26
Mrz
2007

Wirkungen von GSM-Sendeanlagen auf den Menschen

Bürgerinitiative gegen den Mobilfunkmasten Bismarckstraße 57 Stuttgart-West
//www.der-mast-muss-weg.de
info @der-mast-muss-weg.de

25.3.2006

Rundmail Nr.13

Liebe Anwohnerinnen und Anwohner, liebe Mitglieder der Initiative,

Nach dem Besuch der Stuttgarter Mobilfunkbürgerinitiativen bei Oberbürgermeister Dr.Schuster ist einiges in Bewegung gekommen. Das Jugendamt hat als direkte Reaktion einen beruhigenden Rundbrief an alle Kindergärten geschrieben. Die Stadt und die Bundesnetzagentur wollen im Stuttgarter Westen eine Dauermessstelle einrichten, „da dort der Widerstand ...am größten ist“ (BM Hahn in der StZ vom 9.3.2007). Egal mit welchem Ziel die Stadt die Messstelle aufstellt, sie wird 24 Stundenlang objektive Daten liefern, wenn sie an der richtigen Stelle aufgestellt ist. Die Stadt konzentriert sich auf eine Frage: Grenzwerte werden eingehalten, Entwarnung kann gegeben werden. Was sagen aber die Werte aber aus?

Dazu eine brandaktuelle Information: im Auftrag des Landes Salzburg wurde vom „Forschungsinstitut für Grund-und Grenzfragen der Medizin und Biotechnologie“ der Landesklinik Salzburg eine Studie abgeschlossen, die genau die Frage beantwortet: ab welcher Belastung ist die Gesundheit gefährdet.

Diese Studie bestätigt alle Befürchtungen: Mobilfunkanlagen gefährden die Gesundheit weit unterhalb der Grenzwerte. Der deutsche Grenzwert liegt bei utopischen 10.000.000 Mikrowatt/m2 für UMTS. Die Studie ergab: gesundheitliche Beeinträchtigungen sind bereits bei 500 Mikrowatt/m2 erkennbar. Am Ende der Kurzzusammenfassung der Studie heißt es:

"Fazit: Der "alte" "Salzburger Vorsorgewert" von 1.000 Mikrowatt/m2 (= 1 mW/m2) aus dem Jahr 1998 erscheint absolut gerechtfertigt; er liegt eher zu hoch als zu niedrig, denn Veränderungen sind schon bei etwa 500 Mikrowatt/m2 erkennbar.“

Wo liegt die Strahlenbelastung im Stuttgarter Westen, vgl. mit dem neuen medizinischen Salzburger Vorsorgewert (2002: 10 Mikrowatt im Freien, 1 Mikrowatt in Innenräumen !!) ?

Unsere Bürgerinitiative wertet z.Zt. die Messungen um den Masten Bismarckstraße 57 aus. Unsere Auswertung ist noch nicht abgeschlossen, noch wurden uns nicht alle Daten zur Verfügung gestellt.

Hier ein Trend: Auf der Dachterasse Bismarckstraße 63 wurden von einem Gutachter für den gesamten Mobilfunkbereich ein Gesamtwert von 14,8 V/m gemessen, das sind 24,39 % des Grenzwertes (el. Feldstärke), das entspricht 582.000 Mikrowatt/m2 Leistungsflußdichte (Salzburg: 10 Mikrowatt im Freien !!). Der Salzburger Vorsorgewert liegt um das 60.000 fache darunter. Die Werte, die die Stadt Stuttgart über die Zeitungen verbreitet, sind offensichtlich Beruhigungswerte.

Fazit: Gemessen an medizinischen Kriterien ist die Strahlenbelastung durch den Masten Bismarckstraße 57 alarmierend hoch.

Übrigens: der Kirche sind diese hohen Werte bekannt. Warum kündigt sie nicht den Vertrag? Die gemessenen Werte sind 24-Stunden Körperverletzung. Die Kirche reagiert nicht.

Dies Kurzfassung (4 Seiten) dieser aktuellen Salzburger Studie können Sie auf unserer Homepage //www.der-mast-muss-weg.de unter „Aktuelles“ herunterladen. Ebenso den Rundbrief des Jugendamtes und alle Dokumente zum Besuch bei OB Schuster.

