27
Sep
2006

Nicht konsistente und total verharmlosende Aussagen zur Gesundheitsgefährdung durch Mobilfunk

HLV INFO 106/AT

27-09-2006

Die nachfolgende PM ging an ca. 25 Redaktionen hessischer Zeitungen, ebenso an die der Bild Zeitung.

Bei Bedarf kann die Leserschaft die PM selbstverständlich auch in anderen Regionen verwenden.

HLV AT


Hessischer Landesverband mobilfunksenderfreie Wohngebiete e.V. Birkenweg 10
63584 Gründau
info(at)hessenbiss.de

27.09.2006

Mobilfunk Pressemitteilung


An die Redaktionsleitung

Sehr geehrte Damen und Herren,

Interviews mit der Mainzer Epidemiologin Frau Prof. Maria Blettner führten vergangene Woche in mehreren auflagestarken Zeitungen zu journalistisch seriös und glaubhaft dargebotenen, jedoch in der Realität absolut nicht konsistenten und total verharmlosenden Aussagen zur Gesundheitsgefährdung durch Mobilfunk. Zum bekannt brisanten Thema Mobilfunk ergaben sich dadurch Schlagzeilen wie "Amtlich! Handys für Menschen ungefährlich" (Bild v. 12.09.06), "Handys verursachen keinen Krebs" (Frankfurter Rundschau AP v. 11.09.06) u.a. mit ähnlichen Headlines.

In der 38. KW musste die in Fachkreisen einschlägig bekannte "Expertin" Missverständnisse zu ihrer über die Medien gestreute "Entwarnung" eingestehen. In einer Aussage in der "Die Zeit" Nr. 39 vom 21.09.2006 unter “Verfrühte Entwarnung – Ob Handys schlecht fürs Hirn sind, bleibt ungeklärt“ rechtfertigt sie ihre durchaus breit gestreute Fehlinformation unter anderem, daß sie im Umgang mit Medien ungeübt sei. Unwillkürlich drängen sich hierzu einige Fragen auf, die an Frau Blettner zu stellen wären.

Kann eine wissenschaftlich arbeitende Person ernst genommen werden, wenn es ihr nicht gelingt, definiert konkrete Sachverhalte sachlich korrekt wiederzugeben und stattdessen in wolkige Spekulationen bis hin zum "Kaffeesatzlesen" verfällt? Ist ein derartiges auf Breitenwirkung angelegtes Verhalten mit der vorgegebenen wissenschaftlichen Seriosität vereinbar? Steckt hinter dem Verhalten nicht zu vertretende Naivität oder gar gesteuerte Absicht? Wäre es nunmehr nicht angebracht der Öffentlichkeit gegenüber und zum Erhalten der infrage zu stellenden Reputation eine saubere Darstellung als Widerruf an die Medien zu geben? Von einer auf universitären Ebene wissenschaftlich tätigen Person sollte man das gleiche Glaubwürdigkeitsniveau verlangen können, welches man z.B. bei einem Eisenbahnschaffner als selbstverständlich voraussetzt, nämlich, daß die gegebene Auskunft korrekt, glaubwürdig und zuverlässig ist.

Unverständlich ist die in diesem Zusammenhang abgegebene diffuse Erklärung, “sie sei ungeübt im Umgang mit Medien.“ Immerhin ist sie Direktorin des Mainzer Instituts für Medizinische Biometrie und war von 1999-2001 Vorsitzende der Strahlenschutzkommission (SSK).

Soweit Ihrerseits eine Berichterstattung mit der “irritierenden Entwarnung“ erfolgte, bitten wir im Sinne eines investigativen Journalismuses um entsprechende Differenzierungen, d.h. um eine mediale Berichtigung.

Für den HLV e.V.

