Mobilfunk

30
Aug
2004

Ein Bürger macht seinem Zorn Luft

Name und Wohnort des Verfassers sind Gigaherz bekannt.

Der Brief wurde bereits vor 2 Monaten abgeschickt. Weil bis heute 26.8.04 keine Antwort eintraf, steht er jetzt hier

SP-Fraktion der Bundesversammlung, SP Schweiz, Generalsekretariat, Postfach, 3001 Bern

Betr. Gesundheitsschädigender Mobilfunk und Herr Bundesrat Leuenberger

Sehr geehrte Damen und Herren

Ich bin nicht Mitglied der SP, jedoch habe ich mich seit Jahren als Sympathisant gefühlt und neuestens auch als Sponsor betätigt.

Mir ist der Minderheitenschutz und insbesondere der Schutz Elektrosmog-Betroffener ein besonderes Anliegen. Nun muss ich Ihnen mitteilen, dass Sie meine Sympathie verscherzt haben. Dies ist einzig begründet durch die Arbeit Ihres Herrn Leuenberger. Bitte streichen Sie meine Adresse aus Ihrer Datei. Von mir können Sie keine Unterstützung mehr erwarten, nicht finanziell und auch nicht als Wähler.

Unserem Magistraten (der ja selbst Elektrosmog-sensibel ist) resp. dem von ihm geführten Amt laste ich, nur um die gröbsten Ungereimtheiten zu nennen, Folgendes an:

Er verschanzt sich immer wieder hinter den "NISV"-Grenzwerten, welche Gesetzeskraft hätten. Wie und durch was für eine im höchsten Masse industrieabhängige Instanz diese geschaffen wurden, ist inzwischen wohl auch Bundesrat Leuenberger bekannt. Ebenso müsste jeder mit der Materie Betraute wissen, dass die NISV, weil auf grundfalschen Annahmen basierend, völlig untauglich ist. Wer hat denn diesen Werten Gesetzeskraft verliehen? Sein Amt! Logischerweise müsste auch sein Amt diese Werte korrigieren. Ja, es ist schwer, einen Fehler einzugestehen, aber hier würde sich Größe zeigen, die in Bern offensichtlich abhanden gekommen ist. Darum tut das Amt Leuenberger so, als sei diesbezüglich alles in Ordnung und verkündet: Es besteht kein Handlungsbedarf! Punktum.

Er unternimmt nichts gegen die von der Mobilfunklobby immer wieder verkündete Grenzwertlüge. Diese ist nur dank einer von seinem Amt gekünstelten und nicht EU-kompatiblen Definition ermöglicht worden. Wahr ist, dass die Schweiz effektiv höhere Grenzwerte nach der NISV hat als in den meisten EU Staaten. Dies wird aber systematisch verheimlicht.

Er weiß, dass seinen Mitarbeitern mehrere Studien vorgelegt wurden, welche belegen, dass eine Schädlichkeit gegeben ist. Ich bin zur Annahme gezwungen, dass diese Fakten verfälscht oder gar nicht kommuniziert wurden. In beiden Fällen wäre es wohl nötig, hier im Amt tüchtig aufzuräumen.

Sollten aber diese Resultate bis zu ihm vorgedrungen sein, handelt Herr Bundesrat Leuenberger wider besseres Wissen!

In der Folge wird gebetsmühlenartig immer wieder behauptet, dass die Schädlichkeit nicht erwiesen sei. Er lässt in seinem Handeln nicht einmal die Möglichkeit durchblicken, "dass eventuell doch...." (und dies als Elektro-Sensibler!) und erlässt auch keine vorsorglichen Maßnahmen , wie dies beispielsweise in der Pharmazie bei geringstem Verdacht auf Schädlichkeit praktiziert wird. Auch auf eine Petition für ein Moratorium wird nicht eingegangen.

Er nimmt nicht zur Kenntnis, dass neben der völlig untauglichen gesetzlichen Regelung auch ein Volkswille vorhanden ist. Er hat sich offensichtlich von der Basis (dem Volk) weit entfernt und sich dafür umso mehr der milliardenschweren Mobilfunklobby angenähert.

