20
Dez
2004

Mobilfunk - Unterdrückung von Information

Zur Information und weiteren Verbreitung

Hans Schmidt
Sprecher der BI Wolfratshausen-Stadtgebiet gegen Elektrosmog


---Ursprüngliche Nachricht---
From: "Hans Schmidt" <520031206941-0001@T-Online.de>
To: "Presse SZ Bayern + München Redaktion"
Subject: Mobilfunk - Unterdrückung von Information

An den Chefredakteur der SZ, Herrn Kilz
An den Leiter der Wissenschaftsredaktion, Herrn Dr. Illinger
An den Leiter des Ressorts Innenpolitik & Umweltpolitik, Herrn Roth

Sehr geehrte Herren,

als betroffener Elektrosensibler habe ich mich bei Ihnen vor einiger Zeit über die einseitige Darstellung des Themas Mobilfunk und gesundheitliche Auswirkungen / Forschungsergebnisse beklagt mit dem Tenor, dass auch Ihre Zeitung, die ich für kritische und investigative Berichterstattung in anderen Bereichen schätze, sehr einseitig mobilfunkfreundlich berichtet. Ich habe unterstellt, dass die Schere im eigenen Kopf eine kritische Berichterstattung verhindert, da die Handyproduzenten großformatige Werbeeinlagen auch in Ihrer Zeitung plazieren.

Abgesehen von empörten Reaktionen von Ihrer Seite, dass redaktioneller und Werbeteil strikt getrennt seien, ist in den letzten Monaten weiterhin Stillschweigen zum Thema gesundheitliche Relevanz des Mobilfunks in der SZ.

Ich appelliere nochmals an Ihre große Tradition und Ihren guten Ruf als seriös recherchierende Zeitung, sich dieses Themas mehr anzunehmen und erlaube mir, Sie auf einige brisante Veröffentlichungen der letzten Zeit hinzuweisen:

1) REFLEX-Studie: Zellschäden unterhalb der Grenzwerte

Als erstes und wichtigstes erscheint mir die Verhinderung der Veröffentlichung der Ergebnisse der REFLEX-Studie unter der Leitung von Prof. Adlkofer. Diese Studie weist wissenschaftlich einwandfrei (reproduziert, Doppelblindversuche) nach, dass diese Strahlung weit unterhalb der bestehenden Grenzwerte gentoxisch ist. Die Industrie nutzt ihre Kanäle, um eine Veröffentlichung zu verhindern bzw. zu verzögern, da diese Studie erst nach Veröffentlichung als offiziell anerkannt gilt (eines der Kriterien des Bundesamtes für Strahlenschutz für "Wissenschaftlichkeit"). Eine Fortführung der Studie wurde bisher nicht gewünscht.

Als Einstieg ein Auszug aus dem Bericht eines Rechtsanwalts, der als Vertreter von Betroffenen mit Prof. Adlkofer am 12.06.04 auf einem Symposium des BUND in Mainz gesprochen hat:

Nachdem Dr. Warnke aus Saarbrücken in der Aussprache nach seinem Vortrag grundsätzliche Kritik an einer seiner Ansicht nach kaum noch vorhandenen ethischen Grundlage von Wissenschaftlern im Vergleich zu der Zeit, als er mit seinen Forschungsarbeiten begonnen hat, äußerte, erwiderte ihm Prof. Adlkofer wörtlich:

"Herr Warnke, Sie haben absolut recht mit Ihrer Kritik an der Wissenschaft. Aber ich möchte betonen, die Wissenschaft, die sich mit elektromagnetischen Feldern beschäftigt, hier handelt es sich um einen Sonderbereich, die meiner Meinung nach weltweit zu 80% von der Industrie kontrolliert wird. Ich selbst habe das mit unseren Daten aus dem REFLEX-Projekt erlebt - Sie werden später verstehen, warum (Anm. sein Vortrag folgte noch).

Die Reaktion auf solche Ergebnisse ist zuerst: Ignorieren.

