Wissenschaft zu Mobilfunk

11
Jun
2006

CDMA Mobiltelefone und Gesundheit

Die Strahlung, die von einem CDMA-Mobiltelefon ausgeht, könnte für die Nutzer ein ernstes gesundheitliches Risiko bedeuten, sagt eine von einem koreanischen Wissenschaftler veröffentlichte Studie. Kim Deok-won, Professor am Yonsei University College of Medicine, erklärt in der Studie, dass der häufige Gebrauch von drahtlosen Geräten mit CDMA-Technologie (Code-division Multiple Access) die Schweißproduktion an den Händen der Nutzer erhöht. In der Publikation heißt es weiterhin, dass bei Jugendlichen die Reaktion auf die Funkwellen signifikanter gewesen seien.

http://times.hankooki.com/lpage/200606/kt2006060517351653460.htm

Aus: FGF-Infoline vom 08.06.2006

Der Forschungsgemeinschaft Funk e.V. (FGF), gehören alle deutschen Mobilfunkbetreiber an

Mobile Phones Pose Health Risks

Hankooki.com > The Korea Times

By Kim Tong-hyung
Staff Reporter

A man wearing experimental equipment for assessing the amount and effect of mobile phone radio waves on people lies on a seat at a Yonsei University lab in Seoul. Although most participants in a recent study showed little difference in blood pressure after exposed to the mobile-phone radio waves, younger participants showed an increase in hand sweating /Yonhap

The amount of radiation emitted by mobile phones could pose serious health risks to users, according to a study released by a local scientist Monday.

Kim Deok-won, a professor from Yonsei University’s college of medicine, said in the study that the extensive use of wireless handsets, using code-division multiple access (CDMA) technology, increased sweat in the hands of users. The reaction to mobile-phone radio waves were found to be more significant among younger people, the study said.

Kim’s research team conducted their experiments on 41 people, 20 of whom were under the age of 18. Twenty-three were male.

The study, published on the Internet version of the U.S. journal Bioelectromagnetics, marks the first time that the biological effects of radio waves produced by CDMA handsets were confirmed by solid data, according to Kim.

"It is the first time to find that the extensive use of CDMA mobile-phones could increase hand sweating,’’ said Kim, adding that the biological reaction to mobile-phone radio waves were more significant among the younger participants of the studies.

"Countries such as Britain and Australia are encouraging young people to reduce their use of mobile-phones, as they consider the health threats caused by extensive use as real. Although Korea has one of the largest wireless markets in the world, the health effects of electromagnetic radiation caused by CDMA phones have not been studied thoroughly,’’ he said.

During the studies, researchers from Kim’s team asked participants to wear earpieces connected to mobile-phones producing 300 milliwatts in electromagnetic waves, the maximum emission level for CDMA handsets, for 15 to 30 minutes.

Although most of the participants showed little differences in blood pressure or breath frequency after they were exposed to the mobile-phone radio waves, the younger participants showed an increase in hand sweating, which returned to normal levels ten minutes after they took the earpieces off. Kim suggested that the increase in sweating could be explained by the weaker immune systems of the bodies of younger people compared to adults.

There was little difference in the reactions between male and female participants.

The existing studies on electronic radiation in mobile-phones were mostly limited to handsets using global system for mobile communications (GSM) technology, the dominant wireless standard in the world except for a few countries such as the United States and South Korea.

All of Korea’s three wireless carriers - SK Telecom, KT Freetel (KTF) and LG Telecom - predominately provide CDMA services, making the country among the largest markets for the platform, with nearly four out of five people owning mobile-phones.

thkim@koreatimes.co.kr
06-05-2006 17:35

http://times.hankooki.com/lpage/200606/kt2006060517351653460.htm

10
Jun
2006

Ärztinnen und Ärzte für Umweltschutz (AefU) zur Bewertung der Resultate der Schweizer UMTS-Studie

Medienmitteilung der Ärztinnen und Ärzte für Umweltschutz (AefU) zur Bewertung der Resultate der Schweizer UMTS-Studie

Basel/Visp, 6. Juni 2006

Die Ärztinnen und Ärzte für Umweltschutz halten weiterhin an ihrer Forderung nach einem Moratorium im Weiterausbau der Mobilfunkinfrastruktur fest. Sie weisen darauf hin, dass sich ihre Haltung durch die Ergebnisse der Schweizer UMTS-Studie nicht verändert hat. Diese befasst sich nur mit Kurzzeiteffekten. Untersuchungen im Ausland weisen auf gesundheitlich negative Effekte der Langzeitbelastung durch Mobilfunkantennen hin. Beunruhigend sind die Veränderung genetischen Materials im Zellexperiment unter Einfluss von Hochfrequenzstrahlung und die offenen Fragen bezüglich Hirntumorrisiko und Handybenutzung. Vor dem Weiterausbau der Mobilfunkinfrastruktur sollen die Resultate des Nationalen Forschungsprogramms (NFP 57) abgewartet werden. In der Zwischenzeit fordern die Ärztinnen und Ärzte für Umweltschutz im Sinne der persönlichen Vorsorge alle Menschen auf, sich - aber insbesondere ihre Kinder - so wenig als möglich der Mobilfunkstrahlung auszusetzen.