Immer mehr Bürger leiden unter diesen Antennen (auch unter schnurlosen DECT-Telefonen) und wollen diese gar nicht, da sie in völlig unnötiger Weise mit einer um Faktor 1000 zu hohen Feldstärke bombardiert werden. Unterschriftensammlungen, die diesen Willen zum Ausdruck bringen, werden völlig ignoriert.

Er nimmt nicht zur Kenntnis, dass der Versorgungsauftrag der Betreiber auch mit einer wesentlich kleineren Antennenleistung erfüllt werden kann und die NIS-Grenzwerte ohne signifikante Einbussen gesenkt werden könnten.

UMTS ist eine Spielerei. Sie bringt der Gesellschaft keinen Nutzen, schon gar nicht, wenn damit die Gesundheit der Bürger tangiert wird. Und dies bei stets steigenden Gesundheitskosten.

Er erteilt für Millionen von Franken UMTS-Lizenzen einer Technologie, welche in punkto Auswirkung auf die Menschheit noch völlig unerforscht ist, verfehlt aber, die Betreiber an die Haftung zu binden. Diese Lizenzgebühren werden nicht etwa zweckgebunden für eine unabhängige Forschung bereit gestellt, nein, sein Amt verlässt sich lieber auf sogenannte Forschungsergebnisse von vom Mobilfunk gesponserten Instituten. (Wes Brot ich ess, des Lied ich sing)

Er unternimmt nicht die mindeste sicht- , hör- oder fühlbare Anstrengung , um diesen unhaltbaren Ist-Zustand zu verändern und arbeitet immer auf Zeitgewinn.

Sie sehen, sehr verehrte Damen und Herren, ich fühle mich durch so einen Bundesrat nicht vertreten, auch wenn er die SP-Flagge trägt. Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass hier mafiose Zustände herrschen. Solches Handeln unterscheidet sich durch nichts von dem eines Rechts-Politikers, welcher primär die Interessen der Wirtschaft wahrnimmt. Ich erwarte von einem SP-Mann, dass er die Gesundheit der Bevölkerung höher gewichtet, als wirtschaftliche Interessen. Natürlich braucht es zur Durchsetzung in einer Konkordanzregierung etwas Biss, den aber lässt Bundesrat Leuenberger auf der ganzen Linie vermissen.

Bitte nehmen Sie zur Kenntnis, dass ich Ihnen aus diesen Gründen die Sympathie entziehe und die Abwahl von Herrn Leuenberger herbeisehne. Vielleicht könnte die Fraktion einmal den Finger auf diese Schwachstelle legen und ihrem Herrn Bundesrat die Schädlichkeit seines Handelns erklären.

Ich bin überzeugt, so ließen sich nämlich auch viele Wählerstimmen gewinnen. In meiner Verzweiflung wende ich mich fortan einer anderen Gruppierung zu und versuche so, meinem Anliegen im Interesse der Gesundheit der Bürger zum Durchbruch zu verhelfen.
Mit freundlichen Grüssen

O. M. in T.

Hier noch 2 Beispiele für einige schöne Worte, denen leider nicht die nötigen Taten folgen

"Wir sind die Partei, die sich dafür einsetzt, dass es möglichst vielen Menschen in diesem Kanton möglichst gut geht. So einfach ist das." Rede von Martin Naef am Parteitag vom 12. Juni 2004 zur Kandidatur als Präsident der SP Kantonalpartei.

Samstag, 5. Juni 2004
"Der Wert einer Demokratie misst sich immer an ihrem Umgang mit der Minderheit" Rede von Martin Naef, Präsident der SP-Verfassungsratsfraktion am Christopher Street Day.

Nach ihren Taten und nicht nach ihren Worten sollt ihr sie beurteilen!

