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Jun
2006

Krank durchs Handy? - Handystrahlung reizt Teile der Hirnrinde

27.06.2006 16:37 Uhr

Handys und deren Auswirkung auf die Gesundheit der Benutzer sind ein Dauerbrenner bei den Technik-News. Jetzt gibt es dazu eine neue Studie, die behauptet, dass die Mobilfunksignale bestimmte Bereiche des Gehirns reizen. Das bedeutet zwar nicht zwangsläufig eine Schädigung des Gehirns, könnte aber trotzdem für bestimmte Personengruppen problematisch sein.

Von Hans-Christian Dirscherl

Die Strahlung von Handys reizt den Teil der Hirnrinde, der am nächsten zum Mobiltelefon gelegen ist. Zu diesem Ergebnis kommen italienische Wissenschaftler, wie CNN Online berichtet. Allerdings besteht noch keine Klarheit darüber, ob die Hirn-Reizung, die von einem GSM-Mobiltelefon ausgeht, gefährlich ist.

Die Wissenschaftler vom Fatebenefratelli-Krankenhaus aus Mailand überwachten mit Hilfe der Transcranial Magnetic Stimulation (TMS)-Methode die Hirn-Funktion von Menschen, während diese telefonierten. Bei den Probanten handelte es sich um 15 junge Männer, die mit einem GSM 900-Handy 45 Minuten telefonierten. Bei zwölf Testkandidaten wurde die dem Handy nächstgelegene "motorische Rinde" während des Gesprächs gereizt. Innerhalb einer Stunde normalisierte sich das allerdings wieder.

Die Forscher betonen, dass das nicht zwangsläufig bedeutet, dass Mobilfunkstrahlung schädlich für das Gehirn ist. Aber sie halten es für möglich, dass diese Reizung Folgen bei Menschen haben könnte, die besonders veranlagt sind, also beispielsweise zu epileptischen Anfällen neigen.

PC-Welt Online

Copyright © sueddeutsche.de GmbH/Süddeutsche Zeitung GmbH

//www.sueddeutsche.de/computer/artikel/322/79243/


Nachricht von Paul Guenther

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Mobilfunkemissionen und Erregbarkeit des menschlichen Gehirns

Reuters

Einer italienischen Studie zufolge sollen Mobiltelefone zwar den Teil der Hirnrinde erregen, der sich am dichtesten am Telefon befindet, aber es sei nicht klar, ob diese Effekte gesundheitsgefährdend seien. Dr. Paolo Rossini vom Fatebenefratelli Hospital in Mailand und seine Kollegen untersuchten mithilfe der Transkranialen Magnetischen Stimulation (TMS) die Gehirnfunktionen von Menschen während des Telefonierens mit Mobiltelefonen. Untersucht wurden 15 junge männliche Freiwillige, die für 45 Minuten ein GSM 900 Mobiltelefon nutzten. Bei 12 der 15 untersuchten Personen zeigten die Zellen in der motorischen Rinde neben dem Mobiltelefon Erregbarkeit während des Gebrauchs, normalisierten sich aber innerhalb einer Stunde wieder. Die Forscher betonten, sie hätten nicht nachgewiesen, dass die Benutzung eines Mobiltelefons in irgendeiner Weise schädlich für das Gehirn sei, dass aber Personen mit Voraussetzungen wie zum Beispiel Epilepsie, verbunden mit der Erregbarkeit von Hirnzellen, möglicherweise beeinflusst werden könnten. Bibliografische Informationen: "Mobile phone emissions and human brain excitability." Ferreri et al., Annals of Neurology; July 2006; (DOI: 10.1002/ana.20906, Abstract
//www3.interscience.wiley.com/cgi-bin/abstract/112660876/ABSTRACT
//today.reuters.co.uk/news/newsArticle.aspx?type=technologyNews&storyID=2006-06-26T043027Z_01_N25386340_RTRIDST_0_TECH-CELLPHONES-DC.XML
//www.foodconsumer.org/777/8/Cell_Phones_Found_to_Activate_Brain_Areas.shtml
//www.sueddeutsche.de/computer/artikel/322/79243/

Omega zu den Schlussfolgerungen dieser Studie und deren Objektivität muss man wissen, dass diese Studie teilweise von der Telecom Italia Mobile (Projekt EC7305) gesponsert wurde.

Aus: FGF-Infoline vom 29.06.2006

Der Forschungsgemeinschaft Funk e.V. (FGF), gehören alle deutschen Mobilfunkbetreiber an.

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Mobile phone emissions and human brain excitability
//omega.twoday.net/stories/2239017/
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