Mobilfunk

10
Jul
2004

Kasseler BIs kontra IZMF

HLV INFO 10-07-2004/AT

Sehr geehrte Damen und Herren,

in der Auseinandersetzung mit dem IZMF und deren Messkampagne in Hessen, über die ja mehrfach berichtet wurde, erhalten Sie nun nachfolgend den Infobericht der Kasseler Bürgerinitiativen „Risiko Mobilfunk“.

Man kann die Kasseler Aktivisten zu ihrem spektakulären Auftritt nur beglückwünschen!

Auf besonderen Wunsch können Faxabbildungen und HNA Zeitungsbericht von heute bei Christian Breindl, Tel. 05601 – 925310 angefordert werden.

Außerdem erhalten Sie in dieser Info einen Leserbrief mit kritischer Betrachtung von Herrn Professor Dr. iur. Alfred Söllner, Richter des Bundesverfassungsgerichts a. D., Gießen. Der Leserbrief erschien am 9. Juli 2004 in der Giessener Allgemeinen („AZ“) auf Seite 29 ungekürzt unter den Überschriften.

Mobilfunksendeanlagen – Erstaunliche Verharmlosung der Gesundheitsgefahren
http://omega.twoday.net/stories/262587/

M.f.G
Alfred Tittmann
c/o HESSISCHER LANDESVERBAND MOBILFUNKSENDERFREIE WOHNGEBIETE e.V.



Kasseler Bürgerinitiativen “Risiko Mobilfunk”

Liebe MitstreiterInnen,

am 8.7. hielt das von den Betreibern finanzierte Desinformationszentrum Mobilfunk IZFM seine Propaganda-Veranstaltung in der Stadthalle Kassel ab. Die Kasseler Bürgerinitiativen "Risiko Mobilfunk" wollten dabei natürlich nicht abseits stehen. Hier unser Kurzbericht:

Schon nachmittags waren wir mit Transparenten und Flugblättern (anbei) präsent für einen "Fach-Workshop", zu dem das IZMF ein geladenes Publikum, darunter sämtliche Ortsbeiräte angeschrieben hatte. Zehn Personen kamen...

Die öffentliche Veranstaltung begann um 18.30 h. Diesmal waren etwa 50 "Gallier" in und vor dem Saal präsent, gegenüber etwa 10 entschiedenen Mobilfunk-Befürwortern und etwa gleichviel unentschiedenen im Publikum. Das Podium war natürlich völlig einseitig mit den Honoratioren des IZMF besetzt. Es war klar, dass unsere Beiträge die "Diskussion" beherrschten.

Der eigentliche Clou des Tages waren unsere vier Installationen vor der Stadthalle, in Sichtweite der Straßenbahnhaltestelle:

· Installation Nr. 1: Ein Holzstall mit drei lebenden Ferkeln, dazu ein großes Plakat: "Grunzwerte? Saumäßig!" (Da mussten selbst unsere Kontrahenten vom IZMF sich ein Lächeln abquälen.)

· Installation Nr. 2: Ein Bett mit einem ineinander verschlungenen Liebespaar (Schaufensterpuppen), die sich gegenseitig zwei Scheine "50 Milliarde Euro" bzw. "UMTS-Lizenzen" zustecken. Darüber stand auf einem rosa Plakatherzen über den Köpfen "Politik" und "Mobilfunkindustrie".

· Installation Nr. 3: Ein Skelett, mit Plakat "Transparenz durch Sicherheit? " (Umkehrung des Veranstaltungstitels des IZMF: "Sicherheit durch Transparenz"

· Ein geöffneter Sarg, darin eine Inschrift "Gesundheitsvorsorge".

Außerdem gab es einen Info-Tisch, sowie Transparente u.a. mit den Inschriften:

- "Wer diesen Grenzwerten vertraut, dem hat man das Gehirn geklaut"

- Die 'Grenzwerte' schützen nicht die Bevölkerung vor der Strahlung, sondern die Mobilfunkindustrie vor der Bevölkerung"

- "Mobilfunstandards:
G esundheits-
S chädlicher
M obilfunk

U nsinniges
M illiardengrab für
T echnische
S pielerei"

Gerne hätten wir der IZMF-Veranstaltung mehr Publikum gewünscht – und damit auch uns. Leider war von den Medien nur die Lokalzeitung HNA präsent. Schade – die Hessenschau hätte etwas zu filmen gehabt.

Zum Abschluss der Veranstaltung haben wir die Anwesenden per Saalmikrophon eingeladen, sich wirklich zu informieren: Nämlich gegenüber der Stadthalle in der "Kultur-Werkstatt", Friedrich-Ebert-Straße 175. Die ganze Woche über haben wir dort täglich ab 16 Uhr eine Ausstellung über die Gesundheitsrisiken des Mobilfunks geöffnet. Am 14.7. findet dort ab 19.30 h eine Finissage statt mit der gefeierten Performance „debil-Tel“ des Aktionskünstlers Stephan Moddrow.

Mit freundlichen Grüßen
die Kasseler Bürgerinitiativen "Risiko Mobilfunk"

P.S. Die Weiterverwertung unseres Flugblatts sowie unserer Ideen ist ausdrücklich erwünscht, ebenso die Weiterverbreitung dieses Infos.

Kasseler Bürgerinitiativen “Risiko Mobilfunk”

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger!

Viele Menschen leiden unter gesundheitlichen Störungen im Umkreis von Mobilfunksendern. Unabhängig voneinander klagen Tausende über Schlafstörungen, Konzentrationsschwäche, Erschöpfungszustände, Herzrhythmusstörungen, Kopfschmerzen, Augenrötung und Tinnitus. Immer mehr Forschungsergebnisse untermauern die Schädlichkeit von Mobilfunkstrahlung, bis hin zu erhöhtem Risiko von Hirntumoren und Leukämie. Nachgewiesen wurde kürzlich u.a. die Gefahr der Unfruchtbarkeit bei Männern infolge von Handystrahlung (HNA vom 29. 6. 2004). Vorsorge-Politik? Fehlanzeige! Die Wirtschafts-Milliarden haben Vorrang...

Dagegen haben sich bundesweit an Hunderten von Orten Bürgerinitiativen gebildet, auch in Kassel in mehreren Stadtteilen. Wir sind nicht gegen Mobilfunk – wohl aber gegen die jetzt verwendete Technologie von gepulsten Hochfrequenz-Blitzen. Hier wurde ungeprüft eine Risiko-Technologie eingeführt, die nun flächendeckend an uns allen erprobt wird!

Um den wachsenden Widerstand niederzuhalten, haben die Betreiber eine gemeinsame Propaganda-Zentrale mit dem Namen „Informationszentrum Mobilfunk“ IZMF gegründet. Dieses „Informations“-Zentrum führt derzeit mit dem Segen des Hessischen Umweltministers (!) eine Messreihe in Hessen durch. Das Traum-Ergebnis: Die Messergebnisse liegen überall unter den Grenzwerten. Entwarnung? Nein! Augenwischerei!

Die „Grenzwerte“ schützen die Wirtschaft, nicht die Gesundheit.

Diese Grenzwerte sind so hoch angesetzt, dass sie gar nicht überschritten werden können. Das ist so, als würde man als Tempolimit auf der Autobahn die Schallgeschwindigkeit festsetzen und dann „messen“, dass alle Fahrzeuge weit darunter bleiben...

Das Geld, das die Mobilfunkindustrie dem TÜV-Nord für diese Messungen bezahlt, hätte sie sinnvoller in die Erforschung einer gesundheitsverträglicheren Technologie gesteckt.

Der Hintergrund? Die Grenzwerte schützen nur vor den thermischen Wirkungen hochfrequenter Felder. Sie verhindern lediglich, dass sich Körpergewebe um mehr als 1 Grad Celsius nach 30-minütiger Bestrahlung erwärmt. Diese „Grill-Wirkung“ kann jedoch nur im Meter-Abstand von den Sendeantennen auftreten! Die Grenzwerte schützen nicht vor den athermischen Wirkungen der Mobilfunkstrahlung, das heißt vor den schädlichen elektromagnetischen Einwirkungen auf den Organismus, die weit unterhalb der Schwelle der Wärmewirkung liegen. Diese Wirkungen reichen kilometerweit; gerade weil es um feinste Körperprozesse geht, genügen dafür niedrigste Feldstärken.

„Informations“-Veranstaltung am 8. Juli in der Stadthalle

Am Donnerstag, 8.7.2004 um 18.30 Uhr, veranstaltet das IZMF in der Stadthalle Kassel eine „Informations“-Veranstaltung. Unter dem Titel „Sicherheit durch Transparenz“ werden dem staunenden Publikum die Ergebnisse der Messreihen vorgestellt.

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger! Zu dieser Veranstaltung unserer Kontrahenten laden wir Sie ein!! Der Bauernfang entlarvt sich selbst. Kommen Sie zu der Veranstaltung in der Stadthalle, diskutieren Sie mit und machen Sie sich Ihr eigenes Bild.

Wirkliche Informationen bekommen Sie vor der Stadthalle an unseren Informationsständen, sowie in unserer Ausstellung in der Kultur-Werkstatt gegenüber der Stadthalle – auch noch nach der Veranstaltung.

Wir freuen uns auf Sie! - Die Kasseler Bürgerinitiativen „Risiko Mobilfunk“

Fragen und Antworten zum Thema Mobilfunk-Strahlung

Der derzeitige Grenzwert für gepulste elektromagnetische Felder beträgt gemäß der 26. Verordnung zum Bundesimmissionsschutzgesetz für das D-Netz (Deutsche Telekom / T-Mobile) 4.500 mW/m² und für das E-Netz (E-Plus) 9.000 mW/m²; d.h. also 4.500 bzw. 9.000 Milliwatt pro Quadratmeter.

