Atomausstieg

10
Jun
2005

Fotos belegen mutmaßliche Beschädigung von angeliefertem Castor-Behälter

Bürgerinitiative "Kein Atommüll in Ahaus": Fotos belegen mutmaßliche Beschädigung von angeliefertem Castor-Behälter (10.06.05)

Der Bürgerinitiative "Kein Atommüll in Ahaus" e.V. sind Fotos zugespielt worden, welche die Deckel der Castor-MTR-2-Behälter aus Dresden-Rossendorf unmittelbar nach ihrer Ankunft in Ahaus zeigen. Deutlich erkennbar seien erhebliche Rostschäden im Bereich der Verschraubungen. Damit erhärte sich der Verdacht der Anti-Atomkraft-Initiative, dass die Behälter unzulänglich und für eine 40-jährige sichere Lagerung nicht geeignet sind. Dass das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) sich weigert, sämtliche Messprotokolle zu den Strahlungswerten der 18 Castor-Behälter zu veröffentlichen, sei ein weiteres Zeugnis für die Geheimniskrämerei der Bundesbehörde.

Die ganze Nachricht im Internet:
http://www.ngo-online.de/ganze_nachricht.php?Nr=11227

Mobilisierung nach Ahaus jetzt: Stoppt die Renaissance der Atomkraft!

(Bitte alle E-Mail- und Telefonketten anwerfen! Danke.)

In Ahaus tut sich erfreuliches: SchülerInnen verlassen den Unterricht und gehen auf die Straße, 2000 Menschen demonstrieren gegen den Atommüll-Tourismus, viele Hundert Menschen blockieren nachts die Zufahrten zum Zwischenlager und die Gegenseite wird nervös.

Doch es geht um mehr: Angela Merkel will die AKW-Laufzeiten verlängern, die UAA Gronau soll schon jetzt drastisch ausgebaut werden - die Renaissance der Atomkraft wird in den Medien beschworen. Dagegen müssen wir Widerstand leisten.

Deshalb rufen wir euch auf, am kommenden Montag, 13. Juni nach Ahaus zur Großdemo gegen die Castoren und für den sofortigen Atomausstieg zu kommen.

Die letzten zwei Wochen haben gezeigt, wir sind wieder im Aufwind und wir können auf der Straße Menschen mobilisieren. Lasst uns jetzt ein deutliches Zeichen setzen, damit auch die neue Landesregierung gleich kapiert, dass die Menschen im Münsterland den Atomausstieg wollen und nicht Atommüll in Ahaus oder Urananreicherung in Gronau.

Die Demonstration beginnt um 20 Uhr am Ahauser Bahnhof. Zuvor gibt es ab 19 Uhr zur Einstimmung ein Open-Air-Konzert, unter anderem mit Klaus dem Geiger. Danach geht es zum Zwischenlager, wo wieder eine angemeldete Mahnwache stattfinden wird.

Stoppt die Renaissance der Atomkraft!

Atomfeindliche Grüße

BI Ahaus, Wiga Münster, Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen

7
Jun
2005

5
Jun
2005

Schnappauf zeigt das wahre Atomgesicht der CSU

Zu den Äußerungen des bayerischen Staatsministers Schnappauf zum Ausstieg vom Atomausstieg erklärt Hans-Josef Fell, Sprecher für Forschung und Technologie Bündnis90/ Die Grünen.

http://www.sonnenseite.com/fp/archiv/Akt-News/6440.php

3
Jun
2005

Nur halb so viele Atomtransporte seit 2001 dank Anti-Atom-Bewegung

Gewaltfrei und ungehorsam: Nur halb so viele Atomtransporte seit 2001 dank Anti-Atom-Bewegung (03.06.05)

267 Castor-Behälter wurden laut Bundesumweltministerium seit dem Atomkonsens 2001 zur Wiederaufbereitung nach Sellafield und La Hague transportiert. 500 Stück hätten jedoch laut der Vereinbarung zwischen der Bundesreregierung und der Atomwirtschaft transportiert werden dürfen. Darauf wies die Anti-Atom-Initiative "X-tausendmal quer" am Freitag hin. Sie schrieb, diese nahezu-Halbierung verbuche die Anti-Atom-Bewegung als ihren Erfolg.