Experimentell nur kurzfristige Effekte untersucht

Die holländische TNO-Studie hatte Effekte der kurzzeitigen UMTS-Exposition auf Wohlbefinden und kognitive Funktionen nachgewiesen. Die Schweizer UMTS-Studie zeigte diese Effekte nicht. Die Ergebnisse der TNO-Studie wurden nicht bestätigt. Die Ärztinnen und Ärzte für Umweltschutz haben nach der Publikation der TNO-Studie ein Moratorium für UMTS-Antennen gefordert. Soll dieses Moratorium nun nicht mehr gelten? Wir halten weiterhin an einem Moratorium für den Weiterausbau der Mobilfunktechnologie fest, da einerseits die Resultate aktuell laufender Untersuchungen in Dänemark, Großbritannien und Japan bis zur definitiven Beurteilung der Kurzzeitexposition abgewartet werden müssen. Andererseits werden mit der Versuchsanordnung, wie sie in der holländischen und der Schweizer Studie benutzt wurde, nur kurzfristige Effekte untersucht werden. Die Versuchspersonen wurden jeweils nur 45 Minuten dem Signal ausgesetzt. In der Realität können die Menschen dem Signal einer Mobilfunkantenne während 24 Stunden ausgesetzt sein.

Langzeiteffekte der Mobilfunkstrahlung befürchtet

Langzeiteffekte über Monate und Jahre werden durch experimentelle Kurzzeituntersuchungen nicht erfasst. Mobilfunkantennen aber strahlen 24 Stunden am Tag. Eine erste Aufsehen erregende Studie haben dieses Jahr Forscher der Universität Wien publiziert. Sie stellten fest, dass in der Umgebung von Mobilfunkantennen je nach Intensität der Strahlung mehr Menschen über unspezifische Symptome, wie Kopfschmerzen und Konzentrationsstörungen klagten. Wir verlangen entsprechende Untersuchungen auch in der Schweiz, denn gemäss einer Befragung bei Schweizer Ärztinnen und Ärzten sind zwei Drittel der Befragten der Meinung, dass es Personen gibt, bei denen Gesundheitsbeschwerden durch elektromagnetische Felder ausgelöst werden. Schilderungen von elektrosensiblen Patientinnen und Patienten halten sie oft für plausibel. Fast die Hälfte der Ärztinnen und Ärzte sind der Meinung, dass die Behörden nicht genug unternehmen, um die Bevölkerung zu schützen. Untersuchungen in verschiedenen Ländern zur Frage des Zusammenhanges zwischen Handy-Benutzung und Hirntumorrisiko haben widersprüchliche Resultate ergeben. In einzelnen Studien konnten Zusammenhänge insbesondere bei langjähriger Benutzung von Mobiltelefonen und Hirntumoren festgestellt werden. Zur Vorsicht im Umgang mit Mobilfunk mahnen auch Ergebnisse einer Studie, die im Zellexperiment Veränderungen des genetischen Materials unter Einfluss von hochfrequenter Strahlung nachgewiesen hat.

Weitere Untersuchungen in der Schweiz geplant

Der Bundesrat hat im letzten Jahr beschlossen mit einem Nationalen Forschungsprogramm (NFP 57) die Auswirkungen nichtionisierender Strahlung auf den Körper untersuchen zu lassen. In Ergänzung zur internationalen Forschung untersuchen Schweizer Forscherinnen und Forscher in den nächsten 4 Jahren die Effekte der nichtionisierenden Strahlung und damit auch des Mobilfunks. Diese Forschung ist in ihrer Unabhängigkeit höher einzustufen, da sie nicht mit Industriegeldern finanziert wird.

Rolle der Mobilfunkanbieter

Die Mobilfunkanbieter versuchen oft, die gesundheitlich negativen Effekte der Mobilfunkstrahlung herabzumindern und die Resultate kritischer Studien in einem negativen Licht dastehen zu lassen. Sie behelfen sich dabei entsprechender PR-Instrumente, wie dem Forum Mobil, und entsprechender Experten, die die Hinweise auf gesundheitlich negativen Einfluss der Mobilfunkstrahlung herabzumindern versuchen. Ein nicht kleiner Teil der Studien zu den Auswirkungen der Mobilfunkstrahlung auf die Gesundheit werden von den Anbietern direkt finanziert. Inwieweit die direkte Finanzierung solcher Studien deren Resultate beeinflusst, muss näher untersucht werden.

Persönliche Vorsorge beim Handy-Gebrauch

Wir empfehlen die Maßnahmen zur Reduktion der Strahlenbelastung beim Handy- Telefonieren, wie sie das Bundesamt für Gesundheit vom Hinweis auf strahlungsarme Handys bis zu „Keine Kinder ans Handy!“ vorschlägt unter: http://www.bag.admin.ch/themen/strahlung Mehr Informationen zum Thema unter: http://www.aefu.ch

Kontaktperson: Dr. med. Bernhard Aufdereggen, Zentralvorstandsmitglied AefU, Kantonsstrasse 14, 3930 Visp; Tel. 027 946 56 46

Ärztinnen und Ärzte für Umweltschutz, PF 111, 4013 Basel Tel. 061 322 49 49, info@aefu.ch http://www.aefu.ch

http://www.gigaherz.ch/1032

Omega siehe dazu auch „UMTS-Antennen stören Wohlbefinden nicht? Schweizer Replikation widerlegt TNO-Studie?“ unter:
http://omega.twoday.net/stories/2130307/

und „Handyanbieter hoffen auf Freigabe von Antennen“ unter:
http://freepage.twoday.net/stories/2149109/

8
Jun
2006

The wolf has taken on sheep's clothing

Read the important e-mail messages from Milt and Dr George Carlo, and see what the phone industry are now up to now, in Dr George Carlo’s words ‘the wolf has taken on sheep's clothing.’

