Atomausstieg

8
Sep
2005

Atomstaat gleich Polizeistaat

Von: Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen AB.MS-Land@web.de
Datum: Thu, 8 Sep 2005 16:41:36 +0200
An: boesenzwerge@t-online.de
Betreff: PE zu den Bußgeldverfahren gegen AtomkraftgegnerInnen

Anbei eine Presseerklärung vom 7.9.05 der Bürgerinitiative "Kein Atommüll in Ahaus" zu den Bußgeldverfahren gegen AtomkraftgegnerInnen.

Bahnhofstr. 51
48683 Ahaus
Postfach 1165
48661 Ahaus
Vorwahl: 02561 Tel.: 961791 FAX: 961792 INFOLINE: 961799 Homepage: http://www.bi-ahaus.de
E-mail: mail@bi-ahaus.de


Pressemeldung vom 7.9.2005

Atomstaat gleich Polizeistaat!

Diesen Eindruck hatten die ca. 60 Teilnehmer der Informationsveranstaltung der BI-Ahaus am Montag, den 5. August in Ahaus. Die juristische Aufarbeitung der Demonstrationen der vergangenen Castortransporte wirft dunkle Schatten auf die Arbeit der Polizei. Gegen 270 Demonstranten wurde jetzt von der Kreispolizeibehörde ein Bußgeldverfahren eingeleitet. Die nachträglichen Kriminalisierungsversuche des Kreises Borken sind aus Sicht der Anwälte völlig überzogen und absolut ungerechtfertigt. Auch die BI wertet diese Verfahren als pauschalen Einschüchterungsversuch von politisch unliebsamen Demonstranten. Die unbegründete Räumung der Kreuzung am Schumacherring beim ersten Transport war selbst mit Taktik nicht zu begründen. Als besonders ungerechtfertigt und undifferenziert wurde die Polizeiarbeit beim zweiten Castortransport eingestuft. Da wurden willkürlich unbeteiligte Teilnehmer der genehmigten Mahnwache rechtswidrig über mehrere Stunden festgehalten. Gegen alle wurde mit gleichlautenden aber falschen Anschuldigungen ein Bußgeldverfahren eröffnet. Nach Auskunft des Rechtsanwaltes W. Achelpöhler aus Münster kann die Polizei mögliche Ordnungswidrigkeiten verfolgen, muss es aber nicht! Gerade die fragwürdige Polizeiarbeit sollte zur unverzüglichen Einzustellung aller Verfahren führen, meint Felix Ruwe, Sprecher der BI-Ahaus.

Die oft stundenlangen Vernehmungen der Ahauser Schüler, die in Eigenregie eine Schülerdemo organisiert hatten offenbaren erhebliche Mängel beim Demokratieverständnis der Polizei. Da wurden Schüler und deren Eltern vom "Staatsschutz" zur Vernehmung vorgeladen. Sie mussten seitenlange Protokolle unterschreiben ohne eine Durchschrift erhalten zu haben. Nach Ansicht des Anwaltes W. Achelpöhler "wurde hier mit Kanonen auf Schüler geschossen!" Eigentlich sollten wir uns freuen, wenn junge Menschen politisch tätig werden und sich für die Erhaltung der Umwelt einsetzen, meint Ruwe, aber jetzt müssen wir unbedingt dem Polizei- und Atomstaat die rote Karte zeigen. An Ahaus wird deutlich, dass es keine friedliche Nutzung der Atomenergie gibt.

Felix Ruwe
BI-Ahaus

4
Sep
2005

Protest beim CDU-Parteitag: Wer Atomkraftwerke länger laufen lässt, erhöht die Risiken

"Länger Strahlentod riskieren, mehr Atommüll produzieren" skandierten Aktivisten des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) heute vor der Dortmunder Westfalenhalle, als die Delegierten zum CDU-Wahlparteitag eintrafen. Auf einem verfremdeten Wahlplakat mit dem Porträt Angela Merkels steht unter dem Slogan "Deutschlands Chancen nutzen" die Bemerkung "Mehr Atommüll - weniger Klimaschutz".

http://www.sonnenseite.com/fp/archiv/Akt-News/6814.php

24
Aug
2005

Aus Zwentendorf soll ZW-ÖKODORF werden! Neues Leben in der Atomstrom-Ruine

Ich möchte Sie auf einen wichtigen Beitrag, der morgen abend (Donnerstag 25.8.2005) im ORF-TV im Rahmen der Reihe ECO gesendet wird, hinweisen! Es geht um neue Aktivitäten rund um die Atomstrom-Ruine Zwentendorf! Ich bitte Sie, auch Ihre Leser darüber zu informieren bzw. sie auf die Sendung aufmerksam zu machen! Mit herzlichem Dank