Die ganze Nachricht im Internet:
http://www.ngo-online.de/ganze_nachricht.php?Nr=11183

2
Jun
2005

Stilllegung statt Laufzeitverlängerung: RWE und E.on können sicheren Reaktorbetrieb nicht gewährleisten

02.06.05

Eine grobe Täuschung der Öffentlichkeit wirft die bundesweite Anti-Atom-Organisation "X-tausendmal quer" den Energiekonzernen RWE und E.on am Donnerstag vor. Beide Unternehmen hätten sich in den letzten Tagen für eine Verlängerung der Laufzeit ihrer Atomkraftwerke ausgesprochen, sollte es im Herbst zu einem Regierungswechsel kommen. Möglich wäre dies aufgrund der Sicherheit der Anlagen, hätten Manager beider Firmen behauptet. Laut X-tausenmal quer standen aber Kraftwerke beider Betreiber schon kurz vor einer Katastrophe. Die Initiative forderte statt Laufzeitverlängerungen die sofortige Stillegung aller Atomkraftwerke.

Die ganze Nachricht im Internet:
http://www.ngo-online.de/ganze_nachricht.php?Nr=11178

31
Mai
2005

25
Mai
2005

"Ausgestrahlt": Atomkraftgegner starten Offensive für einen schnellen Atomausstieg

25.05.05

Die bundesweite Anti-Atom-Organisation "X-tausendmal quer" startete am Mittwoch eine "politische Offensive", um im Umfeld der vorgezogenen Bundestagswahlen den Druck in Richtung auf einen schnelleren Atomausstieg zu erhöhen. Die Organisation übt heftige Kritik an beiden parteipolitischen Lagern. Unter dem Motto ".ausgestrahlt - Gemeinsam gegen ein Comeback der Atomenergie" soll eine Neuorganisierung der Atomkraftgegner mit dem Ziel beginnen, in der aufflammenden atompolitischen Debatte einen "Ausstieg" durchzusetzen, "der diesen Namen wirklich verdient". Dabei vertrauen die Initiatoren keinem der parteipolitischen Lager.

Die ganze Nachricht im Internet:
http://www.ngo-online.de/ganze_nachricht.php?Nr=11143

Ausgestrahlt: Gemeinsam gegen ein Comeback der Atomenergie

http://www.ausgestrahlt.de/

Die Ankündigung von Neuwahlen zum Bundestag noch in diesem Jahr hat erste ökonomische Auswirkungen: Die Aktienkurse der beiden Atomkonzerne e.on und RWE haben einen massiven Sprung nach oben gemacht. An der Börse hofft man, dass es bei einem Regierungswechsel Laufzeitverlängerungen bei AKWs geben könnte.

Auch der grüne Umweltminister Jürgen Trittin hat bereits am Sonntagabend bei Christiansen in der ARD mit dem atompolitischen Wahlkampf angefangen und erklärt, man müsse rot-grün wählen, um den Ausstieg zu erreichen.

Nun erzählen uns die Grünen das vor jeder Wahl und hinterher stellen wir fest, dass die Reaktoren weiterlaufen und die Energiekonzerne Jahr für Jahr neue Produktionsrekorde für Atomstrom melden. In sieben Jahren rot-grün sind gerade einmal die beiden kleinsten AKWs vom Netz gegangen. Die 17 großen Meiler mit über 95 Prozent der Leistung laufen weiter.

Bleibt also für den Herbst in der Atompolitik nur die Wahl zwischen einem großen und einem riesengroßen Übel? Gibt es nur die Alternativen rot-grüner Status Quo oder schwarz-gelbe Renaissance der Atomkraft? Wir von der Anti-Atom-Kampagne X-tausendmal quer meinen: NEIN!

Weiterhin halten wir einen Atomausstieg, der diesen Namen wirklich verdient für den einzig verantwortbaren Weg. Aber damit diese politische Option überhaupt wieder als solche wahrgenommen wird, braucht es entsprechenden Druck und entsprechenden Einfluss der Anti-Atom-Bewegung auf die öffentliche Debatte.