Eileen O'Connor


Also download and listen to excellent interview with Milt
This is the URL for my radio interview on May 24, 2006.
http://www.animalvoices.org/dh-bowling-2006-05-24.mp3


Milt Bowling
Clean Energy Foundation
Phone: 1 888 436 2152 or 604 436 2152 in Vancouver
Fax: 604 436 2154
http://www.cleanenergycanada.com


From: Milt Bowling Sent: 27 May 2006 18:12
Subject: Fw: Very important

A similar "independent" web resource was started in Canada a number of years ago by Roger Poirier, former head of the canadian wireless association [and therefore totally unbiased!]. CBC television program "Marketplace" did a wonderful expose on this "resource" a while back. It exposed a money trail to Dan Krewski, an "independent" researcher for IARC. Robert Riedlinger led the charge to get him kicked off. Then IARC replaced Krewski with Health Canada's Art Thansandote, unfortunately.

Have a good laugh and check out the site and Board of Directors and advisors of this unbiased organization. McBribe, Krewski, Motorola, Health Canada, Industry Canada, all in the same bed. http://www.wirc.org/about/board.shtml

As usual, if you hold your nose and follow the money you'll find out all you need to know.

Cheers,

Milt

----- Original Message -----

From

Sent: Saturday, May 27, 2006 7:37 AM

Subject: Very important

Friends: This notice was sent out late last night to millions of consumers in the U.S. The organization, mywireless.org, is a front for the cell phone industry under the guise of a consumer friendly non-profit organization. If you dig deep enough you will find CTIA behind this, with the usual suspect CTIA lap dogs in the coalition. While the surface issue seems to be costs to consumers because of inconsistent state laws, the real purpose is to address the health risk issue which the industry believes is spiraling out of control by putting together a grass roots mailing list of millions who they can then contact directly. I am sad to say that from my experience, I recognize this as Washington Politics 101. The bad news for consumers is that it is very effective if allowed to gain momentum. We need to stop this in its tracks.

I have known this was coming for some time from my "stealth" contacts within the industry. The industry pulled the trigger last night. The industry is concerned about the growing membership numbers of members in the Safe Wireless Initiative, Wireless Consumers Alliance, the EMF Forum, as well as other consumer advocacy groups, and the new willingness of the media to talk and write about studies that show health problems. An industry issues management task force was put together to deal with the problem and this is what they came up with.

It would be very helpful if you were able to put the word out into your contact groups that this new organization is not what it appears. The wolf has taken on sheep's clothing.......and the plan is not consumer or public health friendly.

Thanks for spreading the word.

George

Dr. George L. Carlo
Science and Public Policy Institute
1101 Pennsylvania Ave. NW -- 7th Floor
Washington, D.C. 20004
http://www.sppionline.org
202-756-7744



http://omega.twoday.net/search?q=Bowling
http://omega.twoday.net/search?q=Carlo
http://omega.twoday.net/search?q=Mywireless.org

7
Jun
2006

Schweizer UMTS-Studie: Zürich glaubt nicht an harmlose Handy-Strahlung

http://www.20min.ch/news/zuerich/story/29961899

UMTS-Antennen stören Wohlbefinden nicht? Schweizer Replikation widerlegt TNO-Studie?
http://omega.twoday.net/stories/2130307/

UMTS-Antennen stören Wohlbefinden nicht? Schweizer Replikation widerlegt TNO-Studie?

http://openpr.de/news/89334
http://at-de.i-newswire.com/pr16851.html

Der perfektionierte Unsinn – oder die Replikation der TNO-Studie

Freudenstrahlend gaben die von den Mobilfunkbetreibern und vom Staat finanzierten Forscher heute Vormittag an einer überstürzten und überbelegten Pressekonferenz an der UNI Zürich ihre Resultate bekannt.

Hans-U. Jakob, 6.6.06

Damit die Informationen in die richtigen Kanäle geschleust werden konnten waren nur 50 handverlesene Journalisten und diese nur mit Presseausweis zugelassen. Der Berichterstatter von Gigaherz, der größten schweizerischen Betroffenen-Organisation musste sich schon selber einladen und Zutritt verschaffen.

Bereits am Saaleingang prangte in Grossbuchstaben auf den längst vorgedruckten Pressinformationen:

Keine Auswirkungen kurzfristiger Mobilfunkstrahlung auf das Wohlbefinden und die kognitiven Fähigkeiten des Menschen.

und weiter

die Mobilfunkbetreiber erwarten nun die Aufhebung der Bewilligungsblockaden.

Alles wie gewohnt mit dem strahlenden Schweizerkreuz der Bundesämter versehen.

