Sozialabbau

14
Apr
2005

Die Rache der Jobsucher

"Absageagentur" präsentiert Firmen Absagen auf Jobangebote.
http://www.telepolis.de/tp/r4/artikel/19/19886/1.html

"Weniger Leistungsfähige werden aussortiert"

Zahl der Depressionen nimmt laut Kassenstatistik zu. Wer seine eigenen Interessen nicht vertritt, wird schneller depressiv. Ein Interview von Claudia Wangerin mit Prof. Ulrich Hegerl, Psychiater in München und Leiter des "Kompetenznetz Depression",
http://www.kompetenznetz-depression.de erschienen in junge Welt vom 09.04.2005 http://www.jungewelt.de/2005/04-09/019.php


Aus: LabourNet Nachrichtensammlung, Band 24, Eintrag 8

"Low Performer" schützen: Einer ist immer der Letzte

"Mangelnde Leistung von Mitarbeitern muss nicht tatenlos hingenommen werden." ..."Low Perfomer identifizieren" .... "Der richtige Umgang mit Low Performern". Immer offener wird seit einiger Zeit auf Arbeitgeberseite beraten, wie bei angeblichen Leistungsmängeln von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern (AN) vorzugehen ist. Das Ziel ist: "eine Trennung von solchen Mitarbeitern einzuleiten". Für Betriebs- und Personalräte bedeutet dieser Trend, möglichst frühzeitig Maßnahmen durchzusetzen, um die systematischen Ausgrenzung und Überwachung von AN zu verhindern. Sind belastende Daten vom Arbeitgeber erst einmal gesammelt und die Kündigung durch gesammelte Vorwürfe über Monate vorbereitet, wird es schwierig, eine Kündigung zu verhindern. Die AN sind dann in der unangenehmen Situation, sich ins Unternehmen oder in die Dienststelle wieder"hineinklagen" zu müssen. Das muss nicht sein. Wichtig ist, vorbeugend Sicherungen einzubauen, die die Datensammelwut mancher Personalverantwortlicher in die Schranken weist…"

Mandanteninfo des Anwaltsbüros Bell & Windirsch vom 06.04. 2005. (pdf)

http://www.labournet.de/diskussion/arbeitsalltag/allg/lowperformer.pdf


Aus: LabourNet Nachrichtensammlung, Band 24, Eintrag 8

Statt Hartz IV und Armutsarbeit - Mindesteinkommen und Mindestlohn

Diskussionspapier erarbeitet von Ronald Blaschke; ständiger Vertreter des Arbeitslosenverbandes Deutschland e.V. am bundesweiten Runden Tisch der Erwerbslosen- und Sozialhilfeorganisationen vom 31. März 2005.

http://www.labournet.de/diskussion/arbeit/realpolitik/kombilohn/mindest_blaschke.pdf


Aus: LabourNet Nachrichtensammlung, Band 24, Eintrag 8

Das Geschlecht des aktivierenden Staates

Entfesselung männlicher Konkurrenzsubjekte und Erzeugung rechtloser Dienstbotinnen. Artikel von Frank Rentschler in EXIT! Nr. 2 vom 23.03.2005.

http://www.exit-online.org/html/link.php?tab=autoren&kat=Frank+Rentschler&ktext=Das+Geschlecht+des+aktivierenden+Staates


Aus: LabourNet Nachrichtensammlung, Band 24, Eintrag 8

Drohungen gegen Erwerbslose

Eklatante Rechtsverstöße gegen Hartz IV-Bestimmungen durch private Vermittler in Norddeutschland. Artikel von Andreas Grünwald in Junge Welt vom 13. April 2005.

http://www.jungewelt.de/2005/04-13/013.php


Aus: LabourNet Nachrichtensammlung, Band 24, Eintrag 8

Positionspapier des ver.di-Erwerbslosenrates Hamburg zu den 1-Euro-Jobs

Positionspapier des ver.di-Erwerbslosenrates Hamburg zu den 1-Euro-Jobs vom 6. April 2005. (pdf)
http://www.labournet.de/diskussion/arbeit/realpolitik/hilfe/position_hh.pdf

