Mobilfunk

8
Okt
2004

Handys und der Strahlungswahnsinn

überarbeitet 17.08.2004

Autoren: Jan Heiland / Rudi Berner

Immer wieder werde ich blöd angeguckt, wenn ich vor Mikrowellen, Handys und harter Strahlung "warne". Und wie ja bekannt ist, gibt es für jede Studie - eine von der Industrie finanzierte Gegenstudie (siehe Kieler Amalgam-Studie) die dann für die Masse gilt ... o.k. Dann lest JETZT das Folgende:

Die Menschen sind in punkto Gefährlichkeit von Sendemasten, Mobilfunkantennen und Mikrowellenstrahlung absolut falsch informiert. Die Intensität der Strahlung eines Mobilfunk-Sendemastes ist, so umweltschädlich sie auch ist, geradezu lächerlich, gegenüber der Strahlung, die den Menschen das Handy selbst ins Gehirn bläst.

(Rudi Berner) Ich mache Sie jetzt mit ein paar Daten und Fakten (Stand September 2001) bekannt, die jederzeit nachprüfbar sind: Mobilfunk in Europa arbeitet nach dem üblichen GSM-Standard und sendet hochfrequente, gepulste elektromagnetische Strahlung im Gigahertzbereich. Schwingung nennt man in der Elektronik "Frequenz", und die Frequenz wird in der Einheit "Hertz" (abgekürzt "Hz") gemessen. Wenn etwas 1 Mal in der Sekunde schwingt, dann hat es die Frequenz 1Hz. Schwingt etwas 1000 Mal pro Sekunde, dann sind es 1000Hz oder 1 Kilohertz (1KHz). Schwingung im Millionenbereich nennt man Megahertz (MHz), Schwingung im Milliardenbereich nennt man Gigahertz (GHz). Hochfrequente Strahlung im Bereich von 3 bis 300 Gigahertz wird generell auch als "Mikrowellen" bezeichnet.

Das Militär bedient sich der Mikrowellen, Radar und Strahlenwaffen arbeiten in diesem Frequenzspektrum. Mobilfunk reicht heutzutage an den Mikrowellenbereich heran, die Tatsache, dass das D- und E-Netz im 0,9 bzw. 1,8 Gigahertzbereich sendet, wird den Kunden werbetechnisch als Vorzug verkauft. Was dabei verschwiegen wird, ist, dass damit Telefongespräche mit Hilfe von waffentauglicher Strahlung geführt werden!

Die im Gigahertzbereich angesiedelte Strahlung, deren sich der Mobilfunk bedient, wird zusätzlich noch gepulst. Bei gepulster Strahlung wird die Information nicht analog (gleichbleibend, kontinuierlich) übertragen, sondern in Pakete zerhackt. 217 Mal in der Minute wird die Information gepulst, also in dementsprechend 217 Pakete (Informationshäppchen) zerhackt. Bei wissenschaftlichen Untersuchungen hat sich herausgestellt, dass gepulste Strahlung gegenüber ungepulster Strahlung ein besonderes biologisches Risiko darstellt, da sie bei Menschen Hirnstromveränderungen hervorruft.

In Tierversuchen wurde ein eindeutig erhöhtes Krebswachstum festgestellt. In der Zirbeldrüse wird unter anderem die Bildung des Hormons "Melatonin" verringert. Melatonin steuert den Tag- Nachtrhythmus bei Mensch und Tier und es schützt die genetische Information der Zellen vor Schädigungen. Fehlt Melatonin, dann treten vermehrt sogenannte "freie Radikale" im Zellsystem auf - das Krebsrisiko steigt ernorm!

Studien über zeittypische Massenerkrankungen bei Anwohnern von Hochfrequenz-Sendeanlagen belegen auch erhöhte Raten von Leukämie, Schädigungen der Erbsubstanz, Depressionen, Gehirntumoren und Krebs insgesamt. Hochfrequente Strahlung, wie sie von Mobilfunksendern abgestrahlt wird sowie die daraus resultierende Strahlenbelastung, misst man in Watt. Dementsprechend werden die gesetzlich festgelegten Grenzwerte auch in Watt angegeben.

Es gibt eine gemeinsame Resolution von Forschungsinstituten, Umweltorganisationen, Fachärzten und Berufsverbänden, die sich mit der gesundheitlichen Problematik von hochfrequenter Strahlung und den daraus resultierenden elektromagnetischen Feldern beschäftigt haben. In dieser Resolution wird eine maximale Leistungsflussdichte (Strahlenbelastung) von 1 Mikrowatt pro Quadratmeter als oberster Grenzwert gefordert.

1 Mikrowatt ist 1 Millionstel Watt, oder technisch ausgedrückt: 1µW = 0,000001W. Und nun schauen wir uns einmal an, was die Regierungen so an Grenzwerten erlauben. In der Schweiz gilt ein Grenzwert von 0,1 Watt, das ist bereits das Hunderttausendfache des Grenzwertes, den die Resolution fordert. Aber damit gilt die Schweiz noch als vorbildlich, denn bei uns in Deutschland erlauben die Gesetzgeber den Mobilfunkbetreibern des E-Netzes eine Leistungsflussdichte von sage und schreibe 9,5 Watt!!! Das ist fast das Hundertfache des Schweizer Grenzwertes und fast das Zehnmillionenfache des Grenzwertes, der in der Resolution gefordert wird.