Damit war von Anfang an klar was die Pressekonferenz bezweckte. Nicht seriöse Forschung, sondern Aufhebung der Bewilligungsblockaden, die viele Gemeinden erstellt hatten, bis die Resultate der Replikation der vor 3 Jahren in den Niederlanden publizierten, sogenannten TNO-Studie erfolgt sei.

Bei dieser Finanzierungsart 40% durch Mobilfunkbetreiber und 60% durch staatliche Organe, war Gigaherz schon seit 10 Monaten klar, wie diese Forschungsresultate herauskommen würden und hat deshalb seine Argumentationen für die Blockierungen von Antennenbaugesuchen längstens umgestellt. Es kann ja nicht derselbe Staat, welcher für Millionenbeträge Mobilfunkkonzessionen versteigert, im Nachhinein den Netzaufbau behindern.

Das Studiendesign beinhaltete pro Proband 4 Sitzungen à 45 Minuten mit jeweils einer Woche Abstand. Dies im Gegensatz zur TNO-Studie, wo alle Sitzungen an einem Stück stattfanden. Die Probanden mussten je 4 mal in bestrahltem und je 4mal in unbestrahltem Zustand Fragebogen ausfüllen und Reaktionstests bestehen. Die Probanden wussten nicht, wann sie mit Null, mit 1V/m oder mit 10V/m bestrahlt wurden. Die Sitzungen fanden in einem völlig abgeschirmten Untergeschossraum statt. Es wurden 33 Probanden untersucht, die sich selbst als elektrosensibel bezeichnet hatten und 84 die glaubten, nicht elektrosensibel zu sein. Als Bestrahlungsart wurde, ganz im Gegensatz zur TNO-Studie ausschließlich das Signal eines UMTS-Pilotkanals verwendet. Die TNO-Studie hatte ein Gemisch aus Pilotkanal, Datenverkehr und zusätzlichen GSM-Signalen, das heißt eine wesentlich wirklichkeitsnahere Strahlungsart als Grundlage.

Weitere schwere Kritikpunkte: Die Probanden waren, bevor sie in den völlig abgeschirmten Testraum geführt wurden, während einer Bahnfahrt von durchschnittlich einer Stunde, sehr hohen niederfrequenten Feldern zwischen 800 und 2000 Nanotesla und einem zusätzlichen maximalen Gemisch von GSM-Basisstationen, Repeatern und Handys ausgesetzt. Dann erfolgte eine Fußmarsch oder eine Tramfahrt durch das total mobilfunkverseuchte Zürich von mindestens 20 Minuten. Der Organismus der Probanden hatte nicht den Hauch einer Chance auf Erholung, bevor die Tests begannen. Die Bestrahlung im Testraum mit 1V/m glich dann in Bezug auf die vorangegangene Belastung eher einer Erholung, denn einer Stresssituation. Einer Erholung die allerdings kaum etwas zur Klärung der Situation beitragen konnte, bedarf doch das menschliche Gehirn bis zur vollständigen Beruhigung der Hirnströme einer strahlungsfreien Phase von ca. 36 Stunden (Dr. Lebrecht von Klitzing). Hätte in dieser Replikation etwas Sinnvolles herausschauen dürfen, hätten die Probanden vorgängig 48 Stunden in strahlungsfreier Umgebung in Quarantäne gesetzt werden müssen.

Dass sich bei der Intensität von 10V/m keine Unterschiede in den kognitiven Funktionen zeigten ist schlichtweg unglaubwürdig. Haben wir doch Zeugenaussagen von Probanden, die bis 2 Stunden nach der Strahlendusche nicht mehr in der Lage waren ein Auto zu fahren. Gigaherz ruft deshalb alle 38 Probanden, die sich als Elektrosensible bezeichnet hatten auf, sich zu melden um über ihre Erfahrungen zu berichten. Eine Publikation dieser Erfahrungen wird später auf dieser Seite erfolgen.

Damit wird nochmals das krasse Missverhältnis von elektrosensiblen zu nicht-elektrosensiblen Probanden angesprochen. Dieses betrug 33 Sensible zu 84 Nicht-Sensiblen.

UMTS-Strahlung ist offiziell noch gar nicht messbar Während das Bundesamt für Metrologie und Akkreditierung (METAS) immer noch an der frappanten Ungenauigkeit von Faktor 4.3 bei 8 verschiedenen Messgerätetypen (alle in der Preisklasse >35'000 Franken) herumrätselt, gab Niels Kuster, einer der beteiligten Forscher, eine Messgenauigkeit von 5% an. Da kann man METAS nur empfehlen sich sofort bei Kuster zu melden, der weiß offenbar wie. Vorläufig müssen wir annehmen dass die Bestrahlung wegen dieser rätselhaften Unterschiede statt 1V/m ebenso gut nur 0.23V/m hätte betragen können.

Fazit: Die Studie wirft mehr Fragen auf als sie beantwortet.

- Es bestand ein krasses Missverhältnis von sensiblen zu unsensiblen Probanden.

- Es wurde eine völlig andere Signalform als bei TNO verwendet.

- Die Intensität der Strahlung konnte nur mit einer Ungenauigkeit von Faktor 4.3 beurteilt werden, andere Messgeräte gibt es noch gar nicht.

- Die Probanden wurden vor den Tests nicht in Quarantäne genommen.

- Von den beteiligten sensiblen Probanden liegen von der Studie sehr abweichende Berichte vor.