Aus dem Text: "…Wir lehnen die Ein-Euro-Jobs deshalb ab. Wir fordern sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse und die Einführung eines Mindestlohns. (…) Der Erwerbslosenrat erklärt sich als Interessenvertretung für zuständig und gibt sich folgendes Sofortprogramm: Die Bildung einer Anlaufstelle samt Hotline für Ein-Euro-Jobber. Die Bildung von Interessenvertretungen bei Beschäftigungsträgern und in den einzelnen Bezirken…."


Aus: LabourNet Nachrichtensammlung, Band 24, Eintrag 8

Tacheles wird keine 1 - Euro - Jobber beschäftigen

Grundsatzentscheidung: Tacheles wird keine 1 - Euro - Jobber
beschäftigen !

"Über Eintausend Ein-Euro-Jobs soll es in Wuppertal geben. Selbst Sozialeinrichtungen wie die Wuppertaler Tafel und das Arbeitslosenzentrum springen nun auf diesen Zug auf. Damit beteiligen sich aus Tacheles Sicht diese Organisationen an staatlich geförderter Zwangsarbeit, die zudem in den meisten Fällen rechtswidrig sein dürfte.

Tacheles fordert auch andere soziale Organisationen und Vereine Wuppertals auf, ebenfalls verbindlich zu erklären keine Ein-Euro-Jobs einzurichten und damit diesem arbeitsmarktpolitischen Wahnsinn ein Ende zu setzen…."

Die Pressemitteilung von Tacheles e.V. vom 23.03.2005
http://www.tacheles-sozialhilfe.de/aktuelles/2005/Ein-Euro-Jobs.html

Siehe hierzu auch:

1.000 Billigjobs in Wuppertal. Die Chance, Arbeitsgelegenheiten einzurichten, nutzen viele Wuppertaler Träger dazu, Dienstleistungen, die sie sonst bezahlen müssten, billig von ALG-II-Empfängern erledigen zu lassen

"Der Wuppertaler Verein Tacheles e. V. hat eine Liste veröffentlicht, die die rund 1.000 Ein-Euro-Jobs der Stadt im Bergischen öffentlich macht. Die Wuppertaler Arbeitsagentur hat die Echtheit dieser Liste gestern gegenüber der taz bestätigt. Die Sprecherin der Arbeitsagentur Wuppertal, Franziska Arndt-Duve sagte gestern: "Die Liste hat der Verein aus unserem Computer bekommen". Wie der Verein daran gekommen sei, sei ein Rätsel, "vielleicht haben wir in der Agentur einen Maulwurf"…." Artikel von Elmar Kok in der taz Ruhr vom 13.4.2005
http://www.taz.de/pt/2005/04/13/a0024.nf/text.ges,1

Die Liste der 1 - Euro - Job Anbieter in Wuppertal als PDF-Datei (2.101 KB) bei Tacheles
http://www.tacheles-sozialhilfe.de/aktuelles/2005/eineuro-wuppertal.pdf


Aus: LabourNet Nachrichtensammlung, Band 24, Eintrag 8

1-Euro-Jobs und würdiger Umgang mit Arbeitslosen

1-Euro-Jobs und würdiger Umgang mit Arbeitslosen - Caritas
Göttingen

Noch ein offener Brief, diesmal von der GALG (Gewerkschaftliche Arbeitslosengruppe Göttingens) an den Caritasverband für Stadt und Landkreis Göttingen e. V. vom 07. April 2005. Thema: 1-Euro-Jobs und würdiger Umgang mit Arbeitslosen. Offensichtlich beabsichtigt das Bistum Hildesheim Gutes zu tun und möchte schneller seliggesprochen werden als der letzte Papst. Das Zauberwort heißt 1-€-Jobs, möglichst viele, möglichst schnell, möglichst wenig dafür ausgeben und möglichst viel daran verdienen. Widerwärtig, findet die Redaktion des Labournet und die Initiative auch die passenden Worte dafür.

http://www.labournet.de/diskussion/arbeit/realpolitik/hilfe/galg.html


Aus: LabourNet Nachrichtensammlung, Band 24, Eintrag 8

Arbeitsverwaltungen wehren sich - wogegen?

