Sozialabbau

12
Jan
2006

Mit dem Kombilohn wird die Senkung von Löhnen staatlich gefördert

Entgegenstellen!

Mit dem Kombilohn wird die Senkung von Löhnen staatlich gefördert. Wer ihn befürwortet, spricht sich für Lohnsenkungen aus. Artikel von Harald Rein in Jungle World vom 11.01.2006

//www.jungle-world.com/seiten/2006/02/6974.php


Aus: LabourNet, 12. Januar 2006

Work hard, stay poor - Leben unter Hartz IV

„Mit den Ein-Euro-Jobs ist ein Sektor unfreier Arbeit in Deutschland entstanden. Die Löhne in regulären Arbeitsverhältnissen sinken. Der Job ist anstrengend. Ich leiste genauso viel wie eine regulär angestellte Kraft, trage Verantwortung, muss sehr früh aufstehen, kann mir aber nichts leisten. Die Chance, eine regulär bezahlte Arbeit zu finden, steht ziemlich schlecht«, lautet die recht typische Antwort eines Ein-Euro-Jobbers auf einem Fragebogen der Dokumentationsstelle Hartz IV, eines unabhängigen Projekts von Labournet, Tacheles e.V., der Initiative Agenturschluss und der Bundesarbeitsgemein­schaft der Erwerbslosen- und Sozialhilfeinitiativen…“ Artikel von Thomas Binger in Jungle World vom 11.01.2006

//jungle-world.com/seiten/2006/02/6956.php


Leben unter Hartz IV

„Ein Jahr nach Beginn der Arbeitsreformen scheint der Protest gegen diese eingeschlafen zu sein. Hartz IV – monatelang hatte dieser Begriff die Gemüter in der Republik erhitzt. Im Sommer und Herbst 2004 entzündete sich an der Reform des Arbeitslosengeldes eine kurze Protestbewegung. (…) Ein Jahr später gab es keine größeren Proteste mehr vor den Ämtern. Doch die Bewegung ist nicht verschwunden. Das zeigte sie auf einer gut besuchten Pressekonferenz, auf der man Bilanz zog und neue Proteste ankündigte…“ Artikel von Peter Nowak auf telepolis vom 06.01.2006

//www.heise.de/tp/r4/artikel/21/21718/1.html


Aus: LabourNet, 12. Januar 2006

11
Jan
2006

Soziologen fordern bedingungsloses Grundeinkommen für alle

Arbeitslosigkeit Zeichen von Wohlstand: Soziologen fordern bedingungsloses Grundeinkommen für alle (11.01.06)

Statt möglichst viele Arbeitsplätze schaffen zu wollen, ist es nach Ansicht mehrerer Soziologen sinnvoller, allen Bürgern ein "bedingsloses existenzsichernendes Grundeinkommen" zu zahlen. Arbeitslosigkeit sei kein Zeichen von Armut, sondern vielmehr ein Ausdruck gesellschaftlichen Wohlstands, so Sascha Liebermann, wissenschaftlicher Assistent an der Uni Dortmund und Mitbegründer der Initiative "Freiheit statt Vollbeschäftigung". Statt das Schaffen von Arbeitsplätzen zum Selbstzweck zu erheben, müsse der erste Zweck politischen Handelns sein, Freiheit zu ermöglichen und Leistung zu fördern - durch ein Grundeinkommen für alle. Dadurch würden alle gegenwärtigen Transfersysteme überflüssig.

Die ganze Nachricht im Internet:
//www.ngo-online.de/ganze_nachricht.php?Nr=12659

Boykottiert, was Euch kaputt macht!

