22
Mrz
2007

Bisher geheime Studie heizt Konflikt um Handymasten an

22. März 2007

Salzburg (SN). Die Strahlung von Handymasten kann das Immunsystem schwächen - das ergab eine Studie im Auftrag des Landes, die den SN exklusiv vorliegt. Wissenschafter hatten in den vergangenen eineinhalb Jahren die Auswirkungen der Strahlung von GSM-Mobilfunk-Sendestationen auf die Menschen in der Umgebung untersucht.

Betroffen sind der Studie zufolge vor allem Personen, die dauernd der Strahlung durch Handymasten ausgesetzt sind. Eine Folge könnten chronische Stressbelastungen sein. Experten empfehlen, im Bereich "sensibler" Einrichtungen wie Krankenhäusern, Schulen und Kindergärten keine Mobilfunk-Sendeanlagen zu montieren. Der von der Mobilfunkindustrie heftig kritisierte Salzburger Vorsorgewert sei "absolut gerechtfertigt", heißt es zudem. Er liege "eher zu hoch als zu niedrig". Die Akademie der Wissenschaften prüft die Studie derzeit.

© SN.

http://www.salzburg.com/sn/07/03/22/artikel/3173807.html#

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Wirkungen von GSM-Sendeanlagen auf den Menschen
http://omega.twoday.net/stories/3478689/

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Studie zu Wirkungen von GSM-Sendeanlagen auf den Menschen

Brandstetter: Zwischenergebnisse bestätigen längjährige skeptische Haltung Salzburgs

Salzburger Landeskorrespondenz, 22.03.2007

(LK) Die neue Landesregierung hat in ihrem Regierungsübereinkommen festgelegt, den Salzburger Grenzwert betreffend der Strahlung von Handymasten überprüfen zu lassen. Die entsprechende Prüfung wurde im Jahr 2005 bereits in Auftrag gegeben, bis Ende April will man mehrfach abgesicherte Ergebnisse vorlegen können. Der aktuelle Zwischenstand lautet, dass die neue Studie zu dem Schluss kommt, dass die Salzburger Orientierung am Vorsorgegedanken gerechtfertigt scheint. Aufgrund der Bedeutung der Ergebnisse für die überregionale Diskussion werden die Unterlagen zurzeit noch durch die Akademie der Wissenschaften begutachtet, so der Leiter der Wissenschaftsabteilung des Landes Salzburg, Hofrat Dr. Gerfried Brandstetter.

Die Umweltmedizin des Landes Salzburg vertritt seit etlichen Jahren das Prinzip des vorsorgenden Gesundheitsschutzes bei der Bewertung der Auswirkungen von Mobilfunksendeanlagen. Diese Position der Umweltmedizin des Landes Salzburg wird international heftig diskutiert. Die Salzburger Landesregierung hatte deswegen entschieden, mit einer grundlegenden Studie die Auswirkung von GSM-Sendeanlagen auf den Menschen zu überprüfen. Die Studie wurde durchgeführt von Prof. Dr. Gerhard Hacker (Institut für Grund- und Grenzfragen der Medizin) in Zusammenarbeit mit Hofrat Univ.-Prof. Dr. Gernot Pauser, SALK. Die Zwischenergebnisse wurden während den vergangenen zwei Jahren regelmäßig der Wissenschaftsabteilung des Landes vorgelegt. Zurzeit befindet sich die Studie bei einem so genannten "Peer-Review" bei der Akademie der Wissenschaften. Nach Vorliegen der Ergebnisse der Akademie der Wissenschaften wird das Land Salzburg fundierte Nachweise haben, welche Auswirkungen GSM-Sendeanlagen auf den Menschen haben.

Die bislang vorliegenden Ergebnisse weisen darauf hin, dass der alte Salzburger Vorsorgewert, wie er im Jahr 2002 von der Umweltmedizin des Landes festgelegt wurde, gerechtfertigt erscheint. Die Studien-Autoren vertreten weiter die Auffassung, dass auch der in der Folge weiter abgesenkte Salzburger Vorsorgewert nachvollziehbar sei.

Eine aktuelle Kurzfassung des bisherigen Ergebnisses kann unter http://www.salzburg.gv.at/gsmstudie.pdf abgerufen werden. L61-116

Quelle: http://www.salzburg.gv.at/lkorr-meldung?nachrid=38289



OTS0083 Hohe Gewissheit über Aussagekraft der Studie erreichen

OTS0083 5 CI 0508 SBG0001
Mo, 02.Apr 2007

Gesundheit/Mobilfunk/GSM/Studie/Salzburg

Hohe Gewissheit über Aussagekraft der Studie erreichen

Utl.: Burgstaller: Studie zu Mobilfunk-Sendeanlagen wichtiger Schritt / Studienautoren fordern verantwortungsvollen Umgang mit Studie =

Salzburg (OTS) - Über die Zwischenergebnisse der wissenschaftlichen Überprüfung der Auswirkungen von GSM-Mobilfunk-Sendeanlagen wird Wissenschaftsreferentin Landeshauptfrau Mag. Gabi Burgstaller der Salzburger Landesregierung bei der nächsten Sitzung des Arbeitsausschusses und Regierungssitzung am Montag, 16. April, berichten und Schritte zur weiteren Vorgangsweise vorschlagen. Diese wissenschaftliche Überprüfung (Salzburger Vorsorgewert) ist Teil des Regierungsübereinkommens der Salzburger Landesregierung. Das gab Landeshauptfrau Burgstaller heute, Montag, 2. April, bekannt.

