Mobilfunk

20
Sep
2004

UMTS-Netze kaum ausgelastet

20|9|2004

Roland Kissling

Die 3G Netze in Deutschland werden derzeit offenbar kaum genutzt. E-Plus Vorstand Uwe Bergheim schlägt in Deutschland Alarm: „Das Netz ist zu weniger als einem Prozent ausgelastet“, beklagt sich der Chef des Mobilfunkers über fehlende Kunden. Und droht mit Konsequenzen: Wenn die Kunden nicht kommen würden, baue E-Plus auch sein teures Netz nicht weiter aus. „E-Plus stellt nicht die Republik mit Antennen zu, solange es nicht eine wirklich sichtbare Nachfrage nach den neuen Diensten gibt“, sagte der Chef des drittgrößten deutschen Mobilfunkers. Seiner Ansicht nach gelte dies auch für alle anderen UMTS-Mobilfunker in Deutschland.

UMTS KOMMT ERST LANGSAM INS ROLLEN

Auch in Österreich ist die Situation nicht viel anders. Mobilkom, One, Telering und T-Mobile fahren in Sachen 3G schaumgebremst. Lediglich „3“ führt derzeit seine brandneuen Funkzellen einer Verwendung zu. Und das nur, weil der UMTS-Anbieter mit extrem günstigen Telefonie-Angeboten und Handy-Stützungen unterwegs ist – und mit dem riesigen Mischkonzern Hutchinson-Whampoa im Rücken. Derzeit hat „3“ in Österreich rund 83.000 User, weltweit sollen es insgesamt erst 3,2 Mio. sein.

http://www.computerwelt.at/detailArticle.asp?a=85537&n=1 (Auszug)

18
Sep
2004

Plan for new 3G Operators - Masts

Plan for new 3G Operators - Masts in UK & Europe

FYI

Regards

Lisa Oldham
Mast Sanity UK
http://www.mastsanity.org


Please show your support and join us at the Mast Sanity National Campaigners Conference Gloucester Cricket club, Bristol Sat 25th September 2004

See website for current programme


"The major mobile operators in UK (e.g Vodafone, T-Mobil. O2 etc) and Europe have been aggressively lobbying over the past 4 years the governments e.g. national regulatory authorities (NRAs), industry ministries etc - across Europe to release additional spectrum to accommodate additional 3G / UMTS networks and services in all European countries.

In the very near future (1-2 months) it is probable that the set of European NRAs in a body called CEPT will approve a Report to be sent to the European Commission agreeing to designate new frequency bands in the range 2.5/2.6 GHz range - specifically the band 2500 MHz to 2690 MHz - for future 3G / UMTS services.

This corresponds to a release of about 190 MHz of spectrum at 2.5/2.6 GHz which is greater than the roughly 155 MHz already designated in the UK and most of Europe for 3G / UMTS services in the 1.9/2.1 GHz where currently all 3G operators are licensed to operate. The current set of 3G operators have already rolled out 100,000s of 3G base stations across Europe operating in the 2 GHz range.

CEPT will probably take action in next 2-6 months to approved a CEPT Decision to designate across most of Europe (25 to 35 countries) these 2.5/2.6 GHz bands for future 3G / UMTS services. This is likely to be followed up by an EU level Decision - given the strength of the mobile industry lobby - unless strong lobbying action is taken at the EC level and via the European Parliament.

If the mobile operators have their way, it is then very likely that over the next 1-5 years the UK and other European countries will licence the current 3G operators or new 3G operators to implement new 3G networks in those countries. It is virtually certain that the UK NRA (OFCOM and DTI) will initiate an auction process to award licences to new 3G operators and therefore to seek a further windfall gain. Many other European countries are likely to follow the same approach.

This then means that there will be a yet further massive increase in mast applications by current and future mobile operators across the UK and across Europe seeking to use these soon to be designated frequencies at 2.5/2.6 GHz for 3G / UMTS services. This increase will manifest itself in either new applications for mast sites or in addition of additional transmitting equipment on existing mast sites. In either case, there will be a substantial increase in the level of EMF emission radiated in total and a likely huge proliferation of mast sites across the UK and across Europe - especially in urban and sub-urban areas.

This is because the use of the 2.5/2.6 GHz bands will normally require higher transmit powers than the use of 2 Ghz bands - the higher the frequency the higher the transmitter power usually required. The use of the higher frequencies at 2/5/2.6 Ghz will usually also mean the use of higher geographic density of base station sites (masts).

