (um 10 bis 20 %) erhöht war.
Insgesamt wurde eine komplexe Abhängigkeit dieser Effekte von Intensität und Frequenz beobachtet, wobei spezielle Frequenzbereiche besonders wirksam sind. Die Membraneffekte wurden vielfach bestätigt, so dass ihre Existenz heute als gesichert gilt.

Hervorzuheben ist, dass die SAR-Werte hierbei teilweise kleiner als 0,01 W/kg sind und damit erheblich unterhalb thermisch relevanter Intensitäten liegen.

Anmerkung:

Deutscher Handygrenzwert am Kopf: 2,0 W/kg somit 200mal höher als die gesichert- beschrieben Folgen lt. SSK.

Das gesamte Dokument selbst ist beim Bund, oder auf unser Landesverbandwebsite unter
http://www.buerger-gegen-esmog.de/content/ssk1991.html als Einzelseite (Bild) ladbar, oder als pdf komplett unter
http://www.buerger-gegen-esmog.de/content/infoordner.html, dann Link dazu laden.

23
Jun
2004

"Was unser aller Gesundheit belastet und bedroht, kann unmöglich dem Gemeinwohl dienen"

Hessischer Landesverband mobilfunksenderfreie Wohngebiete

Infos HLV 23-06-04/AT

Die BI Bürgerwelle Brasselsberg trug am 5-06-04 mit spektakulären Sargträgern, aber auch mit den stillen Tönen eines Cello-Solos: "Musik-Klänge gegen Mobilfunk-Strahlung die politische Verantwortung für die gesundheitliche Vorsorge zu Grabe.

"Entweih-Feier"
Kundgebung gegen den neuen e-plus-Mast in Kassel-Brasselsberg, 5. 6. 2004

Ansprache Dr. Tilman Evers

Liebe Bürgerinnen und Bürger vom Brasselsberg und aus anderen Stadtvierteln, liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter!

Vor einer Woche haben wir uns vor der Bäckerei Silber versammelt, um einen Erfolg zu feiern: Die Silber-Antenne ist weg!

Gerne hätte wir auch heute einen Erfolg gefeiert. Dem ist leider nicht so. Da drüben ragt der Mast aus dem Wald, den wir nicht gewollt haben. Die wirtschaftlichen und politischen Kräfte auf Seiten von e-plus waren diesmal, vorerst stärker als wir. Wir haben damit gerechnet, insofern sind wir nicht entmutigt. Unser Kampf war auch nicht umsonst - dazu gleich mehr. Aber hier und jetzt müssen wir eine Niederlage einstecken. Für die absehbare Zukunft haben wir diesen Mast vor der Haustüre, mit allen gesundheitlichen und wirtschaftlichen Risiken.

Mit dem äußeren Fakt müssen wir leben. Eine innere Berechtigung aber sprechen wir ihm ab. Die Betreiber möchten Machwerke wie dieses mit der Weihe des Nützlichen und Nötigen umgeben, am liebsten mit einer entsprechende Einweihungsfeier. Dem widersprechen wir. Deshalb nennen wir unsere Kundgebung eine Ent-Weih-Feier.

Eine unserer Mitkämpferinnen hat während der Bauarbeiten einen e-plus-Vertreter auf die bekannten Gesundheitsgefahren angesprochen. Sie wurde abgefertigt mit dem Satz: Hier gehe es um das Gemeinwohl, da könne auf Einzelschicksale keine Rücksicht genommen werden. Wir weisen dieses Satz in jeder Hinsicht zurück. Dieser Mast steht nicht für das Gemeinwohl - das Gegenteil ist der Fall. Er steht für das Gewinnstreben eines Privatunternehmens, das in der Tat keine Rücksicht nimmt auf das Schicksal vieler Einzelner, die von der Dauerbestrahlung mit gepulsten Hochfrequenzen krank werden.

Es ist unzulässig, dass ein Profit-Unternehmen das Wort "Gemeinwohl" auch nur in den Mund nimmt. Mag es sprechen von Konsumgewohnheiten, von Verbraucherwünschen, die eine verführende Werbung oft erst angestachelt hat. Was unser aller Gesundheit belastet und bedroht, kann unmöglich dem Gemeinwohl dienen! Wenn Tausende von Menschen unabhängig voneinander über dieselben Symptome im Umfeld von Mobilfunksender klagen - Schlaflosigkeit, Dauerunruhe, Muskelverspannungen, Augenrötung, Ohrensausen u.a.m. - dann ist es schlicht eine Lüge zu behaupten, diese Störungen seien unbewiesen.

