Mobilfunk

3
Sep
2004

Handyweitwerfen

1. Deutsche Meisterschaft im Handyweitwerfen

http://www.handywerfen.de/

Im heutigen Hanauer Anzeiger -- 3-09-04-- erschien auf der Titelseite nachfolgende dpa PM:

http://www.buergerwelle.de/pdf/deutsche_meisterschaft_im_handy_weitwurf.pdf

Erstaunlich und unfassbar mit welcher Methodik dpa und Redaktionen diverser Presseorgane (hier speziell HA) glauben, der Spaßgesellschaft huldigen zu müssen!

Mein Vorschlag wäre, dass die Verantwortlichen von dpa etc. sich doch einmal mit dem Olympischen Komitee "zwecks Aufnahme einer neuen Disziplin" in Verbindung setzen sollten.

Statt kritische und mahnende Beiträge zu verbreiten, die der Erhaltung der Lebensqualität der Menschheit dienen, wird ein solcher Blödsinn kolportiert, der vermutlich auch in anderen Zeitungen zu finden ist.

M.f.G.
Alfred Tittmann
c/o HESSISCHER LANDESVERBAND MOBILFUNKSENDERFREIE WOHNGEBIETE e.V.



Meisterschaft im Mobilfunkmast- Umwerfen?

ich habs ja schon immer gewusst:
Die Sachsen sind schlauer als andere Zeitgenossen! ( :-(o))

Wegen der alten, gesundheitlich weniger schädlichen analogen C- Netz Autotelefone ist es eigentlich schade, dass sie nun zum Schrott gehören. Aber mehr als diese Weitwurf- Aktionen kann man, außer wenn man Elektronik- Bastler ist, nicht mehr damit anfangen...

Jetzt warte ich gespannt darauf, wann es die erste Meisterschaft im Mobilfunkmast- Umwerfen gibt. Davon gibt es ja genug! Ob Vodafone das auch unterstützt?

Mit einem freundlichen Gruß aus dem Münsterland
Dipl.- Ing. Wolfgang Priggen

Quelle:

http://de.groups.yahoo.com/group/elektrosmog-liste/message/4272

UMTS

UMTS - Universal Mobile Telecommunications System

TNO-Report zu UMTS
http://omega.twoday.net/stories/238994/

Replikationsstudie des TNO-Reports
http://omega.twoday.net/stories/235410/

UMTS – die Fakten
http://omega.twoday.net/stories/358720/

Ärzte schlagen Alarm
http://omega.twoday.net/stories/318143/

Häufungen von Krebs und schweren Erkrankungen in der Nähe von Funkantennen
http://omega.twoday.net/stories/283070/

Krebscluster in der Nähe von Funkantennen
http://omega.twoday.net/stories/227418/

Gefährdung der Volksgesundheit
http://omega.twoday.net/stories/262611/

"Was unser aller Gesundheit belastet und bedroht, kann unmöglich dem Gemeinwohl dienen"
http://omega.twoday.net/stories/247665/

Mobilfunk und Gesundheit
http://omega.twoday.net/stories/303598/

Petition zu UMTS
http://omega.twoday.net/stories/283617/

Petition: Moratorium zu UMTS
http://omega.twoday.net/stories/268782/

Wertminderung durch Sendemasten
http://omega.twoday.net/stories/319414/

DIE ZEIT IST REIF FÜR ALTERNATIVEN ZUR DER PRIMITIVEN INSTALLATIONSART DES GSM /UMTS MOBILFUNKES
http://omega.twoday.net/stories/253517/

Informations-Faltblätter der Bürgerwelle e.V.