Vorstand

Dr. E.W. Braun - Tel. 06171/52724
Klaus Böckner - Tel. 069/30092590
Alfred Tittmann - Tel. 06181/ 77376


Hessischer Landesverband mobilfunksenderfreie Wohngebiete e.V. Birkenweg 10
63584 Gründau
info(at)hessenbiss.de


Offener Brief


Frau

Prof. Dr. Maria Blettner Direktorin des Instituts für Medizinische Biometrie, Epidemiologie und Informatik
c/o Johannes-Gutenberg-Universität
55099 Mainz

Verteiler : E-Mail: blettner-sekretariat@imbei.uni-mainz.de

HLV- Verteiler Politik, Justiz, Wissenschaft, LÄK’s

Bundesärztekammer, Interessierte

27. September 2006

Pressemitteilungen Mobilfunk


Sehr geehrte Frau Professorin Blettner,

der Hessische Landesverband mobilfunksenderfreie Wohngebiete e.V. (HLV) ist der Dachverband und Sprecher von ca. 120 Bürgerinitiativen aus Hessen und angrenzenden Landesteilen Bayerns sowie von Rheinland-Pfalz. Ein Arbeitsschwerpunkt des Verbandes ist unter anderem das Monitoring der durch den Mobilfunk hervorgerufenen Gesundheitssituation für die Bevölkerung.

Ihr Vortrag in Leipzig führte in der 37. KW in mehreren auflagestarken Zeitungen zu journalistisch seriös und glaubhaft dargebotenen, jedoch in der Realität absolut nicht konsistenten und total verharmlosenden Aussagen zur Gesundheitsgefährdung durch Mobilfunk. Zum bekannt brisanten Thema Mobilfunk ergaben sich dadurch Schlagzeilen wie "Amtlich! Handys für Menschen ungefährlich" (Bild v. 12.09.06), "Handys verursachen keinen Krebs" (Frankfurter Rundschau AP v. 11.09.06) u.a. mit ähnlichen Headlines.

Dies hat große Irritationen und Diskussionen ausgelöst!

Überrascht konnte der Leser in der “Die Zeit“ Nr. 39 vom 21.09.2006 unter “Verfrühte Entwarnung – Ob Handys schlecht fürs Hirn sind, bleibt ungeklärt“ Ihre Rechtfertigung der breit gestreuten Fehlinformation mit der Begründung entnehmen, dass Sie im Umgang mit Medien ungeübt seien.

Unwillkürlich drängen sich hierzu folgende Fragen auf:

Kann eine wissenschaftlich arbeitende Person ernst genommen werden, wenn es ihr nicht gelingt, definiert konkrete Sachverhalte sachlich korrekt wiederzugeben und stattdessen in wolkige Spekulationen bis hin zum "Kaffeesatzlesen" verfällt? Ist ein derartiges auf Breitenwirkung angelegtes Verhalten mit der vorgegebenen wissenschaftlichen Seriosität vereinbar? Steckt hinter dem Verhalten nicht zu vertretende Naivität oder gar gesteuerte Absicht? Wäre es nunmehr nicht angebracht der Öffentlichkeit gegenüber und zum Erhalten der infrage zu stellenden Reputation eine saubere Darstellung als Widerruf an die Medien zu geben? Von einer auf universitären Ebene wissenschaftlich tätigen Person sollte man das gleiche Glaubwürdigkeitsniveau verlangen können, welches man z.B. bei einem Eisenbahnschaffner als selbstverständlich voraussetzt, nämlich, daß die gegebene Auskunft korrekt, glaubwürdig und zuverlässig ist.

Ihr Erklärung bezüglich des Umgangs der Medien ist zu diffus und deswegen inakzeptabel, immerhin sind Sie doch Direktorin Ihres Institutes und waren nach unserer Kenntnis von 1999-2001 Vorsitzende der SSK! Da sollte man doch das nötige mediale Know how als Voraussetzung für solche kompetenten Tätigkeiten haben!

Ihre entwarnenden Äußerungen stützen Sie auf Teilergebnisse der Interphone Studie. Dass diese bereits von der industrieunabhängigen Wissenschaft kritisiert werden und im Widerspruch zu anderen Studien liegen, ist Ihnen bekannt.

(Einige Studien in diesem Zusammenhang zur Erinnerung: Hardell, Mild Forschergruppe s. auch Replik zur Interphone; Wiener Studie Kundi, Hutter ; Johansson; Santini; La Nora Murcia Oberfeld; Usfie, Hebrew AbuRuken;Tel-Aviv-University, Medical Center; Hecht, Naila, TNO-UMTS, Reflex, Murcia, Hunderte von Kasuistiken diverser Ärzte usw.)

Auch die jüngsten alarmierenden Hinweise wie beispielsweise vom Göttinger Hirnforscher Gerald Hüther, den Forschern des Max-Planck-Institutes u.v.a. stehen Ihren Darlegungen entgegen.

