3
Apr
2006

Ergänzende Informationen über Elektrosensible

6% Elektrosensible als Ergebnisse des Screenings im Rahmen der Studie: "Ergänzende Informationen über Elektrosensible"

In der FGF-Infoline vom 02.03.2006 der Forschungsgemeinschaft Funk wird auf den Abschluss des Projekts "Ergänzende Informationen über Elektrosensible", das zum Ziel hatte, elektrosensible Personen hinsichtlich ihrer soziodemografischen und weiterer Persönlichkeitsmerkmale zu beschreiben, hingewiesen.

Auszug: Auftrag und Zielsetzungen Im Rahmen des Deutschen Mobilfunkforschungsprogramms wurde das KATALYSE - Institut für angewandte Umweltforschung vom Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) beauftragt, eine repräsentative sozio- und psychographische Untersuchung von Elektrosensiblen in Deutschland durchzuführen, um auf Basis der gewonnenen Erkenntnisse Empfehlungen für die Kommunikationsstrategie des BfS und anderer Mobilfunkakteure zu entwickeln. Die Studie wurde auf Grundlage des vorgelegten Forschungskonzeptes von einem Konsortium durchgeführt. Beteiligt waren neben dem federführenden KATALYSE-Institut für angewandte Umweltforschung in Köln das infas-Institut für angewandte Sozialwissenschaft GmbH in Bonn und das rheingold-Institut für qualitative Markt- und Medienanalysen GmbH und Co. KG in Köln. Hintergrund für diese Studie ist die Absicht des BfS, die eigene Kommunikation mit elektrosensiblen Personen zu optimieren und auch anderen Akteuren Empfehlungen zur Gestaltung ihrer Informations- und Kommunikationsmittel anzubieten. Im Rahmen des Deutschen Mobilfunkprogramms beabsichtigte das BfS daher, beschreibende Informationen über elektrosensible Personen zu gewinnen und darauf aufbauend Empfehlungen für die Information und Kommunikation mit dieser Personengruppe einzuholen.

Die Ergebnisse sowie der vollständige Abschlussbericht stehen auf der Seite:
//www.emf-forschungsprogramm.de/forschung/risikokommunikation/risikokommunikation_abges/risiko_025.html bereit.

Der Abschlussbericht als Pdf-Datei (1080 kB) unter der Adresse:
//www.emf-forschungsprogramm.de/forschung/risikokommunikation/risikokommunikation_abges/risiko_025_AB.pdf

Kommentar:

Eine aufwändige Studie die man nicht ernst nehme sollte. Sie ist vor allem mit der so genannten Typisierung (5.2.6.1) ein einziger Versuch Elektrosensible in die psychische Ecke zu stellen. Die Patienten werden einfach nicht ernst genommen. Die meisten Elektrosensiblen können sich in dieser Bewertung nicht wieder finden. Die "schweren Fälle" werden sich kaum mit einer Telefonumfrage erfassen lassen.

Unabhängig davon finden sich wichtige Daten über Beschwerden, Alter, Bildung und Regionale Verteilung in der Erfassung und Bewertung von infas. Bei der Beteiligung von derart namhaften Instituten hätte man mehr erwarten können.

Bei der Kommunikation mit dem BfS oder den anderen Akteuren wird man also in Zukunft entsprechend abgestempelt und in eine der 6 Schubladen gesteckt. Eine normale Kommunikation ist unter diesen Bedingungen nicht mehr möglich. Man muss davon ausgehen, dass der Akteur auf der Gegenseite voreingenommen und dadurch kein vollwertiger Gesprächspartner ist.

Man kann nur allen Betroffenen raten diese Studie genau zu lesen damit sie wissen welche Einstellung ihr Gesprächspartner haben kann.

Ein Satz aus dem Fazit besagt alles:

- Die gewonnenen Erkenntnisse sind eine wichtige Grundlage, um die Kommunikation mit Personen, die sich beeinträchtigt fühlen, zu verbessern. -

Helmut Langenbach
Wetzlarer Str. 38
57074 Siegen
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