Die tatsächlich abgegebene Strahlung (Leistungsflussdichte) der Mobilfunk-Sendemasten bleibt derzeit weit unter dem vom Gesetzgeber erlaubten Grenzwert von 9,5 Watt pro Quadratmeter! Die Zeitschrift Öko-Test untersuchte mit höchst genauen Meßmethoden und über ganz Deutschland verteilt die tatsächlich vorhandene Leistungsflussdichte, die von Mobilfunk-Sendemasten abgestrahlt wird. Der höchste Wert, der dabei ermittelt wurde, betrug lediglich 0,018 Watt/m². Messungen von vielen anderen neutralen Instituten bestätigten diesen Wert.

Und dieser Wert von 0,018 Watt/m² steht in gar keinem Bezug zu den in Deutschland erlaubten 9,5 Watt/m² und bleibt sogar noch weit unter dem Schweizer Grenzwert von 0,1 Watt/m².

Sendeanlagen haben, je nach technischer Bauart, eine gewisse Sendeleistung. Aus der Sendeleistung resultiert dann letztendlich die, in gewisser Entfernung, gemessene Leistungsflussdichte. Mobilfunk-Sendemasten werden derzeit mit einer Leistung von nur maximal 100 Watt betrieben. Das ist geradezu lächerlich, wenn man bedenkt, dass Fernseh- und Radiosender, die ja auch hochfrequente Strahlung abgeben, mit einer Sendeleistung von mehreren Hunderttausend Watt arbeiten! Nur, Radio- und Fernsehsender gibt es im Gegensatz zu Mobilfunk-Sendemasten verhältnismäßig wenig und somit ist hier die Entfernung von Sender zu Sender auch relativ groß.

Es gibt ebenso Studien, die belegen, dass seit dem Erscheinen von Fernseh- und Radiosender, die ja bereits mehrere Jahrzehnte flächendeckend das ganze Land bestrahlen, die Krankheit Krebs ihren verheerenden Triumphzug begonnen hat. Aber das kümmert ja keinen, denn auch hier galt und gilt für die Gesundheitsbehörden der bequeme Satz: "Tut uns leid, das ist nicht reproduzierbar!"

Kommen dann noch 40.000 Mobilfunk-Sendemasten (und es werden in Bälde 80.000 sein!) dazu, die obendrein noch extrem schädliche gepulste hochfrequente Strahlung abgeben sowie weltweite Radar-, Funk- und Satellitenbestrahlung, dann braucht es einen nicht zu wundern, wenn Depressionen, Schlafstörungen, Schädigungen des Immunsystems, Allergien sowie Krebs in jeder erdenklichen Form in einem Ausmaß auftreten, das die Welt bisher noch nicht gesehen hat. Von Schäden an der Natur ganz zu schweigen! - Aber das alles ist ja "leider nicht reproduzierbar!"

Schauen wir uns noch einmal ein paar Zahlen an. 0,018 Watt pro Quadratmeter ist tatsächlich die gemessene höchste Leistungsflussdichte, die von Mobilfunk-Sendemasten verursacht wird. Das liegt weit unter dem gesetzlichen Grenzwert von 9,5 Watt/m², jedoch bereits um das Zehntausendfache über dem Grenzwert, den verantwortungsvolle Wissenschaftler und Fachärzte fordern.

Im Vergleich zu den 0,018 Watt Strahlenbelastung, die von Mobilfunk-Sendemasten verursacht werden, knallt Ihnen das Handy jedoch selbst, je nach Modell, die 1000 bis 10.000-fache gepulste Strahlungsdosis direkt ins Gehirn!

Für Handys gilt ein gesetzlicher Grenzwert (SAR-Wert) von 2 Watt, und diese 2 Watt werden von vielen Handymodellen voll ausgenützt. Zudem kommt noch, dass ein Handy seine Leistung bei schlechtem Empfang (z.B. im Auto) automatisch um ein Vielfaches seiner Normalleistung hochregelt. Der gesetzliche SAR-Wert gilt nämlich nur für den Normalbetrieb bei gutem Empfang! Die Menschen wissen gar nicht, was sie sich da ans Ohr (uns somit ans Gehirn) halten, und was diese Dinger für verheerende Schäden verursachen!

Nicht viel besser schaut es bei den schnurlosen Festnetz-Telefonen (DECT-Telefone) aus, die ja heutzutage, zusätzlich zu den Handys, zu jedem modernen Haushalt gehören. (Anm. auch viele ISDN Telefone sind Nebenstellen eingerichtet und senden kontinuierlich) Mittlerweile arbeiten diese Telefone auch mit hochfrequenter, gepulster Strahlung, und, was die Basisstation anbelangt, stets im Dauerbetrieb! Bei einem schnurlosen DECT-Telefon bekommt der Mensch die Strahlung dauerhaft ab, weil die Basisstation nicht nur während eines Telefonates gepulste Daten zum Mobilteil sendet, sondern immer, ununterbrochen! Ist solch eine Basisstation in der Nähe von Menschen platziert, was ja stets der Fall ist (die Dinger stehen meist im Flur oder auf Schreibtischen), dann liegt die Strahlungsbelastung weit über der, die im Umkreis von einigen Metern um große Mobilfunk-Sendemasten zu finden ist!