Wenn Dutzende von Studien, und Hunderte von Ärzten die Auswirkungen von Hochfrequenzstrahlen auf Zellen, Nerven und Gene bekunden, dann fordert das Gemeinwohl die sofortige Abkehr von dieser lebensfeindlichen Technologie.

Wir sprechen diesem Mast auch die unterstellte Berechtigung ab, technisch nötig zu sein für die Kommunikationsbedürfnisse einer modernen Welt. Ja, Kommunikation gehört zu unserer Welt dazu, und deshalb sind wir auch nicht gegen Mobilfunk als solchen. Aber wozu brauchen wir vier Betreiber, vier Netze, also vierfache Bestrahlung? Und wir fordern, dass sofort mit Nachdruck die anderen erfolgversprechenden Wege der Funkübertragung erforscht und umgesetzt werden, die nicht mit gleichförmig getakteten digitalen Stromstößen arbeiten. Der jetzige GSM-Standard ist ein Irrweg, wie in der Vergangenheit DDT, FCKW oder Atommeiler. Sie können sich diese Abkürzung GSM leicht merken, sie steht für Gesundheits-Schädlichen Mobilfunk.

Ein noch krasserer Irrweg ist der neue UMTS-Standard, der bald zusätzlich auf diesem Mast installiert wird. Auch diese Abkürzung UMTS können sie sich leicht merken, sie steht für Unsinniges Milliardengrab für Technische Spielerei. Erstens weiß niemand, wozu man die Bildchen auf dem Handy braucht. Und zweitens gibt es in den Schubladen längst bessere, schnellere Technologien. Flächendeckend installiert wird die überholte UMTS-Technik nur deswegen, weil die Betreiber dafür Milliarden verspekuliert haben, die sie auf unser aller Kosten wieder reinholen wollen. Das nennen sie: Gemeinwohl!

Dabei wird übrigens auch keine Rücksicht genommen auf das sonst so hochgepriesene Privateigentum anderer. Die Millionengewinne der Betreiber werden bekanntlich erkauft durch die Millionenverluste, die den unfreiwilligen Nachbarn solcher Sendemasten an ihren Grundstückwerten aufgebürdet werden. Auch dafür sprechen wir den Betreibern jede Berechtigung ab.

Und natürlich nehmen sie auch keine Rücksicht auf die Natur - davon wird Frau Ingrid Pee von der Bürgerinitiative Pro Habichtswald gleich noch sprechen.

Wir haben diesen Mast nicht verhindern können, aber wir haben mit unserem Widerstand ein Stück Bewusstsein geschaffen. Im Viertel haben über 700 Einwohner unseren Protest mit unterschrieben. Unsere Kundgebungen sind in ganz Kassel wahrgenommen worden, und dank der Medien sogar über Kassel hinaus. So ist es oft in der Bürgerpolitik: Die Niederlagen von Heute sind das Umdenken von Morgen. Unsere Opfer an Zeit, Kraft, Gesundheit und Geld waren und sind nicht umsonst.

Mancher Beamte in Kassel, dessen Amt dieses Monstrum eilfertig mit genehmigt hat, denkt inzwischen schon anders darüber. Vielleicht haben wir ihnen auch den Denkanstoß mitgegeben, dass sie es sind, die in unserem Auftrag über das Gemeinwohl zu wachen haben, statt vorauseilend die Wünsche der Wirtschaft und der Oberen zu erfüllen.

Der eigentliche Skandal ist ja, dass die Politik auf allen Ebenen nur noch Parteienvorteil und Wirtschaftsinteressen zu kennen scheint. Von unserem Ortsbeirat will ich gar nicht reden, da warte ich gespannt auf die nächste Ortsbeiratswahl in zwei Jahren. Im Bauamt der Stadt Kassel herrschte über Jahre die bedingungslose Willfährigkeit gegenüber den Betreiberwünschen, obwohl beispielsweise die Nachbarstadt Baunatal gezeigt hat, wie eine Kommune einen ordnenden und schadensbegrenzenden Einfluss nehmen kann.