Quelle: http://www.gigaherz.ch/815/

Bauer Altenweger

Rinderstudie
http://omega.twoday.net/stories/315909/

Rinderstudie in "Kennzeichen D"
http://www.geobiologie-lindner.de/Inhalte/E%20Pferd/75Forschungen.html

Mobilfunk - Warnung vor der Strahlengefahr
http://www.kirschmann.de/spip.php?article73

Die Handys und das liebe Vieh
http://www.wissenschaft-unzensiert.de/ele2_26.htm

KRANKE RINDER DURCH MOBILFUNK
http://www.buergerwelle.de/d/doc/presse/br2zur-rinderstudie.html

Mobilfunkmasten - in Verbindung mit Geburtsdefekten
http://www.gigaherz.ch/43/

Rinderstudie

http://www.iddd.de/umtsno/rinderstudie1.htm

Bauer Altenweger
http://omega.twoday.net/stories/315916/

Gesundheitsgefährdung durch Mobilfunk und DECT

Eine Mitteilung aus dem Informationszentrum gegen Mobilfunk, München http://www.izgmf.de

Unabhängige Wissenschaftler prognostizieren einen massiven Anstieg von Gehirntumoren, neurologischen Erkrankungen, Herzkrankheiten, vielfältigen Erkrankungen und Todesfällen wegen dieser Technologie.

von Dr. Hans Schmidt, Wolfratshausen, 17.08.2004

Die Haltung des Deutschen Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) und der Strahlenschutzkommission (SSK)

1. Umgang mit Studienergebnissen am Beispiel der Blut-Hirn-Schranke (BHS)

Die BHS sorgt dafür, dass gehirnfremde Stoffe nicht übers Blut ins Gehirn eindringen können. Wenn diese Schranke verletzt wird, können Krankheiten wie Alzheimer. Parkinson u.ä. auftreten.

Wir haben das BfS um Stellungnahme gebeten zu wiederholten Veröffentlichungen, dass die Handystrahlung die BHS durchdringt. Die Antwort des BfS: es gibt eine Studie, die zu anderen Ergebnissen kommt; deshalb liegt kein Gesundheitsrisiko vor. Doch im Text dieser Studie ist nachzulesen, dass auch hier die BHS verletzt wird, nur geht dies zurück und kann nach ca. 7 Tagen nicht mehr nachgewiesen werden. Eine kurzzeitige Verletzung der BHS stellt also für das BfS keine Gesundheitsgefährdung dar. Auf Nachfragen bestätigt das BfS dies als offizielle Stellungnahme.

Wir sehen in diesem Vorgang einen klaren Beweis dafür, wie das BfS Forschungsergebnisse falsch auswertet, um die industriefreundlichen Grenzwerte zu schützen.

2. "Wissenschaftlicher Beweis"

Das BfS lässt nur solche Studienergebnisse als wissenschaftliche Beweise gelten, die a) auf einer gesicherten Datenbasis gründen und b) exakt reproduziert wurden und c) keine widersprüchlichen Befunde zeigen.

Diese Kriterien wurden für technische Systeme entwickelt und vom BfS auf den Mobilfunk übertragen. Aufgrund dieser Festlegung werden bisher alle biologischen Effekte nicht als "wissenschaftlich bewiesen" anerkannt mit der Konsequenz, dass die extrem hohen Grenzwerte nicht in Frage gestellt werden.

Wir haben das BfS gebeten, zu bestätigen, dass diese Kriterien einzeln für die in Deutschland vom BfS vorgeschlagenen Grenzwerte für Mobilfunkstrahlung nachgewiesen wurden. Trotz wiederholter Rückfrage unter Einschaltung des Präsidenten, Herrn Prof. König, hat das BfS auf diesen Punkt nicht geantwortet.

Wir sehen in diesem Vorgang einen klaren Beweis dafür, dass die geltenden Grenzwerte nicht die vom BfS selbst aufgestellten Kriterien für wissenschaftliche Beweise erfüllen und deshalb ungültig sind.Im Übrigen ist das biologische System Mensch nicht mit einem technischen System zu vergleichen; die Übertragung von Kriterien für Wissenschaftlichkeit vom technischen System auf die menschliche Gesundheit kann nur als Manipulation bezeichnet werden, um industriefreundliche Grenzwerte und nicht die menschliche Gesundheit zu schützen. Immedizinisch/pharmazeutischen Bereich wird diese Beweisführung als gänzlich unzureichend angesehen (Beispiel Placebo- oder Nonceboeffekte). Das multidimensionale Regelsystem Mensch bzw. Lebewesen lässt sich eben nicht mit einem einfachen mechanischen Modell erklären.