Wenn dann das nicht mehr länger funktioniert, dann geht es um Kritisieren - zum Teil mit brauchbaren, zum Teil mit völlig unbrauchbaren Argumenten. Und wenn auch das nicht mehr hilft - und da sind wir im Augenblick angelangt - dann kommt das Diffamieren - und das ist das Übelste.

Und so geht es all denen, die mit Ergebnissen, die nicht in die jeweilige Landschaft passen ....... Ich kenne auch die Wissenschaft in anderen Bereichen. Ich möchte wirklich ausschließen, dass dort in derselben Art und Weise vorgegangen wird. Es gibt einen großen Teil der Wissenschaft, der heute noch genauso denkt, wie Sie vor 40 oder 30 Jahren, als Sie (Anm. gemeint ist weiterhin Dr. Warnke) mit Forschung begonnen haben, gedacht haben."

Nach weiterer Mitteilung von Prof. Adlkofer, ebenfalls am 12. Juni 2004, steht nach einem "Rapport" in Brüssel am 12. Mai 2004 bereits fest, dass die wissenschaftlich dringend gebotene Fortführung des Projektes nicht erfolgen wird!

Auf Betreiben der übermächtigen Industrielobby war es zu diesem "Rapport" gekommen, um bei der noch ausstehenden Veröffentlichung der Ergebnisse des REFLEX-Projektes "subjektive" oder gar "emotionale Verfälschungen" zu verhindern.

Nicht einmal, dass sich sämtliche Forschungen des Projektes unterhalb der Grenzwerte bewegten, dürfe in die Veröffentlichung aufgenommen bzw. darin hervorgehoben werden, äußerte der bereits als sachverständiger Zeuge benannte Prof. Adlkofer!

So wird alles andere als eine "ausgeglichene wissenschaftliche Sicht der Debatte ermöglicht", wie dies z.B. in der Dezemberausgabe 2001 des Newsletters der Forschungsgemeinschaft Funk (FGF) auf Seite 28 vorgegeben wurde.

Damals ging es um Prof. Hyland, der ebenfalls ein höchst übles Schicksal im Umgang mit der Industrielobby erleiden musste, was Prof. Adlkofer im Übrigen bestätigte.

Weitere konkrete Belege ergeben sich aus den zahlreichen Fällen, bei denen unerwünscht kritische Äußerungen von Wissenschaftlern empfindliche berufliche Konsequenzen zur Folge hatten, vgl. etwa bei http://www.gabnet.com/pol/ethikschutz-3.htm .

Dietmar Freund
Rechtsanwalt


2) The microwave syndrome: siehe Anhang

Brandneue Nachuntersuchung der Spanischen Leukämiefälle in der Nähe von Sendeanlagen durch Dr. Oberfeld / Salzburg und spanische Wissenschaftler, die ebenfalls bestätigen, dass weit unterhalb der Grenzwerte gesundheitliche Beeinträchtigungen vorliegen.

3) Bericht eines bayrischen Landwirts : siehe Anhang

Die Bayrische Rinderstudie war auch deshalb ein Reinfall, weil eine Virenerkrankung bei vielen Rindern vorlag, auf die die Symptome geschoben werden konnten.

Dieser Landwirt berichtet von gleichen Symptomen, aber sein Hof ist gesund. Sowohl das Bayrische Umweltministerium als auch das Bundesumweltministerium war eingeschaltet, und alle haben eine drastische Beeinträchtigung der Blutqualität der Rinder festgestellt. Und am Ende einfach nicht mehr geantwortet auf die verzweifelten Briefe des Bauern.

4) Salford-Versuche mit Ratten weit unterhalb der Grenzwert: siehe Anhang

Auch diese Untersuchung wird unterschlagen, obwohl Prof. Salford einer der renommiertesten und erfahrensten Forscher auf diesem Gebiet ist. Inzwischen ist unstrittig, dass die Blut-Hirn-Schranke schon bei Strahlungswerten weit unterhalb der Grenzwerte geöffnet wird, aber das BfS ist untätig.