Auch von der hessischen Landesregierung kann man nur schamhaft schweigen. Sie hat die wenigen verbliebenen Schutznormen für Mensch und Umwelt konsequent abgebaut. Statt dessen kann sie gar nicht eng genug ins Bett der Betreiber kriechen, deren Propagandazentrale derzeit mit dem Segen der Landesregierung durch die hessischen Lande tingelt, um die Einhaltung von irrelevanten Grenzwerten zu demonstrieren. Anfang Juli treten diese Bauernfänger in der Kasseler Stadthalle auf; wir werden sie dort begrüßen.

Das eigentliche Versagen liegt auf der obersten, der Bundesebene. Dort müssten relevante Vorsorgewerte erlassen und Forschungen im gebotenen Umfang vorangetrieben werden. Statt dessen lässt eine industriebesessene SPD zu, dass der Gesundheitsstand der Gesamtbevölkerung auf Jahrzehnte untergraben wird, mit unabsehbaren Folgen auch für die Wirtschaftskraft des Landes. Und dabei assistieren ihr leider die GRÜNEN, die eine Umwelt-Partei sein wollen, aber - von wenigen löblichen Ausnahmen abgesehen - gegenüber dem Elektrosmog als einem der größten Umweltgifte ahnungslos sind und bleiben wollen. Dieses Versagen der Politik wird Christian Breindl, der Koordinator der Kasseler Bürgerinitiativen "Risiko Mobilfunk" gleich noch symbolisch mit einer Beerdigung der politischen Vorsorge begehen.

Noch mal zurück zu dem Satz: "Das Gemeinwohl kann keine Rücksicht nehmen auf Einzelschicksale". Wir kennen diese Denkfigur aus unsäglicher Vergangenheit, damals lautete sie: Du bist nichts, dein Volk ist alles. Für mich ist dieser Mast tatsächlich das Menetekel einer neuen, einer Wirtschafts-Diktatur. Längst haben die Politiker den Primat der Politik an den Schaltern der Großbanken und Großunternehmen abgegeben. Wir beobachten die schlimmen Folgen in vielen Bereich der Gesellschaft. Die Tyrannei der Mobilfunk-Lobby ist einer davon. Ein anderes Beispiel ist der Dieselrußfilter: Eher nimmt die Politik Hunderte von zusätzlichen Krebstoten in Kauf, als dass sie dem VW-Konzern Beine macht bei der versäumten Einführung des Filters.

Insofern wirkt unser Protest über den Bereich unseres Viertels und über das Problem des Mobilfunks hinaus. Wir tragen mit unserem Widerstand dazu bei, dass Gemeinwohl und Demokratie sehr wohl weiter Rücksicht auf Einzelne nehmen - auf uns nämlich, die Bürgerinnen und Bürger dieses Landes.

Ich danke Ihnen und übergebe an Frau Pee.

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Anmerkung der HLV Redaktion:

An nachfolgendem Beispiel kann man wieder erkennen, mit welchen Methoden die Betreiber versuchen, die Bevölkerung über den Tisch zu ziehen, dabei schrecken sie auch nicht davor zurück, Ihre Vertragspartner (hier Kommune) arglistig zu täuschen - leider wie wir alle ja wissen, kein Einzelfall. Erfreulich aber, dass Kommune und BI an einem Strang ziehen!

für die Redaktion
Alfred Tittmann



Sehr geehrte Damen und Herren !

Wir bitten um Veröffentlichung der beigefügten Pressemitteilung von uns über die jüngsten Ereignissse i.Zus. mit der geplanten Mobilfunkanlage im "Waidesgrund".
(Zusätzlich zu Ihrer Info + Verwendung anbei unser heutiger offener Brief an die Geschäftsleitung von "vodafone".)
Vielen Dank !
Dr.med. Arnulf Göbel
- für die BI Waidesgrund -

Pressemitteilung der BI Waidesgrund vom 17.06.2004:

"Gemeinde Petersberg fechtet Vertrag mit Vodafone an"

Die Bürgerinitiative (BI) fordert Vodafone in einem offenen Brief dringend dazu auf, die Mobilfunkanlage Waidesgrund nicht in Betrieb zu nehmen und auf diesen Standort ganz zu verzichten.