Gegen Mobilfunk-Sendemasten gibt es derzeit Hunderte Bürgerinitiativen, bei den DECT-Telefonen handelt es sich, wohlbemerkt, um die gleiche Strahlung! - Sie haben also Ihren eigenen Sendemast in Ihrer Wohnung! Und dieser Sendemast bestrahlt sie effektiv weitaus heftiger als die dicken Dinger da draußen, die mehr und mehr Menschen auf die Barrikaden bringen! - Was sagen Sie dazu?

Falls Sie über Internetzugang verfügen, dann besuchen Sie doch folgende Adresse: http://www.lebenswert-leben.at Diese Seite kommt aus Österreich und inFORMiert Sie ehrlich über das Thema Ernährung und Elektrosmog (Strahlung + magnetische Felder = Elektrosmog).

Interessant ist auch die Auffassung von gesetzlicher Seite, was überhaupt ein Strahlenschaden ist. Im Unterschied zu intensiver Röntgen- und Gammastrahlung, ist hochfrequente Strahlung, wie sie von Radio-, Fernseh- und Mobilfunksendern abgestrahlt wird, nicht energiereich genug, um eine sogenannte "Ionisierung" hervorzurufen.

Von "Ionisierung" spricht man dann, wenn, bedingt durch energiereiche Strahlung, die Bindungskräfte der Zellen aufbrechen und die Zelle somit zerstört wird, also stirbt. Strahlung von Radio-, Fernseh- und Mobilfunksendern wird deshalb als "nicht-ionisierende-Strahlung" bezeichnet, von der der Gesetzgeber annimmt, dass sie bei geringer Intensität harmlos ist. Das bedeutet im Klartext: Wenn eine Strahlung nicht direkt, sofort und somit jederzeit reproduzierbar Zellen vernichtet (ionisiert), dann wird sie, bei geringer Intensität (wenn sie das Gewebe nicht zum Kochen bringt!) als unbedenklich eingestuft!

Dass Zellen durch Strahlung immer eine Fehlinformation erhalten und sie deshalb ihre natürliche Aufgabe (Erhaltung der Gesundheit) falsch ausführen und somit Krankheiten unkalkulierbar an beliebigen Stellen (meist an den Organen) zum Ausbruch kommen - wird vollkommen unter den Tisch gekehrt!

Wie blöd seid Ihr Menschen überhaupt? Jeder Biophysiker wird Euch bis ins Detail erklären und darlegen, dass jede lebende Zelle - und aus diesen Dingern besteht nun mal alles Leben - ein im höchsten Maße kompliziertes, wundersames Gebilde ist. Jede Zelle birgt in sich ein für den Menschen unerforschliches, kleines Universum. In diesem Miniuniversum läuft alles präzise ab wie ein Uhrwerk und stets basierend auf elektromagnetischer Steuerung.

Ich wiederhole es noch einmal: jede Zelle funktioniert auf elektromagnetischer Basis!

Und da fällt Euch nichts Dümmeres ein, als die Lebewesen, die diese Erde trägt, permanent mit künstlich erzeugter, für die Zellinformation hoch gefährlicher, elektromagnetischer Strahlung zu beschießen! Und dann wundert Ihr Euch noch, wenn alles um Euch herum, inklusive Ihr selbst, immer kränker wird und stirbt!

Wie krank muss diese Welt eigentlich werden, bis Ihr endlich kapiert, was hier angerichtet wird? Ich frage Euch allen Ernstes: wie viele Dahinsichende, wie viele psychisch Depressive, wie viel tote Natur, wie viele Naturkatastrophen, wie viele Schlafgestörte, wie viele Allergiebefallene und wie viele Krebstote braucht Ihr eigentlich, um endlich aufzuwachen und festzustellen, dass jeglicher Strahlungsgrenzwert, den man Euch zur Scheinsicherheit eingeräumt hat, ein Verbrechen ist!

Stellt Euch das Leben wie einen kunstvollen, gesunden Ameisenhaufen vor, an dem jedes noch so kleine Krümelchen stets am richtigen Platz gehalten wird. Und jetzt kommt Ihr daher und steckt einen Quirl in diesen Ameisenhaufen. Und Euer "beruhigender" Grenzwert bestimmt, dass sich der Quirl nur mit 1000 Umdrehungen drehen darf, denn dann, so macht man Euch weis, passiert schon nichts. Und im Land nebenan darf sich der Quirl nur mit 100 Umdrehungen drehen, denn dieses Land lobt sich, besonders vorsichtig zu sein. Und dann gibt es noch die ganz, ganz Vorsichtigen, die sowieso keiner von Regierungs- und Wirtschaftsseite ernst nimmt, und diese Leute fordern, dass sich der Quirl nur mit 10 Umdrehungen drehen darf, denn dann kann ja ganz sicherlich nichts passieren.

Merken Sie jetzt langsam, was es bedeutet, einen Strahlungsgrenzwert zu erlauben?

Jeglicher Grenzwert ist ein Verbrechen! - Künstlich erzeugte Strahlung gehört weg!

Sie macht Mensch, Tier und Pflanze krank!

Jetzt stellt sich doch die Frage: warum kapieren denn die Menschen nicht, was mit ihnen getrieben wird? Es schaut ja schon fast so aus, als wolle die Menschheit gar nicht realisieren, was hier abläuft. Und genau so ist es! Bis auf wenige Ausnahmen kümmert es den Großteil der Menschen nicht, was strahlungstechnisch für Verbrechen auf dieser Welt geschehen.