Fakt ist, dass sich diverse Studien kontrovers gegenüberstehen – von neutraler Wissenschaftsseite werden schädigende Einflüsse bei Nutzung der gegenwärtigen Mobilfunktelefonie belegt!

Was Ihre Aussage zum Nord-Süd-Gefälle angeht, “dass Norddeutsche bezüglich der elektromagnetischen Felder weniger besorgt seien als Süddeutsche“ so beziehen Sie sich auf das Ergebnis der von Ihnen in Leipzig veröffentlichten QUEBEB-Studie mit Umfragen aus 2004.

In einer Studie des Max-Planck-Istitutes wird eine ganz andere Feststellung getroffen:

„Hamburger sind beunruhigt

Offenbar sind die Menschen im Norden Deutschlands besonders beunruhigt: 82 Prozent der Hamburger fürchten Gesundheitsrisiken durch Handystrahlung - so viele wie in keinem anderen Bundesland. Vielleicht sind die Hanseaten aber auch einfach gut informiert. Die neusten Forschungsergebnisse des Max-Planck-Instituts für Kolloid- und Grenzflächenforschung in Golm sind nämlich alarmierend.“

(Quelle: Zeit Wissen
copyright © 2003-2006 by inside-intermedia GbR
http://www.inside-handy.de/news/6667.html)

Bei dieser Gelegenheit möchten wir noch auf sehr abstruse Umstände bezüglich der Veröffentlichung der Ergebnisse der deutschen Interphone-Studie hinweisen:

Die erste Pressemeldung erfolgte am 2.02.06 11:10 Uhr durch Florian Stein von der UNI Bielefeld http://www.connect.de/handy/news/studie_mobilfunk_ungefaehrlich.73221.htm

Einige Stunden später erfolgte via E-Mail eine Info, dass die Veröffentlichung verwerfen werden sollte und dass eine neue von Mainz am nächsten Tage herausgegeben würde, welche dann auch ca. 1-2 Tage später kam.

Die Süffisanz dieses Vorganges liegt darin, dass in der ersten Veröffentlichung im letzten Absatz folgendes zu lesen war: “Die Förderer der Studie lassen den Schluss zu, dass bei der Interphone-Studie wenn, dann nur wenig Druck von Seiten der Mobilfunklobby ausgeübt werden konnte.“

In der dann folgenden Mainzer PM, herausgegeben von Petra Giegerich, wurde dieser Satz komplett gestrichen, der restliche Text ist unverändert. Dieser Vorgang ist aus unserer Sicht mehr als bedenklich und wirft zumindest weitere Fragen bezüglich lobbyistischer Manipulierungseinflüsse auf.

Auf die Befragungsformen und die Qualität Ihrer Interviewer innerhalb des Studiendesign wollen wir nicht weiter eingehen. Uns liegen seriöse Auskünfte von Befragten vor, die übereinstimmend die Abläufe als negativ schilderten; dahingehend auch, dass der Interviewer zugab, von der Thematik kaum Kenntnisse zu haben. Spektakulär in jedem Fall sind aber die Empfehlungen gegenüber EMF-Geschädigten, dass als Problemlösung eine Psychopharmakatherapie erfolgen sollte! Die Betroffenen fühlten sich nicht ernst genommen und waren buchstäblich entsetzt über solche Instinktlosigkeiten!

Dies ist im Übrigen auch der Tenor von Ärzten, welche die derzeitige IZMF Ärzte-Fortbildungskampagne bei 8 Veranstaltungsorten im Bundesgebiet mit „Fortbildungspunkt-Zertifizierung“ begleiten. Aufgrund Ihrer entwarnenden “Interphone Interpretation“ wird hier der unwissenden Hörerschaft die Unbedenklichkeit des Mobilfunks einsuggeriert, und zwar ohne Wenn und Aber.

Viele Beispiele in der Pharma- und Zigarettenindustrie belegen eine wirtschaftlich gesteuerte korrumpierte Wissenschaft. Auch wenn die Technik politischem und wirtschaftlichem Missbrauch ausgesetzt ist, muß gerade wissenschaftliche Verantwortlichkeit von Ethik und Moral geprägt sein.

Wir sind davon überzeugt, dass ein gesundheitsschonender Mobilfunk möglich ist. Dieser muß sich allerdings an demokratischer Kultur und an einer seriösen Wissenschaft messen lassen.