Peter Schneider / Pressearbeit /Dokumentation

Aus Zwentendorf soll ZW-ÖKODORF werden! Neues Leben in der Atomstrom-Ruine

Das österreichische Fernsehen berichtet am Donnerstag abend in der Sendung ECO über das unmittelbar bevorstehende Ende des Dornröschen-Schlafes des nahe Tulln gelegenen Kernkraftwerkes Zwentendorf.

Wenn es nach den Vorstellungen der Proponenten des Vereines ÖKÖ Zwentendorf geht, dann könnte die seit Jahrzehnten mit beträchtlichem Aufwand "eingemottete" Atomstrom-Ruine schon bald in neuem Glanz erstrahlen und zu neuem Leben erwachen.

Der Wiener Wirtschaftsjurist Dr. Franz Schindl, der Chemiker Dr. Herbert Waginger, der Rechtsanwalt Dr. Hans Otto Schmidt, der Apotheker Mag. Dieter Handl und der mit Solarstrom Aktivitäten weltweit bekannt gewordene Umwelt-Aktivist Ing. Erwin Feitzinger wollen Zwentendorf mit Gleichgesinnten zum Kompetenz-Zentrum für erneuerbare Energien umgestalten und dabei mit dem jetzigen Alleinbesitzer dem niederösterreichischen Strom-Versorger EVN kooperieren.

Die EVN ist gemäß ihrem Slogan "Energie vernünftig nutzen" nach Auskunft ihres Pressesprechers Mag. Zach offen für Vorschläge, was mit dem teuren Komplex in Zukunft geschehen soll, wobei wichtig ist, dass die Anlage nicht weitere Kosten sondern Erträge erwirtschaften soll.

Zur Verfügung stehen über 12.000 m2 Fläche, die für Büros oder Forschungsinstitute nutzbar sind, jede Menge Freiland für verschiedene Anlagen, alle Anschlüsse ins Verbundnetz sowie Schiff-Anliegerechte auf der Donau.

Die ÖKO-Gruppe hat im Rahmen des neugegründeten Vereines „ÖKO Zwentendorf -Verein zur Förderung erneuerbarer Energie" in den letzten Jahren mit Partnern aus Industrie, Landwirtschaft und Politik ein interessantes Konzept für eine intelligente Nutzung der seit Jahrzehnten brachliegenden Zwentendorfer Infrastruktur entwickelt, das aktuellen Bedürfnissen auf dem Energie-Markt gerecht wird: Als Nutznießer könnten Tausende bäuerliche Betriebe beim Umbau des Kernkraftwerkes auf ein Sonnenblumen-Kern- Kraftwerk vermischt mit Raps-Kulturen Zulieferer für ein neues Biodiesel- Werk werden, wie es in der neuen Biotreibstoff-Verordnung der EU künftig gefordert wird.

Die Biodiesel-Herstellungs-Technologie, die bei nachlassenden und immer teurerer werdenden Öl-Ressourcen weltweit an Bedeutung gewinnt, könnte mit einer Musteranlage auf neuestem technologischen Stand nicht nur Energie- sondern auch Arbeitsmarkt-Probleme in der Region beseitigen helfen, da - so Feitzinger- "in weiterer Folge nach unserem Muster weltweit solche Anlagen nachgefragt und mit österreichischem Know-How verkauft werden könnten".

Sollte der Rohstoff-Bedarf (Ölfrüchte wie Sonnenblumen und Raps) allein aus der Produktion österreichischer Bauern in weiterer Folge nicht gedeckt werden können, dann stünde mit der nahen Donau ein billiger Transportweg für Energiepflanzen aus der ganzen Welt zur Verfügung.

Bei der Produktion von Biodiesel fallen in der Fraktion der Grundstoffe sehr viele Produkte (Vitamine, Enzyme, Fette usw.) an, die auch für andere Sparten von Kosmetik bis Pharmazie von Bedeutung sind, ehe der Rest zu Treibstoff oder als Brennstoff (auch für Strom-Kraftwerke) verwendet werden kann.