Sicherlich, die Menschen sind immer sehr entsetzt, wenn sie Hiobsbotschaft für Hiobsbotschaft durch die Medien präsentiert kriegen, aber es kümmert im Grunde keinen und jeder rennt nur seinem zerstörerischen Alltagsgeschäft nach. Und warum kümmert es fast Keinen?

- Weil es den Menschen am dazu dringend nötigen Bewusstsein mangelt. Und genau dieses dringend nötige Bewusstsein wird durch Strahlung massiv unterdrückt - ein teuflischer Kreislauf, nicht wahr?

Dazu kommt noch die irrige Annahme der Menschen, dass sich das ganze Strahlungsdilemma "halt zufälligerweise so unglücklich entwickelt hat", wie man so schön sagt, und damit das Verbrechen indirekt entschuldigt. Nur, da hat sich nichts zufällig so unglücklich entwickelt! Machen Sie sich jetzt schon mit einem Gedanken vertraut, der sich durch das gesamte Werk ziehen wird, und der nach und nach eine immer konkreter werdende Form annehmen wird (Anm.: dies betrifft auch diese Internetseiten):

Es gibt im Universum keinen Zufall! - Sämtliches Geschehen ist in gewisser Weise geplant!

Die Tatsache, dass sich fast alles Geschehen exakt wie "zufällig entstanden" dem Menschen präsentiert, sagt noch lange nicht, dass es auch tatsächlich zufällig geschieht! - Merken Sie sich das gut!

http://www.scharlatanprodukte.de/warum_mikrowelle.htm

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Schockstudie der EU: Handys knacken die DNS und bewirken schwere Zellschädigung
http://omega.twoday.net/stories/482751/

Handy-Strahlung: So gefährlich ist sie wirklich
http://omega.twoday.net/stories/431651/

Nicht-ionisierende Strahlung und Krebserkrankungen
http://omega.twoday.net/stories/348817/

Macht das Handy krank?
http://omega.twoday.net/stories/321553/

Strahlenmessungen
http://omega.twoday.net/stories/326599/

Mobile phone risk revealed
http://omega.twoday.net/stories/395066/

Informations-Faltblätter der Bürgerwelle e.V.:

Risiko Mobilfunk
http://www.buergerwelle.de/pdf/risikomobilfunk.pdf

Handy - Mensch wenn ich das gewußt hätte
http://www.buergerwelle.de/pdf/handyneindanke.pdf

DECT
http://www.buergerwelle.de/pdf/dect.pdf

Folien des Referats der Bürgerwelle herunterladen
http://www.buergerwelle.de/pdf/referat_folien.zip

Folien des Referats der Bürgerwelle ansehen
http://www.buergerwelle.de/d/doc/referat/ref.html


http://omega.twoday.net/search?q=Jeder+will+ein+Handy%2C+keiner+will+eine+Antenne

Fast jeder hat ein Handy, aber keiner will die Sendemasten

http://omega.twoday.net/stories/284285/

Ja zum Handy, Nein zum Sendemasten

http://omega.twoday.net/stories/284285/

7
Okt
2004

Diverse Krebstode um Antennen

Kommentar zu: Anwälte kritisieren Messpraxis bei Mobilfunk

http://www.buergerwelle.de/body_newsletter_51004.html

„Wir hier in Pocking sollten wieder einmal direkt vor die Nase eine Mobilfunksendeanlage von E-Plus bekommen obwohl hinter unserem Haus in nur 50m Entfernung eine Sendeanlage der T-Mobil (UMTS und GSM) steht (es gibt in ganz Pocking und Umgebung keinen Punkt mehr, wo man nicht ungehindert telefonieren kann, egal bei welchem Anbieter man ist !!!). Und weil alles so unbedenklich ist, auch gleich neben der Hauptschule und dem Seniorenheim.“

Nun, wieder muss ich anmerken, dass es seit langem bei der Neuinstallation meist nicht mehr um die Beseitigung von Funklöchern dient!

Das GSM Netz wurde entwickelt, um mit Senderabständen von bis zu 125 km auszukommen. Die Betreiber haben insgesamt 128 Frequenzkanäle für alle Handys im Land, jeder Kanal macht 8 Handys gleichzeitig "an".

So würden in normaler "Funkstruktur" gerade mal theoretisch 8x 128 also, 1024 Handys versorgbar sein (gleichzeitig) was heute nicht mal mehr für eine Kleinstadt hinreichend sein dürfte. Die Frequenzkanäle werden räumlich mehrfach genutzt, dazwischen sind immer andere Kanäle geschaltet, so dass die Anlagen mit gleicher Frequenz sich nicht gegenseitig stören. Üblicherweise haben Einzelanlagen 4 dieser Frequenzpaare (Senden & Empfangen) und bedienen damit gleichzeitig bis zu 8x 4 Handys.

Es gab einmal wenige hunderttausend Nutzer im Land, da waren wenige Antennen für die Abdeckung nötig. Dann wurden Handys verschenkt, und überall hat es neue Anlagen "geregnet". Heute soll es ca. 50 Mio. Geräte geben, und so müssen die Netze nachverdichtet werden. Man nimmt eine dieser Funkzellen, und teilt diese in kleiner Zellen mit jeweils neuer, eigener Sendeanlage auf. Und so werden dann 3 mal soviel Nutzer im Gebiet versorgbar! Mit der reinen Feldstärkeabdeckung hat das Ganze nichts zu tun! Es werden also Antennen installiert um mehr Personen/Handys pro Fläche versorgen zu können!