3. Parteilichkeit der Gutachter

Herr Prof. Bernhardt ist ehrenamtlicher Vorsitzender des SSK-Ausschusses "Nicht-Ionisierende Strahlen". Die SSK hat unter seiner Federführung Kriterien für die wissenschaftliche Verwertbarkeit von Studien festgelegt und die Grenzwerte der 26. BImSchV empfohlen. Er war von 1996 bis 2000 Vorsitzender der ICNIRP, in dem Zeitraum also, in dem dieses Gremium Grenzwerte und Kriterien für die wissenschaftliche Verwertbarkeit von Studien für Hochfrequenzstrahlung begründet und international durchgesetzt hat; er ist bis 2004 stellvertretender Vorsitzender der ICNIRP. Dies stellt einen klassischen Interessenskonflikt für Herrn Bernhardt dar, der für das Allgemeinwohl unhaltbar ist. Von Herrn Bernhardt kann man nicht erwarten, dass er die von ihm als Vorsitzender der ICNIRP entwickelten Grenzwerte kritisch beurteilt.

Dieser Zustand belegt die Kungelei von Politik und Wirtschaft, die erst die Einführung dieser Technologie ohne Prüfung ihrer gesundheitlichen Auswirkungen ermöglichte und nun das ganze Volk als Versuchskaninchen missbraucht - mit schlechter Prognose, siehe oben. Wir haben deshalb Dienstaufsichtsbeschwerde gegen Herrn Trittin, den Bundes-Umweltminister, gestellt mit dem Ziel, Herrn Bernhardt und andere Mitglieder der ICNIRP aus der SSK zu entfernen.

Tun Sie dazu auch einen Griff in unser Archiv:
Stichwort Blut-Hirnschranke (GIGAHERZ-Archiv, Beitrag Nr. 35) http://www.gigaherz.ch/35/

Quelle: http://www.gigaherz.ch/812/

29
Aug
2004

Mobilfunkantennen belasten das Blutbild

http://www.diedenker.org/data/natur/natur-em-wellen.txt

Widerstand gegen die Errichtung neuer Antennen

Schweiz: Widerstand gegen die Errichtung neuer Antennen

Die drei schweizerischen Mobiltelefon-Anbieter - Swisscom, Sunrise und Orange - werden im nächsten Herbst einen UMTS-Service anbieten. Sie sind verpflichtet, eine UMTS-Flächenabdeckung für 50% der Bevölkerung bis Ende 2004 zu gewährleisten. Einerseits wartet man gespannt auf die neuen Dienstleistungen der 3. Generation von Mobiltelefonen. Andererseits werden die UMTS-Antennen überall in der Schweiz bekämpft.

Ein Lagebericht aus der Schweiz ist im Internet unter http://www.swissinfo.org/zu finden.

Quelle: FGF-Infoline vom 26.08.2004

’Naila-Studie’ sollte an anderen Orten wiederholt werden

Einen Monat nach der Präsentation der Nailaer Ärztestudie äußerte deren Initiator Dr. Wolf Eger in einem Interview mit der „Frankenpost“ seinen Wunsch nach einer Wiederholung der Studie an anderen Orten in Deutschland. „Wir möchten Ärzte dazu motivieren, ebenfalls in diese Richtung zu forschen“, so Eger. Die Resonanz auf die von ihm initiierte Studie sei geradezu überwältigend. Laut Eger waren es nicht nur Privatleute, die mit ihm sprechen wollten, sondern auch Vertreter etlicher Behörden. Die Liste reiche vom Bundesamt für Strahlenschutz über das Umweltministerium bis hin zum Landesamt für Gesundheit und Lebensmittel. „Sie alle haben Interesse gezeigt“, sagte Eger. Mit den Behördenvertretern stehe er nun in engem Kontakt.