Und das Wichtigste: Es wurden gegenüber der TNO-Studie so viele Parameter verändert, dass es sich nicht um eine Replikation, sondern um eine neu konzipierte Studie handelt, die ihrerseits wiederum nach einer Replikation ruft.

Dies sind nur die Eindrücke aus der heutigen Pressekonferenz. Die Studie selbst werden wir beurteilen, sobald unsere Übersetzerin eine deutsche Übersetzung davon gemacht hat.

Schwer zu bemängeln ist ferner, dass sowohl die Bundesämter, wie die Mobilfunkbetreiber die Studie zwecks Stellungnahmen bereits eine Woche zum Voraus erhalten hatten, während man die Kritiker- und die Betroffenenorganisationen gar nicht erst zur Pressekonferenz einladen wollte.

Und hier die internen Links zur Vorgeschichte:

Offene Fragen zur Replikation der TNO-Studie
http://www.gigaherz.ch/872

Offene Fragen zur TNO-Replikation - Die Antworten der Projektpartner
http://www.gigaherz.ch/873

Das lange Warten auf die Replikation der TNO-Studie
http://www.gigaherz.ch/1001

Replikation der TNO-Studie - Eine Gegendarstellung
http://www.gigaherz.ch/1003

UMTS-Strahlung ist offiziell gar nicht messbar
http://www.gigaherz.ch/1002


Quelle: http://www.gigaherz.ch/1031

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Dringender Zeugenaufruf

Da es eigentlich keine Replikation der TNO-Studie, sondern eine neue Studie mit neuem Design und neuen Parametern war, sind die Untersuchungsergebnisse an der ETH/UNI-Zürich sehr unglaubwürdig ausgefallen. Dies bestätigen uns kritische Wissenschafter laufend.

Schwarzenburg, 12.6.06

Zum Beispiel wurde in Zürich behauptet, dass keine Auswirkungen kurzfristiger Mobilfunkstrahlung auf das Wohlbefinden und die kognitiven Fähigkeiten des Menschen gefunden wurden.

Das ist schlichtweg unwahr. Von den 33 teilnehmenden Probanden, die sich selbst als elektrosensibel bezeichnet hatten, sind uns namentlich leider nur 2 bekannt. Und ausgerechnet diese 2 wiesen nach den Versuchen gravierende gesundheitliche und kognitive Störungen auf. So zum Beispiel der Verlust der Fähigkeit, bis einige Stunden nach der Bestrahlung ein Auto führen zu können, obschon beide erfahrene Autofahrer mit langer Fahrpraxis waren.

Es sind deshalb große Zweifel an den Aussagen der Studienleiter aufgetaucht und wir rufen alle 32 als elektrosensibel eingestufte Probanden auf, sich bei uns zu melden und kurz über ihre eigenen Erfahrungen zu berichten.

Wir möchten herausfinden, ob es sich bei den 30 übrigen Probanden tatsächlich um Elektrosensible gehandelt hat. Als größte Betroffenen-Organisation der Schweiz müssten wir diese Leute nämlich zum größeren Teil kennen.

Wir bitten auch alle um ihren Bericht, welche die Versuche vorzeitig abgebrochen haben und nicht mehr zu den restlichen Bestrahlungen erschienen sind. Egal, ob sie sich zuvor selber als elektrosensibel oder nichtsensibel bezeichnet hatten. Interessieren würde uns der Grund des Abbruchs.

Geben Sie uns als Zeuge bitte Ihre Adresse bekannt Wir rufen Sie dann an oder senden Ihnen einen Fragebogen zu, je nachdem, wie groß der Rücklauf aus dieser Aktion wird. Bei genügendem Interesse ist auch ein Wochenendtreffen zwecks Erfahrungsaustausch vorgesehen.

Bei all unseren Veröffentlichungen wird große Diskretion zugesichert. Es muss niemand befürchten, seinen Namen plötzlich in der Zeitung, im Radio, im Fernsehen oder im Internet zu finden.

Fachstelle nichtionisierende Strahlung von Gigaherz.ch per Adr. Hans-U. Jakob, Flüehli 17, 3150 Schwarzenburg, Tel 031 731 04 31, Fax 031 731 28 54, e-mail: prevotec@bluewin.ch

Quelle: http://www.gigaherz.ch/1034

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Zürcher UMTS-Studie wissenschaftlich kritisch beleuchtet
http://omega.twoday.net/stories/2209972/

Ärztinnen und Ärzte für Umweltschutz (AefU) zur Bewertung der Resultate der Schweizer UMTS-Studie
http://omega.twoday.net/stories/2149175/

Gemeinsame kritische Stellungnahme von Organisationen und Fachkräften zur Schweizer UMTS-Studie vom Juni 2006
http://omega.twoday.net/stories/2176211/

Schweizer UMTS-Studie: Zürich glaubt nicht an harmlose Handy-Strahlung
http://omega.twoday.net/stories/2130902/

„Mir wurde schwindlig“
http://omega.twoday.net/stories/2209993/

Die Schweizer UMTS-Studie aus der Sicht eines Engländers
http://www.gigaherz.ch/1033

UMTS Base Station-Like Exposure, Well Being and Cognitive Performance
http://omega.twoday.net/stories/2126709/

6
Jun
2006

UMTS Base Station-Like Exposure, Well Being and Cognitive Performance

http://www.ehponline.org/members/2006/8934/8934.pdf

(About the masts) "No conclusions can be drawn regarding long-term base station-like exposure on human health."