Dazu:

Hier wird bis heute das Dorf von der T-mobile aus ca. 8 km Entfernung versorgt, und Handys gehen sogar innerhalb der Gebäude, nur in den Kellern nicht. Und Konkurrent Vodafone hat allen im Dorf (nach Senderinstallation) versucht zu erklärten, dass diese Versorgung aus Entfernung technisch nicht geht, und sie unbedingt eine Antenne im Dorf, 50 m neben der Kindertagesstätte, am Wohngebiet im 600 Einwohner kleinen Dorf brauchen, da sonst nicht telefoniert werden kann! Die Prüfung eines Alternativstandortes hat ergeben, dass dieser die Fläche zu gut abdecken würde (aber sowieso nicht realisierbar wäre, denn aus 500 m Entfernung, vom Hügel ins tiefer gelegene Dorf geht die funktechnisch Versorgung nicht (wir sind ja alles technische Laien und keiner hat irgendwelche Erfahrungen mit dieser Magikmaterie die nur eingeweihte Funkpriester beherrschen und für was hat man denn Funk? ).

Nun haben wir diverse Krebstode um die Antennen im engen Radius, meist Krebs der nach Ausbruch innerhalb von Monaten mehrfach zum Tode führte. Und nur in diesem engen Kreis ist die erhöhte Häufigkeit anzutreffen, und nur dort sind es auffällige Krankheitsverläufe, und im Schnitt deutlich jüngere Betroffene.

Also fangt an, korrekt zu argumentieren und nicht auf die herbeigezogenen Argumente der Betreiber einzusteigen.

Bei UMTS ist übrigens die übertragbare Datenmenge von der Feldstärke mit abhängig und so ist dort eine andere Argumentation nötig. Aber diese verdrehte Argumentation ist ja modern, in der Presse, bei Politikern noch mehr, alle steigen gerne drauf ein, und keiner kümmert sich um die Realitäten vor Ort!

Viele Grüße aus Westhausen!

Bernd Schreiner

Quelle: http://de.groups.yahoo.com/group/elektrosmog-liste/message/4379



Omega siehe dazu auch:

Krebs und Mobilfunk
http://omega.twoday.net/stories/327725/

Headsets für Handys

Heißer Draht

Freisprecheinrichtungen halten die Hände frei. Vor Strahlung schützen sie nicht. Im Gegenteil: Sie leiten den Elektrosmog vom Handy direkt ins Ohr...

http://www.oekotest.de/cgi/ot/otgs.cgi?doc=10608

6
Okt
2004

Unfruchtbarkeit hat viele Gesichter

Empfangsbereite Handys - in Körpernähe getragen - sind ein neuer Grund

Viele Gründe und mannigfaltige Behandlungsmöglichkeiten einer Erkrankung sind in der Wissenschaft regelmäßig ein Zeichen dafür, dass man die tatsächlichen Ursachen einer Schädigung oft noch nicht recht erkannt hat und in der Hoffnung auf Heilung unterschiedliche Kuren, Medikamente oder Maßnahmen durchführen lässt. Vermehrte Unfruchtbarkeit in den Industriestaaten, ein Warnschuss vor den Bug der Menschheit!

Bewusste Empfängnisverhütung durch junge Paare, mit dem Wunsch der Kinderlosigkeit aufgrund eigener egoistischer Lebensgenuss-Sucht ist weit verbreitet. Viele Industrienationen haben dadurch inzwischen ihre Probleme in der Rentenversorgung ihrer älteren Mitbürger mit steigender Tendenz bekommen.

Das neu erschienene deutsche statistische Jahrbuch gibt für Deutschland die traurige Auskunft, dass von 40 Mill. Haushalten 14,8 Mill. ( 37 % ) Single-Haushalte sind . In der europäischen Union liegt Deutschland mit Slowenien am letzten Platz der Geburtenrate. Die Überalterung der Bevölkerung ist signifikant. Alles dramatische Anzeichen, die zwar statistisch erkannt werden, aber wo bleiben die längst überfälligen Kurs-Korrekturen in der Politik, denn nicht nur erst das statistische Jahrbuch 2004 hatte diese Erkenntnisse parat !

Einzig und allein geht es um die steigende Anzahl junger Menschen, die leider unfruchtbar scheinen oder gar sind. Trotz größter Bemühungen geht ihr sehnlichster Kinderwunsch leider nicht in Erfüllung.

Wahlloser ungeschützter Geschlechtsverkehr kann Infektionen z.B. durch Chlamydien verursachen, die bereits junge Frauen, ja sogar junge Männer unfruchtbar werden lassen. Dies haben neuere Untersuchungen in Schweden bei steigender Infektions-Tendenz ergeben. Bei den Männern waren Anti-Körper im Blut gegen diese Infektion die Ursache für ihre Unfruchtbarkeit. Von den jungen Mädchen gaben 76 % an beschwerdefrei zu sein! Die Pille, Ursache für ungeschützten Geschlechtsverkehr, lässt diese stille Seuche sich weiter verbreiten mit den Folgen der Unfruchtbarkeit bei Mann und Frau!