Der grundsätzliche Skandal bei diesem Thema ist ja, dass die Behörden und die Politik inzwischen die Argumentation der Industrie übernommen hat, dass Forschung als Vorsorge ausreiche, dass also nicht mehr gehandelt werden muss. Damit kann die Industrie weiter ausbauen, und die Gesundheitsgefahr bleibt ohne Reaktion. Und alle sind betroffen.

Sehr geehrte Herren, die Unterdrückung von Information und das Aussitzen von kritischen Fragen durch die verantwortlichen Behörden und Politiker zieht sich wie ein roter Faden durch dieses Thema. Die SZ hat einen Ruf zu verlieren, und ich bitte Sie deshalb dringend, sich dieses Themas mehr anzunehmen und auch die gesundheitliche Problematik mehr zu recherchieren.

In Wolfratshausen hatten wir vor einer Woche eine Podiumsdikussion mit Frau Dr. Dehos vom BfS zum Thema "Beispiel Mobilfunk: Schützt der Staat seine Bürger?", in der sie nur noch stereotyp wiederholte, dass die Wissenschaft noch keine Beweise dafür habe, dass diese Strahlung unterhalb der Grenzwerte schädlich sei. Auf den fragwürdigen Wissenschaftsbegriff (in der Medizin wäre bei der gleichen Definition kein einziges Medikament zugelassen!) oder das Postulat, dass der Mittelwert zählt, obwohl der Spitzenwert z.B. bei DECT-Schnurlostelefonen wie den Siemens Gigasets bis zu hunderttausendmal höher ist, ist sie nicht eingegangen. Der gesunde Menschenverstand sagt, dass hier etwas faul ist, und als Elektrosensibler spüre ich dies am eigenen Leib mit Tinnitus, stechendem Ohrenweh und Herzrhythmusstörungen!

Gerne bin ich bereit für weitere Gespräche und Kontakte und hoffe noch auf Ihren investigativen Journalismus.

Mit freundlichen Grüßen

Dr.-Ing. Hans Schmidt
82515 Wolfratshausen
Gebhardtstr. 2d
Tel: 08171/29751


Anhang

Rätselhaftes Rindersterben in Oettingen
http://omega.twoday.net/stories/519454/

Salford 0301 BHS bei Ratten
[Hirnschäden bei Ratten durch Handystrahlung]
http://www.buergerwelle.de/pdf/salford_0301_bhs_bei_ratten.pdf

Spanien Auswertung Oberfeld 041213
http://www.buergerwelle.de/pdf/spanien_auswertung_oberfeld_041213.pdf

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Parteipolitik und Lobbyismus behindern Umweltschutz
http://omega.twoday.net/stories/459492/



http://omega.twoday.net/search?q=Dehos

Löschaktion vor der Akteneinsicht

Kurz bevor das Informationsfreiheitsgesetz in Kraft tritt, sollen die Angestellten des Büros des britischen Kabinetts Millionen Emails löschen...

http://www.telepolis.de/tp/r4/artikel/19/19059/1.html

Von der Montagsdemonstration zur Aktion Agenturschluss

Am 3.1.2005 sollen bundesweit Arbeitsagenturen aus Protest gegen Hartz IV lahm gelegt werden...

http://www.telepolis.de/tp/r4/artikel/19/19063/1.html

Montagsdemonstrationen
http://omega.twoday.net/stories/297563/

Aktion Agenturschluss ("AgenturSchluss") - Aktion "Hartz-Schluss"
http://omega.twoday.net/stories/425353/

Agenturschluss - eine vorläufige Bilanz von "eine von vielen" vom 5.01.2005 bei indymedia
http://de.indymedia.org/2005/01/103286.shtml

Agenturschluss: Eine (kritische) Würdigung von Punto Final vom
09.01.05 bei der FAU http://www.fau.org/artikel/art_050109-102147

Allerletzte (?) Berichte von der Aktion "AgenturSchluss" am 3.1.2005 aus 47 Städten
http://www.labournet.de/diskussion/arbeit/aktionen/agenturschluss_berichte.html

Handys- Gefahr oder Segen?