(About the mobile phones) "No conclusions can be drawn regarding short term-effects of cell phone exposure on human health."

".. various studies identified subtle effects regarding changes in brain activity or influences on cognitive function such as reaction times, working memory and attention ..".

Comments:

(About the masts) A large epidemiologic study in Austria has found a strong relationship between headache and base stations.

Subjective symptoms, etcetera in subjects living near mobile phone stations.

H-P Hutter, H. Moshammer, P Wallner, M Kundi. Occup Environ Med 2006;63;307-313.

Omega see under: http://omega.twoday.net/stories/1840014/

(About the mobile phones) Recent research in India shows that people who use a mobile phone have 40% damaged cells, against 10% in people without a mobile phone. People who use a mobile phone have five times more micronuclei than people without a mobile phone. This relates to the findings about brain cancer and mobile phone use after ten years.

Genetic damage in mobile phone users.
Gursatej Gandhi. Indian Journal of Human Genetics. May-August 2005. Volume 11, Issue 2.

Omega see under: http://omega.twoday.net/stories/1960035/

Any conclusion from the Swiss study about health, permanent exposure and mobile phone use is false.

http://www.stopumts.nl

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Swiss replica: founders, sponsors and the like

Just look at this:

Here is who founded the institute who made the Swiss study, the founders, sponsors and the lot.

The cloud of the industry is thicker than migrating birds in the autumn, and it is Their Own Foundation!

Talk about putting foxes to watch geese!

Note they write "All authors declare no conflict of interest". Oh yeah, tell me another one.

They are all here, the whole bloody lot of them, just look for your selves, nothing but the Industry!

http://www.mobile-research.ethz.ch/english/sponsoring_e.htm

No wonder the result was like this.

No wonder it took so long to deliver.

Lets hope the scientists who claim to have worked on this project can sleep at night, not because they feel guilty, but they have just gone out and ridiculed themselves in such a way, that they will never be taken seriously

Ever again.

Pls. also notice, there are No Graphs or Tables for frequencies, or beams as there were in the TNO report.

The only sketches and figures there are, are 1 with their supposed exposure chamber, and 1 with SAR db.

By now I do not believe this study ever took place, I think it is a Staged Show!

Regards.

Agnes



Swiss study

In the Dutch newspaper 'Reformatorisch Daglbad' an article appeared on 7 June 2006.

Prof. dr. ir. Peter Zwamborn criticizes the words of Minister Van Geel, who said the Swiss study showed unambiguously that UMTS (3G) radiation is safe.

Zwamborn, leader of the 2003 TNO Cofam study: "That is too short. The study is about short term effects. Nobody knows the long term effects yet."

He says the Swiss study is done well. But he would like to have more information about the corrective factors. "If a result does not fall within a certain range, it may be not used, because of the thought the observation is false. How this study manages this aspect, is not clear to me."



The University press release:

http://www.mobile-research.ethz.ch/var/TNO/Medienmitteilung_E.pdf

is qualified:

"The researchers accentuate [emphasise] however that the results only allow drawing conclusions about the effects of a short-term UMTS base station-like exposure on well being and cognitive function. «We can’t draw any conclusions regarding other short-term effects or the effects of a long-term, chronic exposure from UMTS base stations on potential health hazards», Peter Achermann points out. For a more conclusive evaluation of the questions at hand other follow up studies must be awaited and more research is needed." [as ever!]

But, yes, always watch out for "improvements" in replication studies. More people, that's fine; a better sample size. But different signal levels are not strictly replication, bearing non-linearity in mind.

Nor am I sure why beaming a mini-signal at a distance, 45 degrees to the back of the head is the chosen exposure method.

But "EHP online" seems a robust medium for publication, rather than a colluder, so serious follow-up comment can go that way.

Very interesting for a number of reasons is this other article published recently on EHP:

http://www.ehponline.org/members/2006/9113/9113.pdf
"The Chernobyl Accident 20 Years On: an Assessment of the Health Consequences and the International Response." Keith Baverstock and Dillwyn Williams (in terms of commentary on WHO, international industry protection, understanding of dosimetry, and new ways of understanding how genetic damage takes place). Do read it if you have time, it's in wonderful large print!

Andy



8 June 2006 - In The Netherlands, after the results of the Swiss study were published, resistance against UMTS/3G continues.

The environmentologists of all health services (GGDs) in The Netherlands disagree with the installation procedures for masts for mobile communication.

Nobody should be confronted without a mast in his environment without his given permission, says Fred Woudenberg, head of the department of environmental medicine of the GGD Amsterdam and president of the section of environmentologists of all 36 GGDs in The Netherlands. The worries of people about the masts and possible effects on health should be a main factor in the decision making, says Woudenberg.

He says the results of the Swiss study, though serious scientific research, have no meaning as for the possible health risks of permanent exposure.

Woudenberg does not speak as a person, but as the spokesman of all the environmentologists working with GGDs, says his colleague Matthijs Veldt.