It is unfortunately clear that Governments are still proceeding to support the mobile industry and paying lip-service to strongly expressed concerns of the public.

It is therefore vitally important that members of the public and mast groups are informed of the above so that one can start to take lobbying actions against these developments in the UK and across Europe.

Additional information will be provided at a later date."

16
Sep
2004

Pilotstudie aus Naila

Sehr geehrte Bürgermeisterkandidaten,

Wenn Sie Bürgermeister werden .....

...werden Sie sich dann im Stadtrat dafür einsetzen, eine analoge Petition zu verfassen, wie es die Stadt Naila getan hat?

Mit freundlichem Gruß

AGNU Haan e.V.
Sven M. Kübler
Am Bandenfeld 50
42781 Haan


Offener Brief an die CDU- und SPD-Bürgermeisterkandidaten Haans

Verteiler:
Herr Nocke CDU
Herr Stracke (SPD)
Rheinische Post Lokalredaktion Hilden / Haan
Westdeutschen Zeitung Wuppertal Lokalredaktion Haan
WDR Lokalredaktion Studio Wuppertal
Radio Neandertal Redaktion
Haaner Treff
OmegaNews

Ich beziehe mich auf die Antworten der Bürgermeisterkandidaten Haans auf die Anfrage Sven Küblers vom 6. August 2004 zum Thema “Mobilfunk” und die Artikel:

“Keine Mobilfunk-Petition” (RP am 11.9.04)
“Nocke gegen Aktionismus” (RP am 3.9.04)

und bitte um Veröffentlichung meines nachstehenden Beitrages als

Offener Brief an die CDU- und SPD-Bürgermeisterkandidaten Haans am 16.09.2004

Sehr geehrte Herr Nocke, sehr geehrter Herr Stracke,

die Werbung Ihrer Parteien versprechen wieder einmal Bürgernähe und ein “offenes Ohr” für die Probleme des Wahlvolks. “Vorsorge” ist dabei eine wichtige Formel. Aber mittels der Risiken durch den heutigen Mobilfunk auf die Probe gestellt, fallen die lokalen Bannerträger (Bürgermeisterkandidaten) von SPD und CDU genau durch das Gegenteil auf: Gut gelerntes Wegschauen. Nichts als Ausflüchte (dazu noch abgedroschene), statt vorsorgendes Handeln für die Gesundheit der Bürger Haans.

Wollen Sie mit der Anerkennung der tödlichen Gefahren so lange warten wie beim Rauchen oder bei Asbest? (die Lobby der Tabakindustrie hat es bis 2003, also mehr als 30 Jahre zu verhindern gewusst, dass der Staat auf jede Packung schreiben lassen darf: Rauchen kann tödlich sein.)

Es ist ein bedauerlicher Rückschritt, dass wir jetzt wieder über die Frage diskutieren, ob Mobilfunk überhaupt schädlich ist, wo wir in Haan doch vor 2 Jahren bereits Konsens hatten, dass die Gefährlichkeit des Mobilfunks mit denen von Rauchen und Straßenverkehr auf einer Stufe steht. Mit einem bitteren Unterschied: Den Mobilfunkrisiken kann sich in Deutschland keiner mehr entziehen.

Auch mit den zuständigen kommunalen und Kreisbehörden bestand bereits Einigkeit darüber, dass die notwendige Absenkung der Grenzwerte des Mobilfunks wünschenswert ist, aber leider außerhalb ihrer Zuständigkeit liegt. Weshalb spricht der “Runde Tisch Mobilfunk” des Kreises Mettmann (besetzt mit Betreibern, Behörden und Kritikern) von Sicherheitsabständen, wenn es gar keine Gefahren gibt?

Als Vertreter der Haaner Mobilfunkkritiker am Runden Tisch muss ich leider feststellen, dass auch der Umwelt- und Wirtschaftsdezernent des Kreises, Herr Serwe, seine Vorsorgepflicht mit ähnlichen Argumenten wie Sie nicht wahrnimmt. Deshalb ist die Kritik der letzten Wochen von Sven Kübler an H.- Jürgen Serwes Vernebelungen und Bagatellisierungen vollauf berechtigt.

Zur Verdeutlichung sei ein Vergleich gestattet: Würden Sie auch in Florida niemanden vor dem Hurrikan “Ivan” warnen und auch keine Vorsorge betreiben, nur weil die Meteorologen uneins sind und noch nicht genau berechnen können, welche Route Ivan einschlagen wird?