Quelle: Zeitschrift TopPharm Nr. 6/2004

Der Beitrag in der Kundenzeitung der TopPharm-Apotheken aus der Feder von Dr. Jürgen Schickinger zu diesem Thema erinnert stark an einen Gymnasiasten, der den Auftrag bekommen hat, zu diesem Problemkreis eine Hausarbeit zu schreiben.

Ein Beitrag von Evi Gaigg, 8.12.04

Nur, wenn der seine Aufgabe in dieser Art erledigt hätte, müsste er dafür eine schlechte Zensur bekommen. Der Beitrag verrät sehr deutlich, dass der Verfasser sein Wissen aus verschiedenen Quellen bezieht, ohne deren Vertrauenswürdigkeit und die Richtigkeit der Aussagen zu überprüfen. Bei genauem Lesen, findet man ein Sammelsurium, das aus verschiedenen Quellen zusammen gelesen, lies: zusammen gestiefelt ist.

Tut so etwas ein Schüler, so mag man es ihm verzeihen, tut es aber ein Arzt, der das Ergebnis seiner Recherchen in der Kundenzeitung einer Apotheke niederlegt, ist es unverzeihlich. Denn ein Arzt, der die Verantwortung für die Gesundheit seiner Patienten trägt, müsste heute etwas mehr Vorbildung mitbringen, ihm müssten die mit der Mobilkommunikation verbundenen Gefahren bekannt sein, so dass er von selbst den sehr fragwürdigen, im Titel angesprochenen Segen eines Handys, in der Schublade verschwinden liesse.

Halten wir uns nicht damit auf, wie ein Mediziner die physikalischen Fakten, den Wirkungsmechanismus von fliessendem Strom, die erzeugten Magnetfelder und die Erzeugung von Reibungshitze dem Leser erklären will. Es fängt spätestens dann an, schwammig zu werden, wenn die Rede von der ICNIRP und den von ihr empfohlenen Grenzwerten ist. Einen Mediziner müssten zwingend nicht nur die thermischen Wirkungen, also die Erwärmung von Körpergewebe – und diese allein anerkennt die ICNIRP – interessieren, sondern gerade die athermischen biologischen Wirkungen auf die Gesundheit von Mensch und Natur. Eine Nachrecherche über die Tätigkeit (die Machenschaften) der ICNIRP hätte zwingend erfolgen müssen.

Jetzt kommt es ganz dick: Die Felder in der Nachbarschaft von Sendeanlagen erreichten sogar höchstens ein Tausendstel dieser noch um das 50-Fache unterschrittenen ICNIRP-Grenzwerte. Dass es sich dabei um die sogenannten SAR-Werte, das heisst um rein wärmetechnische Wirkungen und weder um elektrische, noch um magnetische, noch um biologische handelt, wird grosszügig verschwiegen.

Und damit sich der Leser beruhigt und beschützt fühlt, wird gleich anschliessend unsere berühmte NIS-Verordnung zitiert, nach der die Werte angeblich auf ein Zehntel der internationalen Grenzwerte gesenkt wurden. Immerhin richtig zitiert, dass diese nur in Räumen mit empfindlicher Nutzung gelten. Diese werden aber in dem Beitrag ganz unvollständig aufgezählt. Neben den Innenräumen sollten gemäss NIS-Verordnung auch Kinderspielplätze unter diesen Schutz fallen. Aber nur in der Ortsplanung ausgewiesene Spielplätze fallen darunter. Und solche Spielplatzzonen sind in der Ortsplanung nirgends vorgesehen.

Also Fehlanzeige! Denn der Leser könnte nun auf Grund dieser Aussage auf die Idee kommen, sein Kind sei auf dem Kinderspielplatz des Mehrfamilienhausquartiers, in dem er wohnt, automatisch durch diese Vorsorgewerte geschützt. Nochmals Fehlanzeige: denn es lässt sich ja kein Abschirmvorhang zum angrenzenden Kartoffelacker oder Kornfeld ziehen und auch ein Verbotsschild für die Strahlen würde nichts nützen. Die Wahrheit ist:

Weder Kinderspielplätze, noch Haus- oder Dachgärten, Balkone und Terrassen, auch nicht das Feld eines Bauern, auf dem dieser sich viele Stunden des Tages aufhält, ebenso das Land des Gärtners, fallen unter diesen Schutz, wie überhaupt alle Personen die ihren Arbeitsplatz im Freien haben, z.B, Dachdecker, Fassadenreiniger, Maler, Maurer, etc. diesen Schutz nicht geniessen.