Kleine Boykottkunde von Wilfried Schwetz, Teil I, erschienen im express, Zeitschrift für sozialistische Betriebs- und Gewerkschaftsarbeit, 11-12/05.
//www.labournet.de/diskussion/gewerkschaft/erfahrung/schwetz.html

Aus dem Text: „In der letzten Zeit wurde häufiger die Frage diskutiert, inwieweit die Konsumenten Einfluss auf Unternehmensentscheidungen nehmen können und ob Boykotte ein Beitrag zur Verteidigung von Sozialstandards und Arbeitsplätzen sein können. Die Frage von Konsumentenboykotten taucht regelmäßig im Zusammenhang mit Vorgängen wie denen um Lidl auf, ohne jedoch zu einer intensiveren Debatte in Gewerkschaftskreisen geführt zu haben. Diese seltsame Scheu Boykottaktionen gegenüber ist erstaunlich, hängt möglicherweise jedoch mit einem zu geringem Wissen über ihre rechtlichen Rahmenbedingungen, d.h. der Angst vor Kriminalisierung zusammen sowie mit der wenig ausgeprägten Vorstellung, wie Boykotte als Kampfmittel in Arbeits- und Sozialkonflikten eingesetzt werden können. Ein genauerer Blick auf die rechtliche Seite wie auch die Aufklärung über verschiedene Boykottformen könnten die Diskussion voranbringen. Auf beide Gesichtspunkte soll im Folgenden genauer eingegangen werden, bevor ich abschließend eine Bewertung ihrer möglichen gewerkschaftlichen Relevanz versuchen möchte…“

Aus: LabourNet, 11. Januar 2006

10
Jan
2006

Arbeitsamt und Arbeitszwang, alltägliche Schikanen: Dauerbefragung

„Nach Ansicht von Wirtschaftsminister Wolfgang Clement bezieht jeder fünfte Erwerbslose zu Unrecht Leistungen. Zum Beleg seiner Missbrauchs-Visionen verweist der SPD-Mann auf eine Aktion, bei der im Sommer 2005 zahllose Erwerbslose angerufen – und teils nicht erreicht wurden. Aus dem Pilotprojekt wird nun eine Dauereinrichtung. Wie aus einem Schreiben des Vorstands der Bundesagentur für Arbeit an die Arbeitsgemeinschaften (ARGEn) hervorgeht, soll die »telefonische Bestandsklärung« bereits seit Monatsbeginn den 60 größten und ab spätestens Februar allen ARGEn zur Verfügung stehen. Die Bundesagentur gründet dafür eigens eine zentrale »Organisationseinheit«…“ Artikel von tos in Neues Deutschland vom 07.01.06

//www.nd-online.de/artikel.asp?AID=83764&IDC=2


Aus: LabourNet, 10. Januar 2006

Kombilohn? Gemeint ist: Kombigewinn

Merkels Lohnmodell nützt lediglich den »Leistungsträger«-Haushalten. Vereinzelte Einstellung von Dienstmädchen wird als Wirtschaftspolitik verkauft. Artikel von Herbert Schui in junge Welt vom 09.01.2005

//www.jungewelt.de/2006/01-09/011.php


Aus: LabourNet, 10. Januar 2006

Konferenz und EuroMayday-Parade in Hamburg

//www.livelogcity.com/users/omega/10702.html

HEUTE SCHON GEBOLKESTEINIGT?

//www.livelogcity.com/users/omega/10355.html

5
Jan
2006

Die Kombilohn-Debatte verschleiert nur das Scheitern von Hartz IV

"Alle paar Monate eine neue Idee"

Dass Kombilöhne kaum Arbeitsplätze schaffen, ist längst nachgewiesen, sagt Thomas Münch, Professor im Fachbereich Sozialarbeit an der FH Düsseldorf. Die Kombilohn-Debatte verschleiere nur das Scheitern von Hartz IV. Interview Dirk Eckert in der taz NRW vom 4.1.2006

//www.taz.de/pt/2006/01/04/a0022.nf/text


Aus: LabourNet, 5. Januar 2006

Die Gesellschaft des Ich - Die Wiederkehr des ordinären Kapitalismus - Die Globalisierung der Ungleichheit

Langfassung der Artikelserie von Winfried Wolf, zuerst erschienen in der jungen Welt im Dezember 2005. Inhalt: Die Globalisierung der Ungleichheit; Der kapitalistischen Krisenzyklus – Entzaubertes BRD-„Wirtschaftswunder“; Die politische Ökonomie von Reich und Arm; Krise des Profits – Antwort des Kapitals; Die Gesellschaft des Ich, Ich, Ich. Insgesamt 32 Seiten als (156kB pdf)

//www.labournet.de/diskussion/wipo/allg/wwolf.pdf


Aus: LabourNet, 5. Januar 2006
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