Die wissenschaftliche Arbeit ist unter der Leitung von Prof. Dr. Gerhard W. Hacker (Institut für Grund- und Grenzfragen der Medizin, SALK) und von Prof. Dr. Gernot Pauser (Universitätsklinik für Anästhesiologie, SALK) erstellt worden. Dazu wurden 70.000 Euro aus dem Wissenschaftsressort des Landes zur Verfügung gestellt. Burgstaller hat diese Studie an die Österreichische Akademie der Wissenschaften zur abschließenden Bewertung übermittelt.

"Gerade bei dem hoch sensiblen und nicht nur in Salzburg leidenschaftlich diskutierten Thema wollen wir sicherstellen, dass wir durch die Begutachtung durch Wissenschafter der Österreichischen Akademie der Wissenschaften möglichst hohe Gewissheit über die Aussagekraft der Studie bekommen", betonte Burgstaller. "Und erst auf dieser Basis sollen dann politische Bewertung und Maßnahmen folgen." Man müsse berücksichtigen, dass jede wissenschaftliche Arbeit zu dem brisanten Thema Gegenstand einer kontroversiellen - nationalen und internationalen - Auseinandersetzung werden könne. Deshalb sei eine möglichst gute Absicherung im ureigensten Salzburger Interesse.

Burgstaller hat auch mit der Bundesregierung in dieser Sache Kontakt aufgenommen. Burgstaller und die Studienautoren ersuchen gemeinsam um einen möglichst verantwortungsvollen Umgang mit den bisherigen Studienergebnissen. Diese würden nämlich weder Anlass für Panik noch für Entwarnung bieten.

Den beiden Studienautoren, Hacker und Pauser, ist es deshalb ein Anliegen, noch einmal darauf hinzuweisen, dass ihre Untersuchung zum Schluss kommt, dass die Strahlung von GSM-Mobilfunk-Sendeanlagen gesundheitliche Auswirkungen haben kann, aber nicht muss. GSM steht für Globale Systeme für Mobile Kommunikation.

"In den Medien wurde zum Teil berichtet, dass wir eine enorm starke Schwächung des Immunsystems durch Mobilfunk-Sendeanlagen gefunden hätten. Diese Aussage entspricht nicht den gefundenen Daten: Aus den Studienergebnissen geht hervor, dass sich im Kurzzeitversuch deutliche Hinweise dafür ergaben, dass eine leichte, aber individuell unterschiedlich stark ausgeprägte Schwächung des Immunsystems auftreten kann. Aus den von uns durchgeführten Versuchen darf man nicht ableiten, dass eine Schwächung des körpereigenen Abwehrsystems bei jedem Menschen zwingend auftreten müsste, aber dass doch eine relativ hohe Wahrscheinlichkeit dafür vorhanden ist, dass bei Menschen, die der Strahlung länger ausgesetzt sind, eher stärkere, chronische Effekte auftreten können", betonen Hacker und Pauser.

"Wenn man unsere Versuchsergebnisse in der Gesamtheit sieht, dann ergibt sich für uns, dass es eine hohe biologische Relevanz der GSM-Mobilfunk-Sendeanlagen in Bezug auf Stresswirkungen betroffener Menschen geben dürfte. Deshalb ist es aus unserer Sicht dringend geraten, unsere Ergebnisse im Sinne des Vorsorgeprinzips ernst zu nehmen. Wir sind zuversichtlich, dass die Politik entsprechend reagiert. Der Vorsorgewert ist aus unserer Sicht auf jeden Fall gerechtfertigt. Uns erscheinen aufgrund der Ergebnisse unserer Studie und der vorliegenden wissenschaftlichen Literatur weitere Maßnahmen ratsam und unbedingt wünschenswert", so die beiden Wissenschafter abschließend.

Rückfragehinweis: Landespressebüro Salzburg
Dr. Roland Floimair
Tel.: (0662) 80 42 / 23 65
landespressebuero @salzburg.gv.at
http://www.salzburg.gv.at

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OTS0083 2007-04-02/11:17

021117 Apr 07

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Nachrichten von Pesché Jeannot

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Stress durch Funk

Handystrahlung schadet dem Wohlbefinden

Die Strahlung von Mobilfunk-Masten können das menschliche Immunsystem angreifen: So lautet das Ergebnis einer brisanten Studie des Salzburger Landesspitals unter der Leitung von Primar Gernot Pauser. „Es gibt viele Untersuchungen zu dem Thema. Wir konnten es erstmals wissenschaftlich belegen“, so der Arzt.