Mein Appell an Sie, unsere Bürgermeisterkandidaten:

1. Informieren Sie sich selbst aus erster Hand über die Pilot-Studie der Nailaer Ärzte und schreiben nicht einfach aus der Süddeutschen Zeitung ab (SPD), denn die ausführliche Studie befindet sich z.Z. auf dem Marsch durch die formal notwendigen Instanzen wie z.B. Umweltämter, Bundesamt für Strahlenschutz, ärztliche Fachorgane. Diffamieren Sie die besorgten Ärzte nicht, nur weil sie die Studie erst aus der Hand geben wollen, wenn sie allen Formalien genügt. Übrigens: dass diese Studie zustande kam liegt nicht zuletzt an der Aufforderung des Präsidenten des Bundesamtes für Strahlungsschutz, Wolfram König, an alle Ärzte aktiv an der Abschätzung des Risikos durch Mobilfunkstrahlung mitzuarbeiten.

2. Ist Ihnen dieser Stand der Studie noch zu unsicher, um sich zu einer Petition durchzuringen, so nehmen Sie als Basis halt andere aktuelle Studien (Reflex, TNO, Satini, usw. – ich zeige Ihnen gern weitere) aus 2004 (alle zeigen die gleichen Risiken und ähnliche eingetretene Schäden auf) und verstecken Sie sich bitte nicht wieder hinter Phrasen wie ”Aktionismus” oder “die Strahlenbelastung beträgt doch nur ca. 1 % des Grenzwertes” oder “es gibt auch Gegenstudien die nichts gefunden haben”. Natürlich, anscheinend sind Sie sich aber der Lächerlichkeit dieses Argumentes nicht bewusst.

Hier geht es nicht um Verbrennungsgefahren wie bei der Mikrowelle, sondern um unsichtbare, unspürbare und damit leider für den Nichtfachmann nicht begreifbare athermische Gefahren, die erst dann langfristig verheerend wirkende Schäden im Körper anrichten, wenn die individuelle Widerstandsfähigkeit jedes Menschen überschritten wird. Dies kann viele Jahre dauern und genau das zeigt auch die Pilotstudie aus Naila: Fünf Jahre passiert nichts und dann beginnt der Damm zu brechen.

3. Sprechen Sie doch mit Ihrem Bürgermeisterkollegen in Naila über die Gründe seine Petition, der samt Rat und Verwaltung voll hinter der Studie steht und fragen ihn, warum er nicht warten will, bis ihm Nailaer Ärzte die ersten Krebstoten auf Grund der Sendernähe beweisen. Er handelt wirklich vorsorgend verantwortungsvoll und vernebelt nicht.

4. Versuchen Sie doch das Verwirrspiel zu durchschauen, mit dem die Mobilfunkbetreiber stolz auf die Belastung von 1% - und weniger - des Grenzwertes verweisen aber das Bundesamt für Strahlenschutz gleichzeitig darauf hinweist, dass auch bei dieser scheinbaren Sicherheit Kinder doch möglichst kein Handy und Erwachsene so häufig wie möglich draht-gebundene Telefone benutzen sollten. Wenn Sie uns Mobilfunkkritikern misstrauen, dann informieren Sie sich beim offiziellen Organ der Bundesregierung:
http://www.bfs.de/elektro/papiere/strategiepapier_mf.html

5. Und handeln Sie dann, Sie haben Alternativen! Es geht hier nicht um den Interessenskonflikt: Wahrung von Arbeitsplätzen bei den Betreibern contra unbewiesenen Gesundheitsrisiken, weil die Lösung heißt:

Umweltverträglicher Mobilfunk ist auch möglich bei 0,0001% heutiger Sendeleistung und schafft sogar zusätzliche Arbeitsplätze. Fordern Sie wie Ihre Nailaer Kollege eine radikale Absenkung der tatsächlichen Sendeleistung und betreiben Sie Aufklärung.

6. Abschließend: Suggerieren Sie bitte nicht dem Leser Ihrer Ablehnung (CDU), dass durch der Haftungsausschluss der Autoren die Studie insgesamt nichts wert ist. Bei dem milliardenschweren Markt und der Brisanz dieser Studie würden auch Sie sich solange absichern, bis die von den Autoren vorgeschlagenen Kontrollen und Ergänzungsstudien zu gleichen Resultaten gekommen sind.