Der Schutz der Innenräume durch die angeblich auf ein Zehntel der Werte im übrigen Europa gesenkten, ist eine Mogelpackung erster Güte. Diese Werte werden auch im Ausland nirgends überschritten, wegen der Abweichung zur Senderichtung und der Dämpfung durch die Baumaterialien. Darum freuen sich ausländische Mobilfunkbetreiber über die geforderten, angeblich so rigorosen Schweizer Grenzwerte, denn sie müssen an ihren Anlagen kein Schräubchen ändern, wenn sie diese einführen. Teilweise könnten sie ihre Sendeleistungen sogar noch erhöhen.

Es gibt heute bereits genügend Beispiele über die katastrophalen athermischen Auswirkungen. Berichte über missgebildete Tiere, Totgeburten in den Viehställen tauchen nicht nur in den Medien auf, wie Dr. Schickinger anmerkt, sondern sind in einschlägigen Studien, die in Begleitung von Tierärzten, sogar Amtstierärzten durchgeführt und bestätigt wurden, niedergelegt. Voraussetzung ist allerdings, dass man sie liest. Aber solche Ergebnisse sind ohnehin unbequem und werden deshalb von den Mobilfunkbetreibern immer aufs neue angezweifelt und von der Politik mit der Lancierung immer neuer Studien auf die lange Bank geschoben.

Dass nun ein Arzt diese Darstellung so unkritisch übernimmt, kann nur zwei Ursachen haben:
Man weiss nichts und will es auch gar nicht wissen.

Wüsste man es, müsste man Alarm schlagen und das wird, aus welchen Gründen auch immer, gerade von vielen Ärzten vermieden

Selbstverständlich existieren, wie Dr. Schickinger richtig erwähnt, schon eine grosse Anzahl von Studien, die die Auswirkungen auf Menschen beweisen, und auch das stimmt ausnahmsweise, dass sie flugs von der Gegenseite angezweifelt werden und neue Untersuchungen verlangt werden - aus keinem anderen Grund als jenem der Zeitschinderei.

Jetzt wird es interessant, denn nun wird ungeprüft und unkritisch nachgesagt, was Mobilfunkbetreiber bis vor kurzem laut heraustrompetet haben, sich aber nun selbst immer seltener zu sagen getrauen, nämlich die Mär von den 20 000 Studien, die keine Beweise der Schädlichkeit der Mobilfunkstrahlung ergaben.

Dazwischen einige Bemerkungen und Fragen von H.U. Jakob

Wenn für jede dieser Studien auch nur 2kg Papier verwendet worden wären, dann brauchte es für deren Transport einen 40-Tonnen Sattelschlepper.

Frage also:

Wer hat diesen Sattelschlepper schon je einmal gesehen?
(Gigaherz bittet Sie darum, in Ihrer Wohngemeinde Nachschau zu halten, ob dieser vielleicht irgendwo verloren auf einem Parkplatz steht) In der Nähe eines Gerichtshofes oder eines Parlamentes ist dieser bis anhin jedenfalls noch nie gesichtet worden.

Wer hat schon einmal ein Verzeichnis dieser 20'000 Studien mit je einer halbseitigen Kurzbeschreibung gesehen? Das gäbe ein 10-bändiges Lexikon mit je 1000 Seiten.

Wer kennt jemanden, der diese Studien alle gelesen und begriffen hat? Rechnet man pro 2 Studien eine Arbeitszeit von einer Woche, müsste dieser Mensch jetzt ca 240 Jahre alt und deshalb eigentlich gut bekannt und leicht auffindbar sein.