Auch der Gemeindevorstand Petersberg hat nunmehr beschlossen, den Vertrag über die Vermietung eines Teils der Sport- und Freizeitanlage Waidesgrund für den Betrieb einer Mobilfunkanlage anzufechten, wie Bürgermeister Schwiddessen der BI auf Anfrage bestätigte. Als Anfechtungsgrund wurde der BI "arglistige Täuschung" wegen einer Diskrepanz der Sendekanäle angegeben. Vodafone habe der Gemeinde nur die Hälfte der geplanten Sendekanäle angegeben und dann für eine doppelt so hohe Anzahl die Standortbescheinigung bei der Regulierungsbehörde beantragt und erhalten.

Dies wurde von der BI bereits seit längerem kritisiert und in ihren beharrlichen Nachfragen und Aktivitäten dargestellt.

Zwischenzeitlich sind 3 UMTS-Antennen auf dem Mast installiert worden. Die Abstrahlrichtungen sind nach Meinung der BI um etwa 60° gegenüber den von Vodafone der Gemeinde angegebenen Richtungen bei der Installation gedreht worden.

Das von der Gemeinde in Auftrag gegebene Standortgutachten wurde von ECOLOG allein aufgrund der Angaben des Mobilfunkbetreibers gefertigt. Durch die von Vodafone nun geänderten Abstrahlrichtungen ist dem Gutachten damit diese Grundlage entzogen. Die Berechnungen des ECOLOG-Instituts entsprechen damit nicht mehr den vor Ort von Vodafone geschaffenen Tatsachen.

Die BI fragt, welche weiteren willkürlichen Veränderungen von Vodafone noch zu erwarten sind.

Als nächste Aktion ist eine Zusammenkunft aller Standortgegner und interessierten Bürger unter dem Mobilfunkmast geplant. Der genaue Zeitpunkt der Veranstaltung wird noch bekannt gegeben.


Vodafone D2 GmbH
- Geschäftsleitung -
(Zentrale)
Am Seestern 1
40547 DÜSSELDORF

- via Fax / offener Brief -
17-06-04
Sehr geehrte Damen und Herren,

wir fordern Sie dringend dazu auf, auf die Inbetriebnahme der Mobilfunkanlage "Waidesgrund" und den Standort ganz zu verzichten.

Ihr Schreiben vom 22.04.04 , in dem Sie die Bedenken der BI versucht haben zu zerstreuen, hat uns in keiner Weise überzeugen können. Im Gegenteil: Zwischenzeitlich hat eine sehr gut besuchte (ca. 250 Personen) Informationsveranstaltung, bei welcher Herr Zwerenz von der Bürgerwelle Deutschland referierte, uns bekräftigt, die Inbetriebnahme der Sendeanlage "Waidesgrund" mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln zu verhindern.

Weder jetzt noch in Zukunft werden die im Umfeld dieser Anlage wohnenden Petersberger Bürger diesen Mobilfunkstandort akzeptieren.

Gemäß unseren Informationen wirft der Gemeindevorstand Ihnen mittlerweile arglistige Täuschung bei Vertragsabschluß vor, so dass auch die Gemeindeverwaltung kein Vertrauen mehr in Sie als Vertragspartner hat, d.h. wir werden in Zukunft mit der Gemeinde "an einem Strang ziehen".

Bereits eine größere Anzahl von Anwohnern hat Blutuntersuchungen sowie HF-Messungen vor Ihrer geplanten Inbetriebnahme durchgeführt. Außerdem sind von uns selbstverständlich auch weitere "unangemeldete" Messungen von anerkannten Spezialisten vorgesehen. Da im Umfeld des Standortes vorwiegend Wohneigentümer leben, die sich bisher hier sehr wohl fühlten und keinesfalls die Flucht ergreifen werden, spielen im Kampf gegen diese Anlage für viele finanzielle Aufwendungen nur eine untergeordnete Rolle.

Nachdem Sie momentan auch wegen steuerlicher Belange negativ in der Presse erwähnt werden, haben Sie wohl kein Interesse daran, dass Ihr Unternehmen öffentlich wegen dieser verzichtbaren Sendeanlage an einem sehr sensiblen Standort (es sei nur nochmals auf die umliegende Freizeit- und Sportanlage sowie den Kinderspielplatz hingewiesen) weiterhin in schlechtem Licht dasteht.