Für vertiefende Diskussionen mit Ihnen (und Ihren Beratern zum vorliegenden Thema) steht jederzeit bereit, freundlich grüßend

Gerrit Krause

http://www.buergerwelle.de/pdf/leserbrief_prp_3a.rtf

15
Sep
2004

Wenn die Funken sprühen

Heute ist in der SZ der Artikel "Wenn die Funken sprühen" erschienen:
http://www.buergerwelle.de/pdf/wenn_die_funken_spruehen_sz_150904.tif

Man sollte sich diese Zeilen auf der Zunge zergehen lassen.

Was könnte den T-Mobile-Strategen noch einfallen, an weiteren Lügen und Nonsens, um sich aus dieser Affäre zu ziehen und den Sender am Heideweg nicht abbauen zu müssen.

Die Standortbescheinigung für den Rapp-Masten (wurde uns von der Regulierungsbehörde aus Augsburg zugesandt) belegt, dass 3 GSM-Sender (auf 30,9m) und 3 UMTS-Sender (auf 31,6m) von/für T-Mobile montiert sind. Diese Sender sind deutlich (inkl. Zuleitungen) auf den von uns gemachten Aufnahmen zu erkennen. (siehe auch unsere Website http://www.mobilfunk.dachau.de )

Ebenfalls heute fand ein Geheimtreffen im Dachauer Finanzamt und in der Dachauer Polizeistation statt. Die Betreiber möchten so schnell wie möglich Sender auf diese Staatsgebäude installieren, um Tatsachen zu schaffen, noch bevor das Gesamtkonzept der Stadt Dachau, erarbeitet von der Fa. Enorm, im November vorgestellt wird.

Grünes Licht zur Errichtung von Sendern auf Staatsgebäude wurde den Betreibern durch die bayr. Staatsregierung gegeben. (Erwin Huber: "Wir werden alles dafür tun, was uns Gott erlaubt, und auch manches, was er verbietet, um diese Innovation (Anm. d. Red.: gemeint ist UMTS) voranzubringen")

Eine beachtliche Anzahl von Anwohner hat sich heute morgen vor dem Finanzamt zu einer spontanen Demo eingefunden, um den "Geheimtrefflern" klar zu machen, dass sie keine Sender in ihrem Wohngebiet dulden werden.

Der Termin für die öffentliche Verhandlung, im Münchner Verwaltungsgericht, in dem Prozess Stadt Dachau vs. Freistaat, wegen der T-Mobile-Anlage am Heideweg ist bis dato noch nicht festgelegt. Sobald wir den Termin in Erfahrung bringen, werden wir Sie rechtzeitig informieren.

Eine besonders erfreuliche Nachricht: unsere Website hat durchschnittlich über 300 Zugriffe pro Tag.

Mit freundlichen Grüßen,

Bürgervereinigung gegen die Mobilfunkanlage in Dachau-Süd, Am Heideweg
http://www.mobilfunk-dachau.de

Krebs durch Handys

Kein Krebs durch Handys?
http://omega.twoday.net/stories/3056781/

Kein Beweis für ein erhöhtes Risiko durch Handys? Krebs durch Handys?
http://omega.twoday.net/stories/3271250/

Langjährige Handy-Nutzung erhöht Risiko für Ohrtumor
http://omega.twoday.net/stories/364620/

Krebsgefahr für Handy-Nutzer - neue Studie aus Skandinavien
http://www.buergerwelle.de/d/doc/gesund/skandi-krebs.htm

Neue Studie: Augenkrebs durch Handys
http://www.buergerwelle.de/d/doc/gesund/handykrebs.htm

Mobilfunkgeräte sollen doch Krebs erzeugen
http://www.notiz.ch/wissenschaft-unzensiert/elektrosmog/2001/juni/polen.html

Diagnose Krebs
http://www.zeitenschrift.com/magazin/2901-mobilfunk.ihtml

Krebs und Mobilfunk
http://omega.twoday.net/stories/327725/

Handys und der Strahlungswahnsinn
http://omega.twoday.net/stories/356956/

Fotos von Mobilfunk-Sendern - Cell Phone Antenna Pictures

http://www.buergerwelle.de/body_fotogalerien_.html
http://www.buergerwelle.de/body_picture_s_gallery.html

Handy verursacht Unfall

POL-LEV: Handy verursacht Unfall

15.09.2004 - 10:11 Uhr, Polizei Leverkusen [Pressemappe]