Risiko Mobilfunk
http://www.buergerwelle.de/pdf/risikomobilfunk.pdf

Handy - Mensch wenn ich das gewußt hätte
http://www.buergerwelle.de/pdf/handyneindanke.pdf

Im Technik- Rausch – blind für die Folgen

von Dieter Keim

unter:

http://www.buergerwelle.de/pdf/im_technik_rausch.rtf

Gesundheitszustand der Dresdner Familie Kind hat sich nach Urlaub wieder verschlechtert

Dresden

Gesundheitszustand der Dresdner Familie Kind hat sich nach Urlaub wieder verschlechtert

Die Dresdner Familie Kind befindet sich seit einem halben Jahr unter ständiger ärztlicher Betreuung und lässt aus diesem Grund auch ständig ihre Blutwerte kontrollieren. So auch als sie im Juli in Urlaub fuhren, wurden die Blutwerte gemessen. Nach dreiwöchiger Erholung kamen sie erholt nach Hause und ließen wieder ihre Blutwerte messen. Diese hatten sich verbessert.

Jetzt nach ca. 3 Wochen Aufenthalt zu Hause tritt wieder eine Verschlechterung ihres gesundheitlichen Zustandes auf. Auch die Blutwerte verschlechtern sich wieder. Man will in den nächsten Tagen noch mal eine große Blutuntersuchung machen um zu sehen, wie die Entwicklung weiter fortschreitet.

Aus diesem Grund bietet die Familie Kind den Betreibern folgendes an: Ein 14tägiges, kostenfreies Wohnen in ihrem Haus, indem sich Betreiber, oder Angestellte der Betreiberfirmen, bzw. die ewigen Verharmloser einquartieren können. Sie haben hier die Möglichkeit, an ihrem eigenen Personal, bzw. an sich selber, festzustellen, ob entsprechende Wirkungen auch bei ihnen auftreten. Hier gibt es eine Möglichkeit, im Rahmen einer wissenschaftlichen Studie, eigene Erfahrungen zu sammeln. Interessenten können sich bei uns, oder direkt bei der Familie Kind melden.

Wir fordern hiermit nochmals die Betreiber, bzw. wissenschaftliche Institute sowie staatliche Stellen, auf diese Möglichkeit zu nutzen. Sollte sich keiner melden, werden wir dieses Thema in einem Sondernewsletter nochmals aufgreifen.

Aus: Elektrosmognews vom 02.09.2004



http://omega.twoday.net/topics/Victims/
http://omega.twoday.net/search?q=Christine+Kind

Protestwelle weitet sich aus

Neues aus Bamberg

Protestwelle weitet sich aus

Weitere Demonstration gegen Mobilfunk-Sender in Steinfeld

STEINFELD. Der Unmut der Bürger gegen die Mobilfunkbetreiber wächst: Ein Demonstrationszug mit rund 500 Teilnehmern aus dem gesamten Landkreis marschierte am Sonntag vom Steinfelder Rathaus zum „Handymasten". Dort berichteten Redner von den Gefahren im Umfeld solcher Mobilfunkanlagen.

„Als wir aktiv geworden sind, war es eigentlich schon zu spät", warnte Bernhard Hartmann. Der Landwirt aus dem Allgäu hat mit seiner Familie Haus und Hof verlassen. Ein zweiter Mobilfunksender hatte vor zwei Jahren 400 Meter entfernt von seinem Anwesen den Betrieb aufgenommen. Mit dem ersten Sender hätten sie, so der Allgäuer, noch leben können, mit dem zweiten aber nicht mehr.

Als „Spinner" und „Hysteriker" sei er abgetan worden, weil er auf gesundheitliche Beschwerden seiner Familie wie Kopfweh, Hautausschläge und Schlafstörungen aufmerksam machte. Seit August 2002 verendeten laut Bernhard Hartmann 17 Kälber und zehn Mutterkühe auf seinem Hof. Auch zwei benachbarte Landwirte beklagen im gleichen Zeitraum Verluste an Vieh. Der Allgäuer sprach den Steinfeldern Mut zu: „Macht so weiter, wie Ihr angefangen habt."