Falls wir innerhalb einer Woche keine Nachricht von Ihnen erhalten, werden wir weiter mit verstärkten Protestaktionen vorgehen.

In Erwartung Ihrer umgehenden Stellungnahme und Einsicht verbleiben wir

gez. Dr.med. Michaela Göbel
- für die "Bürgerinitiative Waidesgrund", Petersberg -

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Offener Brief der BI Frankfurt-Harheim an Frau Ministerin Künast, mit Kopie an Herrn Minister Clement

OFFENER BRIEF

Bundesministerium für Verbraucherschutz,
Ernährung und Landwirtschaft
Frau Bundesministerin Renate Künast
Wilhelmstraße 54
10117 Berlin


Frankfurt am Main, 14. Juni 2004

Sehr geehrte Frau Bundesministerin,

der Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 28.05.2004 zufolge sollen Sie an Mobilfunkanbieter appelliert haben, Spezialverträge für Kinder und Jugendliche anzubieten. Ihre Initiative läuft darauf hinaus, dieser Nutzergruppe zu niedrigeren Tarifen zu verhelfen. Gemäß der FAZ sind Sie wegen der teils hohen und offensichtlich zunehmenden Verschuldung von Jugendlichen infolge ihrer Mobilfunknutzung besorgt. Zu Ihrer Initiative sind zumindest zwei Bemerkungen zu machen:

1. Wirtschaftlicher Aspekt

* Ihr Vorstoß beinhaltet nicht im geringsten eine erzieherische Komponente, weder für Jugendliche noch für Eltern. Mit Ihrer Auffassung provozieren Sie genau das Gegenteil dessen, was für einen Staat und eine Gesellschaft ein wirtschaftliches Prinzip sein sollte, nämlich Ausgaben an Einnahmen oder verfügbarem Kapital zu orientieren.

* Wenn man von kostendeckenden Tarifen (einschließlich einer vernünftigen Gewinnmarge) der Mobilfunkanbieter ausgeht, bedeutet Ihre Gedankenwelt, daß jene, die ihr Ausgabenverhalten an verfügbaren Einnahmen orientieren, zur Subvention anderer, nämlich jener, die sich wirtschaftlich unvernünftig verhalten, herangezogen werden müssen; das ist identisch mit einer gewollten völligen Verzerrung eines freien Marktes mit langfristigen Schäden für eine Volkswirtschaft.

* Ihre Initiative ist sowohl ein denkbar ungeeignetes Beispiel als auch eine ungemein schlechte Orientierung für eine Generation, die im Laufe ihres Erwerbslebens dazu beitragen sollte, den Wohlstand dieser Gesellschaft zumindest zu sichern.

2. Nutzung von Mobilfunk durch Jugendliche

Der Einfluß elektromagnetischer Strahlung von derzeit gängigen Mobilfunksystemen auf die menschliche Gesundheit wird zwar immer noch kontrovers diskutiert, es ist Ihnen aber offensichtlich verborgen geblieben, daß Wissenschaftler seit Jahren weitestgehend einhellig Jugendlichen empfehlen, Mobilfunk nur sehr eingeschränkt zu nutzen (u.a. noch nicht abgeschlossener Entwicklungsprozess des Gewebes, etc.). Warnungen werden nicht nur von ausländischen Wissenschaftlern sondern sogar von der (bundeseigenen) Bundesanstalt für Strahlenschutz (BfS) ausgesprochen.

Offensichtlich ist Ihnen auch weitestgehend unbekannt, welche Art von Nachrichten und inhaltliche Informationen gerade von Jugendlichen per Mobilfunk ausgetauscht werden.

Insgesamt betrachtet ist Ihre Initiative aus unserer Sicht außerordentlich zu bedauern, da sie in eine völlig falsche Richtung geht, das Gegenteil dessen provoziert, was diese Gesellschaft dringend benötigt, und fatale Zukunftsauswirkungen auf die Gesellschaft auslösen wird. Sie ist ferner politisch völlig unangebracht, insbesondere in der gegenwärtigen wirtschaftlichen Situation und im Hinblick auf die Belastungen, die mit Sicherheit auf jeden dieser Gesellschaft in der Zukunft zukommen werden.

