19
Jul
2006

Offener Brief an die deutsche Bundesregierung 2006

HLV INFO 76/AT

18-07-2006

Hanna Tlach 18-07-06

Wer möchte den Brief an die Kanzlerin noch mitunterzeichnen? Per mail zurück an mich genügt.

MfG

Hanna Tlach
bodensee_at_tlach-praxis.de


Brief im Original s. Dateianlage

Offener Brief an die deutsche Bundesregierung 2006:

SENKEN SIE DIE GRENZWERTE beim Mobilfunk!


Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin Dr. Merkel,

als für Prävention engagierte BürgerInnen wenden wir uns entschieden gegen die Empfehlung des bei der WHO für Elektrosmog zuständigen Physikers Dr. Repacholi, das Wort „Elektrosensibilität“ nicht zu benutzen und unter Elektrosmog Leidende mit Verhaltenstherapie oder Psychopharmaka zu behandeln! Dr. REPACHOLI, der 1997 selbst erhöhte Lymphomraten bei Mäusen fand, gibt zu, jährlich 150 000 $ von der US-Mobilfunkindustrie zu bekommen.

Die WHO, die EU und die Bundesregierung haben 1997 die jetzigen Grenzwerte auf Empfehlung der ICNIRP e.V. in München übernommen, die aber nur die thermische Wirkung berücksichtigt. Der Tagungsbericht einer Israelin in der Anl. zeigt die „white wash“ Politik dieses Gremiums.

Nach Drs. RUZICKA und WARNKE z.B. in RICHTER/WITTEBROCK (2004) „Kommerz, Gesundheit und demokratische Kultur“ sind Schädigungsmechanismen aufgrund zahlreicher Studien u.a. aus osteuropäischer Forschung zunehmend plausibel. Nach RA WITTEBROCK gebieten Art. 2(2) und 20a des GG eine Überarbeitung der 26. BimSchV mit dem Ziel niedrigerer (Vorsorge)-Grenzwerte.

Unabhängige Mediziner wie Prof. Dr. med. ECKEL forderten schon im Jahr 2000: „Wir müssen die Grenzwerte unserem jüngsten Kenntnisstand anpassen“. Er riet zum „Salzburger Vorsorgewert“ nach Dr. med. OBERFELD, beschlossen von 19 unabhängigen Wissenschaftlern: „Die Bundesärztekammer hat sich dieser in Salzburg gefassten Erklärung angeschlossen“.

Eine Herabsetzung der Grenzwerte kurz nach dem Verkauf der UMTS-Lizenzen zur Haushaltssanierung erfolgte jedoch nicht wegen befürchteter Schadensersatzforderungen der Firmen. Andererseits ist bekannt, dass Versicherungsunternehmen wie die renommierte Schweizer RE es ablehnen, Firmen und Privatpersonen im Mobilfunk gegen Schadenersatzforderungen zu versichern. D.h. langfristig werden Krankheitskosten durch den zunehmenden Elektrosmog über die Krankenkassen auf uns alle abgewälzt! Wir appellieren deshalb auch aus Sorge über die Kostenexplosion im Gesundheitswesen an Sie, denn Prävention zahlt sich langfristig aus und Grenzwerte müssen die BürgerInnen vor Schäden schützen und nicht die Industrie. Wir sollten aus den Fehlern der Vergangenheit lernen, z.B. aus dem Buch des ehem. Staatsanwaltes der Frankfurter Holzschutzmittelprozesse Prof. Erich SCHÖNDORF „Von Ratten und Menschen“, wo von der Industrie auch die Übertragbarkeit von Ergebnissen aus Tierexperimenten auf Menschen angezweifelt wurde.

Es belastet das Immunsystem Gesunder und Kranken, wenn man sich nicht wenigstens am Schlafplatz vom in der globalisierten Welt aus vielen Gründen zunehmenden „Neurostress“ des Tages erholen kann.

Wir fordern deshalb vor allem Elektrosmog-arme Schlafplätze durch Senkung der Grenzwerte für Innenräume, (wie z.B. im BMW-Werk am Arbeitsplatz) sowie die Berücksichtigung nicht nur technischer und finanzieller, sondern auch gesundheitlicher Kriterien bei der Auftragsvergabe für den neuen Polizeifunk!

In der Hoffnung, dass Sie mit kluger Politik Schaden vom deutschen Volk sowohl durch ionisierende – aktuell im Irankonflikt - und auch durch nicht-ionisierende Strahlung – beim Mobilfunk – abwenden indem Sie die Grenzwerte drastisch senken,

grüßen Sie herzlich:

Prof. Dr. Georg Lind, Konstanz, //www.uni-konstanz.de/ag-moral/ , Vater dreier Kinder

Pfarrerin Lisa Neuhaus, Frankfurt/M., Mutter einer 16 jährigen Tochter

Prof. Dr. Karl Richter, St. Ingbert, //www..uni-saarland.de/fak4/fr41/Richter

Dr. med. Kirsten und Prof. Dr. med. Gerd Schnack, Allensbach, Präsident DGPP -

Deutsche Gesellschaft für Präventivmedizin und Präventionsmanagement e.V.

Dipl.-Psych. Hanna Tlach, Agendagruppe Gesundheit Allensbach, BUND-Konstanz

Dr. med. Bernhard Wöhrmann, Sipplingen, Allgemeinarzt, Ärzteinitiative Bodensee

Und mehr als 80 weitere UnterstützerInnen aus der Bodenseeregion.

Falls Sie diese Esmog-Petition an die Bundesregierung 2006 auch unterstützen wollen, nehmen Sie bitte Kontakt auf mit der Aerzte-Initiative@gmx.de und erfragen Sie dort eine Faxnummer.

Falls Sie mit der Veröffentlichung Ihres Namens in Medien wie Tageszeitungen einverstanden sind, schreiben Sie bitte „J“ für „Ja“ hinter Ihre Unterschrift, falls nicht „N“ für „Nein“

Name, Vorname, Titel/Beruf/Organisation, Adresse Unterschrift J/N

--------

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