http://www.frankenpost.de/

Quelle: FGF-Infoline vom 26.08.2004

Zahlreiche Krebserkrankungen in Polizeiwachstube

Salzburg: Zahlreiche Krebserkrankungen in Polizeiwachstube

Im Polizei-Wachzimmer des Salzburger Hauptbahnhofes gibt es eine ungewöhnliche Häufung von Krebserkrankungen. Innerhalb der vergangenen zehn Jahre sind sieben Beamte an Krebs erkrankt. "Das jüngste Krebsopfer war erst 27 Jahre alt", zeigte sich Polizeigewerkschafter Günther Nemetz besorgt. Die Beamten sind allerdings an unterschiedlichen Krebsarten gestorben. Die Landessanitätsdirektion führt derzeit Messungen zur Ursachenermittlung durch. Die Messungen der Umweltmedizin konzentrierten sich bisher vor allem auf elektromagnetische Felder, aber auch nach Schadstoffen wie Asbest oder Lösungsmitteln in der alten Bausubstanz wird gesucht. Erste Untersuchungsergebnisse sollen Anfang September vorliegen.

http://www.salzburg.com/

Quelle: FGF-Infoline vom 26.08.2004

27
Aug
2004

Brief an Bundeskanzler Gerhard Schröder

Mobilfunkbetreiber blenden Realität aus

Unten ein Zeitungsartikel der Neuen Presse, Coburg zur Naila- Studie mit einem Interview des vodafone Pressesprechers
http://www.buergerwelle.de/pdf/rueckkehr_zur_sachlichen_diskussion_teil1.jpg
und http://www.buergerwelle.de/pdf/rueckkehr_zur_sachlichen_diskussion_teil2.jpg
und ein Leserbrief dazu von Hrn. Neckermann
http://www.buergerwelle.de/pdf/wer_bezahlt_vodafone_pressesprecher.jpg .

Dabei sieht man deutlich, wie die Betreiber die Realität ausblenden, die gehäuften und inzwischen auch statistisch fassbare Häufung von ungewöhnlichen Krankheitsfällen, insbesondere auch Krebsfälle, im engen Radius um die Sendestandorte ignorieren, oder auf andere Umwelteinflüsse ausschließlich dem Mobilfunk zurückführen.

Dabei treten bisher die drastisch verlaufenden Krebs- Erkrankungen, wie bei uns in Westhausen, die inzwischen 4 letale Fälle in einem Radius von wenigen hundert Metern um "unsere" Anlage auf, bei Belastungen bis unter 100 mikroWatt/m2.

Dies ist gegenüber dem zulässigen Grenzwert für D- Netzanlagen in Höhe von ca. 4.500.000 mikroWatt/m2 nur ein geringer Bruchteil, genauer ist es 1/45000, also fast ein fünfzigtausendstel des Grenzwertes wo der schädigende Einfluss offenbar wirkt.

Wen schützt der Grenzwert?

Die Betreiber vor Haftung für Gesundheitsbeeinträchtigungen oder die Anwohner vor den Auswirkungen der Sendestationen?

Uns als betroffenen Anwohner kann dieser Wert nicht schützen, dazu müsste die zulässige Belastung unterhalb derjenigen sein, die als Schädigungspotential in der PRAXIS erkannt wird und somit inklusive Vorsorge etwa im Bereich von 1 Mikrowatt/m2 liegen.

Dazu ein Brief an den Bundeskanzler, von vor ca. 2,5 Jahren.

Heute am Freitag, 27.8. findet am Marschberg in Coburg eine Demonstration statt und alle Mobilfunkkritiker im Raum Bamberg, Coburg, Hildburghausen, Eisfeld, Kronach sollen sich trotz des wenig einladenden Wetters auf den Weg machen!

PS: Um die Unschädlichkeit von Mobilfunkstrahlung zu belegen, üben sich betreibernahe Forscher darum, menschliche Muskeln z.B. die des Oberarmes mittels Handy und dessen Strahlung zu kontrahieren. Da dies wissenschaftlich wenig Sinn macht, und im Versuch auch nicht gelingt, leiten sie daraus eine pauschale Unbedenklichkeit für Mobilfunkstrahlung ab. Echt toll!