Wir möchten Ihnen, sehr geehrte Frau Prof. Blettner dringendst empfehlen, entsprechend der aus Ihren Äußerungen erfolgten negativen Presseveröffentlichungen ein Dementi und eine Klarstellung sowohl an die dpa Presseagentur als auch an andere interessierte Medien zu geben.

Unabhängig davon werden wir im Rahmen unserer Öffentlichkeitsarbeit eine entsprechende Pressemitteilung herausgeben.

Ihre Antwort an info(at)hessenbiss.de sehen wir mit dem größten Interesse bis zum 16.10.2006 entgegen.

Mit freundlichen Grüßen

Für den HLV Vorstand:

Dr. E.W. Braun - Tel. 06171/52724
Klaus Böckner - Tel. 069/30092590
Alfred Tittmann - Tel. 06181/ 77376

--------

Hessischer Landesverband mobilfunksenderfreie Wohngebiete e.V. Birkenweg 10
63584 Gründau
info(at)hessenbiss.de


Offener Brief


Frau
Prof. Dr. Maria Blettner
Direktorin des Instituts für Medizinische Biometrie, Epidemiologie und Informatik
c/o Johannes-Gutenberg-Universität
55099 Mainz

Verteiler : E-Mail: blettner-sekretariat@imbei.uni-mainz.de

HLV- Verteiler/Interessierte

29. Oktober 2006


Ihre eMail Antwort vom 6.10.2006

Sehr geehrte Frau Prof. Dr. Blettner,

wir bestätigen den Eingang der Antwort Ihres Hauses durch Frau Ulrike Scheidemann-Wesp. Verwundert sind wir darüber, dass die Antwort auf ein an Sie persönlich gerichtetes Schreiben in einer solch brisanten Angelegenheit von Ihnen delegiert wurde. Dass der für Sie peinliche Vorgang Sie zu einer solchen Handlung genötigt hat, überrascht uns.

Angesichts Ihrer wissenschaftlichen Kompetenz wäre statt Plattitüden eine Stellungnahme zu unseren sehr konkreten kritischen Anmerkungen zu erwarten gewesen.

Warum verweisen Sie lediglich auf die bekannte und bereits in der Kritik stehende Interphone-Studie von Joachim Schüz u.a., an der Sie ja ebenfalls beteiligt sind?

Warum äußern Sie sich nicht zur den von uns angeführten "Gegenstudien", insbesondere der Replik zur UK Interphone Teilstudie von der schwedischen Forschungsgruppe Hardell-Mild?

Warum erklären Sie nicht den dubiosen Vorgang der Veröffentlichungen der Pressemitteilungen und der sich hieraus ableitenden Einflussnahme der Studienauftraggeber?

Warum beziehen Sie nicht Position zum Vorwurf der kritisierten Befragungsformalitäten?

Wieso ist es eigentlich möglich, dass Ihr Mitarbeiter Herr Schüz, als Koordinator der deutschen Interphone-Studie gleichzeitig mitverantwortlich in die dänische Interphone-Studie eingebunden ist?

Omega siehe "Dr. Joachim Schüz" unter:
http://omega.twoday.net/stories/238911/


Auch den gutmeinenden unvoreingenommenen Beobachter drängt sich mit dieser Personalie geradezu der Eindruck auf, daß zumindest eine "Synchronisation" der deutsch/dänischen Erkenntnisse gezielt gewollt sein könnte.

Wie schnell Forschung zu Farce werden kann und Wissenschaft nicht wirklich Wissenschaft schafft können Sie im Anhang der Ausarbeitung, “ DNA bricht je nach Sponsor Mobilfunk-Forschung ad absurdum“, der diagnose-funk Tobeleggweg 24 8049 Zürich Tel/Fax 043-535 7001 - http://www.diagnose-funk.ch - unter

http://www.diagnose-funk.ch/downloads/brennpunktdnabrichtjenachsponsor20061023.pdf

entnehmen.

Wie und wo soll da noch Vertrauen generiert werden?

Von den bekannten korrupten wissenschaftlichen Machenschaften in der Zigarettenindustrie ganz zu schweigen.

Warum dementieren Sie nicht die falsche Berichterstattung?