Viele atomkritische Menschen haben sich in den letzten sieben Jahren entweder resigniert zurückgezogen oder hoffnungsfroh zurückgelehnt. Jetzt stehen letztere vor einem Scherbenhaufen und erstere haben gemerkt, dass Resignation auf Dauer auch nicht zufrieden macht. Aus beiden Gruppen überlegen viele, ob es nicht doch wieder an der Zeit ist, selbst aktiv zu werden und die Atompolitik nicht den Parteien und den Lobbyisten der Stromkonzerne zu überlassen

Aus diesen Gründen starten wir von X-tausendmal quer in den nächsten Tagen eine neue Anti-Atom-Kampagne mit dem Namen

.ausgestrahlt
Gemeinsam gegen ein Comeback der Atomenergie

Bisher hat sich X-tausendmal quer auf Blockadeaktionen bei Castor-Transporten konzentriert. Das werden wir sicherlich auch in Zukunft nicht bleiben lassen. In den nächsten Tagen werden beispielsweise viele Menschen zwischen Dresden und Ahaus auf der Straße sein. Aber wir denken, es ist an der Zeit, politisch und organisatorisch mehr zu machen, als nur Castor-Blockaden. Wir hoffen, damit auch diejenigen zu neuem Handeln zu motivieren, die sich nicht gerne auf Straßen oder Schienen setzen.

Erstes Ziel der Kampagne .ausgestrahlt ist es, möglichst viele Menschen zum Mitmachen zu bewegen. Nötig ist dazu erstmal nicht mehr als eine Unterschrift unter folgende Erklärung:

"Ich bin davon überzeugt, dass der Betrieb von Atomanlagen ein schwerwiegendes Unrecht ist. Deshalb fordere ich ihre Stilllegung. Ich sehe mich in der Mitverantwortung dafür, den Ausstieg aus der Atomindustrie politisch durchzusetzen, und werde das mir Mögliche dazu beitragen."

Alle UnterzeichnerInnen dieser Erklärung werden dann regelmäßig über aktuelle atompolitische Entwicklungen informiert und es gibt einen Austausch an Handlungsmöglichkeiten, so dass für jeden Geschmack etwas dabei ist. Nach und nach wollen wir auf diesem Wege gemeinsam mit vielen anderen Initiativen und Organisationen eine neue Anti-Atom-Bewegung aufbauen. Es wird Zeit.

Unser Ziel ist es, nach der Bundestagswahl so stark zu sein, dass wir uns mit dem jeweiligen Wahlsieger anlegen können.

Kommt es zu einer schwarz-gelben Regierung müssen wir vielleicht in einem ersten Schritt gemeinsam mit den Grünen den ungeliebten Status Quo verteidigen, um dann aber aus diesem Abwehrkampf in eine neue Offensive für einen wirklichen Ausstieg zu kommen.

Bleibt es doch bei rot-grün, dann gilt es, genügend Druck zu entwickeln, um zu schnelleren AKW-Stilllegungen zu kommen als bisher vorgesehen.

Ein wichtiger Termin kann die Auftaktdemonstration gegen den nächsten Castor-Transport nach Gorleben im November sein. Sie wird direkt nach der Bundestagswahl stattfinden und kann zum Gradmesser für das Comeback der Anti-AKW-Bewegung werden. Deshalb denken wir, es ist klug, ab sofort zu dieser Demonstration bundesweit zu mobilisieren, um dort ein deutliches Zeichen gegen den Weiterbetrieb der Atomanlagen zu setzen. Haltet Euch die beiden ersten November-Samstage frei, bis der genaue Termin feststeht.

Bis dahin wollen wir gemeinsam mit Euch dafür sorgen, dass die Kampagne .ausgestrahlt wirklich Ausstrahlung gewinnt, um zum schnellen Aus für die strahlenden Kraftwerken zu kommen.

Mehr und Konkretes über .ausgestrahlt in Kürze.

Herzliche Grüße aus dem schönen Wendland

Jochen Stay
(für die Koordinationsgruppe von X-tausendmal quer)
http://www.x1000malquer.de/

PS 1: Einen guten Überblick über die aktuelle atompolitische Situation gab es letzte Woche im TV-Magazin Monitor. Der Beitrag ist als real-Video und PDF unter der Adresse
http://www.wdr.de/tv/monitor/beitragsuebersicht.phtml# zu finden.
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