Umzug mit Sarg und Skelett

Rund 500 Demonstranten sammelten sich am Steinfelder Rathaus und zogen durch den Ort. Teilnehmer trugen einen Sarg und ein Skelett. „Steinfeld ist kein Strahlenfeld" war auf Transparenten zu lesen. Zu einem gellenden Pfeifkonzert skandierten die besorgten Bürger: „Der Turm muss weg." Neben der Mobilfunkanlage stehend bekräftigte Hermann Adelhardt, der Sprecher der Bürgerinitiative Mobilfunk Steinfeld-Stadelhofen und Organisator der Demonstration: „Wir akzeptieren keinen Masten in der Ortschaft, auch nicht in Stadelhofen an Schule und Kindergarten."

Gleichwohl räumte er ein, dass die Antenne des Mobilfunkbetreibers E-Plus nicht genehmigungspflichtig sei und somit rechtlich keine Möglichkeit bestehe, dagegen vorzugehen. Da sich die Reichweite des Senders aber auf Steinfeld und die Bundesstraße 22 erstrecke, könne ein Boykott dieses Anbieters bewirken, dass sich die Anlage wirtschaftlich nicht rechnet.

Dr. Cornelia Waldmann-Selsam betonte, dass die Behauptung der Mobilfunkbetreiber, die Strahlung sei harmlos, wissenschaftlich nicht zu halten sei. Vielmehr stelle die hauptsächlich von der Europäischen Union finanzierte „REFLEX-Studie" die bisherigen Annahmen auf den Kopf. Die von Februar 2000 bis August 2003 laufende Untersuchung ergab, dass elektromagnetische Felder die Gene schädigen können. Die Verbreitung dieser Studie jedoch werde, so Dr. Waldmann-Selsam, behindert.

Die Untersuchung von Ärzten in Naila ließ aufhorchen: Mediziner stellten bei Personen, die innerhalb von bis zu 400 Metern Entfernung zu einer Mobilfunkanlage wohnten, ein dreifach höheres Risiko, an Krebs zu erkranken, fest als außerhalb (der FT berichtete).

Nicht umsonst rufen im so genannten Bamberger Appell über 120 Ärzte, darunter drei Chefärzte des Klinikums, zu einem Stopp des Ausbaus der Mobilfunktechnologie auf, wie Dr. Waldmann-Selsam mitteilte. Des Weiteren informierte sie, dass das Landratsamt keine Genehmigung erteile, wenn die jeweilige betroffene Gemeinde eine neue Mobilfunkanlage ablehnt. Dann bliebe den Netzbetreibern nur der Weg, die Gerichte zu bemühen.

Inzwischen rate sogar das Bayerische Landesamt für Umweltschutz (LfU) dazu, Telefonate mit dem Handy auf ein notwendiges Maß zu beschränken, so Dr. Waldmann-Selsam. Ihr Fazit: „Wenn wir die Empfehlungen des LfU umsetzen, brauchen wir keine neuen Antennen."

Memmelsdorfer Erfahrungen

Wie die Hartmanns aus dem Allgäu gehört auch die Familie von Gabriele Zieglschmid zu den elektrosensiblen Menschen. In Memmelsdorf wohnte sie zwölf Meter weit weg von einer Antenne und zog fort, nachdem die gesundheitlichen Probleme für sie und ihre Kinder nicht mehr zu ertragen waren. Doch die gleichen Sorgen drohen sie auch an ihrem neuen Wohnort in Bamberg einzuholen. Auf dem Dach des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) am Paradiesweg ist eine 30 Meter hohe Antenne geplant, die das Bauordnungsamt aber erst genehmigen müsste. Den Vertrag mit dem Mobilfunkbetreiber hat das BRK Gabriele Zieglschmid zufolge bereits unterschrieben.

