27
Jul
2004

Mobilfunk: Ein Gesundheitsrisiko - Einfluss der Mobilfunkbelastung auf die Retikulocytenreifung

Sehr geehrte Damen und Herren,

anbei habe ich die vorläufige Version der Retikulocyten-Untersuchung, die bewusst knapp gefasst ist, damit das wesentliche herauskommt:

http://www.buergerwelle.de/pdf/einfluss_mobilfunk_auf_retikulocyten_juli04.doc

Bewusst habe ich auch große Datenmengen nicht mitgeliefert, da im Herbst noch ungefähr 300 bis 400 Personen nach Einschalten des Senders dazukommen.

Die große Inhomogenität der Fragebögen, der Labors und der Situationen führte aber zu einer recht konstanten Bewertung.

In Gruppen ist der Vorher-Nachher-Effekt sehr ähnlich, bei dem MCHC finden sich mindestens nach einem Jahr deutliche Veränderungen, der LFR ist bei aller Variation anderer Parameter im intraindividuellen Vergleich sehr zuverlässig verringert bei 2/3 der Personen, bei einem Drittel erhöht.

Bei Kindern findet sich gegenüber Rentnern eine deutlich Beeinflussbarkeit dieser Felder, hier reagieren die Kleinen sogar zu 80% mit Verringerung der LFR.

In Verbindung mit den neuen Untersuchungen aus Naila also insgesamt wieder schwerwiegende Argumente gegen die sorglose Verbreitung der Technologie.

Auf jeden Fall wird es Ende des Jahres eine vollständigere Version geben.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Peter Germann


siehe dazu auch:

Vorläufige Ergebnisse der 2. Blutreihenuntersuchung in Neustadt - deutliche Blutbildveränderungen festgestellt

Presseerklärung

Neustadt, den 26. 7. 2004

Vorläufige Ergebnisse der 2. Blutreihenuntersuchung in Neustadt - deutliche Blutbildveränderungen festgestellt!

Seit August letzten Jahres bewegt die Bürger im Umfeld des damals errichteten Mobilfunksenders Winzinger Str. 15 in Neustadt die Angst vor einer Gesundheitsschädigung.

Bekanntlich wurde deshalb eine Blutreihenuntersuchung durchgeführt, um die Blutwerte der Winzinger Bürger vor Aufnahme des Sendebetriebes zu Vergleichszwecken zu dokumentieren.

Nachdem die meisten Antennen des genannten Senders in Betrieb sind, fand am 30. April eine Zweituntersuchung statt, um eventuelle Veränderung im Blutbild festzustellen. An dieser zweiten Untersuchung haben sich 49 Personen aus dem Teilnehmerkreis der Erstuntersuchung beteiligt. Die in beiden Untersuchungen gewonnenen Daten wurden - selbstverständlich anonymisiert – an den Wormser Umweltmediziner Dr. Germann weiter gegeben, der in Zusammenarbeit mit dem Salzburger Umweltmediziner Dr. Oberfeld alle entsprechenden Untersuchungen in Deutschland statistisch auswertet.

Beide Mediziner haben uns als vorläufiges Ergebnis mitgeteilt, dass sich schon nach der relativ kurzen Strahlungsexposition von etwa sechs Monaten GSM und 3 Monaten UMTS das Blutbild der Neustädter Versuchsteilnehmer deutlich verändert hat.

Der so genannte MI-Wert, der die Ausreifung der Reticulozyten (Vorstufe der Erythrozyten = rote Blutkörperchen) wiedergibt, hat sich bei der großen Mehrzahl der Probanden erhöht. Diese Veränderungen sind besonders deutlich bei Kindern und jüngeren Erwachsenen.

Einige Familien im Umkreis um den Sender haben Abschirmmaßnahmen gegen die Mobilfunkstrahlung ergriffen. Bei diesen Personen hat sich der MI-Wert auffälliger Weise generell nicht erhöht. im Gegensatz zur Erhöhung bei 73% der Personen, die keine Abschirmung vorgenommen haben.

Aus umweltmedizinischer Sicht besteht - auch im Vergleich der Neustadter Ergebnisse mit denen anderer Orte – ein direkter Zusammenhang zwischen den Blutbildveränderungen und der Strahlenbelastung durch gepulste Hochfrequenzstrahlung, wie sie von Mobilfunkbasisstationen ausgeht.

Nach allen bisherigen Erfahrungen muss man annehmen, dass sich diese Blutbildveränderungen mit der Dauer der Strahlenexposition noch verstärken.

Beim Treffen des Oberbürgermeisters mit der Mobilfunkinitiative Neustadt am 8. Juli hat Herr Dr. Germann der Stadt die vorläufigen Ergebnisse der Blutuntersuchungen mitgeteilt. Die Initiative wird in den nächsten Tagen auch das zuständige Gesundheitsamt in Neustadt informieren.