Aus der ÄRZTE-ZEITUNG war zu entnehmen, dass alleine 73 % der jungen Frauen sowie 83 % der Männer zwischen 18 bis 29 Jahren
„ONE-NIGHT-STANDS“ in Ordnung finden ! Die Umfrage kam von TNS im Auftrag der Frauen-Zeitschrift „YOUNG“ !

Laut Presse- Meldungen hat inzwischen auch das BUNDESAMT FÜR STRAHLENSCHUTZ mit einer Münchner Universität eine dreijährige Studie begonnen, die Aufschluss geben soll, ob Fruchtbarkeitsstörungen oder Krebserkrankungen Folge der Handy-Strahlung sein können.

Der Grund, warum z.B. der Hoden des Mannes außerhalb des Körpers liegt ist bekannt. Die Spermien leiden bereits nur unter der Körpertemperatur so stark, dass ihre Beweglichkeit enorm eingeschränkt wird und sie geschwächt dadurch ihr Ziel nicht erreichen können.

Die Temperatur der Hoden sinkt außerhalb des Körpers erheblich ab. Die Spermien werden von Natur aus kühler gehalten und sind dadurch erheblich beweglicher, was die Wahrscheinlichkeit einer Befruchtung um das mehrfache erhöht. Ungeeignete Kleidung, luftundurchlässig sorgt dafür, das sich im Intim-Bereich des Mannes die Temperatur erhöht, wo sie von Natur aus total unangebracht ist, ja dort sogar stark schadet !

Bereits heute rechnet man damit, dass nur noch jeder 2. junge Mann voll zeugungsfähig ist ! Ein Grund dafür ist die stark zurückgehende Anzahl der Spermien sowie deren durch Wärme eingeschränkte und reduzierte Beweglichkeit.

Hodenkrebs ist inzwischen bei jungen Männern zwischen 18- 35 Jahren die häufigste Krebserkrankung laut Prof. Eberhard Nieschlag. Ursachen für diese Erkrankung sind bisher unbekannt. Eine fehlende Vorsorge-Untersuchung bei Männern dieser Altersgruppe lasse bei steigender Tendenz der Erkrankungen die wichtige Früherkennung verhindern.

In diesem Zusammenhang muss man auf die empfangsbereiten Handys in den Hosen-Taschen und am Gürtel, dauerhaft Mikrowellen-Wärmestrahlen aussendend, hinweisen !

Erhöhte Temperaturen lassen die Spermien als Verlierer erlahmen, sinkende Temperaturen dagegen machen sie zu erfolgsversprechenden ihr Ziel erreichenden Gewinnern !

Mit einem Handy dauerhaft am Gürtel oder in der Hosentasche getragen, wird aber durch die Mikrowellen- Wärmestrahlen in diesem Bereich die Zeugungsfähigkeit zumindest stark gemindert, ja evtl. wird durch die gepulsten Strahlen sogar dem Hodenkrebs Vorschub geleistet !

Erst vor kurzem erschreckten ungarische Forscher die Wissenschaft durch eine Langzeit-Untersuchung mit den Ergebnissen dauerhafter HANDY- Nutzung bei Jugendlichen :

Weniger Spermien -
Geschädigte Spermien -
Unbeweglichere wirkungslose Spermien ohne Chance auf Erfolg !

An der Universität Gießen wurde vor Jahren folgende Forschung erfolgreich betrieben :
Männerunterhose mit „Kühlgebläse“
Man testete 20 Männer mit eingeschränkter Spermien-Qualität. Getragen wurde nur nachts eine speziell entwickelte Unterhose mit „ Kühlgebläse“ , das die Temperatur der Spermien um nur ein Grad Celsius erniedrigte. Andrologie-Oberarzt Dr. Andreas Jung kam zu folgender Erkenntnis:

Die Abkühlung um nur 1 Grad Celsius bewirkte bereits nach 3 Monaten :
Vermehrte Spermien - Mengen
Verbesserte Beweglichkeit der Spermien –

Die Kühl-Unterhose will er niemanden verkaufen oder empfehlen, sie diente nur dem wissenschaftlichen Nachweis :

DURCH KÜHLUNG DER HODEN UND DER SPERMIEN UM NUR 1 GRAD STEIGT DIE FORTPFLANZUNGFÄHIGKEIT STARK AN !

Der Wissenschaftler glaubt, für Männer würde es reichen, wenn sie nachts „untenherum“, unbekleidet schlafen, da bereits eine Temperatur-Erniedrigung geringen Ausmaßes reiche, die Fortpflanzungsfähigkeit erheblich zu verbessern.

Die Mikrowellen des HANDYS bewirken z.B. im Auto als „Faradayschen Käfig“ eine Erhöhung der Strahlung und deren Reflexionen im Fahrzeug um ein mehrfaches. Ein am Gürtel getragenes HANDY oder ein in die Hosentasche eingestecktes empfangsbereites HANDY vollzieht hier garantiert sein negatives Werk in Vollendung, da braucht man keine jahrelange Forschung . Das Wissen um die Schädlichkeit der Wärme auf die Hoden bzw. Spermien ist uralt ! Wer mit einem Handy nachlässig und gedankenlos umgeht, wird sich über die Folgen, die sich bereits heute in der Wissenschaft andeuten, nicht wundern müssen !