Landesverband Thüringen, Bürger gegen Elektrosmog, Öffentlichkeitsarbeit, Bernd Schreiner, Freier Architekt AK Thüringen http://www.buerger-gegen-esmog.de
mail@landesverband-thueringen.de 036875 fon 69873 fax 69874,
98663 Westhausen/Thüringen


10.01.2002

Herrn Bundeskanzler, Dr. Gerhard Schröder, Bundeskanzleramt, 11012 Berlin

Gesch.Z. 312 – K – 613 918/01/0001
Mobilfunk
Ihr Schreiben vom 02.01.2002

Sehr geehrter Herr Bundeskanzler,

besten Dank für den o.g. Brief, den mir Herr Kalff auf mein Fax hin in Ihrem Auftrag geschrieben hat.

Die darin erkennbare Haltung der Bundesregierung und die mit den Mobilfunk-Betreibern getroffenen Vereinbarungen tragen in bestürzender Weise nicht den Tatsachen und offenkundigen Erfordernissen Rechnung.

Diese Tatsachen habe ich in einer Anlage (nochmals...) zusammengestellt und übersende sie beigefügt.

Wegen der Tragweite der Diskrepanz zwischen verfassungsgemäßem aktiven Schutz der Bevölkerung durch die Regierung und Ihrem Handeln erlaube ich mir, im Folgenden die sonst gebotene Contenance einmal etwas einzuschränken:

Die Vorgänger-Regierung hat eine Situation wie "Weißer Mann in Afrika" hinterlassen: eine auf lückenhafter und gefälschter Basis erstelle Gesetzeslage für Bau und Betrieb von Mobilfunkanlagen, damit eine Freibeuter-"Lizenz zum Senden", unter Entmündigung der Betroffenen, des Umweltschutzes, Gesundheitswesens und der Kommunen, und in den maßgebenden Gremien (z.B. Strahlenschutzkommission) eine latent korrumpierte Personenausstattung, die den Betreibern unverantwortbaren Vorschub leistet: "Bock zum Gärtner", die Gewohnheit eingeführt, alles was einem nicht passt, mit oder ohne Ausrede zu ignorieren, zu unterschlagen, zu verwässern, auszusitzen oder madig zu machen;

Ihre Regierung hat leider im gleichen Stil weitergemacht; und sie hat nur genau noch in dieser Legislaturperiode Zeit und Gelegenheit, das zu beenden; sonst ist sie nicht-abweisbar mitschuldig am bestehenden und sich verstärkendem Gesundheitsdesaster (Alter Spruch: "Wer unrecht sieht und hindern kann, und doch nicht tut, hat Schuld daran").

Woher nehmen Sie die Erwartung, dass die Betreiber sich loyal verhalten werden? Sie sind weiterhin nicht versichert und tun alles, um vollendete Fakten zu schaffen, haben Sie und die Spitzenverbände schon ausgetrickst: die zugesagten besseren Informationen gibt die Regulierungsbehörde TP wegen Datenschutzes nicht heraus, organisieren ihre Unternehmen derzeit so um, dass die Schadensersatzforderungen dann den mittellosen Subunternehmer treffen, sind dabei, auf EU-Ebene prima Interessenschutz-Normen, auf Kosten der offiziellen Wissenschafts-Budgets derart zu etablieren, dass dann letztlich niemand mehr dagegen an kann, auch Gerichte, Parlament und Bundesregierung nicht – und dann?

Die Regierung darf sich nicht erpressen lassen: weder mit Schadensersatzforderungen – denn die Betreiber haben das ja alles so betrieben und längst gewusst, und die Lizenzverkäufe haben nur Frequenzbänder freigegeben, niemand vereinbarte eine gesundheitsgefährdende Technik, noch mit drohendem Verlust von Arbeitsplätzen – die Probleme sind zwar groß genug, aber: wo sind denn Ihre Konsequenzen aus der Infratest-Studie, die bei der Arbeitsverwaltung seit Frühjahr 2001 im Schrank gehalten wird, über die 30% aus unterschiedlichen Gründen Nicht-Arbeitssuchenden, wo sind die Aktivitäten angesichts der mindestens 800.000 wegen systemimmanenter Unfähigkeit der Arbeitsverwaltung nicht vermittelten Menschen (ich kann da selbst berichten, und s. "Stern" 15.11.2001).