In Deutschland gelten die höchsten Grenzwerte in Europa !

* Wussten Sie, dass das EU-Parlament bereits in 2001 einen Grenzwert von 0,1 mW/m² empfahl und die Landessanitätsdirektion des Landes Salzburg in 2002 sogar max. nur 0,001 mW/m² ? Das ist mehr als 9-Millionenfach unter dem deutschen Grenzwert für das E-Netz!

* Wussten Sie, dass eine einwandfreie Handynutzung noch bei 0,000001 mW/m² möglich ist? Das ist 9-Milliardenfach unter dem Grenzwert!

* Wussten Sie, dass der gesetzliche Sicherheitsabstand zu einer UMTS-Anlage in Deutschland 2 Meter beträgt; hingegen der EU-Ausschuss 120 Meter empfiehlt und das Land Salzburg sogar 200 Meter?

Was sagt die Wissenschaft ?

Noch skeptisch? Dann lassen Sie bitte die folgenden Zitate renommierter Wissenschaftler auf sich wirken – wir sind in guter Gesellschaft!

· „Es gibt gewichtige Hinweise für Schäden durch Mobilfunkstrahlung. Ich halte es für sorglos, wenn man an den bestehenden Grenzwerten festhält“.
Prof. Dr. Heyo Eckel, Leiter des Umweltausschusses der Bundesärztekammer

· „Nach ersten Ergebnissen wissen wir sicher, dass es unter Einfluss von Magnet- und Hochfrequenzfeldern zu Schäden an der DNA kommt und dass Stressproteine produziert werden.“
Prof. Dr. Hans-Albert Kolb; Universität Hannover

· „Die Strahlungswerte der Mobilfunknetze liegen zwar unter den Grenzwerten, aber die orientieren sich nicht an der Gesundheit.“ „Grenzwerte in Deutschland? Zu hoch! ....“.
Prof. Dr. Käs, ehemals Universität der Bundeswehr in München

Diese Wissenschaftler fordern weit niedrigere Grenzwerte, die uns auch vor den nichtthermischen Wirkungen der Mobilfunkstrahlung besser schützen könnten.

Nicht bewiesen?

Die Betreiber behaupten, diese Gesundheitsgefahren seien „nicht bewiesen“, weil sie sich nur zum Teil im Labor reproduzieren lassen nach dem Schema „Wenn A dann B“. Bewiesen ist damit nur ihr veraltetes Wissenschaftsverständnis aus dem 19. Jahrhundert, das zwischen einem unbelebten Fleischkloß und einem lebendigen Organismus nicht unterscheiden kann. Die moderne Molekularbiologie kennt längst nicht-lineare Verursachungen. Weite Bereiche der heutigen Medizin gehen aus von Syndromen, deren komplexe Wirkungsbündel sich nicht mechanisch aufschlüsseln lassen. Im Bereich der Allergologie sind statistische Nachweise für Krankheitsbilder anerkannt, obwohl die Wirkmechanismen im Körper bislang nicht im Detail nachvollziehbar sind.

Wo kann ich mich informieren ?

Wenn Sie sich ausführlich und wirklich sachgerecht über die Mobilfunkstrahlung informieren möchten, dann besuchen Sie ganz in Ruhe unsere Ausstellung in der Kultur-Werkstatt, Friedrich-Ebert-Str. 175, gegenüber der Stadthalle. Unsere Ausstellung ist vom 6. bis 14. Juli täglich (außer Sonntag) jeweils von 16 Uhr bis 22 Uhr geöffnet. Selbstverständlich auch am 8. Juli. während und nach Schluss der IZMF-Veranstaltung. Den Abschluss bildet eine Finissage am Mittwoch 14. 7. um 19.30 Uhr, mit einer Performance „debil-Tel“ des Aktionskünstlers Steffen Moddrow. Wir laden Sie herzlich dazu ein!

Die Kasseler Bürgerinitiativen „Risiko Mobilfunk“

ViSdP, Kontakt: Christian Breindl, Tel. 05601 – 925310


M.f.G.
HLV Redaktion
Alfred Tittmann
presse@hessenbiss.de
http://www.hessenbiss.de


Strahlenmessungen
http://omega.twoday.net/stories/326599/

9
Jul
2004

Industry Rules RF Controlling Research, Setting Standards and Spinning History

If you had any doubts that the wireless industry is in total control of the RF health debate, you need only to have gone to the workshop held at the FCC's Washington headquarters on June 28. By the end of the day, the fog would have lifted.

Motorola's Joe Elder told the assembled delegates from the U.S., the EU, Japan and Korea that the health issue is just about settled. There is no credible evidence that casts doubt on the current 4 W/Kg threshold for ill effects from mobile phone radiation, he said.

Elder has changed his tune since joining Motorola a few years ago. He spent most of his professional career at the EPA where he worked on RF radiation and health. Back then, Elder had a radically different outlook. In the early 1980s, he was in charge of EPA's RF health review. His 268-page report, Biological Effects of Radiofrequency Radiation, issued in 1984 after a rigorous external peer review, concluded, "[B]iological effects occur at an SAR of about 1 W/Kg; some of them may be significant under certain environmental conditions."

The review document was designed to be the basis of a national RF exposure standard. But the EPA quietly shelved the plan after the TV and radio industry complained that it would be too expensive. At the next coffee break, we asked Elder what had changed. What had we missed over the years? Which studies had prompted a quadrupling of the RF threshold for thermal effects?

Elder replied that what he had really meant back then was that the threshold was somewhere between 1 and 4 W/Kg. We walked away unswayed. If anything, the data that have accumulated over the last 20 years argue for a tougher, not a more lenient, standard.

In his talk, Elder, said that many of the low-level biological effects that have been reported could not be repeated or confirmed. Bernard Veyret, a member of the EU delegation, made a similar point in his own talk. Each, for instance, cited a 1994 study by Henry Lai and Bill Guy of the University of Washington in Seattle, which showed that exposure to pulsed 2450 MHz microwaves at an SAR of 0.6 W/Kg impaired the learning behavior of rats.

Numerous attempts to replicate this study have failed, according to both Elder and Veyret. Veyret went further, proclaiming that any question that RF radiation can affect an animal's memory, performance or learning is now "closed."

Veyret and Elder each said that Lai had gone wrong by using a maze made of wood. As a rat traveled through Lai's maze in search of pellet rewards, they asserted, it left chemical markers (urine, etc.) that were absorbed in the wood.

These sensory clues would then guide subsequent rats in their journey through the maze. The message was clear: Lai he didn't know what he was doing. When we got back to the office the next day, we called Lai and asked for his side of the story. On hearing what had been said behind his back, he got angry. "They don't know what they are talking about. It is quite sickening that they make such comments on other people's work without first checking the facts," Lai said. "The wood in my maze had a plastic coating and after every run, I washed the whole maze with vinegar to get rid of any smells. This is standard operating procedure, and anybody who does this kind of work would know that." It's striking that two supposedly independent critics had come up with the same deceptive argument to attack one of their colleagues.

"What about the failed attempts to repeat your experiment?" we asked. Lai went over them, one by one:

"The 2002 study by Diane Dubreuil of France's Paris-Sud University was quite different from mine," Lai said. "I'm not sure why they did not see anything, but my first guess is that the RF effect depends on the complexity of the task that must be learned. At this point, I can't say why our results do not agree." With respect to the paper by Brenda Cobb and Eleanor Adair at Brooks Air Force Base in Texas, which had also failed to see an effect on learning, Lai said that Bioelectromagnetics had asked him to peer review this study. "I recommended that it not be published without resolving some serious methodological problems - for instance, the animals appeared to be over-trained and the data were so variable that it would be difficult to detect any effect. But the editor accepted it anyway. Even the minor changes I suggested were ignored." Lai noted that C.K. Chou of Motorola was the editor in charge of the Cobb-Adair manuscript at Bioelectromagnetics.

The most recent failure to see an RF effect on learning was that of Jean-Christophe Cassel of the University Louis Pasteur in Strasbourg, France. Cassel and Zenon Sienkiewicz of the U.K.'s NRPB have each tried to repeat Lai's experiment as part of the European Perform B project (Cassel with rats, Sienkiewicz with mice). A few years ago, Sienkiewicz had run the experiment at a low SAR -0.05 W/Kg- more than ten times below the level used by Lai. "It would have been very surprising if he had seen anything with that kind of exposure," Lai said. Cassel's paper has cleared peer review and will be published in a future issue of Behavioural Brain Research. An advance copy was posted on the Internet on May 12 and few people, other than Veyret, who ran Perform B, have yet seen or digested it. (Cassel's abstract may be accessed here after inserting the following doi: "10.1016/j.bbr.2004.03.031".) Lai commented that it appears to be a fair piece of work, though he did point to some differences with his original experiment.

In the end, Lai's learning effect may not stand up and may have to be withdrawn. But even Cassel does not believe that we're there yet. He closes his new paper with a plea for more research to resolve the conflicting data so that the controversy is not allowed to fester. Nor is Lai ready to call it quits. "I'm not going to close the book quite yet," he said.

There are good reasons not to rush to judgment. This is the not the first time that industry has tried to impugn Lai's research. Ten years ago -at about the same time that he published the RF-learning paper- Lai announced that he and N.P. Singh had found that RF radiation can increase the frequency of DNA breaks in the brains of live rats. Motorola signed up Joe Roti Roti of Washington University in St. Louis to repeat the work. When he failed, Motorola had no interest in exploring why the two labs had different results. Rather, industry's position was that Roti Roti was right and Lai was wrong: The issue was closed.