Mit freundlichen Grüßen
Peter Hensinger

Anlage Salzburger Studie als PDF
//www.buergerwelle.de/pdf/salzburggsmstudie.pdf

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HLV INFO 32/AT
27-03-2007

Der HLV hatte bereits mit seiner HLV INFO v. 23.03.2007 über die nachfolgende Studie berichtet. Jetzt noch einmal etwas detaillierter – s. auch pdf-Anlage
//www.buergerwelle.de/pdf/salzburggsmstudie.pdf
SALK-Hacker-GSM-Sendeanlagen-Menschen


HLV-Redaktion
AT

Studien - Kurzbericht:

Wirkungen von GSM-Sendeanlagen auf den Menschen

Wissenschaftliches Forschungsprojekt der Salzburger Landeskliniken (SALK),

IGGMB – Forschungsinstitut für Grund- und Grenzfragen der Medizin und Biotechnologie In Auftrag von Landeshauptfrau Mag. Gabi BURGSTALLER, finanziert von der Fachabteilung Hochschulen, Wissenschaft und Zukunftsfragen des Landes Salzburg (€ 70.000,-) und teil-finanziert von Herrn Daniel PORSCHE, Salzburg.

Ausgangspunkt

Gesundheitliche Auswirkungen von Mobilfunksendeanlagen stehen seit einigen Jahren in der öffentlichen und wissenschaftlichen Diskussion. So zeigten sich in einer in Kärnten und Wien durchgeführten aktuell peer-reviewed veröffentlichten Beobachtungsstudie bei Anwohnern von GSMSendeanlagen bereits bei Expositionen von einigen 100 µW/m² Strahlungsdichte im Schlafraum vermehrt Konzentrationsprobleme, Kopfschmerzen sowie möglicherweise stressbedingte kalte Hände und Füße (Hutter et al., BMJ/ Occup. Environ. Med. 2006; 63), und eine Reihe von Arbeiten weist sogar schädigende Einflüsse auf das Genom nach.

Weiters liegen zahlreiche ärztliche Fallberichte zu verschiedenen Symptomen im Zusammenhang mit der Exposition gegenüber Mobilfunksendeanlagen vor, und die Zahl der in der Medizindatenbank MedLine geführten wissenschaftlichen Arbeiten zur Gesamtthematik ist in ständigem Steigen begriffen. Mit Stichtag 28.1.2007 sind hier derzeit bereits 933 Arbeiten zum Thema „Mobile Phone“, 12 Arbeiten zum Thema „GSM Base Station“, 36 Arbeiten zum Thema „Mobile Phone Base Station“ und sogar 1466 Arbeiten zum Themenbereich „Microwave Exposure“ gelistet, von denen zumindest ein Teil über signifikante und gesundheitlich relevante Wirkungen auf den Organismus berichtet.

Folgerungen

Es handelt sich um Kurzzeitexperimente; trotzdem scheint eine Folgerung gerechtfertigt: Wenn schon eine derart kurze Exposition von 500 bis 3000 µW/m² zu einer messbaren Veränderung wichtiger physiologischer Parameter des Immunsystems führt, ist davon auszugehen, dass es bei anhaltender Exposition im Wohn- und/oder Arbeitsbereich zu deutlicheren Veränderungen kommen kann.

Langzeitexposition könnte zu chronischen Stressbelastungen führen, die in der Lage wären, nachhaltig gesundheitliche Beeinträchtigungen oder Schäden hervorzurufen.

Individuelle Reaktionen

Weiters ist zu bedenken, dass niemand unter isolierten Versuchsbedingungen wohnt und arbeitet, sondern sich verschiedene Umweltbelastungen wie NO2, Feinstaub, Ozon, Lärm, Arbeits-Stress, schädliche Nahrungsmittelinhaltsstoffe etc. summieren. Dies und die unterschiedliche Konstitution und Regulationsfähigkeit der Menschen führen zu individuell unterschiedlich stark ausgeprägten Reaktionen.

