21
Jun
2004

Greenpeace warnt vor Gentechnik-Spuren in Milch

Forscher: Genfutter nicht nachzuweisen

Hamburg/München - Die Umweltschutzorganisation Greenpeace hat vor Spuren genveränderter Futtermittel in Milch gewarnt. In Milchproben eines Landwirts, der genetisch verändertes Soja und Mais an seine Kühe verfüttert habe, sei die Erbsubstanz des Genfutters nachgewiesen worden, teilte die Organisation am Montag in Hamburg mit. Das zuständige Forschungsinstitut in München erklärte jedoch, die bereits vor mehr als drei Jahren überprüften einzelnen Proben hätten keine wissenschaftliche Aussagekraft. In anschließenden umfangreichen Studien sei eindeutig nachgewiesen worden, dass weder im Gewebe der Kuh noch in der Milch Rückstände von Genfutter zu finden seien. (AFP)

21.06.04, 15:54 Uhr

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