Diejenigen, welche diese Studien angeblich alle kennen, sehen dagegen doch alle noch seeeehr jung aus. Wie machen die das bloss? Wer weiss mir da Rat?

Um sich bei der Abfassung des Beitrags „Handys: Gefahr oder Segen“ einigermassen aus der Affäre zu ziehen, wird zwar von der übermässigen Benutzung des Handys gewarnt, auch vor nutzlosen Abschirmprodukten, jedoch vergessen, dass die ganze Bevölkerung ja 24 Stunden am Tag und dies Jahr für Jahr unfreiwillig durch die Antennen bestrahlt wird und als Versuchskaninchen in einem Freilandversuch, in der bisherigen Geschichte nie dagewesenen grossen Stils, ausgesetzt ist.

Entwarnung kann keine gegeben werden, meint Dr. Schickinger, führt aber sogleich statt der realen Beschwerden Betroffener (übrigens mittlerweile 15-20% der Bevölkerung und nicht nur jeder 20. !) die Angst auf und das verlorene Lebensgefühl, das krank machen kann – nicht etwa die Strahlung selbst und deren Folgen.

Als guten Rat gibt er schliesslich die Empfehlung, lieber SMS zu schreiben, die Telefonate zu verkürzen oder aufs Festnetz umzusteigen.

Zuletzt stellt sich die Frage: Wem hat dieser Beitrag nun wirklich gedient?

Der Verfasser hat sich nach allen Richtungen verbindlich gezeigt, in dem Bemühen, niemandem weh zu tun, aber auch ohne eigentlichen Klartext gesprochen und dem Leser wirklich geholfen zu haben.

Nach der Lektüre dieses Beitrags wird man den Eindruck nicht los:

Wer sich nach allen Seiten verneigt, der stösst überall mit dem Hintern an.

http://www.gigaherz.ch/856/

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Tausende wissenschaftlicher Studien sollen die Unschädlichkeit des gepulsten Mobilfunks beweisen
http://omega.twoday.net/stories/326518/

ForumMobil propagiert Endlösung für Elektrosensible

Das ForumMobil, ein Verein der Schweizer Mobilfunkbetreiber und ihrer Zulieferer mit Jahresbeitrag 1 Million (pro Mitglied) versendet dieser Tage eine Broschüre mit dem Namen „Frequentia“ an 11'000 Schweizer Ärzte mit der Empfehlung, ihre 150'000 elektrosensiblen Patienten *) allesamt als „psychisch gestört“ zu erklären.

Hans-U. Jakob, 18.12.04

Haarsträubende Zitate aus „Frequentia“

„Als Arzt sollte man sich hier seiner Verantwortung bewusst sein und – dem Hypokratischen Eid gemäss – Leid, und damit auch psychisches Leid, sowie unnötige Verunsicherung von den Menschen fernzuhalten,“ schreibt das ForumMobil wörtlich und weiter:

„Häufig entsprechen die Angaben der Patienten nicht einmal ihrer erlebten Situation, weil sie zu sehr von Medien, von Interessenverbänden, selbsternannten Spezialisten aus der Alternativszene oder gar von Scharlatanen beeinflusst werden.“

Und als Höhepunkt: „Die Patienten liefern oft abenteuerliche Beschreibungen der Einflüsse unter welchen sie stehen. Nicht selten berichten sie sogar über mutwillige elektromagnetische Beeinflussungen durch Nachbarn. (DECT-Telefone red). In solchen Fällen von sich verselbständigenden Wahnwahrnehmungen ist immer nach neurotischen und schizophrenen Formenkreisen zu suchen.“

Nicht, dass Elektrosensible hier nur auf übelste Art beschimpft und beleidigt werden. Nein, es werden die Opfer auch noch gleich zu Tätern umfunktioniert.