That might have been the end of the story but for another European research project, called Reflex, in which ten labs in a half-dozen countries investigated possible RF health risks. Two of the participating labs reported that they too see RF-induced DNA breaks, albeit in cellular (in vitro), rather than in animal, studies. "Cells responded to RF-EMF exposure between SAR level[s of] 0.3 and 2 W/Kg with a significant increase in single- and double-strand DNA breaks, " according to the summary of the just-completed four-year Reflex project. The complete final report is slated to be released at the end of July.

Franz Adlkofer of the VERUM Foundation in Munich, who led the Reflex project, is convinced that RF radiation can indeed be toxic to DNA. "As far as I am concerned, the genotox work is fully confirmed," he told us in late-June. To be fair, we should add that one of the Reflex labs failed to see an increase in DNA breaks following RF exposure: Veyret's team at the University of Bordeaux. Veyret's notion that the Lai's learning effect is a closed issue was one of his many characterizations of RF bioeffects. The oddest one of all was that last year's TNO study from the Netherlands linking health complaints to extremely weak GSM and 3G radiation, is only "half-open," that is to say, it is already half-closed.

Even before the first attempt at repeating the TNO study has gotten under way -in fact, no one has yet won funding to repeat it- Veyret would have us believe that it's already half-settled. Apparently, we no longer need a failed replication of a study that challenges the orthodoxy. Rather, inconvenient findings may now be smeared right away and those who did the work put on the defensive without waiting to see if anyone can repeat it. As it happens, on the very same day that Veyret was casting doubt on the TNO study, the Health Council of the Netherlands, a group that is well-known for its conservative outlook and often cited with approval by industry, issued its own evaluation. The "design and execution of the TNO study are of good quality," the council stated, and "there are good reasons to replicate the TNO study" because of the possible "implications for public health." Like Elder, Veyret has changed over the years. He used to believe in nonthermal mechanisms and was dedicated to finding ways to use EMFs for fighting cancer. Back in 1991, for instance, he showed that modulated microwaves as weak as 0.015 W/Kg could alter the immune system of mice. The work was promising, but Veyret, like others who reported low-level effects, had a hard time finding support to move his research forward. Today, with a pro-business attitude, Veyret has fewer money problems. His group at the University of Bordeaux has become industry's go-to lab in Europe.

It's the counterpart of the Battelle Pacific Northwest labs and Roti Roti's group at Washington University, where Motorola and its partners can be confident about what will be reported and published.

Veyret is also now very popular among EMF governing councils in France and elsewhere. He is a member of ICNIRP and sits on innumerable other EMF committees. He is invited to speak at conferences and workshops around the world. Membership in industry's No Effects Club certainly has its privileges.

The industry's ultimate objective is to relax the U.S. cell phone health standard, which is one of the strictest in the world. The plan is to double the present exposure limit. Motorola's Chou was slated to brief the delegates on the proposed revision of the IEEE exposure standard on the second day of the FCC workshop.

Chou was one of the U.S. delegates at the FCC meeting. Motorola had two of the four non-government slots on the delegation. (Who picks the delegates anyway?) Half of the EU delegation was also from industry: Joe Wiart of France Telecom and Gerd Friedrich of the FGF, the German wireless research group. We cannot tell you what Chou said because the press and other observers were specifically not invited to this session. As the cochair of the subcommittee that is revising the IEEE standard, Chou is in an excellent position to deliver this prize for the industry. The FCC is already on the record as promising to consider adopting what Chou comes up with.

Industry spin is nothing new. The wireless industry controls much of what is reported about RF research. Nowhere is this more apparent than at the Bioelectromagnetics Society where Motorola's Mays Swicord exercises editorial control over the newsletter. (Swicord, who used to work at the FDA, is yet another example of a public health official whose views made a U-turn after joining industry and who is now dismissive of low-level risks.)

The most recent example of Swicord's handiwork is a one-sided report on the heat shock protein (HSP) workshop held in Helsinki in April. Much of the data pointing to an HSP effect was somehow omitted from the summary that appeared in the BEMS newsletter's May/June issue.

Notably absent was any mention of the work by Dariusz Leszczynski of STUK, the Finnish Radiation and Nuclear Safety Authority. The oversight was doubly hard to explain: Leszczynski had hosted the meeting and his provocative HSP findings had been one of the major reasons for the workshop in the first place.

A small dissident group within the society is now calling for an editorial board to rein in Swicord's excesses. Manipulating the written record of what is said and presented at scientific meetings is an often-used control tactic. Another example is last fall's meeting on RF and the blood-brain barrier, held in Reisensburg, Germany. Its summary was also watered down to make it more palatable to industry interests. This was not hard to do since FGF (the German mobile industry) helped organize the workshop and its director, Gerd Friedrich, also serves as the secretary of COST281, the European research coordinating committee which cosponsored the meeting.

In RF land, industry is the boss. It has long decided much of what research gets funded and what gets published. It also sets the safety standards. And now it dictates what part of the story you get to hear. George Orwell said it best, "Who controls the past controls the future. Who controls the present controls the past."

The editorial was written by Microwave News.

http://www.microwavenews.com/viewsonnews.html


Informant: Don Maisch

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Letter and attachment to the WHO in response to its Precautionary Framework
http://omega.twoday.net/stories/473990/

Interphone Brain Tumors Studies To Date: An Examination of Poor Study Design
http://omega.twoday.net/stories/4995909/



http://omega.twoday.net/search?q=heat+shock+protein
http://omega.twoday.net/search?q=Interphone
http://omega.twoday.net/search?q=World+Health+Organisation
http://omega.twoday.net/search?q=Veyret
http://omega.twoday.net/search?q=Leszczynski
http://omega.twoday.net/search?q=ICNIRP
http://omega.twoday.net/search?q=Motorola

Handy schuld an Kennedy-Absturz

Heute ist nachstehender Artikel in der TZ München erschienen - und bestimmt auch in anderen Zeitungen. Vielleicht wollt Sie daher mit mir die Chance ergreifen und Leserbriefe schreiben. Wichtig wäre es hier auf das Handy-Verbot im MVV einzugehen - oder?

Freue mich auf Ihre Kreativität - Manu Knapp


TZ München, am 09.07.2004, Fax Redaktion: 089 - 5306 552


Artikel:
Handy schuld an Kennedy-Absturz

New York

Vor fünf Jahren stürzte John F. Kennedy jr. (38) mit seiner Privatmaschine in den Atlantik. Die US-Flugsicherheitsbehörde ermittelte einen "Pilotenfehler" als Ursache. Doch jetzt fanden Experten, die vom US-Magazin "National Enquirer" engagiert wurden, den wahren Schuldigen für das Unglück: das Handy von Kennedys Frau Carolyn Bessette!

Viereinhalb Minuten vor dem Crash rief Carolyn einen Freund an, während ihr Mann die Piper Saratoga auf "Martha´s Vineyard" zusteuerte, um dort Carolyns Schwester Lauren abzusetzen. Es war dunkel und neblig. Kennedy war auf den Autopiloten angewiesen, um Kurs zu halten. Doch durch die Störwellen des Handys versagte das Gerät. Das Flugzeug ging in den Sturzflug. Kennedy versuchte vergeblich, es wieder hochzureißen. Tragisch: Kennedy hatte seiner Frau das Telefonieren im Cockpit verboten.

......und diesen Leserbrief schicke ich an die TZ:

Nicht nur hier zeigt sich die Fähigkeit des Handys elektronische Geräte empfindlich zu stören - aber auch ein Handytelefonat an der Zapfsäule könnte das Letzte sein was man im Leben tut!

Denkt man nun darüber nach, dass technische Geräte unter dem Einfluss von Mikrowellen streiken, weiß man, wie sehr erst sensible lebende Organismen wie der menschliche Körper dadurch geschädigt werden. Damit befassten sich bereits zig seriöse wissenschaftliche Arbeiten, deren Ergebnisse man verharmlost und - damit der Rubel weiterhin rollt - immer noch nach weiteren Forschungen schreit um Zeit zu schinden!

Die Quittung hierfür kann unser Gesundheitssystem heute schon nicht mehr tragen und wird letztendlich der Verbraucher selbst begleichen müssen.

.......und wer dann noch in Fahrzeugen, U- und S-Bahn, sowie Kellerräumen mit dem Handy telefoniert, sorgt für eine bis zu 1000fach höhere Strahlenbelastung für sich und seine Umwelt.

Manuela Knapp
Neukeferloh

Sag´mal, wie stark strahlt denn das Ding ?

Bewertung der Risiken durch Handynutzung vornehmen, Störungen bei Kindern und Jugendlichen, Blutdruckentgleisungen, Schlaganfälle und Herzinfarkte ...

http://www.soziologie.uni-freiburg.de/degele/modernisierung/ergebnisse/SS03/handytechnik/material/Gesundheit1.pdf

Freiburger Appell

9.10.2002

Aus großer Sorge um die Gesundheit unserer Mitmenschen wenden wir uns als niedergelassene Ärztinnen und Ärzte aller Fachrichtungen speziell der Umweltmedizin, an die Ärzteschaft, an Verantwortliche in Gesundheitswesen und Politik sowie an die Öffentlichkeit.

Wir beobachten in den letzten Jahren bei unseren PatientInnen einen dramatischen Anstieg schwerer und chronischer Erkrankungen, insbesondere
• Lern-, Konzentrations- und Verhaltensstörungen bei Kindern (z.B. Hyperaktivität)
• Blutdruckentgleisungen, die medikamentös immer schwerer zu beeinflussen sind
• Herzrhythmusstörungen
• Herzinfarkte und Schlaganfälle immer jüngerer Menschen
• hirndegenerative Erkrankungen (z.B. Morbus Alzheimer) und Epilepsie
• Krebserkrankungen wie Leukämie und Hirntumore

Wir beobachten außerdem ein immer zahlreicheres Auftreten von unterschiedlichen, oft bei Patienten als psychosomatisch fehlgedeuteten Störungen wie
• Kopfschmerzen und Migräne
• chronische Erschöpfung
• innere Unruhe
• Schlaflosigkeit und Tagesmüdigkeit
• Ohrgeräusche
• Infektanfälligkeit
• Nerven- und Weichteilschmerzen, die mit üblichen Ursachen nicht erklärlich sind um nur die auffälligsten Symptome zu nennen.