Leverkusen (ots) - Leicht verletzt wurden zwei 37 und 18 Jahre alte Frauen am 14.9.04 gegen 17.35 Uhr in Leverkusen, als die 18-jährige als Fußgängerin mit Handy am Ohr plötzlich auf den Radweg der Mülheimer Straße trat, ohne auf die 37-jährige Radfahrerin zu achten. Beim Zusammenprall stürzten beide zu Boden und zogen sich Prellungen und Schürfwunden zu. Am Fahrrad und am Handy entstand leichter Sachschaden.

ots-Originaltext: Polizei Leverkusen

Digitale Pressemappe:
http://www.polizeipresse.de/p_story.htx?firmaid=7454

Rückfragen bitte an:
Polizei Leverkusen
Pressestelle
Telefon: 0214-377-2140

http://www.presseportal.de/polizeipresse/p_story.htx?nr=595937


Nachricht von der BI Bad Dürkheim

Handy weg vom Steuer

KS: Auch nicht als Diktier- oder Musikgerät verwenden

Autofahrern ist es seit einiger Zeit verboten, Mobiltelefone bei laufendem Motor zu nutzen, es sei denn mit einer Freisprecheinrichtung. Handys sind aber längst zu Alleskönnern geworden, mit denen man Sprachaufzeichnungen oder Fotos machen und Termine verwalten kann. Doch auch dies ist nach Information des Automobilclub Kraftfahrer-Schutz (KS) während der Fahrt verboten. Man darf also mit dem Gerät am Steuer auch nicht diktieren oder Musik hören.

Nach § 23 (1a) StVO liegt ein Verstoß bereits vor, wenn man das Handy in die Hand nimmt. Es ist also nicht nötig, dass eine Telefonverbindung tatsächlich zustande kommt. Damit kann sich niemand herausreden, er hätte das Gerät lediglich in der Hand gehalten, ohne zu telefonieren. Übrigens gilt das Handy-Verbot auch für Radfahrer. Auch sie sind Fahrzeugführer im Sinne der StVO.

Abgesehen davon, dass für den KS die Gesetzgebung in diesem Punkt unlogisch erscheint, appellierte der Club an die Autofahrer, die Verwendung des Mobiltelefons bei der Fahrt generell zu unterlassen.

Thomas Achelis
Automobilclub Kraftfahrer-Schutz (KS)
Presse und Information
Achelis & Partner GmbH Public Relations
http://www.achelis.com
mailto:public.relations@achelis.com
Friedenspromenade 87, D-81827 München
http://www.pressrelations.de/index.cfm?start_url=http%3A//www.pressrelations.de/search/release.cfm%3Fr%3D167437%26style%3D


Nachricht von der BI Bad Dürkheim

Mut zum eigenen Urteil

FRANKFURTER RUNDSCHAU 15-09-2004

LESERBRIEFE

Mut zum eigenen Urteil

Zum Streit um Mobilfunk-Antennen auf St. Pankratius in Schwalbach und zur bevorstehenden Gerichtsverhandlung (Bericht vom 9. September ):

Nun soll Recht vom Landgericht Frankfurt gesprochen werden! Der Bundesgerichtshof (BGH) erlaubt mit seinem diesjährigen Urteil vom 13. Februar die ungebremste Bestrahlung der Bevölkerung (AZ VZR 217/03 218/03). Das aus naturwissenschaftlichen Laien bestehende Gericht meinte ohne Hinzuziehung von spezifischem Sachverstand beurteilen zu können, dass kein Gefährdungspotenzial gegeben sei.

Insider mussten einfach zu dem Resultat kommen, dass die vielen dort vorgelegten aktuellen wissenschaftlichen Studien nicht oder ungenügend zur Kenntnis genommen wurden. Dafür bezog man sich auf Aussagen der Strahlenschutzkommission vom Herbst 2001 und hielt deren Empfehlung für maßgebend, unbeeindruckt von seitdem veröffentlichten zahlreichen Warnungen, wie etwa die ersten Ergebnisse des EU-weiten Reflexforschungsprojektes, der niederländischen TNO UMTS-Studie u.v.m.

Trotz des "schwammigen" BGH-Urteils kann man nur an alle Richter auf allen Ebenen appellieren, endlich den Mut zu haben, unabhängig vom Diktat einer Industrie und deren Gefolgsleuten allein ihren ethischen Verpflichtungen nachzukommen.

