11
Dez
2006

Wissenschaft per Nachrichtenagentur

So stelle ich mir die Arbeit der Medien vor! Gerade in diesem kritischen Umfeld, das ja im schlechtesten Fall eine immense Reichweite hat, ja Millionen von Menschen, Leistungsträgern, Kindern etc. betrifft.

Es ist in einer Demokratie, ihre Medien und insbesondere für öffentlich rechtliche Medien unabdingbar nicht nur Millionen für den Medienauftritt im Internet übrig zu haben, sondern eben auch für Fachjournalisten oder anderen Experten, die etwas genauer hinschauen, in einer Welt wo bekanntlich die Meinungsbeeinflussung grosses Geschäft von Werbeagenturen und den politischen Lobbisten in allen Ebenen der Gesellschaft ist. Bereits vor vielen Jahren wurde in einem Forschungsbericht die armselige Ausgestaltung und die Anfälligkeit der wissenschaftlichen Meldungen für Manipulation und die Abhängigkeit der landesweit verfügbaren und distribuierten Informationen festgestellt (Winfried Göpfert, Philipp Kunisch, Wissenschaft per Nachrichtenagentur).

Zitat:

"Beachtlich: Nur zwei Redakteurinnen gestalten fast die Hälfte aller Wissenschaftsberichte in deutschen Blättern."

pdf- der Arbeit im Anhang
//www.buergerwelle.de/pdf/kuni_fobe_dpa_studie.pdf

Wo sind die Lehren dieses Wissens? Weshalb erfolgte keine Umsetzung in der Struktur der Medienwelt?


Viele Grüße

Bernd Schreiner
post @stoppschild.de

Quelle: //omega.twoday.net/stories/3035537/

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Wer entscheidet, was wissenschaftlich korrekt ist?

Im Falle des Wachstumsstoffs Kohlendioxyd, der für das Wachstum von Pflanzen und für alles Leben auf diesem Planeten essentiell ist, werden Wissenschaftsirrtümer/Fälschungen dazu verwendet, dem Steuerzahler in die Tasche zu greifen. Gleichzeitig dient das Szenario verschiedenen Profiteuren im Hintergrund dazu, sich mit hohen Energiepreisen die Taschen voll zu machen.

Hierzu dienen einfache Verdrehungen der Realität: Dass Pflanzen kein Kohlendioxyd spalten können, sondern es nur in großen Mengen herstellen, ist sehr einfach für jedermann nachvollziehbar. Ein Blick auf //www.fehler-der-wissenschaft.de/ .

Diese elementar wichtigen Erkenntnisse werden von der DPA blockiert. Wer hat den Nutzen?

LG
Gerd Zesar


Freie Universität Berlin, Fachbereich Politik – und Sozialwissenschaften, Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft, Arbeitsbereich Wissenschaftsjournalismus

Prof. Winfried Göpfert, Malteserstr. 74 – 100, 12249 Berlin

Forschungsbericht - Berlin 1999

Wissenschaft per Nachrichtenagentur

8. Zusammenfassung

Im Oktober 1997 veröffentlichten die drei Nachrichtenagenturen rund 2.500 Meldungen zu wissenschaftlichen Themen, den größten Anteil steuerte dpa bei. Bei der Abdruckquote legt der Marktführer noch zu: Über zwei Drittel aller agenturba­sierten Wissenschaftsberichte in deutschen Zeitungen stammen von dpa.

Allerdings entspricht das von den Agenturen angebotene Themenspek­trum nicht den Themenvorlieben der Zeitungen, die beispielsweise doppelt so häufig auf medizinische Themen zurückgreifen als von den Agenturen geliefert wird. Beim Themenfeld Wissenschaft und Gesellschaft ist es un­gekehrt. Sozialwissenschaften und Naturwissenschaften kommen bei den Agenturen fast überhaupt nicht vor, obwohl die Zeitungen auch über diese Themenfelder berichten.

Publiziert werden die meisten Wissenschaftsmeldungen in dem Ressort "Ver­mischtes". Eigene Rubriken wie "Wissen" oder "Gesundheit" spielen eher eine untergeordnete Rolle.

Die Wissenschaftsberichterstattung deutscher Zeitungen wird zu knapp 50 Pro­zent redaktionell gestaltet. Vermutlich wird dabei auch auf Agenturmaterial zurückgegriffen, ohne dass das immer angegeben wird. Rund ein Drittel aller Wis­senschaftsartikel lässt sich auf Meldungen der dpa zurückführen. Bei dpa wurden nur zwei Redakteursstellen für das Ressort Wissenschaft eingerichtet, die übrigen Agenturen verzichten völlig auf diesen "Luxus". Beachtlich: Nur zwei Redakteu­rinnen gestalten fast die Hälfte aller Wissenschaftsberichte in deutschen Blättern.

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Schmiergeldaffären und Korruption
//freepage.twoday.net/stories/3042996/
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