Mit dem Hinweis “Unglücklich ist in den journalistischen Beiträgen auf jeden Fall die Erweiterung der geprüften Endpunkte (Hirntumore) auf "die Gesundheit" schlechthin“ ist die Angelegenheit nicht aus der Welt – Sie unterliegen einer ethisch-moralischen Verpflichtung zur Korrektur, da Sie ansonsten auch nicht mehr ernst genommen werden können! Die Leser haben eindeutig eine falsche Botschaft erhalten!

Wir fordern Sie nochmals zu einem Dementi auf!

Als Anlagen fügen wir Ihnen die Replik der renommierten Forschungsgruppe Hardell-Mild, sowie eine gerade veröffentliche neue Studie derselben bei.

Ihrem persönlichem Antwortschreiben sowie einem Dementi der falschen Berichterstattung sehen wir mit großen Interesse an unsere E-Mailadresse info(at)hessenbiss.de entgegen. Wir haben uns hierfür den 24. November 2006 als Eingang notiert.


Mit freundlichen Grüßen

Für den HLV Vorstand:
Dr. E.W. Braun - Tel. 06171/52724
Klaus Böckner - Tel. 069/30092590
Alfred Tittmann - Tel. 06181/ 77376


Mobile phone use and risk of glioma in adults
http://omega.twoday.net/stories/1439856/

Tumour risk associated with use of cellular telephones or cordless desktop telephones
http://omega.twoday.net/stories/2837051/

Mobilfunkforschung ad absurdum: DNA bricht je nach Sponsor
http://omega.twoday.net/stories/2857702/


--------

Ärztliche Stellungnahme: Dringendster Verdacht auf schwere Erkrankungen durch hochfrequente elektro-magnetische Felder
http://omega.twoday.net/stories/2862463/

Ignoranz vorhandener Wissenschaft
http://freepage.twoday.net/stories/2941628/



http://omega.twoday.net/search?q=Fortbildung
http://omega.twoday.net/search?q=Blettner
http://omega.twoday.net/search?q=Schüz

SAFE WIRELESS INITIATIVE ALERT

http://www.buergerwelle.de/pdf/emf_firefighters_swi_alert5_2006.doc

FYI

Milt Bowling
Clean Energy Foundation
Phone: 1 888 436 2152
or 604 436 2152 in Vancouver
Fax: 604 436 2154
http://www.cleanenergycanada.com


Informant: Eileen O'Connor

Mobile Heilsbringer?

http://www.spiegel.de/netzwelt/telefonkultur/0,1518,434369,00.html

Wer's glaubt wird selig!!!

Mit freundlichen Grüßen übersandt:
Pesché Jeannot (Luxemburg)

--------

Handy
http://omega.twoday.net/stories/321708/

Handys und der Strahlungswahnsinn
http://omega.twoday.net/stories/356956/

Handys für Menschen ungefährlich?
http://omega.twoday.net/stories/2716367/

Schädlichkeit von Mobilfunk
http://omega.twoday.net/stories/1041394/

Mobilfunk und Gesundheit
http://omega.twoday.net/stories/303598/

Handys machen unfruchtbar
http://omega.twoday.net/stories/346611/

Handy-Strahlung: Schüler sollen gewarnt werden
http://omega.twoday.net/stories/2716775/

Handy: Mensch wenn ich das gewußt hätte
http://www.buergerwelle.de/pdf/handyneindanke.pdf

Nanotechnology Risks Unknown: Insufficient Attention Paid to Potential Dangers

Report Says

By Rick Weiss
Washington Post Staff Writer
Tuesday, September 26, 2006; A12

http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2006/09/25/AR2006092501138.html

The United States is the world leader in nanotechnology -- the newly blossoming science of making incredibly small materials and devices -- but is not paying enough attention to the environmental, health and safety risks posed by nanoscale products, says a report released yesterday by the independent National Research Council.

If federal officials, business leaders and others do not devise a plan to fill the gaps in their knowledge of nanotech safety, the report warns, the field's great promise could evaporate in a cloud of public mistrust.

"There is some evidence that engineered nanoparticles can have adverse effects on the health of laboratory animals," the congressionally mandated report said, echoing concerns raised by others at a House hearing last week. Until the risks are better understood, "it is prudent to employ some precautionary measures to protect the health and safety of workers, the public, and the environment."

The 176-page report, "A Matter of Size," was prepared under the auspices of the National Academies, chartered to advise Congress on matters of science. It focuses on the National Nanotechnology Initiative, which coordinates and prioritizes federal research in nanotechnology -- the fledgling but potentially revolutionary science that deals with materials as small as a billionth of a meter.