Die couragierte Frau ist entschlossen, alle rechtlichen Mittel zu nutzen, um dieses Projekt zu verhindern. Bitter bemerkte sie: „Das menschliche Leben zählt nichts mehr, Hauptsache, die Kasse stimmt."

http://www.fraenkischer-tag.de


Aus: Elektrosmognews vom 02.09.2004


Omega siehe dazu „Rathaus-Besetzung in Steinfeld wie in „68ern“ unter: und http://omega.twoday.net/stories/418124/

2
Sep
2004

An alle Menschen, die guten Willens sind

http://mindcontrol.twoday.net/stories/319927/

Verursachen von Lärm, Erschütterungen und nichtionisierenden Strahlen

http://mindcontrol.twoday.net/stories/320055/

Wertminderung durch Sendemasten

Studie: Wertminderung durch Sendemasten

Eine Umfrage gibt Aufschluss über den Einfluss von Sendemasten auf das Käuferverhalten - die Ergebnisse werden keinen Makler kalt lassen!

In den Medien wird das Thema Gesundheitsgefährdung, die von Mobilfunksendemasten ausgeht, sehr kontrovers diskutiert. Von absolut unschädlich bis hochgradig gefährlich wird jede Meinung vertreten. Welche Ansicht die Richtige ist, lässt sich für den Laien nicht erkennen. Fakt ist aber, dass fast jeder eine Meinung dazu hat. (...) Aus Maklersicht stellt sich also konkret die Frage, ob es dem Wert von Immobilien schadet, wenn sich in unmittelbarer Nähe ein Mobilfunksendemast befindet. Die Immobilienbetreuungsgesellschaft mbH von Medinger, München, wollte auf diese Frage eine Antwort und hat deshalb unter 600 RDM-Maklern eine Umfrage dazu durchgeführt.

Betroffene Immobilien sinken im Käuferinteresse

In dem ersten Teil der Umfrage sollten die Makler angeben, ob sie die Erfahrung gemacht haben, dass Sendemasten, die in einem Umkreis von 150 m zur Immobilie stehen, verkaufshemmend wirken. Die überwältigende Mehrheit von 70 Prozent derjenigen Makler, die sich zu der Frage geäußert haben, konnte dies bejahen. Nur 15 Prozent haben keinerlei Einfluss auf die Verkaufsattraktivität feststellen können. Weitere 15 Prozent wurden mit dem Thema noch nicht konfrontiert, weil in der von ihnen bearbeiteten ländlichen Region (noch) keine Sendemasten aufgestellt wurden. Das Ergebnis spricht für sich und wird jeden Makler alarmieren. Geradezu beängstigend ist aber das Resultat des zweiten Teils der Umfrage. Hier sollten die Makler angeben, ob sie einen Wertverlust für die betroffenen Immobilien schätzen können.

Wertverlust bis zu 50 Prozent

Die Einschätzung derjenigen Makler, die bereits versucht haben, eine solche Immobilie zu verkaufen, reichen von 5 über 15, 20, 30, 40 bis hin zu 50 Prozent Wertminderung. Entscheidender Faktor ist die tatsächliche Entfernung des Sendemasts zur Immobilie. Ein Sendemast vis à vis dem Schlafzimmer des zu verkaufenden Objekts kann sich ganz schnell nicht nur verkaufshemmend, sondern als verkaufshindernd auswirken. Ein Aspekt, der mehrfach bei der Beantwortung der Frage von den Maklern erwähnt wurde, ist die Tatsache, dass oftmals bereits im Vorfeld Besichtigungen abgesagt wurden, wenn von den Kauf- aber auch von den Mietinteressenten erkannt worden war, dass sich das Gebäude in unmittelbarer Nähe einer Sendeanlage befindet. Zu einer Diskussion über eine Kaufpreissenkung oder Mietminderung kommt es in diesen Fällen gar nicht, da es sich um grundsätzliche, also zumeist gesundheitliche Bedenken handelt. Diesen Interessenten wird selbst ein 50-prozentiger Wertminderungsansatz für die jeweilige Immobilie nicht gerecht.

Prädikat: Unverkäuflich!