Eigentlich sollten Sie die Angelegenheit der Staatsanwaltschaft übergeben: Vorsätzliche oder grob fahrlässige bzw. wissentlich geduldete, flächendeckende multiple Körperverletzung und Gesundheitsgefährdung, "Geno-Kollateral-Läsion", aus Gewinnstreben und in Dienstpflichtverletzung, verbunden mit dem starken Anfangsverdacht der Bestechlichkeit.

Meinen Sie, die Bürger sehen den deutschen Aktivitäten zur Sicherheit in aller Welt noch weiter positiv-gelassen zu, wenn sie im eigenen Land ungeschützt vor DECT-, GSM- und UMTS-"Kanonen" kollateral-systematisch verletzt werden? Unversehrtheit ist unteilbar.

Gleiches für alle: wenn Sie da nun nicht endlich einschreiten, kann es ja leicht passieren, dass sogar Ihnen oder Ihren Angehörigen ein Sendemast vors Haus gestellt wird, und/oder dass die Nachbarn eifrig DECT-Schnurlose betreiben; da haben Sie dann selbst die leicht eingeschränkte Auswahl von Kopfschmerz, Schlafstörungen, Trigeminus-Neuralgien, Herz-Kreislauf-Problemen, Leukämie oder Krebs an edleren Stellen, bei sich und Ihren Lieben, oder auch vorzeitigem Alzheimer – aber ach ja, es liegt dann auch bei Ihnen wohl wieder nur an der Pilzsuppe von gestern abend ...

Besuchen Sie doch einmal am Mobilfunk erkrankte Menschen, die keine Hilfe bekommen und keinen Ausweg sehen – ich besorge Ihnen gerne entsprechende Namen.

Was muss denn eigentlich noch passieren und vorgetragen werden – und Sie wissen das doch alles längst ganz genau. Wie heißt es doch in den Amts-Eiden: "... und Schaden von ihm wenden ..."

Ich bitte Sie daher nochmals sehr ernstlich darum, sofort wirksame Maßnahmen zur Beendigung der Gesundheitsbelastungen durch die derzeitige Mobilfunktechnik einzuleiten, die Rechtskorrektheit bei Regelungen und zur Verantwortung für Gefahren und Schäden wieder einzuführen, und letztlich unser Land nicht zum Glacis ganz vordergründiger Wirtschaftsinteressen zu machen – auch die Kosten sollten nicht im Gesundheitsbereich zu unser aller Last verbleiben.

Mit der Erwartung positiver Handlungen und freundlichen Grüßen

Anlage

Mobilfunk und Migräne

Handys können Migräne verstärken

...Wer extrem oft ein Handy benutzt, muss – wenn er zu Kopfschmerzen neigt – mit verstärkten Migräneanfällen rechnen. Dies ist laut „ZDNet.de“ vom Wochenende eines der Ergebnisse einer neuen Studie der Pariser Umweltgesundheits-Behörde.

Versuche an Ratten hätten gezeigt, dass die Gefäße im Gehirn vor allem bei schlechtem Empfang eines Handys stark beansprucht und dabei durchlässiger würden. Dies könne zu einer Verstärkung von Migräne führen.

Um Elektrosmog tobt seit Jahren eine erbitterte Debatte. Die gepulsten elektromagnetischen Wellen, die alle Mobiltelefone empfangen und senden, stehen im Verdacht, Hirnströme zu verändern und zum Beispiel Schlafstörungen zu verursachen. Die Erwärmung und damit die Elektrosmog-Belastung, die die Handy-Strahlung am Kopf verursacht, wird in einem SAR-Wert gemessen...

http://www.mobilfunk-buergerforum.de/home/home_artikelshow.php?_aid=27

--------

...So auch in Marl-Drewer. Vor gut zwei Jahren wurden auf einem Mietshaus zwei Sendeantennen aufgestellt. Die eine, eine UMTS-Antenne, steht noch bis heute in den Startlöchern. Die andere, eine Mobilfunkantenne, ging sofort in Betrieb.