Da uns Wohnumfeld und Gewohnheiten unserer Patienten in der Regel bekannt sind, sehen wir, speziell nach gezielter Befragung, immer häufiger einen deutlichen zeitlichen und räumlichen Zusammenhang zwischen dem Auftreten dieser Erkrankungen und dem Beginn einer Funkbelastung z.B. in Form einer
• Installation einer Mobilfunkanlage im näheren Umkreis der Patienten
• Intensiven Handynutzung
• Anschaffung eines DECT - Schnurlos -Telefones im eigenen Haus oder in der Nachbarschaft.

Wir können nicht mehr an ein rein zufälliges Zusammentreffen glauben, denn:
• zu oft beobachten wir eine auffällige Häufung bestimmter Krankheiten in entsprechend funkbelasteten Gebieten oder Wohneinheiten,
• zu oft bessert sich die Krankheit oder verschwinden monate- bis jahrelange Beschwerden in relativ kurzer Zeit nach Reduzierung oder Eliminierung einer Funkbelastung im direkten Umfeld des Patienten,
• zu oft bestätigen zudem baubiologische Messungen außergewöhnlicher elektromagnetischer Funkintensitäten vor Ort unsere Beobachtungen.

Aufgrund unserer täglichen Erfahrungen halten wir die 1992 eingeführte und inzwischen flächendeckende Mobilfunktechnologie und die seit 1995 käuflichen Schnurlostelefone nach DECT-Standard für einen der wesentlichen Auslöser dieser fatalen Entwicklung! Diesen gepulsten Mikrowellen kann sich niemand mehr ganz entziehen. Sie verstärken das Risiko bereits bestehender chemischer und physikalischer Umwelteinwirkungen, belasten zusätzlich die Immunabwehr und können die bisher noch ausgleichenden Gegenregulationsmechanismen zum Erliegen bringen. Gefährdet sind besonders Schwangere, Kinder, Heranwachsende, alte und kranke Menschen.

Unsere therapeutischen Bemühungen um die Wiederherstellung der Gesundheit bleiben immer häufiger ohne Erfolg. Denn das ungehinderte Eindringen der Dauerstrahlung in Wohn- und Arbeitsbereiche, speziell in Kinder- und Schlafzimmer, die wir als äußerst wichtige Orte der Entspannung, Regeneration und Heilung ansehen, verursacht pausenlosen Streß und verhindert eine grundlegende Erholung des Kranken.

Angesichts dieser beunruhigenden Entwicklung sehen wir uns verpflichtet, unsere Beobachtungen der Öffentlichkeit mitzuteilen, insbesondere nachdem wir hörten, daß deutsche Gerichte eine Gefährdung durch Mobilfunk als „rein hypothetisch“ betrachten (siehe Urteil des Verwaltungsgerichtshofs Mannheim vom Frühjahr 2002).

Was wir in unserem Praxisalltag erleben ist alles andere als hypothetisch! Wir sehen die steigende Anzahl chronisch Kranker auch als Folge einer unverantwortlichen Grenzwertpolitik, die, anstatt den Schutz der Bevölkerung vor den Kurz- und besonders Langzeitauswirkungen der Mobilfunkstrahlen zum Handlungsmaßstab zu nehmen, sich dem Diktat einer längst hinreichend als gefährlich erkannten Technologie unterwirft. Es ist für uns der Beginn einer sehr ernst zu nehmenden Entwicklung, durch welche die Gesundheit vieler Menschen bedroht wird.

Wir lassen uns nicht länger vertrösten auf weitere, irreale Forschungsergebnisse, die erfahrungsgemäß oftmals von der Industrie beeinflußt werden, während beweiskräftige Untersuchungen ignoriert werden.

Wir halten es für dringend erforderlich, jetzt zu handeln!

Als ÄrztInnen sind wir vor allem Anwälte unserer PatientInnen. Im Interesse aller Betroffener, deren Grundrecht auf Leben und körperliche Unversehrtheit derzeit aufs Spiel gesetzt wird, appellieren wir an die Verantwortlichen in Politik und Gesundheitswesen. Unterstützen Sie mit Ihrem ganzen Einfluß unsere Forderungen:
• neue gesundheitsverträgliche Kommunikationstechniken mit interessenunabhängiger Abwägung der Risiken speziell vor deren Einführung und als Sofortmaßnahmen und Übergangsregelung
• Massive Reduzierung der Grenzwerte, Sendeleistungen und Funkbelastungen auf ein biologisch vertretbares Maß speziell in Schlaf- und Regenerationsbereichen
• Kein weiterer Ausbau der Mobilfunktechnologie, damit die Strahlungsbelastung nicht noch um ein Vielfaches zunimmt
• Mitspracherecht der Bevölkerung und der Gemeinden bei der Standortplanung der Antennen, was für eine Demokratie selbstverständlich sein sollte
• Aufklärung der Bevölkerung und speziell der Handynutzer über die Gesundheitsrisiken elektromagnetischer Felder und somit bewussterer Umgang, Handyverbot für Kinder und Nutzungseinschränkung für Jugendliche
• Verbot der Handybenutzung in Schulen, Krankenhäusern, Altenheimen, Veranstaltungsstätten öffentlichen Gebäuden und Verkehrsmitteln analog dem Rauchverbot
• Handy- und Mobilfunkfreie Zonen analog autofreien Bereichen
• Überarbeitung des DECT-Standards für Schnurlos-Telefone mit dem Ziel, die Strahlungsintensität zu reduzieren und auf die tatsächliche Nutzungszeit zu begrenzen sowie die biologisch kritische Pulsung zu vermeiden
• Industrie-unabhängige Forschung endlich unter Einbeziehung der reichlich vorhandenen kritischen Forschungsergebnisse und unserer ärztlichen Beobachtungen.

http://www.igumed.de/apell.html



Diese Mediziner unterstützen den Appell
(Stand: 13. Oktober 2003)