Aufgrund der Entwicklungen sind die Makler zurückhaltend geworden und nehmen nur noch ungern entsprechende Objekte in ihren Katalog mit auf. Der Makler S. aus W. berichtet von einem besonders abschreckendem Beispiel: In seinem Objektbestand bot er ein Gebäude in der Stadt K. an. Es hatte eine exponierte Aussichtslage und war frisch renoviert. Die Immobilie hatte aber einen entscheidenden Haken: Der Eigentümer hatte sich breit schlagen lassen, für zehn Jahre eine Sendeanlage gegen 5.000 Euro Miete im Jahr zu installieren. Makler S. versucht nun das Objekt zu verkaufen und fand dafür drei solvente Interessenten, doch alle drei lehnten explizit wegen der Sendeanlage ab. Für Makler S. ist klar: Das Objekt ist mit Sendeanlage praktisch unverkäuflich...

„Ich fühle mich entschädigungslos enteignet.“

Aber nicht nur die Makler leiden unter der Situation, sondern vor allem auch die Eigentümer. Ein betroffener Eigentümer berichtet, dass er seine Immobilie schnell verkaufen wollte, als in 100 Meter Entfernung ein Sendemast angebracht wurde. Der beauftragte Makler musste ihm mitteilen, dass das Objekt aufgrund der Basisstation mit ca. 1/3 wertmindernd anzusetzen sei. Dadurch wurde der Verkauf und der anschließende Neukauf für den Eigentümer finanziell unmöglich. Er erklärte, dass er sich vom Anlagenbetreiber entschädigungslos enteignet fühlt.

Denkt man an diesem Fall noch etwas weiter und rechnet am Beispiel München hoch, dass sich ca. 20 Häuser in der näheren Nachbarschaft von einer Sendeanlage befinden und unterstellt man, das diese Häuser eine durchschnittliche Wohnfläche von 1.600 qm haben, dann erleiden konsequenterweise ca. 32.000 qm Wohnfläche pro Sendeanlage eine Wertminderung. Rechnet man das auf 1.200 Sendeanlagen hoch, die in München aufgestellt werden sollen (700 davon sind bereits installiert), ergäbe das eine Wertminderung für 38,5 Millionen Quadratmeter Fläche allein in München. Nimmt man nur eine Wertminderung von 500 Euro/qm an, berechnet sich ein Schaden am Privatvermögen in Höhe von ca. 19 Milliarden Euro.

Fazit

Für Makler kann das nur heißen, dass Vorsicht geboten ist, denn Topimmobilien können durch die unmittelbare Nähe einer Sendeanlage zur Karteileiche werden. Seriöse Makler sind im Zuge ihrer Treuepflichten dazu verpflichtet, ihren Auftraggeber, aber auch den Interessenten, auf die bestehende Problematik aufmerksam zu machen.

Autorin: Ronja Sebode (aus: Immobilien, Wirtschaft und Recht, Nr. 6, 2002, S. 60/61)

Quelle: http://www.vauban.de/forum/thema.php?topic=702

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WERTVERMINDERUNG VON LIEGENSCHAFTEN

Die Strahlen drücken auf die Preise der Wohnhäuser

Natelantennen und Stromleitungen lösen nicht nur gesundheitliche Sorgen aus. Berner Immobilienfirmen bestätigen: Der Marktwert eines Hauses sinkt, wenn in der Nähe solche Anlagen montiert werden.

Morgens um zwei Uhr wacht Ernst Brönnimann auf – jede Nacht. Das Brummen der Hochspannungsleitung, die wenige Meter neben seinem Hof bei Oberbalm vorbeiführt, sei dann klar zu hören. Für die nächsten ein bis zwei Stunden könne er an Schlaf nicht mehr denken. Der frühere Berner Großrat ist überzeugt, dass seine Schlaflosigkeit mit der Stromleitung zu tun hat. «In meiner Ferienwohnung in Spanien schlafe ich nämlich hervorragend.»