Ein empfangsbereites HANDY sucht immer in gewissen Zeitabständen Kontakt mit der nächsten Funkstation aufzunehmen. Ist der Kontakt hergestellt, schaltet es danach automatisch wieder ab. Wird es im Auto am Gürtel oder in der Tasche genutzt, sind die Bedingungen für einen Kontakt mit der Funkleitstelle erschwert, das HANDY arbeitet mit höchster Leistung und sucht oft vergeblich durch die fast perfekte Abschirmung im Auto eine Verbindung herzustellen.

Bisher wurde noch nicht kontrolliert, ob bei einer langen Autofahrt und einem nicht zustande gekommenen Funkkontakt das Handy überhaupt abschaltet oder ob es dann stundenlang ergebnislos evtl. dauerhaft in kürzeren Abständen weiter sucht, wodurch die Strahlenbelastung dadurch immens ansteigen würde !

AUS DIESEM GRUNDE IST BEI DER NUTZUNG DES HANDYS IM AUTO HÖCHSTE VORSICHT GEBOTEN !

Betroffene HANDY-NUTZER könnten dies nachkontrollieren, in dem sie feststellen, ob der Akku ihres Gerätes sich schneller entlädt und daher öfters wieder aufgeladen werden muss !

Bei 2 W Dauerbestrahlung würden die hochempfindlichen Spermien in den Hoden nicht nur um 1 Grad Celsius regelrecht erwärmt sonder übertrieben gesagt, regelrecht „abgekocht “ !

Zu beachten ist noch die Tatsache, dass das männliche Hormon Testosteron in den Hoden zusätzlich zu den Spermien gebildet wird. Tritt nur ein Mangel des männlichen Geschlechtshormons auf, ist ein Mann ebenfalls fast unfruchtbar. Die HANDY- Strahlung kann also ganz eindeutig doppelt in diesem Bereich auf die Unfruchtbarkeit eines Mannes einwirken !

Auch hier liegen seltsamerweise bisher keine Kontroll-Untersuchungen von Wissenschaftlern vor ! Fehlt dem Menschen Testosteron, bekommt er zusätzliche Hormongaben um seine Fruchtbarkeit in Gang zu bringen !

Störungen durch die Handystrahlung – sei es durch Erwärmung oder durch die Pulsung der Strahlung, kann in diesem Bereich weitergehende Folgen für die Gesundheit des Menschen haben !

DARUM SOLLTE FÜR JEDEN VERNÜNFTIGEN MENSCHEN DIE DEVISE GELTEN:

GEHIRN EINSCHALTEN -- HANDY ABSCHALTEN !
VORSORGE IST BESSER ALS NACHSORGE !
IHRE GESUNDHEIT WIRD ES IHNEN DANKEN !


dieter keim <> Ilbenstadt


Omega siehe hierzu auch:

Handys können Fruchtbarkeit reduzieren - Einfluss elektromagnetischer Wellen auf die Spermienmotilität - Kinderlos durch Mobilfunkstrahlung?
http://omega.twoday.net/stories/332779/

Kamera-Handys : Schau`n mer mal

Test:

Über Sinn und Unsinn neuer Kommunikationsformen lässt sich trefflich streiten. Muss ein Telefon neben Sprache auch Texte und Bilder übertragen? Und ist eine so genannte MMS-Nachricht (Multimedia Messaging Service) das Übertragungsentgelt von 0,39 bis zu 1,29 Euro wert?

Tatsache ist, dass die gesundheitlichen Auswirkungen von Handy-Strahlung größer werden, je länger man die Mobiltelefone verwendet. Und da Multimedianachrichten relativ lange brauchen, um von Handy zu Handy übertragen zu werden, nimmt auch die Zeitdauer zu, der man sich hochfrequenten elektromagnetischen Feldern (Elektrosmog) aussetzt, die Handys nun einmal produzieren...

Weiter unter:
http://www.oekotest.de/cgi/ot/otgs.cgi?doc=29168

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Handy: Geschäftsmodelle gehen daneben
http://www.silicon.de/cpo/news-mobile/detail.php?nr=16826


Informant: Bernd Schreiner

Quelle:
http://de.groups.yahoo.com/group/elektrosmog-liste/message/4374

Handschellen statt Handy

http://derstandard.at/standard.asp?id=1814341

Aufruf zu Blutuntersuchungen

http://www.buergerwelle.de/pdf/041005_newsletter_der_buergervereinigung.html

5
Okt
2004

Beschränkung von Mobilfunkanlagen durch Verabschiedung entsprechender Bebauungspläne