Für die Mobilfunkinitiative Neustadt

mit freundlichen Grüßen

Olaf Ruland

Mobilfunkinitiative Neustadt/Weinstraße
Ansprechpartner:
Christel und Johannes Füssel, Kirchstraße 3, 67433 Neustadt/W.
Reinhard Moster, Kirchstraße 8, 67433 Neustadt/W.
Olaf Ruland, Friedrich-Ebert-Straße 55 G, 674333 Neustadt/W.

--------

HLV INFO/AT
17-09-05

Volker Hartenstein, MdL a.D. 16-09-5


Sehr geehrte Damen und Herren,

wir dürfen Sie hiermit von der Stellungnahme Dr. Germanns (IGUMED) zur Veröffentlichung "Mobilfunk: Ein Gesundheitsrisiko", Kap. 3 Ausgewählte Studien, 3.8 Studien zum Blutbild ("Dr. Germann-Studie") des Bayr. LA für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit in Kenntnis setzen. Dr. Germann ist Umweltmediziner und Koordinator der Retikulocyten-Pilotstudie, die im Auftrag der Interdisziplinären Gesellschaft für Umweltmedizin (IGUMED) durchgeführt wird.


Erik Petersen
IGUMED - Geschäftsstelle
Fedelhören 88
28203 Bremen
tel: 0421/498 42 51
fax: 0421/498 42 52
igumed@gmx.de
http://www.igumed.de



Bayrisches Landesamt für Gesundheit und
Lebensmittelkunde
Eggenreuther Weg 43

91058 Erlangen


Tel. 0421/4984251
Fax 0421/4984252
e-mail: igumed@gmx.de
homepage: www.igumed.de

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14. September 2005

Stellungnahme zur Veröffentlichung „Mobilfunk: Ein Gesundheitsrisiko“, Kap. 3 Ausgewählte Studien, 3.8 Studien zum Blutbild („Dr. Germann-Studie“)


Sehr geehrte Damen und Herren,

bezugnehmend auf Ihre oben genannte Veröffentlichung, in der Sie auch eine Bewertung der sog. Dr. Germann-Studie vornehmen, nehme ich als Umweltmediziner und Koordinator der Retikulocyten-Pilotstudie, die im Auftrag der Interdisziplinären Gesellschaft für Umweltmedizin (IGUMED) konzipiert wurde, wie folgt Stellung:

1. Bei der zitierten Studie handelt es ich um eine Internetveröffentlichung ohne ausdrückliche Erlaubnis des Autors. Die in dem Papier mitgeteilten vorläufigen Ergebnisse waren ausschließlich zur Unterrichtung der an der Untersuchung beteiligten Bürgerinitiativen und deren Mitglieder bestimmt.

2. Die dort mitgeteilten nicht für die Öffentlichkeit bestimmten vorläufigen Ergebnisse eignen sich nicht für eine wie auch immer geartete Bewertung und vor allem nicht für die Beurteilung durch eine Behörde, die objektiv aufklären muss.

3. Natürlich erheben diese vorläufigen Ergebnisse keinen Anspruch auf Wissenschaftlichkeit. Studienziel war und ist zu überpüfen, ob es plausible Hinweise für einen Zusammenhang zwischen gepulster hochfrequenter Strahlung und Knochenmarkeffekten oder –schäden gibt.

4. Die Ergebnisse der Retikulocyten-Pilotstudie werden nach Abschluss der Untersuchungen wahrscheinlich Anfang 2006 veröffentlicht.

Wir fordern Sie auf, den oben genannten Sachverhalt der Öffentlichkeit zugänglich zu machen sowie eine weitere öffentliche Bewertung der vorläufigen Studienergebnisse zu unterlassen.

Im übrigen fällt auch unvoreingenommenen Lesern auf, dass keine der in der Broschüre erwähnten Studien, die teilweise durchaus wissenschaftlichen Kriterien standhalten, in irgend einer Weise auch nur annähernd akzeptiert wird. So erweckt das Bayrische Landesamt den Eindruck, dass hier vorgefasste Meinungen pro Mobilfunk unter Ignorierung kritischer Ergebnisse staatlich sanktioniert veröffentlicht wurden.

Wir möchten auch an dieser Stelle darauf hinweisen, dass es unsere ärztliche Pflicht ist, aus der Beobachtungspraxis der niedergelassenen Umweltmediziner heraus auf Entwicklungen und Erkenntnisse hinzuweisen. Es steht dabei für uns außer Frage, dass die im Vorfeld der Mobilfunkverbreitung nicht durchgeführten, notwendigen Studien an Menschen schlichtweg fehlen.

Dr. med. Peter Germann
Koordinator der Retikulocyten-Pilotstudie

(s.a. HLV INFO 134 v. 25-08-05)
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