Die Leistung der Stromleitung soll in nächster Zeit massiv erhöht werden. Brönnimann sorgt sich nicht nur um seinen Schlaf. Er will auch wissen, was dies finanziell für ihn bedeuten könnte. Er hat ein Immobilienunternehmen damit beauftragt, zu schätzen, mit welchem Wertverlust seiner Liegenschaft er rechnen muss – «auch, wenn das Resultat ernüchternd sein könnte». Für rund eine Million Franken hat Brönnimann zwei Mietwohnungen in seinen Hof eingebaut. Wenn die Leitung aufgerüstet und nicht verlegt wird, werde die Lage prekär, so Brönnimann. «Dann muss ich die Mieten wohl tiefer ansetzen», sagt er, «vielleicht will auch gar niemand mehr hier wohnen.»

Preise sinken über Nacht

Nicht nur wegen Stromleitungen, auch wegen Natelantennen kann der Marktwert umliegender Häuser in den Keller fallen: «Ich lachte früher über dieses Argument von Mobilfunkgegnern», sagt Jean-Pierre Weyermann von der Berner Immobilienfirma Schneller AG. Doch in letzter Zeit sei er eines Besseren belehrt worden. Sogar «massiv», das heißt «30 bis 50 Prozent», könne der Marktwert einer Liegenschaft sinken, wenn eine Antenne oder eine Stromleitung in der Nähe eingerichtet werde.

Auch Paul Brand, Inhaber der Aare Immobilien-Treuhand AG in Muri, stellt fest, dass sich Anfragen für Hausschätzungen wegen Strahlen häufen. «Es ist eine neue Form von äußerem Einfluss.» Mit einer abstrahlenden Anlage in der Nachbarschaft werde es schwieriger, ein Haus zu vermieten. Der Ertragswert sinke, und es komme zu einer Wertverminderung.

30 Prozent Mietreduktion

Im Jahr 2000 entschied das Genfer Mietamt, dass Mietern in einem Quartier eine Mietzinsreduktion von 30 Prozent zustehe. Der Grund: Auf dem Dach einer nahen Liegenschaft befand sich eine Mobilfunkanlage der Firma Sunrise, gegen welche sich die Anwohner gewehrt hatten. Obwohl der Besitzer der Liegenschaft für die Antenne Miete kassiert, verlangte er, dass Sunrise die drei Antennen abbaut – die Mietverluste waren enorm geworden.

Es sei nicht grundsätzlich zu schätzen, welchen Wert eine Liegenschaft durch eine nahe Antenne verliere, sagt Francesco Canonica. Er ist Mitglied des Kreises 6 (Region Bern) der Eidgenössischen Schätzungskommission. «Es gibt viele Daten über Strahlen», sagt er. Darauf stütze sich auch das Recht, wenn es darum gehe, eine Antenne oder Leitung zu bauen. «Aber Tabellen und Richtwerte, was das finanziell bedeuten kann, gibt es nicht», so Canonica, «denn jeder Fall ist ein Einzelfall, ähnlich wie beim Lärm.»

Die Studie des Buwal

In Zukunft könnten die Strahlen noch stärker auf den Preis betroffener Häuser drücken. Denn immer öfter sprechen laut Immobilienhändler Wymann nicht nur Kunden, die sensibel auf Strahlen reagieren, das Thema an. Auch Leute, die keine Angst vor Elektrosmog hätten, verlangten Preissenkungen. «Sie befürchten, das Haus später nicht mehr zum selben Preis verkaufen zu können.» Dass Häuser in der Nähe einer Stromleitung an Wert verlieren, hat 2003 auch das Bundesgericht bestätigt (Kasten).

Ein Thema ist der neue Preisfaktor auch beim Bundesamt für Umwelt, Wald und Landschaft (Buwal). Seit 2004 ist dort eine Studie zu den Auswirkungen von Immissionen auf den Marktwert von Liegenschaften in Arbeit. Neben Fluglärm untersucht das Buwal auch Mobilfunkantennen als möglichen Einfluss. Das Buwal will die Ergebnisse nächstes Jahr veröffentlichen.