Der Bundeswirtschaftsminister, Herr Wolfgang Clement, erhält Kopie dieses Schreibens.


Mit freundlichen Grüßen

Ernst Schmitt Friedrich W. Krämer

22
Jun
2004

Bei Anruf: Smog

Aus den Archiven:
http://www.oekotest.de/cgi/ot/otgp.cgi?doc=19899

Prof. Dr. Eduard David

von der Privat-Universität Witten-Herdecke

Omega: auch Prof. David gehört wie Prof. Juri Silny und Dr. Joachim Schüz u.a. in die Riege der wissenschaftlichen pro-mobilfunkfreundlichen Befürworter der gefährlichen gepulsten Mobilfunktechnik.

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Prof. Eduard David von der Uni Witten-Herdecke, der in Grenzwertkommissionen tätig ist, für Mobilfunkbetreiber forscht und die Mobilfunktechnik verharmlost, antwortete am 15. Juli 1999 in Schwäbisch Hall auf die Aufforderung: „Dann tun Sie etwas für die Menschen, senken Sie drastisch die Grenzwerte!“

Prof. David: „Wenn ich das tue, bin ich schon rausgeschmissen.“

Soviel zur Unabhängigkeit der Grenzwert-Kommissionen.

Aus dem Info-Flugblatt „Risiko Mobilfunk“ der Bürgerwelle
http://www.buergerwelle.de/pdf/risikomobilfunk.pdf

Die Homepage von Prof. David (Universität Witten/Herdecke, Institut für Normale und Pathologische Physiologie, Zentrum für Elektropathologie) findet man unter: http://www.uni-wh.de/de/medi/elpath.htm?uni-wh

Weiter unter:
http://www.buergerwelle.de/d/doc/pranger/david.htm

Expertenanhörung am 09.06.2005 in Soltau
http://omega.twoday.net/stories/760128/

Zum Thema „unabhängige" Wissenschaftler siehe z.B. unter:
http://www.buergerwelle.de/body_newsletter_140604.html und
http://www.buergerwelle.de/d/doc/pranger/silny.htm
http://omega.twoday.net/stories/244388/

Strahlenforscher unter gewaltigem Druck der Wirtschaft
http://omega.twoday.net/stories/281014/

Betrug gehört zur Forschung
http://omega.twoday.net/stories/281021/

Manipulation der Wissenschaft: Klinische Tests mit Vorsicht genießen
http://omega.twoday.net/stories/244388/

Warum werden die Grenzwerte nicht gesenkt?
http://omega.twoday.net/stories/281687/

Forscher und Forschungsergebnisse von der Industrie bezahlt
http://omega.twoday.net/stories/281056/

21
Jun
2004

Mobilfunk-Messreihe in Hessen abgeschlossen

http://www.call-magazin.de/mobilfunk/news/news_Mobilfunk_Messreihe_in_Hessen_abgeschlossen_13839.html

Kommentar dazu:

http://www.call-magazin.de/forum/thread.php?threadid=104&sid=

BUND Tagungsband Mobilfunksymposium 2004 und " Leitfaden für Initiativen"

Sowohl der Tagungsband des Mobilfunksymposiums vom 12. Juni 2004 - "Wissenschaft im Widerstreit" - als auch die neue BUND-Broschüre "Streitfall Mobilfunk. Leitfaden für Initiativen" können jetzt von unserer Homepage als pdf heruntergeladen werden:
http://vorort.bund.net/rheinland-pfalz/publikationen/publikationen_31/publikationen_109.htm

Katia Neubauer
Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND)
Landesverband Rheinland-Pfalz e.V.
Gärtnergasse 16
55116 Mainz
Fon: 06131 / 231973
Fax: 06131 / 231971
E-Mail: katia.neubauer@bund-rlp.de
Internet: http://www.bund-rlp.de

http://www.buergerwelle.de/pdf/infoblatt_streitfall_mobilfunk.pdf

BUND: Streitfall Mobilfunk - Ein Leitfaden für Initiativen:
http://vorort.bund.net/rheinland-pfalz/publikationen/publikationen_37/files/1471_streitfall_mobilfunk.pdf


Wollen Sie Ihren Job verlieren?
http://omega.twoday.net/stories/441779/
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