Prof. Dr. med. Karl Hecht, Spezialist für Stress-, Schlaf-, Chrono- und Raumfahrtmedizin, Berlin / Prof. Dr. med. Ingrid Gerhard, Frauenärztin, Heidelberg / Prof. Dr. med. Hans-Jürgen Pesch, Erlangen / Prof. Dr. med. Otmar Wassermann, Toxikologie, Schönkirchen / Prof. Dr. med. H.-J. Wilhelm, Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde, Phoniater, Frankfurt / Prof. Dr. med. Volker Zahn, Chefarzt, Frauenarzt, Umweltmedizin, Straubing / MUDr. /Universität Prag, E. Pinkbeiner-Weimer, Hals-Nasen-Ohren-Ärztin, Hanau / Dr. med. Kaspar Abele, Praktischer Arzt, Lindau / Erdmuthe Adam-Last, Frauenärztin, Osterode / Brigitte Alexander, Ärztin, Psychotherapie, Naturheilverfahren, Wuppertal Dr. med. Thomas Allgaier, Allgemeinmedizin, Umweltmedizin, Heitersheim / Dr. med. Ralph Jörg Aman, Orthopäde, Kulmbach / Dr. Per Andersen, Kopenhagen, Dänemark / Dr. med. Ekkehard Arnold, Kinder- und Jugendarzt, Umweltmedizin, Weil am Rhein / Dr. med. Christine Aschermann, Nervenärztin, Psychotherapie, Leutkirch / Dr. med. Iris Axhausen, Straßlach / Dr. med. Klaus Axhausen, Straßlach / Dr. med. Barbara Bachert, Praktische Ärztin, Oberammergau / Dr. Louis Ballivy, Chirurg, St. Etienne du bois (Frankreich) / Dr. med. Marie-Luise Bande, Dieburg / Dr. med. Alexander Bär, Frauenarzt, Naturheilverfahren, Bad Neustadt / Dr. med. Waltraud Bär, Allgemeinmedizin, Naturheilverfahren, Umweltmedizin, Wiesloch / Dr. med. Dieter Bauer, Allgemeinmedizin, Brannenburg / Dr. med. Jürgen Bauer, Anästhesie, Schmerztherapie, Gärtringen / Dr. rer. nat. Sigrid Bauer, Heilpraktikerin, Bühlertann / Dr. Peter Bäumel, Facharzt für Allgemeinmedizin, Gerzen / Dr. med. Gunter Bechstein, Arzt für Allgemeinmedizin, Tostmoos / Dr. med. Christine Beis, Praktische Ärztin, Siegenburg / Dr. med. Ursula Bellut, Allgemeinmedizinerin, Grünkraut / Gerhard Berger, Arzt, Rockenberg / Dr. Annette Berget, Medicine Generale, Luxemburg / Dr. med. Wolf Bergmann, Allgemeinmedizin, Homöopathie, Freiburg / Dr. med. Gerhard Bernecker, Allgemeinarzt, Rinchnach / Dr. med. H. Bernhardt, Kinderheilkunde, Schauenburg / Dr. med. Frank Bertram, Allgemeinmediziner, Umweltmediziner, Weißenburg / Dr. med. Inge Beumer, Internistin, Bad Boll-Eckwälden / Dr. med. Martha Biertz-Conte, Ärztin, Mainz-Finthen / Dr. med. Bernhard Binek, Bruckmühl-Waith / Dr. Tom Bingert, Kinderarzt, Schenefeld / Dr. med. Claus Birken, Hals-Nasen-Ohren-Arzt, Düsseldorf / Dr. med. Gerd Biron, Chirurg, Bodenwöhr / Dr. Lothar Birth, Arzt für Allgemeinmedizin, Görwihl / Dr. med. Susanne Bischoff, Ärztin, Ahrensburg / Dr. Götz Blome, Arzt, St. Märgen / Dr. med. Klaus Bogner, Allgemeinmedizin, Friedrichshafen / Dr. Kerstin Bögner-Zoller, Ärztin / Dr. med. Udo Böhm, Allgemeinmedizin, Unterwössen / Dr. med. Johan Bolhuis, Allgemeinmedizin, Naturheilverfahren, Dieren (Niederlande) / Dr. med. Hermann Böller, Naturheilverfahren, Chirotherapie, Bergisch Gladbach / Dr. med. Beatrix Braack-Günther, Fachärztin für Allgemeinmedizin, Großburgwedel / Dr. J. Brachmann-Skierlo, Ärztin für Allgemeinmedizin, Dreieich-Buchschlag / Dr. Karl Braun von Gladiss, Allgemeinmedizin, Ganzheitsmedizin, Teufen / Dr. med. Hubertus von Braunmühl, Neurologe, Psychiater, Psychotherapie, Mainz / Dr. med. Dieter Breme, Praktischer Arzt, Hamburg / Dr. med. Kurt Brill, Arzt für Allgemeinmedizin, München / Hans Brüggen, Internist, Lungen- und Bronchialheilkunde, Umweltmedizin, Allergologie, Deggendorf / Dr. med. Christa-Johanna Bub-Jachens, Allgemeinärztin, Naturheilverfahren, Stiefenhofen / Dr. med. Veronika Bühler, Ärztin und Industriekauffrau, Uhldingen / Dr. med. H. Buhr, Facharzt für Allgemeinmedizin, Heusenstamm / Dr. med. Werner Burgmayer, Allgemeinmediziner, Homöopathie, Altenmünster / Dr. med. Martin Burk, Kinderarzt, Crailsheim / Dr. Wolfgang Burk, Ganzheitliche Zahnheilkunde, Oldenburg / Dr. med. Karl-Heinz Bürkle, Allgemeinmediziner, Tübingen / Dr. med. Robert Caffonara, Allgemeinmedizin, Schwäbisch-Gmünd-Bettringen / Dr. med. Ilse Cammann, Allgemeinmedizin, Weilheim / Dr. Kurt Dahl Christensen, Arzt, Valby, Dänemark / Dr. med. Rüdiger Dahlke, Arzt und Psychotherapeut, Johanniskirchen / Dr. Dr. habil. Max Daunderer, Internist, Umweltarzt, Toxikologe, Grünwald / Dr. Andreas Dehler, Zahnarzt, Fulda / Dr. Ingo Dencker, Zahnarzt, Hamburg / Dr. med. Alois Denk, Arzt für Allgemeinmedizin, Steyr (Österreich) / Dr. med. Wolfgang Dilßner, Arzt für Allgemeinmedizin, Lohra / Dr. med. Manfred Doepp, Arzt, Irschenberg / Dr. med. Arndt Dohmen, Innere Medizin, Bad Säckingen / Barbara Dohmen, Allgemeinmedizin, Umweltmedizin, Bad Säckingen / Dr. Charlotte Dorn-Hübner, Praktische Ärztin, Erlangen / Dr. Mariam-Katharina Dosch, Ärztin für Orthopädie, Schenefeld / Dr. A. Dumitrescu, Arzt, Hennef / Dr. med. Wolff Kersten von Düring, Freiburg / Dr. med. Rudolf Eberhardt, Allgemeinmedizin, Ziemetshausen / Dr. med. Margot Eggl, Fachärztin für Allgemeinmedizin, Dachau / Verena Ehret, Aerztin, Kützting / Dr. med. Joachim Engels, Innere Medizin, Homöopathie, Freiburg / Karl-Rainer Fabig, Praktischer Arzt, Hamburg / Dr. Reinhard Fährmann, Arzt für Allgemeinmedizin, Bückeburg / E. Fange-Larsen, Zahnarzt, Altenholz-Klausdorf / Dr. med. Jochen Fend, FA für HNO-Heilkunde, Siegen / Dr. med. Barbara Fersch, Ärztin für Allgemeinmedizin, Dachau / Dr. Rudolf Fink, Arzt für Allgemeinmedizin, Bruchköbel / Dr. med. Michael Fischer, Arzt, Starnberg / Dr. med. Sigrid Flade, Ärztin für Naturheilverfahren, München / Dr. med. Friedrich Focke, Facharzt für Allgemeinmedizin, Münster / Dr. Jytte Frank, Fachärztin für Allgemeinmedizin, Muskulo Skeletal Medizin, Akupunktur, Viborg, Dänemark / Dr. med. Stanley Frank, Arzt für Osteopathie, Homöopathie, Traunstein / Dr. med. Raimund Fussy, Zahnarzt, Oberammergau / Dr. med. Florian Gabriel, München / Dr. med. Gerhilde Gabriel, Ärztin, München / Dr. Palle Gad, Facharzt für Chirurgie, Psychotherapeut, Troense, Svendborg, Dänemark / Dr. med. Martin Gailhofer, Allgemeinmedizin, Eichstätt / Dr. med. Susanne Gailhofer, Allgemeinmedizin, Homöopathie, Eichstätt / Dr. med. Michael Gälich, Arzt, Schopfheim / Johannes Ganter, Facharzt für Allgemeinmedizin, Schwäbisch Gmünd / Dr. med. Karl Geck, Psychotherapie, Murg / Dr. med. Elisabeth Gedeon, Allgemeinmedizin, Naturheilverfahren, Gelsenkirchen / Dr. Stig Gerdes, Arzt, Fredericia, Dänemark / Dr. med. Jan Gerhard, Kinderheilkunde, Kinder- und Jugendpsychiatrie, Ahrensburg / Dr. med. dent. Bruno Germann, Zahnarzt, Lachen, Schweiz / Dr. med. Peter Germann, Arzt, Umweltmedizin, Homöopathie, Worms / Dr. Gerrit-Jan Gerritsma, Praktischer Arzt, Bad Ems / Dr. med. Markus Gerum, Facharzt für Anästhesiologie, Homöopathie, Bad Wörishofen / Wolfgang Gerz, Arzt, München / Dr. med. Ulrich Glaser, Facharzt für Allgemeinmedizin, Peiting / Dr. Karlheinz Graf, Zahnarzt, Straubing / Dr. Peter Graf, Zahnarzt, Freiburg-Opfingen / Dr. med. Meinrad Grahamer, Allgemeinarzt, Dachau / Dr. med. Werner Grauberger, München / Dr. Michael Greiner, Zahnarzt, Kempten St. Mang / Dr. med. Hans-Peter Grimm, FA für innere Medizin, Bucholz/Holm-Seppensen / Dr. dent. Berthold Grohn, Zahnarzt, Geesthacht / Dr. med. Gertrud Grönenthal, Allgemeinmedizin, Umweltmedizin, Bann / Dr. med. Thomas Gropp, Facharzt für Allgemeinmedizin, Brennberg / Dr. med. dent. Reto Salis Gross, Zahnarzt, Zumikon, Schweiz / Dipl. Med. J. Großer, FA für Allgemeinmedizin, Dresden / Dr. med. Dietrich Grün, Allgemeinmedizin, Naturheilverfahren, Winnenden / Dr. H. Grünning, Saarbrücken / Dr. Renate Grünning, Homburg / Dr. Inge Gudian, Praktische Ärztin, Mainz / Dr. med. Michael Gülich, Arzt, Schopfheim / Julia Günter, Psychotherapie, Korbach / Dr. med. Axel Gustafsson, Augenarzt, Mora, Schweden / Dr. med. Bernd Gutberlet, Internist, Homöopathie, Heidelberg / Dr. Maria Gutmann, Praktische Ärztin, Kulmbach / Dr. med. Angela Haake, Ärztin, Velbert / Dr. med. Wolfgang Haas, Innere Medizin, Dreieich / Dr. med. Karl Haberstig, Allgemeinmedizin, Psychotherapie, Psychosomatik, Inner-Urberg / Dr. med. Klaus Hadamovsky, Arzt für Allgemeinmedizin, Flensburg / Dr. med. Hans B. Hägele, Facharzt für psychotherapeutische Medizin, Crailsheim / Dr. Monika Hahn, Fachärztin für Allgemeinmedizin, Ingolstadt Dr. med. Isabel Hammer, Allgemeinmedizin, Bockhorn / Dr. Andree Hanck-Conter, Allgemeinmedizin, Lintgen, Luxemburg / Dr. Carsten Vagn-Hansen, Arzt, Vejle, Dänemark / Dr. Ulrich Hartmann, Facharzt für Allgemeinmedizin, Grafrath / Dr. med. Gerhard Hauser, praktischer Arzt, Essen / Dr. Thorsten Haußecker, Orthopäde, Hamburg / Dr. S. Hausser, Internist, Schwäbisch Hall / Dr. med. Bettina Hävels, Allgemeinmedizin, Lörrach / Dr. Anik Hedo, Kinderärztin, Mersch (Luxemburg) / Dr. Irene Hensel, Ärztin, Mainz / Dr. med. Joachim Hensel, Allgemeinmedizin, Vorstand Gesellschaft für Gesundheitsberatung GGB / Dr. Ernst Herb, Zahnarzt, Pfaffenhofen / Dr. med. Helga-Beate Herrmann, FÄ für HNO-Heilkunde, Siegen / Dr. med. Michael Hess, Allgemeinmedizin, Umweltmedizin, Naturheilverfahren, München / Dr. med. Ekkehardt Hilt, Arzt für innere Medizin, Stuttgart / Dr. med. Rene P. M. Hirschel, Allgemeinmedizin, Umweltmedizin, Homöopathie, Günzburg / Dr. W. Höfer, Heilpraktiker, Überlingen-Bambergen / Dr. med. Arno Hofmann, Facharzt für Allgemeinmedizin, Dörzbach / Walter Hofmann, Psychotherapie, Singen / PD Dr. med. Bernhard Höhmann, Arzt für Kinderheilkunde, Aalen / Dr. med. Gerd Holmboe, Allgemeinmediziner / Dr. med. dent. Anke Horauf, Zahnärztin, Heilpraktikerin, Kempten / Dr. med. Dieter Horn, Allgemeinmedizin, Naturheilverfahren, Umweltmedizin, Psychotherapie, München / Dr. med. Lothar Hollerbach, Allgemeinmedizin, Homöopathie, Naturheilverfahren, Umweltmedizin, Heidelberg / Dr. med. Bettina Hövels, Allgemeinmedizin, Lörrach / Dr. med. Christoph Hövels, Kinderheilkunde, Lörrach / Dr. med. Bettina Hövels-Lüke, Allgemeinmedizin, Freiburg / Dr. med. Elisabeth Höppel, Naturheilverfahren, Orthopädie, Dorfen / Dr. med. Hans Huber, Internist, Dachau / Dr. med. Brigitte Huff, Ärztin, Eichenau / Dr. med. Stefan Ihle, FA für Hygiene und Umweltmedizin, Berlin / Dr. med. M. Illi, Allgemeinmedizin, Hünenberg / Dr. med. Peter Jaenecke, Zahnarzt, Ulm / Dr. Eddie Jalving, Facharzt für Allgemeinmedizin, Humlebæk, Dänemark / Dr. Regina Jank, Ärztin, Fritzlar / Dr. Ergej Jamzem, Zahnarzt, Schwäbisch Hall / Dr. med. Rolf Janzen, Kinderheilkunde, Waldshut-Tiengen / Dr. med. Philipp Jedelhauser, Kempten / Dr. med. Alice Jena, Frauenärztin, Oberasbach / Dr. Mogens jensen, Allgemeinmedizin, Løgstør, Dänemark / Dr. med. Viorel Jonescu, Arzt für Innere Medizin, Grassau / Dr. med. Christian Jordan, Zahnarzt, Oberammergau / Beate Justi, Psychiatrie, Psychotherapie, Hannover / Dr. med. Joachim Kaiser, Allgemeinmedizin, Chirotherapie, Schmerztherapie, Gottmadingen / Dr. med. dent. Wolf-Dieter Kaiser, Zahnarzt, Schwäbisch Hall / Michaela Kammerer, Ärztin, Murg / Dr. med. Stefan Keller, Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin, Überlingen / Dr. med. Susanne Kessner, Allgemeinmedizin, Homöopathie, Naturheilverfahren, Niederweiler / Dr. med. Regina Kiemer, Ärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Homöopathie, Esslingen / Karl Kienle, Praktischer Arzt, Homöopathie, Chirotherapie, Naturheilverfahren, Schongau / Dr. med. Cornelia Kirchgatter, Ärztin für Allgemeinmedizin, Schwäbisch Hall / Dr. med. Stefan Kirchgatter, Arzt für Innere Medizin, Schwäbisch Hall / Dr. med. Kirchner, Dachau / Dr. med. Ulrich Klippelberg-Basting, Facharzt für Innere Medizin,Wolfratshausen / Dr. med. Elisabeth von Klitzing, Hautärztin, Allergologie, Umweltmedizin, Traunstein / Dr. med. Jörn Klose, Allgemeinarzt, Gerdau / Dr. med. Rita Klose, Ärztin, Psychotherapeutin, Gerdau / Dr. med. Georg Kneissl, Arzt für Naturheilverfahren, Zangberg / Dr. med. Andreas Knieß, Arzt für innere Medizin, Hamburg / Dr. med. Andreas Koch, Gynäkologe und Geburtshelfer, Öhringen / Dr. med. Thomas Köhnke, Zahnarzt, Eschborn / Dr. Robert Koller, praktischer Arzt, Kreuzlingen / Dr. med. Rainer Kolz, Hautarzt, Ingolstadt / Dr. Barbara Kromphardt, Ärztin, Potsdam Babelsberg / Dr. med. Thomas Körfgen, Allgemeinarzt, Freilassing / Dr. Joachim Kral, Zahnarzt, Burgkunstadt / Dr. med. Richard Kratzert, Facharzt für Chirurgie, Heidelberg / Dr. med. Ursula Kroff-Fox, Fachärztin für Allgemeinmedizin, Hanau / Dr. Stephan Künzle, Zahnarzt, Hamburg / Dr. Michael von Kürten, Facharzt für Allgemeinmedizin, Fulda / Dr. med. dent. Christiane Krüger, Hamburg / Dr. Manfred Kübler, Zahnarzt, Waldshut / Dr. med. Hartmut Kühl, Arzt für Kinder und Jugendliche, Reutlingen / Dr. med. Manfred Kuhnle, Allgemeinmedizin, Homöopathie, Balingen / Dr. med. Monika Kuny, Psychotherapie, Grünwald / Dr. Hans-G. Kuschella, Zahnarzt, Seeshaupt Detlef Kvast, Arzt für Radiologie, Korbach / Dr. Simone Heidemarie Kyowski, Zahnärztin, Heilbronn / Dr. med. Nikolaus Landbeck, Allgemeinmedizin, Naturheilverfahren und Homöopathie, Hinterweidenthal / Johannes Latschar, Frauenarzt, Mainz-Kostheim / Dr. med. Wolfgang Laubert, Orthopäde, Oberammergau / Barbara Lechelt, Psychotherapie, Homöopathie, Naturheilverfahren, Lindenberg / Dr. med. Michael Lefknecht, Allgemeinmedizin , Umweltmedizin, Duisburg / Dr. med. Wolfgang Leis, Arzt für Psychotherapie, Flevensburg / Dr. med. Johannes Leister, Oberarzt, Fachkrankenhaus B. Bredstedt / Dr. med. Astrid Lindberg, Allgemeinärztin, Nürnberg / Dr. med. Volker zur Linden, Innere Medizin, Bajamar / Dr. Sabrina Lindenberger, Zahnärztin, Hamburg / Dr. med. Martin Lion, Arzt, Homöopathie, Ulm / Dr. Peter Lochner, Kinderarzt, Oberammergau / Dr. med. dent R. Lödige, Lippstadt / Dr. med. Edeltraud Loebmann, Fachärztin für innere Medizin, Schwalbach / Dr. med. Dorit Loose, Fachärztin für Radiologie, Pinneberg / Dr. Christiane Lorenz, Ärztin, Wiesbaden-Dotzheim / Dr. med. Michaela Ludwig, Bad Soden / Dr. med. Annemarie Macelczyk, Allgemeinärztin, Metten / Dr. med. Dagmar Marten, Ärztin, Ochsenfurt / Dr. med. Wolfgang May, Internist, Schwangau / Dr. med. Elmar Mayer, Allgemeinarzt, Grafenau / Dr. med. Joachim Mayer-Brix, HNO-Arzt, Erlangen / Dr. med. Georg Mehringer, Allgemeinarzt, Ansbach / Axel T. Meier, Zahnarzt, Berlin / Dr. Rudolf Meierhöfer, Zahnarzt, Roth / Dr. med. Michael Meyer, Facharzt für physikal. und Reha-Medizin, Bisingen / Bert Mikula, Arzt (TCM), Heilpraktiker, Schwäbisch Hall / Dr. Monika Miller, Kieferorthopädin, München / Dr. med. Heinz Morhard, Allgemeinmediziner, Haldenwang / Dr. med. Petra Moser, Praktische Ärztin, Ravensburg / Dr. med. Rudolf Mraz, Psychotherapie, Naturheilverfahren, Stiefenhofen / Dr. med. Cornelia Mühleisen, Psychotherapie, Senden / Dr. med. Franz-Leonhard Mühleisen, Allgemeinmedizin, Psychotherapie, Senden / Dr. med. K. Müller, Augenarzt, Thalwil (Schweiz) / Dr. Klaus Mündel, Zahnarzt, Weingarten / / Dr. med. Joachim Mutter, Arzt, Stegen / Dr. med. Birgitta Neulist, Frauenärztin, Coburg / Dr. med. Wiggo Nobbe, Frauenarzt, Stuttgart / Dr. med. Herbert Noppeney, Internist, Umweltmedizin, Betriebsmedizin, Bayreuth / Dr. med. Alexandra Obermeier, Ärztin für Psychotherapie und Psychiatrie, München / Dr. med. Per-Arne Öckermann, Prof. Klinische Biochemie, Borhus-Björkö (Schweden) / Dr. med. Ulrike Oppermann, Fachärztin für Allgemeinmedizin, Hanau / Elfi Oswald, Naturheilkunde, Wolfratshausen / Dr. med. Claudia Ostländer- Herrmann, praktische Ärztin, Wörrstadt / Dr. med. dent. Berthold Otto, Puchheim / Dr. med. Katja Ovenhausen, Fachärztin für Psychiatrie, Deibrück / Dr. med. Ullrich Paffrath, praktischer Arzt, Homöopathie, Uhldingen / Dr. med. Maria Paregger, Ärztin, anthroposophische Medizin, Bozen, Italien / Dr. med. Werner Paula, Allgemeinmedizin, Chirotherapie, Naturheilverfahren, Lam / Dr. med. Klaus Pesch, Frauenarzt, Oberasbach / Dr. Frank Pfander, Zahnarzt, Riegel a.K. / Dr. Karin Pietschmann, Fachärztin für Allgemeinmedizin, Ottersberg / Dr. med. Michael Ptok, Allgemeinmediziner, Bielefeld / Dr. med. Otto Pusch, Nuklearmedizin, Bad Wildungen / Dr. med. Josef Rabenbauer, Psychotherapie, Freiburg / Elisabeth Radloff-Geck, Ärztin, Psychotherapie, Homöopathie, Murg / Dr. med. Anton Radlspeck, Praktischer Arzt, Naturheilverfahren, Aholming / Barbara Rautenberg, Allgemeinmedizin, Umweltmedizin, Kützting / Dr. med. Christof Rautenberg, Internist, Kützting / Dr. med. Hans-Dieter Reimus, Zahnarzt, Oldenburg / Dr. med. habil. Ursula Reincke, Ärztin, Wolfegg/Allgäu / Dr. V. Reiners, Orthopäde, Ingelheim / Dr. Hans-Günter Rein, Zahnarzt, Sigmarszell-Egghalden / Dr. med. Ursula Reinhardt, Allgemeinmedizin, Bruchkübel / Dr. med. Dietrich Reinhardt, Innere Medizin, Bruchkübel / Dr. med. Ingrid Riedel, Fachärztin für Allgemeinmedizin, Augsburg / Dr. med. Karl Jörg Ries, Arzt für Gynäkologie und / Dr. med. Wolfgang Ritter, Allgemeinmedizin, Umweltmedizin, Wertheim / Dr. med. Andreas Roche, Allgemeinmedizin, Kaiserslautern / Dr. med. Stefan Röckl, Internist, Lungen- und Bronchialheilkunde, Allergologie, Umweltmedizin, Kötzting / Dr. / Dr. med. Jürgen Rolffs, Arzt, Kronberg/Taunus / Dr. med. Alexander Rossaint, Zahnarzt, Aachen / Dr. med. Frank Rothe, Gynäkologe, Schwäbisch Hall / Dr. med. Gabriele Röttgers, Ärztin, Ravensburg / Dr. med. Johannes Rudolph, Allgemeinmedizin, Homöopathie, March-Hugstetten / Dr. Christof Ruff, Arzt für Allgemeinmedizin, Weinstadt / Dr. med. Sabine Sacher, Allgemeinmedizin, Naturheilverfahren, Ravensburg / Dr. med. Bernd Salfner, Kinderheilkunde, Allergologie, Waldshut-Tiengen / Dr. med. Gerhard Saltzwedel, Nürnberg / Dr. Danilo Santa, Orthopäde, Backnang / Dr. med. Horia Saulean, FA für Allgemeinmedizin, Überlingen / Dr. med. Sabine Schäfer, Allgemeinärztin, Kassel / Dr. Irene Scharpf, Ärztin für Allgemeinmedizin, Ravensburg / Dr. med. Hans-Christoph Scheiner, Arzt für Allgemein- und Umweltmedizin, München / Dr. med. Claus Scheingraber, Zahnarzt, München / Dr. med. Erika Scheiwiller-Muralt, Homöopathie, Baar (Schweiz) / Dr. Roswitha Scheuplein, Zahnärztin, Johannesberg / Dr. med. Jochen Schiller, Allgemeinmedizin, Homöopathie, Naturheilverfahren, Potsdam / Dr. med. Susanne Schirmer, Internistin, Aystetten / Dr. med. Robert Schirmer, Anästhesist, Wettstetten / Dr. med. Bernd Maria Schlamann, Zahnarzt, Heilpraktiker, Ahaus-Wessum / Dr. Anneliese Schleiwies, Kieferorthopädin, München / Dr. Isabelle Schleiwies, Kieferorthopädin, Deisenhofen / Dr. med. Martin Schlesinger, Allgemeinmedizin, Offenburg / Dr. Beate Schmidt, Fachärztin für Allgemeinmedizin, Hanau / Dr. med. Karl-Heinz Schmied, Allgemeinarzt, Naturheilverfahren, Königheim / Dr. med. Andrea-Maria Schmitz, Gynäkologin, Bad Neuenahr / Dipl.-Psychologe Eberhard Schnell, Psychotherapie, Deisenhofen / Dr. Katharina Scholz-Wagner, Ärtzin, Tübingen / Dr. med. Klaus Schön, Facharzt für Allgemeinmedizin, Deggenhausertal-Wittenhofen / Dr. med. Ursula Schöpf, Anästhesistin, München / Dr. med. dent. Dirk Schreckenbach, Zahnarzt und Heilpraktiker, Homburg / Dr. med. Adelheid Schuchard, ärztliche Psychotherapeutin, Starnberg / Detlef Schultz, Zahnarzt, Überlingen / Dr. med. Siegfried Schulz, Arzt für Allgemeinmedizin, Ingolstadt / Dr. Gert Schulze-Weber, Arzt für Allgemeinmedizin / Dr. med. Hildegard Schuster, Psychotherapie, Lörrach / Dr. Hans-Georg Seydel, Zahnarzt, Waldburg / Dr. med. Helga Simchen, Kinder- und Jugendpsychotherapie, Psychotherapie, Mainz / Dr. med. Michael Skierlo, Dreieich / Dr. Stefan Smidt-Begemann, Kinder- und Jugendarzt, Ahrensburg / Dr. med. Erdmute Sommer, München / Anja Sonneborn, Ärztin, Leverkusen / Dr. med. E. Gerhard Spratte, Arzt für Allgemeinmedizin, Pfullingen / Dr. med. dent. Christiane Staudt-Hockmann, Zahnärztin, Mainaschaff / Dr. med. dent. Kathrin Steinbach, Zahnärztin, Stuttgart / Dr. med. Christian Steiner, Praktischer Arzt, Viktring, Österreich / Christoph Stoeckle, Zahnarzt, Lautkirch / Eva Stoeckle, Zahnärztin, Lautkirch / Dr. Barbara Strauß, Allgemeinärztin, Oberammergau / Dr. Ulrich Struben, Zahnarzt, Ravensburg / Dr. med. Heinz Struzina, Allgemeinmedizin, Mainhardt / Dr. med. Wolfgang Stück, Internist, Koblenz / Dr. Bernd-Rüdiger Suren, Arzt für Allgemeinmedizin, Delbrück / Dr. med. Jeanette Teeuwen-Mutter, Ärztin, Stegen / Dr. med. Joachim Thassler, Chefarzt i.R., Hamburg / Dr. med. Günter Theiss, Allgemeinmedizin, Frankfurt / Dr. Roby Thill, Medicine Generale, Beaufort (Luxemburg) / Dr. med. Max Thoma, Allgemeinmedizin, Deggendorf / Dr. med. A. Thonke, Internist, Kelheim / Dr. med. J. Thurm, Frauenarzt, Delbrück / Dr. med. Victor Toenges, Kinderarzt und Allgemeinmediziner, Lustmühle, Schweiz / Dr. A. Treugut, Zahnarzt, München / Dr. med. dent. Paul Treyer, Zahnarzt, Oberentfelden (Schweiz) / Dr. med. Dagmar Uecker, Bad Soden / Dr. med. Hans Ulrich, Facharzt für Orthopädie, Schenefeld / Dr. med. Thomas Villinger, Frauenarzt, Homöopathie, München / Dr. med. Peter Vogt, Düsseldorf / Dr. Helge Volkmann, Kopenhagen, Dänemark / Dr. med. Hedwig Vollmann, Praktische Ärztin, Psychotherapie, Puchheim / Dr. Åse M. Voss, Ärztin, Fredensborg, Dänemark / Dr. med. Gabriele Wachler-Gey, Ärztin, Lauingen / Dr. Gabriela Wachowiak-Andersen, Fachärztin fúr Anästhesie, Espergárde, Dänemark / Dr. med. Bernd Wagner, FA für Allgemeinmedizin, Karlsruhe / / Dr. med. Hans Walbaum, Hamburg / Norbert Walter, Allgemeinmedizin, Naturheilverfahren, Bad Säckingen / Dr. med. Klaus Waterstradt, Bronchial- und Lungenheilkunde, Lübeck / Dr. med. Wolfgang Weck, Arzt für Psychotherapie, Naturheilverfahren, Bad Mergentheim / Dr. Ingo Weckermann, Kinderarzt, Darmstadt / Dr. med. Rosemarie Wedig, Ärztin, Psychotherapie, Homäopathie, Düsseldorf / Dr. med. B. Wegmann, Ingolstadt, Allgemeinmedizin / Dr. med. N. Wegmann, Ingolstadt, Allgemeinmedizin / Dr. med. Eberhard Weiger, Praktischer Arzt, Frankenried-Mauerstetten / Dr. Martin Weis, Facharzt für innere Medizin, Wendlingen / Dr. Albrecht Wenig, Chirurg, Sportmedizin, Ravensburg / Dr. Bärbel Westermann, Praktische Ärztin, Neuburg / Dr. Gudrun Westhäuser-Künzle, Zahnärztin, Hamburg / Thomas Weth, Allgemeinmedizin, Naturheilverfahren, Bad Säckingen / Dr. med. Walter Wirth, Rentner, Oberneisen / Dr. med. Gudrun Wißmann-Focke, Praktische Ärztin, Münster / Dr. med. Gerda Wittmann, Praktische Ärztin, Ingensdorf / Dr. med. Bogdan Wlodarczyk, Plastischer Chirurg, Paris / Dr. Ulrich Wolf, Zahnarzt, Wenzenbach / Dr. Eleonore Weitzel-Paulus, Zahnärztin, Königstein / Dr. Hans Wolfgang Wurm, praktischer Arzt, Baisweil / Dr. med. Barbara Würschnitzer-Hünig, Dermatologie, Allergologie, Umweltmedizin, Kempten / Dr. F. Ecuardo Yupanqui, Praktischer Arzt, Bad Hersfeld / Dr. med. Irmgard van Zanten, Anästesistin i.R., Ditzingen / Dr. med. Sonja Zinn, Allgemeinmedizinerin, Sindelfingen / Dr. med. Andreas Zinser, Kinderarzt, Vaihingen/Enz / Dr. Steffen Zopf, Zahnarzt, Oberammergau / Dr. Dr. med. Ingo Frithjof Zörn, Allgemeinmedizin, Phlebologie, Naturheilverfahren, / Umweltmedizin, Nordrach / Dr. med. habil. Victor Zyganow, Praxis für Energiemedizin, Berlin