In einem ersten Schritt wollen die Proponenten des Vereines möglichst viele der ursprünglichen Kernkraft-Gegner dafür gewinnen, sich persönlich im Rahmen einer Art von Baustein-Aktion finanziell an der Vorbereitung der Errichtung solch einer alternativen Energie-Gesellschaft zu beteiligen.

Kontakt: E-Mail-Adresse: OEKO-Zwentendorf@gmx.at

17
Jul
2005

CDU will zurück ins Atomzeitalter

Greenpeace-Aktivisten haben in Berlin gegen Pläne der CDU protestiert, nach einem Wahlsieg die Laufzeiten deutscher Atomkraftwerke zu verlängern. CDU und CSU haben den Ausstieg aus dem Atomausstieg nach letzten Beratungen in ihr gemeinsames Wahlprogramm aufgenommen. Damit wäre der Rückfall ins Atomzeitalter mit all seinen ungelösten Problemen vorprogrammiert.

http://www.sonnenseite.com/fp/archiv/Akt-News/6629.php

14
Jul
2005

Millionen Krebstote durch oberirdische Atomtests

60 Jahre Atomwaffen: Millionen Krebstote durch oberirdische Atomtests (14.07.05)

Laut den Ärzten zur Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) ist der weltweite Anstieg von Krebserkrankungen auf den radioaktiven Fallout der Atombombentests der Jahre 1959 bis 1963 zurückzuführen. Darauf weist die Medizinervereinigung am Donnerstag hin. Anlass ist, dass sich am 16. Juli der Tag des ersten Atomtests einer Plutoniumbombe zum sechzigsten Mal jährt. Die IPPNW sprechen von Forschungsergebnissen nach denen bisher bis zu 65,1 Millionen Menschen durch künstliche radioaktive Strahlung umkamen. Mit "künstlich" ist gemeint, dass es sich nicht durch natürliche Strahlung aus der Umwelt handelt, sondern um solche aus Atomtests, Atombombenabwürfen und Strahlung die beim Betrieb von Atomkraftwerken frei wird.

Die ganze Nachricht im Internet:
http://www.ngo-online.de/ganze_nachricht.php?Nr=11406

11
Jul
2005

CDU auf dem Weg zurück ins Atomzeitalter

Greenpeace-Protest: CDU auf dem Weg zurück ins Atomzeitalter (11.07.05)

Bei der abschliessenden Beratung der CDU/CSU zum Wahlprogramm am heutigen Montag mussten sich die Parteispitzen auch mit der ungeklärten Atommüllproblematik auseinandersetzen, denn Greenpeace-Aktivisten entrollten am Gebäude ein Banner mit der Aufschrift: "CDU: Kein Rückfall ins Atomzeitalter!". Ausserdem umstellten 40 Umweltschützer den Tagungsort mit hunderten von gelben Atommüllfässern.

Die ganze Nachricht im Internet:
http://www.ngo-online.de/ganze_nachricht.php?Nr=11382

24
Jun
2005

Ziviler Ungehorsam gegen Atom-Scheindemokratie in Frankreich

„Die freiwilligen AbreißerInnen“

Am 6. Juni startete in Golfech eine Aktion des zivilen Ungehorsams gegen Atomkraft. Das AKW Golfech liegt im Süd Westen Frankreich (60Km entfernt von Toulouse, 500 000 Einwohner). Die Aktion richtet sich gegen die Erneuerung verschiedener Genehmigungen für den Weiterbetrieb vom AKW Golfech. Es geht in dem Fall um die kontinuierliche Verseuchung von Wasser und Luft durch AKWs.

Weiter lesen, siehe: http://germany.indymedia.org/2005/06/121496.shtml

Cécile

16
Jun
2005

Castor-Transporte nach Ahaus waren unnötig

Atomtransporte: Rossendorf-Chef gesteht: Castor-Transporte nach Ahaus waren unnötig (16.06.05)

Die Anti-Atomkraft-Initiativen werfen der sächsischen Landesregierung eine bewusste Täuschung der Öffentlichkeit vor, weil diese immer behauptet hat, dass die Castor-Transporte von Dresden nach Ahaus sicherheitstechnisch nötig seien. Nun hat der Chef der Rossendorfer Atomanlage, Udo Helwig, laut Presseberichten eingeräumt, dass die 18 Castor-Behälter in Dresden-Rossendorf genauso sicher hätten gelagert werden können. Die Transporte waren also nicht erforderlich, folgern die Bürgerinitiative "Kein Atommüll in Ahaus", Widerstand gegen Atomanlagen (WIGA) Münster, Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen, Menschen gegen Atomanlagen (MEGA) Waltrop und das Anti-Atom-Forum Ostwestfalen-Lippe.