At that size, even conventional substances behave in unconventional ways. Some materials that do not conduct electricity or are fragile, for example, are excellent conductors and are extremely strong when made small enough. But nanoparticles can also enter human cells and trigger chemical reactions in soil, interfering with biological and ecological processes.

The report concludes that the U.S. research effort is vibrant and almost certainly the strongest in the world, though a few other countries are close behind. Among the more important unmet needs, it says, is stronger collaboration with the departments of Education and Labor to boost the supply of scientists and technicians with the skills the sector needs.

The report's concerns about the lack of a federal focus on nanotech health and safety were foreshadowed at a House Science Committee hearing Thursday at which Republicans and Democrats alike took the Bush administration to task over the lack of a plan to learn more about nanotech's risks.

Committee Chairman Sherwood L. Boehlert http://projects.washingtonpost.com/congress/members/b000586/ (R-N.Y.) accused the administration of "sauntering" toward solutions "at a time when a sense of urgency is required."

Ranking Democrat Bart Gordon http://projects.washingtonpost.com/congress/members/g000309/
(Tenn.) went further, calling the administration's latest summary of nanotech research needs, released at the hearing, "a very juvenile piece of work."

Andrew Maynard, chief science adviser for the Project on Emerging Nanotechnologies, funded in part by the Smithsonian Institution, said the government is spending about $11 million a year on nanotechnology's potential harms when industry and environmental groups have jointly called for at least $50 million to $100 million a year.

Equally important, Maynard said, is the need for a coordinated strategy to spend that money wisely.

About 300 consumer products already contain nanoscale ingredients, Maynard said, including several foods and many cosmetics, with little or no research to document their safety.

The industry is expected to be worth about $2 trillion by 2014.

Norris Alderson, associate commissioner for science at the Food and Drug Administration and chairman of the working group that created the administration's summary research plan presented to Congress last week, said the document -- which was supposed to be delivered six months ago -- was meant as "a first step."

Asked by Boehlert if he understood that much more is expected of him and his working group, Alderson responded: "I think your message is loud and clear."

© 2006 The Washington Post Company


Informant: Teresa Binstock

26
Sep
2006

Handymastenklage

Liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter beim Kampf gegen den Mobilfunk-Wildwuchs!

Wir alle sind seit Jahren mit dem Problem konfrontiert: Ohne Rücksicht auf AnrainerInnen wurden und werden Tausende Handymasten errichtet. Viele Nachbarn sehen sich in ihrer Gesundheit durch Mobilfunkanlagen beeinträchtigt. Langzeitstudien fehlen. Umweltmediziner einschließlich des Obersten Sanitätsrates und der Wiener Ärztekammer fordern daher die Minimierung der Sendeleistung und die Optimierung der Netze. Die wissenschaftlichen Gutachten werden häufig von der Mobilfunkindustrie beauftragt und/oder bezahlt. Unzählige Bürgerinitiativen fordern immer wieder AnrainerInnenrechte, Vorsorgegrenzwerte etc.

Jede Betriebsanlage, die Emissionen gleich welcher Art aussendet, sieht AnrainerInnenbeteiligung im Rahmen eines Genehmigungsverfahrens vor. Für fast jede Baumaßnahme braucht es entsprechende Verfahren, sogar z.B. für eine Balkonverkleidung. Mobilfunkanlagen werden hingegen generell ohne spezifisches Genehmigungsverfahren errichtet. Ein Verfahren, das Einspruchsrechte für Anrainer beinhaltet, fehlt im TKG (Telekommunikationsgesetz).

Eine Änderung dieser unzumutbaren Bestimmungen des TKG wurde von den Grünen wiederholt beantragt und stets abgewiesen oder vertagt. Eine landesweite Mobilfunkpetition, die dies ebenfalls verlangt, liegt in ihrer dritten Version (3. Legislaturperiode) seit dreieinhalb Jahren (!) unerledigt im Parlament.

Die einzige Möglichkeit, eine Änderung des TKG herbeizuführen ist derzeit eine Gesetzesanfechtung des TKG beim VfGH wegen fehlender Anrainerrechte/ Gesundheitsschutz durch mindestens ein Drittel der Nationalrats-Abgeordneten.