Until now municipalities do not value the worries about health risks. When a provider asks permission to build a mast, the only criterium is if the masts fits into the spatial plans.

http://www.stopumts.nl


From Mast Network

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Swiss study 3G or UMTS

There are more "replications" from the TNO study on the way: another whitewashing study paid by the Danish research council (taxpayers). The results are given on beforehand. This is the usual procedure in the socalled replication studies.´They are never replications, but always a totally different study. This is to make sure that the outcome is "no effects".

Sianette Kwee
Sensommervej 16
DK-8600 Silkeborg
Denmark

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Highfrequent 2, TNO-Report and the ETH Study
http://www.milieuziektes.nl/Pagina112e.html

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UMTS-Antennen stören Wohlbefinden nicht? Schweizer Replikation widerlegt TNO-Studie?
http://omega.twoday.net/stories/2130307/

ATHENS LECTURES ON LINE

Take a look at the following link; Dr John Walker presented his research in Athens recently, which contains cancer cluster details around phone masts in the UK.

Thanks to Professor Lukas Margaritis for providing this link.


Eileen O’Connor


Dear Eileen and John,

you may watch (and distribute the link if appropriate) the lectures presented on mobile telephony in the Athens European social forum.

The address is the following
http://media2.biol.uoa.gr/european-social-forum.htm


Best regards

Lukas

Professor Lukas H. Margaritis
Dept of Cell Biology and Biophysics Faculty of Biology Athens University
tel. 210-274542, fax:210-7274742
http://kyttariki.biol.uoa.gr

Gehirntumorhäufung

FGF-Infoline vom 01.06.2006

Keine Probleme mit der Strahlung an australischer Universität

Aufgrund von Besorgnis um die Gesundheit hat die australische RMIT University Strahlenmessungen auf dem Dach und in mehreren Stockwerken des Gebäudes durchgeführt, in denen gehäuft Krebserkrankungen aufgetreten waren. Wie unabhängige Experten für Messungen mitteilten, zeigten die Tests im 16. und 17. Stockwerk sowie auf dem Dach der RMIT University keine Besonderheiten. Die Messungen wurden von EMC Technologies, AMCOSH, Kilpatrick and Associates, und der australischen Gesellschaft für Strahlenschutz und Reaktorsicherheit (Australian Radiation Protection and Nuclear Safety Agency, ARPANSA) durchgeführt, die dabei verschiedene potenzielle Gefahrenbereiche, wie z. B. auch Luft- und Wasserverschmutzung, Oberflächenbeschichtung und mikrobiologische Bestandteile beachteten. http://www.cellular-news.com/

Es war sicher blauäugig ein anderes Ergebnis zu erwarten. Die Parallelen zum Fall Versicherungsamt Aachen sind offensichtlich.

WDR Aktuelle Stunde vom 19.03.2003

Bericht: Andreas Halbach

Auf dem Gebäude befinden sich 15 Mobilfunkantennen und eine Hochspannungsleitung verläuft direkt daneben. - Dieser Arbeitsplatz macht krank - So sehen es jedenfalls die Mitarbeiter des städtischen Ausgleichsamts in Aachen. Hier sind von 24 Mitarbeitern 8 an Krebs erkrankt, 3 Kollegen sind in den vergangenen Jahren bereits an dieser Krankheit gestorben. Als Ursache für die ungewöhnlich hohe Zahl von Krebsfällen wird Elektrosmog vermutet. Auf dem Dach des Gebäudes sind 15 Mobilfunkantennen installiert. Erste Hinweise gab es schon vor 2 Jahren, mit 6 Tumoren und einem Toten, als Amtsleiter Krämer Alarm schlug. Prof. Michael [Jiri?] Silny, Leiter des Aachenern Forschungszentrums für Elektromagnetische Umweltverträglichkeit hält Elektrosmog als Auslöser für Unwahrscheinlich. "Nach dem aktuellen Wissensstand kann man sagen dass kein ursächlicher Zusammenhang zwischen dem Alltagsfeldern wie wir sie antreffen und dem Krebs entstehen belegt werden kann. Es gibt zwar einzelne Publikationen die so was darstellen, aber in Wiederholungen konnte dieser Effekt nicht belegt werden".

Omega siehe dazu „Prof. Dr. Jiri Silny“ unter:
http://omega.twoday.net/stories/281065/
und „Krebs und Mobilfunk“ unter:
http://omega.twoday.net/stories/327725/


Untersuchungen und Ergebnisse, Quelle: eletrosmog.com
http://tinyurl.com/pxy9r

Die Vorgeschichte: Hirntumorhäufung an australischer Universität
http://omega.twoday.net/stories/2036258/ . Nachdem in einem Gebäude des Royal Melbourne Institute of Technology (RMIT) in Melborne eine Häufung von Hirntumorfällen aufgetreten ist, wurde dort eine Untersuchung veranlasst und die obersten beiden Stockwerke geschlossen.

http://www.buergerwelle.de/pdf/hirntumorhaeufung.doc


Helmut Langenbach
Siegen

5
Jun
2006

Physiker warnt vor Strahlung in WM-Stadien

Prof. Klaus Buchner, Bundesvorsitzender der ödp, warnt in einem offenen Brief an die Veranstalter der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland (FIFA und DFB) vor den Gefahren der Mikrowellen von Mobilfunksendern in deutschen Stadien.