Offener Brief zur Situation der Beschäftigten in der ARGE Wuppertal

In einem offenen Brief an Bundesminister Clement beschreiben H.S. und R.W. die Situation der Beschäftigten in der ARGE Wuppertal und fragen "..Sollten die Reformgegner mit ihrer Meinung etwa Recht behalten, dass es bei der Reform Hartz IV in erster Linie um das Fordern geht?..." , stellen weiterhin berechtigterweise fest, "…dass diese Reform zu Lasten der betroffenen arbeitslosen Menschen und ihrer Familien durchgeführt wird. Die gesetzten Rahmenbedingungen lassen ein Einlösen der Versprechungen nicht zu. Diese Reform geht auch zu Lasten der betroffenen Beschäftigten und deren Familien. Die gesetzten Arbeitsbedingungen führen bei den Beschäftigten zu ernsthaften Erkrankungen.

Die ver.di-Personalräte werden diese Zustände nicht länger hinnehmen und fordern hiermit, dass der politische Druck verringert wird. Die personellen, technischen und räumlichen Voraussetzungen sind schnellstens zu verbessern. Darüber hinaus muss die durch die Politik aufgebaute hohe Erwartungshaltung der ALG II-Kunden auf die derzeitige Realität zurückgeführt werden…" und möchten gleichzeitig ihren Superminister nicht im Regen stehen lassen und bitten Clement "Geben Sie den Beschäftigten der ARGE Wuppertal die Chance, diese Reform zum Erfolg zu führen."

http://www.labournet.de/diskussion/arbeit/realpolitik/zwang/offenerbrief.html


Aus: LabourNet Nachrichtensammlung, Band 24, Eintrag 8
logo

Omega-News

User Status

Du bist nicht angemeldet.

Suche

 

Archiv

Februar 2026
Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
So
 
 
 
 
 
 
 1 
 2 
 3 
 4 
 5 
 6 
 7 
 8 
 9 
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
 
 
 
 

Aktuelle Beiträge

Wenn das Telefon krank...
http://groups.google.com/g roup/mobilfunk_newsletter/ t/6f73cb93cafc5207   htt p://omega.twoday.net/searc h?q=elektromagnetische+Str ahlen http://omega.twoday. net/search?q=Strahlenschut z https://omega.twoday.net/ search?q=elektrosensibel h ttp://omega.twoday.net/sea rch?q=Funkloch https://omeg a.twoday.net/search?q=Alzh eimer http://freepage.twod ay.net/search?q=Alzheimer https://omega.twoday.net/se arch?q=Joachim+Mutter
Starmail - 8. Apr, 08:39
Familie Lange aus Bonn...
http://twitter.com/WILABon n/status/97313783480574361 6
Starmail - 15. Mär, 14:10
Dänische Studie findet...
https://omega.twoday.net/st ories/3035537/ -------- HLV...
Starmail - 12. Mär, 22:48
Schwere Menschenrechtsverletzungen ...
Bitte schenken Sie uns Beachtung: Interessengemeinschaft...
Starmail - 12. Mär, 22:01
Effects of cellular phone...
http://www.buergerwelle.de /pdf/effects_of_cellular_p hone_emissions_on_sperm_mo tility_in_rats.htm [...
Starmail - 27. Nov, 11:08

Status

Online seit 8018 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 8. Apr, 08:39

Credits