Leider hat es sehr lange gedauert, bis es gelungen ist, die dazu nötige Unterstützung von Abgeordneten über die Grünen hinaus zu bekommen. Nunmehr kann jedoch der Antrag ans Höchstgericht, Teile des Telekommunikationsgesetzes als verfassungswidrig außer Kraft zu setzen, demnächst eingebracht werden.

Im Einzelnen: Die Nationalrats-Abgeordneten der Grünen fechten gemeinsam mit anderen Abgeordneten das Telekommunikationsgesetz wegen Verfassungswidrigkeit an. Die Abgeordneten berufen sich auf den Gleichheitsgrundsatz, das Recht auf Achtung des Privatlebens, das Recht auf ein faires Verfahren und auf die Verpflichtung des Gesetzgebers zu konkreten Vorgaben an die Verwaltung (Art 7 und 18 Bundes-Verfassungsgesetz, Art 6 und 8 Menschenrechtskonvention). Obwohl von Handymasten Gefahren für die Nachbarn ausgehen können, ist kein standortspezifisches Bewilligungsverfahren mit Beteiligung der Nachbarn - wie dies etwa bei gewerblichen Betriebsanlagen der Fall ist - vorgesehen. Der Bundesminister für Verkehr, Innovation und Technologie kann bestimmte Funkanlagen zulassen, die Kriterien sind im Gesetz ungenügend ausgeführt. Strahlungen von Handymasten verletzen das Grundrecht auf Privatrecht, wenn die Nachbarinteressen bei Aufstellung der Masten nicht entsprechend berücksichtigt werden.

Ich habe bereits wiederholt vehement auf das Ungleichgewicht hingewiesen: Jeder Geräteschuppen benötigt eine Genehmigung, tausende Masten werden ohne Nachbarrechte hochgezogen, weil die große Koalition es 1996 so beschloss! Das soll nun vor den Verfassungsrichtern geklärt werden! Wir Grüne sind überzeugt: Nachbarrechte sind Grundrechte! Gesundheitsschutz ist ein Menschenrecht!

http://www.buergerwelle.de/pdf/verfassungklage_1_0906_379.rtf

Ich hoffe, dass mit dieser neuen Initiative endlich ein Durchbruch im Sinne von Anrainerrechten und Gesundheitsschutz gelingt.

Mit herzlichen Grüßen

Gabriela Moser

Abg z NR Dr Gabriela Moser, Der Grüne Klub im Parlament, A-1017 Wien Verkehrs-, Bauten-, Wohnungs- und Konsumentenschutzsprecherin der Grünen
Tel. 01-40110-6556, Fax: 01-40110-6882
Email: gabriela.moser@gruene.at,
Web: http://www.gruene.at

Scientists Urge Electromagnetic Field Precaution

Tuesday, 26 September 2006, 10:14 am
Press Release: Internat'l Commission for Electromagnetic Safety

International Commission for Electromagnetic Safety - ICEMS

http://www.icems.eu

IMMEDIATE RELEASE - September 19, 2006

Scientists Urge Greater Precaution and Independent Research, to Protect Health from Exposure to Electromagnetic Fields (EMFs)

A group of scientists is urging people to take sensible precautions against potential health risks related to exposure to electromagnetic fields(EMF).

They also call for a full and independent review of the scientific evidence that points to hazards from current EMF exposure conditions world-wide, and for an independent, publicly managed research program to investigate critical issues of health and safety.

At a meeting held in Benevento, Italy last February 2006, these scientists reviewed current scientific evidence on potential health effects related to EMF exposure in the extremely-low frequency (ELF) and radio frequency (RF) band of the electromagnetic spectrum (0-300GHz). Energies of these frequencies, called non-ionizing, are used in electrical transmission, distribution and electrical use by the public, by radio and television broadcasts, cellular transmissions, wireless internet access and more.

These scientists believe that exposure to even the weak fields emitted by these technologies can affect biological systems.

After several months of debate, 31 scientists, have just signed a consensus statement, called the "Benevento Resolution" to advise the public and the scientific community of their strong belief that there are adverse health effects from current EMF exposure conditions.

They urge more prudent use of all EMF-emitting devices, products and services. They specifically advise children and young teenagers be guided to limit use of cellular and cordless phones and that marketing campaigns to them should be banned.