siehe dazu auch:
Bamberger Appell
http://omega.twoday.net/stories/265206/


http://omega.twoday.net/search?q=Freiburger+Appell

8
Jul
2004

Wertzuwachs/Wertminderung durch Mobilfunk-Antennen in der Nachbarschaft

HLV INFO 7-07-2004/AT

http://www.buergerwelle.de/pdf/wertminderung_immobilien_schoeller.pdf

Wertminderung durch Sendemasten
http://omega.twoday.net/stories/319414/

Immobilien und Mobilfunk
http://omega.twoday.net/stories/475821/

Vorsorgewert von 0,001 MilliWatt/m²

Biologische Wirkungen (athermische Wirkungen) bei lebenden Organismen treten bereits bei Strahlungsstärken auf, die ein Zehnmillionstel der bei uns geltenden (rein technischen =) thermischen Grenzwerte betragen.

Aus der Erfahrungsmedizin ist bekannt, dass viele Menschen inzwischen schon ab 10 Mikrowatt/m² erkranken.

Es gibt wissenschaftliche Untersuchungen, die z.B. schon nach 50 Minuten Bestrahlung bei 1000 Mikrowatt/m² eine signifikante Reduzierung der Gedächtnisleistung belegen. (Dr. Maier, Uni Mainz)

Außerdem gibt seriöse Studien, die sogar schon innerhalb weniger Minuten Bestrahlung mit 1 MilliWatt/m² (=1000 MikroWatt/m²) negative körperliche Reaktionen nachweisen.

Durch Mobilfunk-Feldstudien zeigte die Uni Wien auf, dass es sehr weit unterhalb von 1 MilliWatt (=1000 Mikrowatt/m²) zu Herz-Kreislauf-Problemen und Gedächtnisleistungsstörungen kommen kann.

Aufgrund des aktuellen Wissensstandes dürfte die Bevölkerung maximal nur mit 0,001 Milliwatt/m² (=1 MikroWatt/m²) bestrahlt werden. Dieser Wert wurde bereits im Oktober 1999 anlässlich des Elektrosmog-Forums in Bonn durch medizinische Ärzteverbände, Wissenschaftlern usw. von Umweltminister Trittin gefordert.

Dass bei dem Vorsorgewert von 0,001 MilliWatt/m² (=1 MikroWatt/m²) das Mobilfunk-Netz nicht mehr nach den Wünschen der Betreiber funktioniert ist bekannt. Wenn jemand konsequent die Sache zu Ende denkt, dann heißt es nicht, die Strahlenbelastung ist so weit zu reduzieren, dass die Technologie noch nach den Wünschen der Betreiber funktioniert, sondern richtig ist: wir müssen die Strahlenbelastung so weit senken, dass wir einen vernünftigen Gesundheitsschutz haben. Dann können wir sehen, ob bei diesen Werten die jetzige Technik noch nach den Wünschen der Betreiber funktioniert. Wenn nicht, dann muss eine ungefährliche Technik her. Erst die Gesundheit, dann das Geschäft.

Mobilfunk und Grenzwerte

http://omega.twoday.net/stories/242821/

7
Jul
2004

Dieser Funkmast muss weg

Die europaweit vertriebene Zeitschrift "Mach mal Pause" berichtet in der Ausgabe vom 07.07.04 über eine Sendeanlage im Wohngebiet und die damit verbundenen schwerwiegenden gesundheitlichen Folgen für die Anwohner.

http://www.buergerwelle.de/pdf/mach_mal_pause.jpg

Nachricht von Christine Kind

30
Jun
2004

Strahlenbelastung weit unter Grenzwert

Hessischer Landesverband mobilfunksenderfreie Wohngebiete e.V., Birkenweg 10, 63584 Gründau

27.Juni 2004

Presseinformation

Der Hessische Landesverband mobilfunksenderfreie Wohngebiete e.V., eine Vereinigung von mehr als 120 mobilfunkkritischen Bürgerinitiativen aus Hessen und den angrenzenden Gebieten aus Bayern und Rheinland-Pfalz hat die in Hessen von der Interessenvertretung der Mobilfunkbetreiber (IZMF) ausgeführte Messkampagne kritisch beobachtet. Wie nicht anders zu erwarten war, lagen die gemessenen Werte in der Regel (nach Aussage der Messenden, zum Teil weit) unter den Grenzwerten der 26. Bundes-Immisionsschutz-Verordnung.

Als Abschluss dieser Aktion werden von der IZMF nunmehr hessenweit (in Gießen am 1. Juli 2004, in Kassel am 8. Juli 2004, und in Darmstadt am 15. Juli 2004) drei inhaltsgleiche Informationsveranstaltungen angeboten, in denen der betroffenen Bevölkerung nachhaltig näher gebracht werden soll, dass die von Mobilfunkbasisstationen ausgehende elektromagnetische Strahlung ohne Einfluss auf die menschliche Gesundheit sei.

Der dieser Aussage zugrunde gelegte Vergleich zwischen dem verordneten Grenzwert und den vor Ort vorgefundenen Messwerten verbietet sich aus mehreren Gründen und ist schlichtweg als Versuch der Verdummung der betroffenen Bevölkerung zu sehen.

Mit dem teilweise großem Abstand der Messergebnisse zum Grenzwert zu argumentieren, ist sinn- und verantwortungslos, da Messwerte grundsätzlich unterhalb von Grenzwerten liegen müssen (Was von der Regulierungsbehörde ohnehin regelmäßig überwacht werden soll).

Es ist wissenschaftlich zweifelsfrei begründet und anerkannt, dass der geltende Grenzwert den menschlichen Körper vor thermischen Effekten schützen soll, nicht aber vor biologischen Beeinflussungen des menschlichen Gewebes schützen kann.

Weltweit gibt es eine Vielzahl seriöser konsistenter Belege für die mögliche Schädigung des biologischen Systems bei Menschen und Tieren durch den Betrieb von Mobilfunksystemen, die weit unterhalb des Niveaus bisheriger Messergebnisse in der Nähe von Mobilfunk-Basisstationen aufgetreten sind.

Die Behauptung der Mobilfunkbetreiber, die Besorgnis der Bevölkerung beruhe auf "mangelndem Wissen über die Technik" und "trotz sehr umfangreicher Studien könne kein Institut Gesundheitsschäden unterhalb des Strahlengrenzwertes feststellen", ist schlichtweg der Versuch, dem mündigen Bürger die Beurteilungsfähigkeit der Zusammenhänge abzusprechen und ihm jegliche Vorsorge zu verweigern.

HESSISCHER LANDESVERBAND MOBILFUNKSENDERFREIE WOHNGEBIETE e.V.
Für den Vorstand
Prof. inv. Dr. med. H.-J. Wilhelm Dr. E.W. Braun

Abtlg. Öffentlichkeitsarbeit
Alfred Tittmann, 63486 Bruchköbel, Kettelerstr. 3,
Tel. 06181 – 7 73 76

http://www.main-rheiner.de/foren/forum_art.php3?id=4236471


KOMMENTAR

Grenzwerte

VON MICHAEL GRABENSTRÖER

Wenn eine Lobby-Organisation wie das "Informationszentrum Mobilfunk" freiwillig eine Messreihe in Auftrag gibt, dafür objektivierend den TÜV einspannt und mit den Ergebnissen in die Öffentlichkeit drängt, dann ist in der Regel ein gutes Ergebnis zu erwarten. Denn Mobilfunkbetreiber sind zu Messungen nicht verpflichtet.

Aber ihre PR-Strategen haben wohl erkannt, dass sie aus der Ecke herauskommen müssen, in der Handys und Sendemasten das Stigma gesundheitsgefährdender Strahlung anhaftet. Zudem konnte man sich durch hohe Grenzwerte immer auf der sicheren Seite wähnen. Also frisch gemessen! Stets deutlich unter den Grenzwerten! Durchaus anerkennenswert!

Nun hat CDU-Umweltstaatssekretär Karl-Winfried Seif die Mobilfunk-Messer trotz guter Werte aufgeschreckt. Wenn die Messwerte so fern jeder Abstrahlungs-Realität sind, könnten die Grenzwerte gesenkt werden. Recht hat er. Bei solchen Ergebnissen bleibt der laienhafte Schluss, dass die Grenzwerte unwirklich hoch sind. Seif will sie senken und zieht damit die politisch richtigen Folgerungen aus den Messergebnissen. Seif kommt damit zugleich den Bedenken der Mobilfunkgegner entgegen.

Abwarten, was aus der Forderung wird. Inzwischen könnten die Handy-Lobbyisten eine weitere Langzeit-Messreihe auflegen, um die gesundheitliche Entwicklung der Menschen festzuhalten, die an Stellen mit besonders auffallenden Messergebnissen bei Abstrahlungen von Handy-Sendemasten leben. Vertrauen kann man schließlich nie genug erwerben!

[ document info ]
Copyright © Frankfurter Rundschau online 2004
Dokument erstellt am 30.06.2004 um 00:10:20 Uhr
Erscheinungsdatum 30.06.2004 | Ausgabe: S | Seite: 44



Grenzwerte und Mobilfunk
http://omega.twoday.net/stories/242821/

Measure people, not masts
http://omega.twoday.net/stories/561516/
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