Ob das Landgericht dem BGH-Urteil die Botschaft entnommen hat, dass unteren Gerichtsebenen vorbehalten wurde, unabhängig von politischen und wirtschaftlichen Erwägungen bürgergerechter über die ihnen vorgelegten Beweismittel zu entscheiden?

Sicherlich wäre dies ein Novum, aber auch zugleich ein Signal einer seriösen Rechtsprechung, was vielen betroffenen Menschen Mut machen würde.

Alfred Tittmann, Sprecher des Hessischen Landesverbands mobilfunkfreie Wohngebiete, Bruchköbel

[ document info ]
Copyright © Frankfurter Rundschau online 2004
Dokument erstellt am 15.09.2004 um 00:17:14 Uhr
Erscheinungsdatum 15.09.2004 | Ausgabe: R5 | Seite: 38

Roland Kwiedor kämpft gegen Mobilfunkanlagen

Roland Kwiedor aus Holzhausen kämpft gegen Mobilfunkanlagen
/ Heute Veranstaltung

Von Stefan Lyrath

Porta Westfalica-Holzhausen (Ly). Roland Kwiedor funkt dazwischen. Der Geschäftsführer der Portaner FDP-Fraktion macht Front gegen bestimmte Mobilfunkantennen.

Kwiedor befürchtet, dass die Strahlen Krebs erregen und auch für andere Gesundheitsschäden verantwortlich sind. Von Wissenschaftlern wird diese Einschätzung offenbar geteilt. Gegen den zwischenzeitlich vom Ausschuss für Planung und Umweltschutz gekippten Plan, im Turm der Holzhauser Friedhofskapelle eine Sendeanlage einzurichten, hat der Freidemokrat daher 284 Unterschriften gesammelt.

Sollten zumindest in Wohngebieten weitere Vorhaben dieser Art Gestalt annehmen, will Kwiedor Widerstand leisten, kündigt Klagen an. Das gilt für Anlagen im öffentlichen Raum, auf städtischen Liegenschaften. In dem Fall, so der Liberale, habe die Stadt ein Mitspracherecht.

,,Anders sieht es aus, wenn Privatleute Mobilfunkunternehmen ihre Grundstücke oder Gebäude zur Verfügung stellen, erklärt Kwiedor. ,,Soweit Grenzwerte und Baubestimmungen eingehalten werden, muss keine Genehmigung erfolgen.

Grenzwerte und Bestimmungen hält der Holzhauser für ,,unzureichend“. Aus Furcht vor einer strahlenden Zukunft hat Kwiedor Petitionen an den Deutschen Bundestag sowie das Europaparlament gerichtet.

Auf nationaler Ebene will der FDP-Mann eine Änderung des Bundesimmissionsschutzgesetzes erreichen. Bei Inkrafttreten habe die UMTS-Technik, die auch in der Friedhofskapelle zum Einsatz kommen sollte, noch nicht existiert. ,,Das Gesetz ist rechtswidrig. Europaweit hat Kwiedors Vorstoß zum Ziel, dass die deutschen Grenzwerte an die Werte der europäischen Nachbarn angepasst werden. Letztere seien um bis zu millionfach niedriger.

,,Es geht um die Gesundheit der Kinder, stellt der Geschäftsführer klar und verweist auf zwei Untersuchungen. Nach der ,,Naila-Mobilfunkstudie lebt gefährlich, wer bis zu 400 Meter von einer Mobilfunkstation wohnt. Ab dem sechsten Jahr habe sich das Krebsrisiko im Vergleich zu weiter entfernt lebenden Menschen verdreifacht.

Laut Kwiedor gibt es eine EU-Untersuchung, der zufolge Mobilfunk die DNA zerstöre und das Erbgut verändere. Am heutigen Mittwochabend ab 18.30 Uhr äußern sich Fachleute in der Bürgerbegegnungsstätte Hausberge zu möglichen Gefahren durch Mobilfunkstrahlen. Die Veranstaltung ist öffentlich.

,,Ich bin kein Verhinderer von Technik, betont Roland Kwiedor und nennt zwei Alternativen: Erstens könne man die Masten abschirmen. Zweitens biete sich in Flächengemeinden wie Porta Westfalica an, mehrere Mobilfunkanlagen weit entfernt von der Wohnbebauung aufzustellen.

copyright by mt-online.de

15.09.2004

http://www.mt-online.de/porta/t00139928.htm


Nachricht von der BI Bad Dürkheim
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