Die ganze Nachricht im Internet:
http://www.ngo-online.de/ganze_nachricht.php?Nr=11253

14
Jun
2005

Investitionen verzögert: Troge warnt vor längeren Laufzeiten für Atomkraftwerke

14.06.05

Der Präsident des Umweltbundesamtes, Andreas Troge, warnt vor einer Verlängerung der Laufzeiten von Atomkraftwerken. Ein späteres Abschalten dieser Kraftwerke helfe dem Klimaschutz nicht, sagte er der "Frankfurter Rundschau". Es würden dann weniger neue Kraftwerke gebaut. "Damit würde der aus Klimaschutzgründen notwendige Trend zu einer stärker dezentralisierten Energieversorgung, bei der Strom und Wärme in Kraft-Wärme-Kopplung erzeugt werden, und in der mehr erneuerbare Energien Platz finden, erheblich verzögert", argumentierte er.

Die ganze Nachricht im Internet:
http://www.ngo-online.de/ganze_nachricht.php?Nr=11240

Die Menschen leisten massiven Widerstand gegen den unverantwortlichen Atommülltourismus

3000 Menschen in Ahaus!/Ahauser Erklärung im Anhang

Bitte weiterverbreiten. Danke.

Bürgerinitiative „Kein Atommüll in Ahaus“

Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen

Widerstand gegen Atomanlagen (WIGA) Münster

Menschen gegen Atomanlagen (MEGA) Waltrop

Anti-Atom-Forum Ostwestfalen-Lippe


Pressemitteilung 07, 6.00 Uhr

Ahaus, 15. Juni 2005

Castor-Transport fährt ohne Licht über schmalen Feldweg !
- Mehrere Hundert Menschen blockieren Atommüll-Lager Ahaus
- 3000 Menschen demonstrierten gestern Abend in Ahaus

Mit Wut und Empörung reagierten mehrere Hundert Atomkraftgegner in Ahaus auf die äußerst leichtsinnige Entscheidung der Polizei, den Castor-Transport im Dunkeln ohne Licht über einen schmalen Feldweg fahren zu lassen. Der Feldweg führt ohne Randstreifen zum behelfsmäßigen Hintereingang des Atommüll-Lagers Ahaus. Dieses völlig unnötige Risiko hätte leicht in einem schweren Unfall enden können, wenn einer der Castor-LKWs in den Feldgraben gerutscht wäre.

Nach Angaben der Polizei waren die Proteste vor dem Zwischenlager so groß, dass man lieber diese ungenehmigte Ausweichroute fuhr.

Die Anti-Atomkraft-Initiativen werten die Proteste der letzten zwei Wochen als vollen Erfolg. Sowohl in Dresden wie auch an vielen Orten in Thüringen und Hessen protestierten Menschen gegen die Castor-Konvois. In Ahaus steigerte sich der Protest von Woche zu Woche deutlich. Waren beim letzten Sonntagsspaziergang vor dem ersten Castor-Konvoi nur 200 Menschen auf der Straße, so demonstrierten gestern Abend rund 3000 Atomkraftgegner in Ahaus. BI-Sprecher Felix Ruwe: „Wir sind sehr überrascht, wie viele Menschen auf der Straße waren. Das politische Zeichen der Proteste lautet: Es darf keinen weiteren Atommülltransport nach Ahaus geben. Und das darf keine Urantransporte durch Ahaus nach Gronau geben. Die Menschen leisten massiven Widerstand gegen diesen unverantwortlichen Atommülltourismus. Gleichzeitig wurde deutlich, dass die Menschen in Ahaus und dem Münsterland den sofortigen Atomausstieg wollen. Das ermutigt uns für den weiteren Widerstand.“

Anti-Atom-Widerstand im Münsterland mit neuer Dynamik

Besonders beeindruckend waren für uns zwei Dinge: Zum einen haben die sächsischen Anti-Atom-Initiativen entschieden gegen die Abfahrt der Castoren aus Dresden protestiert. Es war von Anfang an klar, dass die Anti-Atom-Bewegung gegen jede Art von Atommülltourismus protestiert, denn jeder Atomtransport ist einer zuviel.