Handystrahlen machen krank, Handystrahlen sind völlig unbedenklich; kaum eine Woche vergeht, in der uns Wissenschafter nicht über angeblich neue Erkenntnisse auf diesem Gebiet überschwemmen. Doch nun scheint einer Forschergruppe rund um den renommierten Salzburger Mediziner Gernot Pauser erstmals der wissenschaftliche Beweis gelungen zu sein, dass die Funkanlagen unser Immunsystem tatsächlich in Mitleidenschaft ziehen.

Bestrahlung wirkt sich aufs Wohlbefinden aus "Man muss sich nicht gleich zu Tode fürchten", gibt Pauser im "Krone"-Interview Entwarnung. "Tatsache ist aber, dass sich die Bestrahlung langfristig negativ auf unser Wohlbefinden auswirken kann. Gegen unsere Versuchsanordnung kann niemand Zweifel hegen", so der Primar weiter.

Speichel-Tests brachten Beweis

Und so wurde das Forschungsprojekt im Auftrag von Landeshauptfrau Gabi Burgstaller angeordnet: In einem Feldlabor mit einer Mobilfunksendeanlage an der Gebäudeaußenseite in der Stadt Salzburg wurden Versuchspersonen regelmäßig Speichelproben abgenommen. Es wurde immer zwischen Abschirmung und Bestrahlung gewechselt.

Niemand wusste, in welchem Bereich er war. Das Ergebnis: „Waren die Probanden der Strahlung ausgesetzt, kam es zur negativen Veränderung des Cortisolspiegels und der Antikörperausschüttung“, so Primar Pauser. Will heißen: Der Körper wird durch die Funkwellen in einen Stresszustand versetzt.

http://www.krone.at/index.php?http://wcm.krone.at/krone/S25/object_id__65476/hxcms/

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Ich möchte Sie noch einmal auf die aktuelle Studie des Landes Salzburg aufmerksam machen, welche die ganze Brisanz verdeutlicht. Die Studie ergab, dass Gesundheitsschäden ab einer Strahlenbelastung von 500 Mikrowatt/m2 auftreten können, eine Absenkung des Grenzwertes darunter wird gefordert. In einer Presseerklärung stellt sich die Salzburger Landesregierung demonstrativ hinter das Forschungsergebnis (s. Anhang). Eine Kurzfassung der Studie steht auf unserer Homepage.

http://www.buergerwelle.de/pdf/land_salzburg_presse01.pdf

Stellt man diese Salzburger Forderungen in einen Vergleich mit den Messergebnissen im Gebiet um die Bismarckstraße (ca. 50.000Mikrowatt/m2 (Kindergärten) – 582.000 Mikrowatt/m2 (im Hauptstrahl) ), oder gar dem deutschen Grenzwert von 10.000.000 Mikrowatt/m2, so wird deutlich, wie berechtigt die Forderungen und Aktionen der Bürgerinitiativen sind. Es ist unverantwortlich, welcher Strahlenbelastung wir ausgesetzt werden. Und dass die Verantwortlichen dazu schweigen.

Nach Ostern werden wir unsere Arbeit fortführen. Der nächste Termin der Bürgerinitiative ist am Donnerstag, 12.April um 19.30 im Restaurant Yol. Neue Mitstreiter sind herzlich willkommen. Und noch eins: Beteiligen Sie sich an unserer Postkartenaktion an die Kirche. Karten gibt’s im Immergrün, Ecke Seyffer/Bismarckstraße, in der Westendapotheke (Schwab/Rotebühlstr.), den bekannten Zeitungsläden und beim Schuhmacher Loidl in der Bismarckstraße 63.

Im Namen der Bürgerinitiative West
Peter Hensinger

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Zwischenergebnisse bestätigen skeptische Haltung
http://www.diagnose-funk.ch/politik/000000986f0bf3409/033ea299070f10804.html

Gewissheit über Aussagekraft der Studie erreichen
http://www.diagnose-funk.ch/politik/000000986f0bf3409/033ea299070f8230d.html

Handys beeinflussen Speichel und Wasser
http://omega.twoday.net/stories/917622/
http://omega.twoday.net/stories/1216683/

Gegen Masten bei Schulen
http://freepage.twoday.net/stories/3482899/



http://omega.twoday.net/search?q=Immunsystem+schw%C3%A4chen
http://omega.twoday.net/search?q=Salzburger+Vorsorgewert
http://omega.twoday.net/search?q=Umweltmedizin+Salzburg
http://omega.twoday.net/topics/Wissenschaft+zu+Mobilfunk/

Implant scenario concerns senator

http://www.bradenton.com/mld/bradenton/news/local/16949346.htm



http://omega.twoday.net/topics/RFID/
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