Keiner wills auf dem Dach

Dächer von Mehrfamilienhäusern sind begehrte Antennenstandorte. Die Mobilfunkanbieter dürfen aber nur dann eine Antenne installieren, wenn der Besitzer einwilligt. Offenbar ist das immer seltener: «Neun von zehn Hausbesitzern lehnen entsprechende Anfragen ab», sagt Rolf Kuhn, Inhaber der Liegenschaftsverwaltung Kuhn Immobilien in Worb. Erstaunlich ist Kuhns Bilanz, weil die Telefongesellschaften den Hausbesitzern Mieten für die Antennen zahlen. Kuhn weiß von einem Fall, in dem ein Unternehmen für die Jahresmiete 4000 Franken zahlte.

Eine mögliche Erklärung für diese Ablehnung hat Martin Frei, Vorstandsmitglied des Schweizerischen Immobilienschätzerverbands. «Mein subjektiver Eindruck ist, dass die Leute dann viel empfindlicher reagieren, wenn Antennen oder die Strommasten gut sichtbar sind.»

Wohnbauten in der Nähe einer Stromleitung können auch einen Wertverlust erleiden, wenn die Überbaubarkeit nicht behindert wird und keine Immissionen zu befürchten sind. Viele Käufer würden sich nämlich aus psychologischen Gründen nicht mehr für solche Liegenschaften interessieren. Dies hielt das Bundesgericht in einem Urteil aus dem Jahr 2003 fest. Ein Landwirt aus dem Glarnerland klagte, seine Liegenschaft werde um 70 Prozent entwertet, weil die Stromleitung über seinem Grundstück aufgerüstet wird – wie in Oberbalm (siehe Haupttext). Der Kläger erhielt allerdings nur die in einem solchen Fall übliche Entschädigung. wrs

Berner Zeitung, Mischa Aebi, Wolf Röcken [21.04.05]

http://www.espace.ch/artikel_82534.html


Nachricht von der BI Bad Dürkheim

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Immobilien und Mobilfunk
http://omega.twoday.net/stories/475821/

Wertminderung durch Mobilfunk
http://omega.twoday.net/stories/1071979/

Wertverlust von Immobilien durch Sendemasten
http://www.izgmf.de/Aktionen/Meldungen/Archiv_03/Wertverlust_Immobilien/wertverlust_immobilien.html

Mieter und Käufer nehmen Abstand
http://www.elektrosmognews.de/news/snimmo201103.htm

IMMOBILIEN-WERTVERLUST durch MOBILFUNK
http://www.buergerwelle.de/d/doc/aktuell/immo-survey.htm
http://www.buergerwelle.de/pdf/rdm_wertminderung_fuer_immobilien_durch_sendmasten.pdf

Wertminderung von Immobilien durch Mobilfunksendeanlagen
http://www.buergerwelle.de/pdf/mobilfunkantennen_in_der_nachbarschaft.pdf

Wertminderung von Immobilien durch Mobilfunk-Sendemasten
http://www.attendorn.de/mobilfunkattendorn/aspekte/wertminderung_infos/
http://www.attendorn.de/mobilfunkattendorn/aspekte/wertminderung/

Wertminderung durch Sendemasten
http://www.mobilfunk-oldenburg.de/Recht/hauptteil_recht.html

Wertminderung für Immobilien durch Sendemasten?
http://www.inputmagazin.de/hauptrubriken1.php3?beitrag=482&rubrik=17

Wertverlust durch Mobilfunk?
http://www.sueddeutsche.de/immobilien/geldmarkt/artikel/341/5336/

Wertminderung von Immobilien durch Mobilfunksendemasten
http://www.elektrosmognews.de/news/wvidm161203.htm

Wertzuwachs/Wertminderung durch Mobilfunk-Antennen in der Nachbarschaft
http://omega.twoday.net/stories/260482/

Mobilfunk und Mietumfeld
http://www.risiko-mobilfunk.at/rmf_mietumfeld.html

Das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen sperrte 1993 einen D1-Turm
http://www.iddd.de/umtsno/recht.htm

Mehr Mobiltelefone in Zuckertüten

Schulbeginn beschert Handyläden im Landkreis höhere Verkaufszahlen

Saalfeld-Rudolstadt

(OTZ/Korr.). Neben einem Schulranzen, Buntstiften und der Fibel scheinen jetzt Handys zu einem der wichtigsten Utensilien für den Schulanfang geworden zu sein. Die Auswirkungen dieses Trends spüren derzeit einige Telefonhändler im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt, wie gestern eine kleine Umfrage dazu ergab.

