10
Mrz
2006

Lassen die Erkenntnisse der EPROS-Studie die Menschen wirklich beruhigt schlafen?

Kritik an der EPROS - Studie (erweitert) unter:
http://www.buergerwelle.de/pdf/ruzicka_kritik_an_der_epros_studie.htm

--------

http://at-de.i-newswire.com/pr15783.html
http://openpr.de/news/79774

Lieber Herr Dr. Hingst,

in einer Presseausendung des FMK vom 24.Februar 2006 ist zu lesen: „Erkenntnisse der EPROS-Studie lassen Menschen beruhigt schlafen. Die Ergebnisse sind laut Studienleiter Dr. Leitgeb eindeutig: Wurden die 29 schwerwiegendsten Fälle über ein Jahr lang untersucht und insgesamt 261 Nächte analysiert: Jene Personen, die im Umkreis von Sendestationen wohnen und sich von hochfrequenten elektromagnetischen Feldern in ihrem Schlaf beträchtlich gestört fühlen.

* Keine belastbaren Beweise für Schlafstörungen durch elektromagnetische Felder (sogenannter Elektrosmog)

* Die elektromagnetischen Felder lagen weit unter den Grenzwerten

* Hauptquelle der gemessenen elektromagnetischen Felder war der Rundfunk

* Bei jeder vierten Messung gab es eine Beeinflussung durch Handytelefonierer aus der näheren Umgebung

* Der Glaube an die Wirkung der Abschirmung brachte bereits eine deutliche Schlafverbesserung

In der Kernaussage der Studie zeigt sich, dass keine Schlafstörungen durch elektromagnetische Felder hervorgerufen werden.“ Ende Zitat

Beim Studienleiter Prof. DI Dr.Leitgeb handelt es sich um einen Techniker. Bemerkenswert ist auch die geringe Fallzahl der Studie von nur 29. Aus diesen Gründen ist die in der Zusammenfassung der Ärzteinitiative Bamberger Appell die 900 Personen im Umfeld von 184 Sendestationen befragt und HF-Messungen durchgeführt haben die Bestätigung dafür, dass Schlafstörungen durch elektromagnetische Felder auftreten und keine Einbildung der Patienten sind.

http://www.mikrowellensmog.info/Brief.html

Auch die Behauptung, dass es sich bei der Hauptquelle der gemessenen EMF um den Rundfunk handelt ist unglaubwürdig. Unter dem Titel „Erneuter Schwindel im Anzug“ wird die Immission von 4 UKW-Sendern, 1.2km entfernt 250m höher gelegen. Gesamtbelastung am Messort durch UKW = 0.095V/m (Volt pro Meter), 8 VHF-Sendern (Fernsehen) 1.2km entfernt 250m höher gelegen. Gesamtbelastung am Messort durch VHF = 0.043V/m (Volt pro Meter), einem UHF-Sender (Fernsehen) 1.2km entfernt 250m höher gelegen. Gesamtbelastung am Messort durch UHF = 0.036V/m (Volt pro Meter) mit einem Mobilfunksender 900MHz, 200Watt ERP, 100m entfernt auf gleicher Höhe. Belastung am Messort 0.9V/m (Volt pro Meter) und einem Mobilfunksender 1800MHz, 300Watt ERP, 100m entfernt auf gleicher Höhe. Belastung am Messort 1.5V/m (Volt pro Meter) als Beispiel angegeben. Die Gesamtbelastung am Messort durch Mobilfunk betrug während der Messung 1.79V/m. Bei Voll-Auslastung der Sender kann die Belastung durch Mobilfunk bis auf 3.55V/m ansteigen. Die Anteile Nicht-Mobilfunk liegen also immer unter 5%. Das ist auch andernorts so. Eher mit noch krasseren Unterschieden. Der Anteil Nicht-Mobilfunk kann bis auf 0.5% zurückgehen.

http://www.gigaherz.ch/652/

Lesen Sie weiter....
http://www.mikrowellensmog.info/FMK.html


Mit freundlichen Grüßen übersandt,

Univ.-Doz. Dr. Ferdinand Ruzicka
Habilitiert für „Medizinische Physik mit besonderer Berücksichtigung der Zytophysik“ (cytophysics) an der Medizinischen Universität Wien
http://www.mikrowellensmog.info

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http://www.izgmf.de/Aktionen/Meldungen/Archiv_06/EPROS_II/epros_ii.html

Lieber Herr Dr.Hingst,

anbei eine weitere Stellungnahme zu dieser "Studie" in der Anlage, die in meinen Augen vom Versuchdesign und der Durchführung wissenschaftlich mangelhaft ist. Zunächst fällt die geringe Zahl der Probanden von 29 auf, die kaum eine gesicherte statistische Aussage ermöglicht. Z.B. nach welchen medizinischen Kriterien wurden die Probanden von wem ausgewählt? Da ältere Probanden anders als jüngere Probanden reagieren, konnte dieser Punkt ebensowenig wie geschlechtsspezifische Unterschiede bei nur 29 Probanden berücksichtigt werden. Es wurden nur 9 Nächte in Folge untersucht. Wie vorhandenen Untersuchungen zeigen, entwickeln sich die Symptome in der Umgebung von Sendern über einen längeren Zeitraum und verschwinden nach Verlassen des schädigenden EMF- Bereiches erst wieder nach einem längeren Zeitraum, falls die Immission noch nicht zu organischen Schäden geführt hat. Bei der EPROS - Studie ist festzustellen, dass dieser wesentliche Punkt unberücksichtigt geblieben ist. Welche Fachärzte haben die Befundungen von EEG,EKG,EOG durchgeführt? Wie sind die EMF-Messungen mit z.B. nur 3% Mobilfunkanteil aber 17,6% UKW-Anteil und ca. 80% EMF - Anteil ohne Spezifikation zustandegekommen, die im Widerspruch zu anderen frequenzselektiven EMF-Messungen in Deutschland und der Schweiz stehen? Welche Abschirmung wurde wie benutzt? Das sind nur einige der Kritikpunkte und Fragen, die sich aus den bisher vorliegenden Informationen über diese Untersuchung ergeben. Aus diesen Gründen ist eine Aussage über EMF- bedingte Schlafstörungen auf der Basis einer solchen Untersuchung meiner Meinung nach mehr als gewagt.

Mit freundlichen Grüßen übersandt,

Univ.-Doz. Dr. Ferdinand Ruzicka
Habilitiert für „Medizinische Physik mit besonderer Berücksichtigung der Zytophysik“ (cytophysics) an der Medizinischen Universität Wien
http://www.mikrowellensmog.info

Sutton Coldfield has the second highest rate of breast cancer in the UK

http://www.buergerwelle.de/pdf/sutton_coldfield_again_in_spotlight.htm

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Cancer Clusters in Vicinity to Cell-Phone Transmitter Stations
http://omega.twoday.net/stories/580224/
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