Folgendes Szenario wäre naheliegend: Der „Gesunde“ kann möglicherweise für längere Zeit viele Belastungen ausregulieren, die Betreffenden sind „symptomfrei“. Bei anhaltender Überforderung des Organismus kann die Situation kippen, und es kommt zu akuten körperlichen und/oder psychischen Störungen.

Besonders sensible Einrichtungen sollten vorsorglich geschützt werden. Wir raten, innerhalb oder in direkter Nachbarschaft zu Einrichtungen, bei denen es um Heilung geht (Krankenhäuser, Sanatorien etc.), aber auch in der Nähe von Einrichtungen, in denen sich Kinder für längere Zeit aufhalten (Schulen, Kindergärten etc.) keine Mobilfunk-Sendeanlagen aufzustellen bzw. die Belastung zu reduzieren. Kinder reagieren bekanntermaßen besonders empfindlich auf Umweltfaktoren.

Abschirmmaßnahmen sind wirksam. Positiv kann vermerkt werden, dass die eingesetzten Abschirmmaßnahmen tatsächlich funktionieren: Es lässt sich damit, bei richtiger (!!) Verwendung, eine Reduktion der Strahlungsdichte um etwa den Faktor 100 erzielen.

Fazit: Der „alte“ "Salzburger Vorsorgewert" von 1000 µW/m² (= 1 mW/m2) aus dem Jahr 1998 erscheint absolut gerechtfertigt; er liegt eher zu hoch als zu niedrig, denn Veränderungen sind schon bei der Hälfte also bereits bei etwa 500 µW/m² erkennbar. Auch die Absenkung im Jahr 2002 erscheint damit auch auf Basis der vorliegenden Ergebnisse nachvollziehbar.

Mehre Publikationen in internationalen peer-reviewed Medizin-Journalen sind in Vorbereitung.

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Wirkungen von GSM-Sendeanlagen auf den Menschen

Das körpereigene Abwehrsystem wird tatsächlich geschwächt. Biochemisch zeigte sich in den Speichelanalysen, dass höhere Exposition zu einer biologisch relevanten Immunsuppression führte. Es zeigte sich ...

//www.diagnose-funk.ch/gesundheit/studienaz/033ea298fe0d07d01.html

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Studie zu Wirkungen von GSM-Sendeanlagen auf den Menschen

Die Salzburger Landesregierung hat im Jahr 2005 eine Studie zur Auswirkung von GSM-Sendeanlagen auf den Menschen beauftragt und mit 70.000 Euro finanziert. Durchgeführt wurde die Untersuchung von Forschungsinstitut für Grund- und Grenzfragen der Medizin und Biotechnologie der Salzburger Landeskliniken. Studienleiter war der Institutsleiter Gerhard Hacker und der Intensivmediziner Gernot Pauser. Die Zwischenergebnisse wurden während den vergangenen zwei Jahren regelmäßig der Wissenschaftsabteilung des Landes vorgelegt. Derzeit befindet sich die Studie bei einem so genannten "Peer-Review" bei der Akademie der Wissenschaften. Nach Vorliegen Bewertung durch die Akademie wird das Land Salzburg nach eigenen Angaben fundierte Nachweise haben, welche Auswirkungen GSM-Sendeanlagen auf den Menschen haben.

//www.salzburg.at/themen/leben/gesundheit.html?nachrid=38289

Die Salzburger Nachrichten berichten bereits über die Ergebnisse der Studie, die ihnen nach eigenen Angaben exklusiv vorliegt:

//www.salzburg.com/sn/07/03/22/artikel/3173807.html


Aus: FGF-Infoline vom 29.03.2007
Der Forschungsgemeinschaft Funk e.V. (FGF), gehören alle deutschen Mobilfunkbetreiber an.


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Bisher geheime Studie heizt Konflikt um Handymasten an
//omega.twoday.net/stories/3464649/

Gegen Masten bei Schulen
//freepage.twoday.net/stories/3482899/



//freepage.twoday.net/search?q=Schuster
//omega.twoday.net/search?q=Salzburger+Vorsorgewert
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