„Die meisten Elektrosensiblen haben sich in Bürgerinitiativen organisiert und besitzen Internetportale. Da es heute üblich ist, sich im Internet schnell zu orientieren, verbreitet sich die Idee der Elektrosensibilität rasch und findet Eingang nicht nur in öffentliche Diskussionen, sondern auch noch ins Bewusstsein unserer Gesellschaft,“ schreibt das ForumMobil weiter und erst recht schlimm und sehr teuer für die öffentliche Hand werde es dann, wenn die angeblich Elektrosensiblen in die öffentliche Planung von Einrichtungen einbezogen würden, da die Forderungen Elektrosensibler nicht oder nur schwer unter einen Hut zu bringen seien. (Anm. Gemeint mit dem einen Hut sind wahrscheinlich Wirtschaftsinteressen).

Nicht selten würden solche Streitigkeiten vor dem Richter ausgetragen, was weitere Kosten verursachen würde und nicht selten hätten Richter das Problem, geeignete Gutachter zu finden, die beide Seiten paritätisch vertreten könnten.

Mit dem letzten Satz dürfte das ForumMobil ausnahmsweise recht haben, falls sich die Richter überhaupt bemühen, Gutachter beider Seiten aufzubieten. Meist genügen diesen jedoch die reinen Parteibehauptungen der Wirtschaftsvertreter.

Weiter beklagt sich das ForumMobil, dass sich Elektrosensible nicht bereit fänden, ihre übrige persönliche häusliche Situation und Privatsphäre offenzulegen und wissenschaftlich untersuchen zu lassen.

Das hat sehr gute Gründe. Sich den vom ForumMobil engagierten Schnüfflern auszuliefern, heißt doch, wie obige Zitate zeigen, postwendend als geistesgestört erklärt und Arbeitgebern und Wohnungsvermietern gemeldet zu werden.

Soweit ein Auszug der Zitate aus der Hetzschrift des ForumMobil gegen elektrosensible Mitmenschen an die Schweizer Ärzte.

Gestützt auf irreführende Studie, dass Elektrosensibilität als reine Einbildung, Verfolgungswahn oder gar Schizophrenie abzutun sei, stützt das ForumMobil mit einer haarsträubenden, sogenannt wissenschaftlichen Untersuchung der Universität Witten/Herdecke, die zum Schluss kommt, dass sich die Wahrnehmung elektromagnetischer Felder durch Elektrosensible in keiner Weise von derjenigen Gesunder unterscheiden würden.

Zu diesem „vielsagenden“ Fazit kam man in Witten/Herdecke, nachdem die Probanden einer Magnetspule „ausgesetzt“ wurden, die ein 50Hz-Feld von 10Mikrotesla erzeugt habe, was dem doppelten Feld eines Kochherdes entsprechen würde.

Bereits diese Angabe könnt falscher gar nicht sein. Ein elektrischer Kochherd erzeugt am Standort der Köchin oder des Kochs ein Magnetfeld von höchstens 0.2Mikrotesla und nicht von 5Mikrotesla. Damit dürfte die Glaubwürdigkeit dieser Studie, ganz abgesehen davon, wer diese bezahlt hat, bereits im Eimer sein. Denn wer sich wissenschaftlich mit elektromagnetischen Feldern befasst, sollte zum Mindesten in der Lage sein, diese auch zu messen.

Dann wurde die Spule sogenannt doppelblind ein- und ausgeschaltet und die Probanden mussten den Schaltzustand angeben. Dabei sei es zu keinen signifikanten Unterschieden zwischen Gesunden und Elektrosensiblen gekommen, behauptet das ForumMobil. Das ist weiter auch kein Wunder. Denn dort wo 5 Mikrotesla, das sind 5000Nanotesla herrschen, stellen sich die Härchen an den Vorderarmen sowohl bei Gesunden wie bei Sensiblen auf und jeder Halbblinde kann das noch gut sehen.

Zudem ist es hanebüchen, auf Grund eines Versuches mit einer 50Hertz-Magnetspule eine Elektrosensibilität über das gesamte Spektrum von 1 bis 30'000'000 Hertz, gepulst oder ungepulst, verleugnen zu wollen.