Die Ansicht eine Planung der Mobilfunkstandorte sei "untauglich", ist unzutreffend. Interessierte sollten sich einmal an die Gemeinde Gräfelfing wenden, die eine solche Gesamtplanung gerade praktiziert. Je nach Topografie ist es möglich, in Bebauungsplänen über § 1 Abs. 6 Nr. 1 Baunutzungsverordnung (zumindest weitgehend) mobilfunkantennenfreie Wohngebiete zu schaffen, weil die bauplanerische Zulässigkeit von Antennenanlagen in Wohngebieten nur durch Ausnahmevorschriften (sei es § 4 Abs. 3 Nr. 2 oder § 14 Abs. 1 Nr. 2 Baunutzungsverordnung) begründet ist. Schon die sog. "Privilegierung" im Außenbereich in § 35 Baugesetzbuch (BauGB) gibt die generelle Wertung vor, dass diese Anlagen nicht in den Innenbereich gehören. Nach § 1 Abs. 5 BauGB sollen Bauleitpläne nämlich dazu beitragen, eine menschenwürdige Umwelt zu sichern und die natürlichen Lebensgrundlagen schützen und entwickeln. Dem stehen auch keineswegs Gerichtsurteile entgegen. Aufgrund von § 1 Abs. 5 Nr. 1 und Nr. 7 und 1a BauGB (Vgl. BayVGH M 11 K 01.5934 1.8.02 - Gröbenzell), in Verbindung mit dem Vorsorgeprinzip der §§ 3, 5 Abs. 1 Nr. 1, 2 BlmSchG, kommt der Bauleitplanung nicht nur die Aufgabe der Abwehr von bereits eingetretenen schädlichen Umwelteinwirkungen, sondern auch die Aufgabe des vorsorgenden Immissionsschutzes zu (vgl. Battis/Krautsberger/Löhr, BauGB, 7. Auflage, § 1 Rdnr. 67). Dies insbesondere auch deshalb, weil die 26. BImSchV keine Vorsorgekomponente enthält (wie dies der Bundesgerichtshof am 13.2.04 ausdrücklich bestätigte!) sowie nicht-thermische Wirkungen nicht berücksichtigt und es deshalb ein bauplanerisches Ziel sein sollte, Wohngebiete nach Möglichkeit von Mobilfunkanlagen frei zu halten.

Der Bayerische VGH hat etwa am 18.3.03 (15 N 98.2262) zu einer entsprechenden Planung in Dittelbrunn folgendes ausgeführt:

"Eine Gemeinde kann in einem Bebauungsplan bestimmen, dass "von außen erkennbar technische Anlagen" und damit auch Funkantennen und dazugehörige Masten in einem Wohngebiet unzulässig sind. Da § 14 Abs. 1 Satz 3 BauNVO die Gemeinde ermächtigt, die Zulässigkeit von Nebenanlagen einzuschränken oder auszuschließen, ist eine derartige Festsetzung im Interesse eines einheitlichen optischen Erscheinungsbildes als Bestimmung zur Art der baulichen Nutzung nach § 9 Abs. 1 Nr. 1 BauGB möglich."

Das Bundesverwaltungsgericht (BVerwG) hat am 28.2.02 (4 CN 5.01) zur Vorsorge bei der Bauleitplanung, bei der es um Geruchsbeeinträchtigungen ging, u.a. angeführt:

"Wenn städtebauliche Gründe dies rechtfertigen, darf die Gemeinde im Wege der Bauleitplanung unterhalb der durch § 3 Abs. 1 BImSchG bestimmten Erheblichkeitsschwelle eigenständig gebietsbezogen das Maß hinnehmbarer (Geruchs-)Beeinträchtigungen nach den Maßstäben des Vorsorgegrundsatzes steuern."

Im selben Jahr hat dies das BVerwG am 17.12.02 (4 C 15/01) bekräftigt und ausgeführt:

"Daraus kann aber nicht gefolgert werden, dass die Gemeinde umgekehrt im Interesse von Bauinteressenten von ihren planerischen Befugnissen keinen anderen Gebrauch machen darf, als Nutzungen bis an die Grenze dessen zu ermöglichen, was anhand der Maßstäbe des Immissionsschutzrechts gerade noch zulässig ist, ohne als schädliche Umwelteinwirkungen im Sinne des § 3 Abs. 1 BImschG qualifiziert werden zu können. Wie der Senat wiederholt ausgeführt hat, ist es ihr vielmehr bereits im Vorfeld der Abwehr schädlicher Umwelteinwirkungen gestattet, durch ihre Bauleitplanung eigenständig gebietsbezogen das Maß des Hinnehmbaren zu steuern."

Das BayVG-München (M 11 K 03.2059 - Grafrath) hat zuletzt am 22.04.2004 sogar eine nachträglich verhängte Veränderungssperre als wirksam erachtet und das Mobilfunkvorhaben als nicht genehmigungsfähig und den Belang der Planung im Landschaftsschutzgebiet als vorrangig bezeichnet.

Der teilweise auch von Vertretern des Städte- u. Gemeindebundes angeführten (einzigen mir bekannten negativen) Entscheidung des OVG-Koblenz (vom 07.08.2003, 1 A 10196/03.OVG) lag keine Planung, sondern nur ein diffuses "Konzept" zugrunde, so dass diese den oben erläuterten Vorgaben keineswegs entgegensteht.

Vielmehr ist für Gemeinden die an gesundheitlicher Vorsorge für ihre Bürger interessiert sind, von allen rechtlichen Möglichkeiten zur vernünftigen Beschränkung von Mobilfunkanlagen eine Verabschiedung entsprechender Bebauungspläne bzw. die Änderung von dieser Bebauungsplänen das derzeit juristisch erfolgversprechendste Mittel.


Dietmar Freund
Rechtsanwalt
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Quelle: http://omega.twoday.net/stories/352894/


Planungshoheit der Gemeinden
http://omega.twoday.net/stories/400143/

Bebauungsplan als Waffe gegen Mobilfunk
http://omega.twoday.net/stories/472279/

Beschränkung von Mobilfunkanlagen durch Verabschiedung entsprechender Bebauungspläne
http://omega.twoday.net/stories/352950/
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