Nachdem die Schule in Thüringen begonnen hat, registriert man in diesen Tagen viele Eltern, die sich nach Mobiltelefonen für ihre Abc-Schützen umsehen, sagt Andreas Geithner vom Vodafone-Shop in Saalfeld. "Die Nachfrage hat in den vergangenen Jahren stark zugenommen", stellt er fest.

Von einer leichten Zunahme spricht Heiko Michel von Media Michel Könitz. "Das Einstiegsalter geht immer weiter nach unten", will er beobachtet haben.

"Mehr Telefonkäufe für Kinder sind das Resultat von immer mehr Bequemlichkeit der Gesellschaft und wachsendem Verlangen nach Sicherheit", ist sich Peggy Sehrer, Handyverkäuferin in Rudolstadt, sicher. Sie selbst habe ein Kind in entsprechendem Alter, aber so ein Kasten käme nicht in Frage. "Vielleicht zur Jugendweihe", blickt sie voraus. Zugleich räumt sie aber ein, dass die Telefone immer besser auf Kinderhände und bangende Eltern zugeschnitten sind: "Bei vielen lässt sich der Gebrauch einschränken. Beispielsweise kann das Gerät so justiert werden, dass nur Anrufe entgegengenommen werden können." So ließen sich unerwartet hohe Rechnungen vermeiden.

Trotz der enormen Nachfrage hätten Handys in der Schule nichts zu suchen. Darauf weist der Thüringer Verband für Bildung und Erziehung hin. Ein Handy werde schnell zu einem Statussymbol und könne so zur sozialen Abgrenzung führen, hieß es. In der Schulzeit sollten hingegen Kinder aller sozialen Schichten miteinander umgehen und gemeinsam lernen.

Lehrer, die diese These stützen sollten, warnen zudem davor, dass durch die Handynutzung in Schulen ein störungsfreier Unterrichtsablauf nicht gewährleistet sei. "Selbstverständlich beobachten wir diesen Trend und sind entschieden gegen Telefone im Unterricht, sagte eine Grundschullehrerin, die nicht genannt sein wollte, der OTZ. Wenn Handys in der Stunde klingeln oder sie zum SMS-Schreiben benutzt würden, sei das eine nicht hinnehmbare Störung.

Omega siehe hierzu „Kinder und Mobilfunk“ unter
http://omega.twoday.net/stories/311977/

Toralf Brakutt

Dienstag, 31. August 2004

http://www.otz.de/otz/otz.saalfeld.volltext.php?kennung=on1otzLOKStaSaalfeld38228&zulieferer=otz&kategorie=LOK&rubrik=Stadt%AEion=Saalfeld&auftritt=OTZ&dbserver=1

Nachricht von der BI Bad Dürkheim

1
Sep
2004

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Wenn das Telefon krank...
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Starmail - 8. Apr, 08:39
Familie Lange aus Bonn...
http://twitter.com/WILABon n/status/97313783480574361 6
Starmail - 15. Mär, 14:10
Dänische Studie findet...
https://omega.twoday.net/st ories/3035537/ -------- HLV...
Starmail - 12. Mär, 22:48
Schwere Menschenrechtsverletzungen ...
Bitte schenken Sie uns Beachtung: Interessengemeinschaft...
Starmail - 12. Mär, 22:01
Effects of cellular phone...
http://www.buergerwelle.de /pdf/effects_of_cellular_p hone_emissions_on_sperm_mo tility_in_rats.htm [...
Starmail - 27. Nov, 11:08

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