Seitdem diese sendet, klagen viele Anwohner massiv über Schlaflosigkeit, Unwohlsein und starke Migräne. Doch ungeachtet aller Bürgerproteste sollen in Kürze noch zwei weitere UMTS-Antennen auf das Miethaus montiert werden. Eine Vorentscheidung scheint längst gefallen. Nun laufen die Anwohner Sturm...

http://www.wdr.de/tv/aks/umts.html

--------

..."Dramatischer Anstieg schwerer und chronischer Erkrankungen: Lern-, Konzentrations- und Verhaltensstörungen bei Kindern, Blutdruckentgleisungen, Herzrhythmusstörungen, Herzinfarkte, Schlaganfälle, hirndegenerative Erkrankungen, Krebserkrankungen wie Leukämie und Hirntumore..

Immer zahlreicheres Auftreten oft als psychosomatisch fehlgedeuteter Störungen wie Kopfschmerzen, Migräne, chron. Erschöpfung, innere Unruhe, Schlaflosigkeit, Tagesmüdigkeit, Ohrgeräusche, Infektanfälligkeit..immer häufiger deutlicher zeitlicher/räumlicher Zusammenhang zwischen dem Auftreten und einer Funkbelastung durch Mobilfunkanlage, Handynutzung, DECT-Schnurlostelefone im eigenen Haus oder Nachbarschaft"...

http://www.mweisser.50g.com/handys.htm

--------

...Aus der Praxis kennen Kinderärzte, Umweltmediziner und Baubiologen Krankheitsbilder wie Schlafstörungen, Herzrasen und Herzrhytmusstörungen, Kopfschmerzen, Tinitus, Allergien, depressive Verstimmungen, Lernstörungen bei Kindern, Migräne, Blutdruckveränderungen u.a., deren Ursache in der hochfrequenten gepulsten Mobilfunkstrahlung zu suchen ist. Aufgrund der kurzen Wellenlänge (Hochfrequenz !) sind Kinder besonders betroffen (Antennenfunktion).

Sogar die Bundesärztekammer verlangte bereits im August 2000 vom Bundesamt für Strahlenschutz eine drastische Senkung der Grenzwerte für Mobilfunkstrahlung und forderte das Amt auf," sich mit den seriösen wissenschaftlichen Ergebnissen auseinander zu setzen." (Heyo Eckel, Vorstandsmitglied der Kammer)...

http://www.verband-baubiologie.de/info-mobilfunk.htm

--------

...Hinweise auf erhöhtes Risiko, an der Alzheimer-Krankheit, an Morbus Parkinson, Gehirntumoren, Herzinfarkt, Migräne und Schlaganfall zu erkranken...

http://www.notiz.ch/wissenschaft-unzensiert/elektrosmog/2002/januar/fruehgeburt.html

--------

...Alltägliche Beobachtungen und die Forschung liefern immer mehr Hinweise und Belege, daß niederfrequent gepulste Hochfrequenzen mitverantwortlich für folgende gesundheitliche Störungen sind und diese auslösen können: Schlafstörungen, Unruhezustände, Verspannungszustände, Nervosität, Depressionen, Kopfschmerzen, Ohrensausen (Tinnitus), Konzentrations- und Gedächtnisstörungen, Augenreizungen und Grauer Star, Lernstörungen, erhöhter Blutdruck, Herzrhythmusstörungen, plötzlicher Herztod, Migräne, Schwindel, Verstärkung der Amalgambelastung, Potenzstörungen, Fruchtbarkeitsstörungen, Blutbildveränderungen und Störung der Blutbildung, beschleunigtes Krebswachstum, ständige Müdigkeit und Erschöpfung, Antriebslosigkeit, Allergien, Alzheimer und Immunschwäche...
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Starmail - 27. Nov, 11:08

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