Aus: FGF-Infoline vom 01.06.2006

Der Forschungsgemeinschaft Funk e.V. (FGF), gehören alle deutschen Mobilfunkbetreiber an.


Buchner: Reaktionsfähigkeit der Spieler kann vermindert werden Prof. Klaus Buchner, von Beruf Physiker, warnt in einem offenen Brief an die Veranstalter der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland (FIFA und DFB) vor den Gefahren der Mikrowellen von Mobilfunksendern in deutschen Stadien.

29.05.2006

Untersuchungen hätten ergeben, dass manche Menschen schon bei relativ geringer Strahlung, wie sie vermutlich in den Stadien auftreten wird, beeinträchtigt werden. Es können Kopfschmerzen, Konzentrationsstörungen und Übelkeit auftreten. Buchner wies darauf hin, dass während des kalten Krieges die Botschaft der USA in Moskau jahrzehntelang mit Mikrowellen bestrahlt wurde, um die Arbeitsfähigkeit der Diplomaten zu beeinträchtigen. Die Gefahr bestehe, dass die Spieler nicht in der Lage sind, ihre Höchstleistungen zu bringen. Buchner appelliert an die Veranstalter, die Fußballer diesen Risiken nicht auszusetzen. Außerdem fordert Buchner die Veranstalter auf dafür zu sorgen, dass in den Schlafquartieren der Spieler die Strahlung 50 µW/m2 nicht überschreitet. Während des Schlafs wird das Stresshormon Melatonin erzeugt, dessen Produktion durch Mikrowellen beeinträchtigt wird. Die Reaktionsfähigkeit der Spieler kann dadurch bei besonders hohen Anforderungen gemindert werden.

Den Brief an die Veranstalter finden Sie unter www.oedp.de unter Aktuelles

http://www.oedp.de/ticker/bund/portal/6478.htm



Brief an die FIFA und den DFB

Physiker warnt vor Strahlung in WM-Stadien

29.05.2006

Prof. K. Buchner • Straßbergerstr. 16 • 80809 München

FIFA Fédération Internationale de Football Association FIFA-Strasse 20 P.O. Box,
CH-8044 Zürich, Switzerland

München, den 26. Mai 2006

Sehr geehrte Damen und Herren,

für einige WM-Stadien wird mit der Aussage geworben, dass dort viele Besucher gleichzeitig mit ihren Handys telefonieren können sowie E-mails, Bilder usw. mit hohen Datenraten empfangen und verschicken können. Das ergibt zwangsläufig eine hohe Mikrowellen-Bestrahlung von Spielern und Besuchern. Eine weitere Belastung ergibt sich möglicherweise durch Richtfunkstrecken der Fernseh-Übertragungswägen, wenn diese auch meist mit Satellitenfunk arbeiten. Als Physiker rate ich, folgende Tatsachen zu berücksichtigen:

1. Die US-Botschaft in Moskau wurde vom Ende der 40er Jahre an etwa 30 Jahre lang mit Mikrowellen bestrahlt, die ähnliche Eigenschaften wie die Strahlen in den Stadien besaßen. Zweck dieser Aktion war es, die Leistungsfähigkeit der Botschaftsangehörigen zu verringern und ihre Befindlichkeit zu stören, d.h. u.a. Kopfschmerzen, Konzentrationsschwäche und Übelkeit zu erzeugen. Nach der „Lilienfeld-Studie von 1984 (United States Enviromental Protection Agency, EPA-Nr. 600/8-83-026 F, zitiert nach der Schweizer BUWAL-Studie) betrug die Bestrahlung außen am Gebäude der Botschaft lediglich 50 mW/m2, in seinem Inneren abseits von den Fenstern daher höchstens einige mW/m2. Das ist eine ähnliche Größenordnung, wie ich sie in unseren WM-Stadien erwarte. Erfahrungsgemäß beeinträchtigt eine kurzzeitige Bestrahlung mit diesen Feldstärken die meisten Menschen nicht. Die Wirkung ist jedoch individuell sehr unterschiedlich. Da die Befindlichkeitsstörungen mit der Dauer der Bestrahlung zunehmen, ist es eine sinnvolle Vorsichtsmaßnahme, dass sich die Spieler möglichst kurze Zeit in den Stadien und in deren unmittelbarer Umgebung aufhalten. Nur so lässt sich sicherstellen, dass alle Spieler ihre Höchstleistung bringen können.

2. Bestrahlung durch Mobilfunk während des Schlafs bewirkt eine Verringerung der Melatonin-Ausschüttung. Melatonin ist ein Hormon, das das Verhalten des Körpers in Stresssituationen steuert, das aber auch eine wichtige Rolle für das Immunsystem spielt. Deshalb empfehle ich dafür zu sorgen, dass am Schlafplatz der Spieler die Bestrahlung durch Mikrowellen (Mobilfunk, Richtfunk usw.) deutlich unter 50 µW/m2 bleibt. Da in vielen anderen Ländern Mikrowellen kein Problem darstellen und die Teams deshalb nicht darauf vorbereitet sind, halte ich es für ein Gebot der Fairness, eine ähnliche Empfehlung für unsere Gäste zu veröffentlichen.

Mit freundlichen Grüßen

(Prof. K. Buchner)

http://www.oedp.de/ticker/bund/portal/6479.htm
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