Zum anderen war die soziale Zusammensetzung der Atomkraftgegner in Ahaus sehr breit gestreut. Von Schülern über Studierende bis zu Rentern; von Landwirten über die Katholischen Frauen Deutschlands bis zu vielen Menschen, die zum ersten Mal auf einer Demonstration waren – der Widerstand in Ahaus und dem Münsterland ist breit in der Gesellschaft verankert und hat eine spürbare positive Dynamik erhalten.

Tief enttäuscht sind wir von führenden Politikern aller Parteien. Die Landesregierungen und die Bundesregierung sind einem Dialog mit der Bevölkerung von Anfang an aus dem Weg gegangen. Stattdessen wurden Sicherheitsanfragen nicht beantwortet, Gesprächsangebote ausgeschlagen oder zynische Kommentare verfasst. Dieses Fehlverhalten ist für eine demokratische Gesellschaft nicht hinnehmbar.

Anti-Atom-Initiativen rufen zu neuen Protesten auf

Die Anti-Atomkraft-Initiativen werden ihre Proteste im Münsterland entschieden fortsetzen. Gestern veröffentlichten sie eine „Ahauser Erklärung“, in der sie unter anderem einen kompletten Einlagerungsstopp für Ahaus und die sofortige Stilllegung der benachbarten Urananreicherungsanlage Gronau verlangen. Bereits am ersten Tag wurden deutlich mehr als 1000 Unterschriften gesammelt. Die Ahauser Erklärung hängt im Anhang bei.

Am nächsten Sonntag, 19. Juni, 14 Uhr rufen die Initiativen zu einem Sonntagsspaziergang am Zwischenlager in Ahaus auf. Mit der Demonstration wollen wir allen Menschen die Gelegenheit geben, ihrem Protest gegen die Atommülltransporte und gegen die unverantwortlichen Polizeitricks Ausdruck zu verleihen.

Am Ende möchten wir den Tausenden von Menschen in Ahaus, im Münsterland, aus den Niederlanden, an der Transportstrecke und in Dresden danken, die in den letzten Wochen und Monaten auf die Straße gegangen sind. Die Anti-Atomkraft-Bewegung geht klar gestärkt aus den Protesten hervor.

Kontakte:
Ahaus: Felix Ruwe (0171/7937926); Matthias Eickhoff (0176/21689429)
Kamen: Wolfgang Porrmann (0172/2066019)
Bad Oeynhausen: Anja Gärtner (0173/7122478)




Ahauser Erklärung

JETZT IST SCHLUSS ! ATOMAUSSTIEG JETZT SOFORT !

Mit enorm hohem Polizeiaufwand wurden gegen den Willen und unter dem Protest mehrerer Tausend Menschen im Münsterland und anderswo 18 Castor-Behälter von Dresden nach Ahaus gebracht. Dort soll der hochradioaktive Atommüll rund 30 Jahre lagern. Doch eine sichere Entsorgung des Atommülls ist weder in Ahaus noch anderswo möglich.

In Zukunft soll noch viel mehr Atommüll nach Ahaus kommen. Jeder weitere Transport führt dazu, dass Ahaus eines Tages doch zu einem Endlager werden könnte. Das lehnen wir kategorisch ab. Wir werden uns jedem neuen Atomtransport entschieden entgegenstellen. Das Münsterland und die angrenzenden Regionen dürfen nicht zu einer zentralen Atomregion werden. Die Urananreicherungsanlagen in Gronau und in Almelo dienen nur der Versorgung neuer Atomkraftwerke und die Urantransporte durchqueren die gesamte Region. Die Urananreicherungsanlagen sollen sogar massiv ausgebaut werden.

Das Atomkraftwerk Lingen II soll bis mindestens 2020 weiterlaufen. Ein neues Tschernobyl ist daher auch in unserer Region jederzeit möglich. In unserer Region ist der notwendige Atomausstieg in weiter Ferne. Deshalb werden wir weiter gegen die menschenverachtende Nutzung der Atomenergie demonstrieren, um politischen Druck auszuüben.

Wir fordern:

- Kompletter und sofortiger Einlagerungsstopp für das Atommüll-Lager Ahaus !

- Sofortige Stilllegung der Urananreicherungsanlagen in Gronau und Almelo !

- Sofortiger Ausstieg aus der Atomenergie !

- Verstärkte Förderung von regenerativen Energien !

Name Anschrift Unterschrift


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Starmail - 27. Nov, 11:08

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