Dr. Sandro D'Allessandro, a physician and Mayor of Benevento from 2001 - 2006, at the time the City of Benevento sponsored the February 2006 meeting, states, "Public opposition to two high power transmission lines that went through a nearby village, Contrada San Vitale, led to their removal. As a physician, and as the Mayor of Benevento, I share public concern about electromagnetic safety. We sponsored this workshop in response to public interest in knowing more about the science on bioelectromagnetics."

The 3-day workshop, entitled, "Precautionary EMF Approach: Rationale, Legislation and Implementation", began on February 22, 2006. The organizer was the International Commission for Electromagnetic Safety (ICEMS), who invited participants from12 different countries - Brazil, Canada, China, Israel, Italy, Poland, Russia, Sweden, Taiwan, Turkey, United Kingdom and the United States.

The Benevento Resolution of 2006 affirms the Catania Resolution, adopted in 2002, that conveyed a similar scientific position. These resolutions apply the Precautionary Principle to encourage more protective safety measures be employed in the design, manufacture, and standard-setting process for all EMF-emitting technologies, calling for health assessments of current EMF exposure conditions for the general public and for workers.

Prof. Livio Guiliani, ICEMS Spokesman, who directs research programs for the "Instituto Superiore per la Prevenzione e la Sicurezza del Lavoro" (ISPESL), the Italian Health Ministry's worker safety and protection program, stated, "Why is it taking so long to get these concerns addressed? Scientific controversy about EMF and this meeting provide new reasons to reach an agreement on increased public health and worker safety protection. The criticisms of some scientists who ignore the epidemiological findings are effectively challenged as new experimental results were presented that indicate mechanisms of electromagnetic field non-thermal bio-interaction."

The International Commission on Electromagnetic Safety, is a not-for-profit group of concerned scientists.

The Benevento Resolution may be viewed on-line at .... http://www.icems.eu

The Catania Resolution may also be viewed through that website, as part of the PDF document accompanying the Benevento Resolution.


1 The Precautionary Principle states -

"When there is uncertainty concerning possible adverse effects from an exposure, the risks from in action may be much greater than the risks of action to control these exposures, and the burden of proof is shifted from those suspecting the risk to those who deny it."


ENDS

http://www.scoop.co.nz/stories/WO0609/S00488.htm

--------

Benevento Resolution on Electromagnetic Safety
http://omega.twoday.net/stories/2690071/

The Catania Resolution
http://omega.twoday.net/stories/566302/

Neuropsychiatrische und kognitive Effekte bei Anwohnern in der Nähe von Mobilfunksendern

HLV INFO 105/AT

25-09-2006

http://omega.twoday.net/stories/2719633/

Von Genen und Handys

HLV INFO 105/AT

25-09-2006

Webmaster 24-09-06

http://www.heise.de/tr/artikel/print/76642
logo

Omega-News

User Status

Du bist nicht angemeldet.

Suche

 

Archiv

März 2026
Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
So
 
 
 
 
 
 
 1 
 2 
 3 
 4 
 5 
 6 
 7 
 8 
 9 
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
 
 
 
 
 
 
 
 

Aktuelle Beiträge

Wenn das Telefon krank...
http://groups.google.com/g roup/mobilfunk_newsletter/ t/6f73cb93cafc5207   htt p://omega.twoday.net/searc h?q=elektromagnetische+Str ahlen http://omega.twoday. net/search?q=Strahlenschut z https://omega.twoday.net/ search?q=elektrosensibel h ttp://omega.twoday.net/sea rch?q=Funkloch https://omeg a.twoday.net/search?q=Alzh eimer http://freepage.twod ay.net/search?q=Alzheimer https://omega.twoday.net/se arch?q=Joachim+Mutter
Starmail - 8. Apr, 08:39
Familie Lange aus Bonn...
http://twitter.com/WILABon n/status/97313783480574361 6
Starmail - 15. Mär, 14:10
Dänische Studie findet...
https://omega.twoday.net/st ories/3035537/ -------- HLV...
Starmail - 12. Mär, 22:48
Schwere Menschenrechtsverletzungen ...
Bitte schenken Sie uns Beachtung: Interessengemeinschaft...
Starmail - 12. Mär, 22:01
Effects of cellular phone...
http://www.buergerwelle.de /pdf/effects_of_cellular_p hone_emissions_on_sperm_mo tility_in_rats.htm [...
Starmail - 27. Nov, 11:08

Status

Online seit 8060 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 8. Apr, 08:39

Credits