Omega siehe dazu „Prof. Dr. Jiri Silny unter:
http://omega.twoday.net/stories/281065/

Die Geschichte wiederholt sich alle paar Jahrzehnte. Ältere Semester können sich noch an die üblen Hetzschriften im tausendjährigen Reich erinnern. Auch hier wurden unbequeme Zeitgenossen, vor allem Oppositionelle jeder Richtung und solche jüdischen Glaubens kurzerhand als verrückt erklärt und aus dem Verkehr gezogen. Die Endlösung, als man nicht mehr wusste, wohin mit den Hunderttausenden, waren dann Konzentrationslager und schlussendlich die Vergasung.

Darüber, dass die „Frequentia“-Hetztiraden leider wiederum aus unserem nördlichen Nachbarland stammen, besteht nicht der geringste Zweifel. Wer die Schriften des bei der Swisscom unter Vertrag stehenden Professors Reinhold Berz kennt, welcher wegen seiner phantastischen Grenzwertvorschläge von 120V/m (38 Millionen uW/m2) etwa auch der „Ausseridische“ oder gar der „Todesengel von Ulm“ genannt wird, erkennt sofort den geschliffenen, arroganten und selbstherrlichen Stil, sehr ähnlich dem eines früheren Reichspropagandaministers.
Kennen wir das nicht alles schon?

Auch in der Schweiz hieß es einst, aus wirtschaftlichen Gründen zu diesen Vorgängen zu schweigen. Als Zulieferer der Wehrmacht, war die offizielle Schweiz und vor allem deren Industrie auf ein gutes Einvernehmen mit den Nazi-Bonzen angewiesen.

Ein Schweizer Rotkreuzarzt, der 1942 als Erster über die Zustände in den deutschen Konzentrationslagern berichtete, wurde postwendend als geistesgestört erklärt und in der Psychiatrie versenkt. Was nicht wahr sein durfte, gab es einfach nicht. Anzufügen wäre noch die nachfolgende Schreckensherrschaft eines Joseph Stalin, welcher ebenfalls Hunderttausende von Oppositionellen unter Psychopharmaka setzte und nach und nach verschwinden ließ. Ähnliches geschah auch, wie heute längst bekannt ist, z.B. in der DDR.

Sind wir jetzt wieder soweit?

Die Schweizer Ärzteschaft steht am Scheideweg. Wird sie in das Lied der „Frequentia“-Verfasser und der Wirtschaft einstimmen? Oder ist es die pure Angst vor wirtschaftlichen Einbussen, wenn man sich Elektrosmog-Erkrankter ernsthaft annimmt? Oder fürchtet man sich, das gleiche Schicksal zu erleben wie der Rotkreuzarzt von 1942 und selbst als geistesgestört erklärt zu werden?

Wenn man die Texte in einem einschlägigen, von der Mobilfunkindustrie unterhaltenen deutschen Internetforum liest, die in Wortwahl und Tonart gelegentlich etwa derjenigen damaliger SS-Obersturmbannerführer entsprechen, kann man diese Angst sogar verstehen.

In eigener Sache

Wir erhalten öfter Meldungen von Betroffenen, die Rat und Hilfe bei Ärzten suchen, und zwar nicht nur für sich, sondern für an den typischen Symptomen von Elektrosensibilität leidenden Kinder und Jugendlichen und die jeweils mit dem Satz abgeblockt werden: „Elektrosmog ist nicht mein Sachgebiet“. Wir rufen alle Elektrosmog-Erkrankten auf, uns Ärzte zu melden welche das Problem Elektrosmog Ernst nehmen, damit wir diese weiterempfehlen können. Uns schwebt eine Liste von jeder größeren Region vor, wo wir auf Anfrage hin Patienten zuweisen können.

*)150'000 Elektrosensible in der Schweiz?

Dr. med. Gerd Oberfeld von der Landessanitätsdirektion Salzburg spricht davon, dass heute 19% der Bevölkerung infolge elektromagnetischer Belastungen kleinere oder größere gesundheitliche Probleme haben. Das wären auf die Schweiz bezogen ca. 1.5 Millionen Menschen. 10% davon, also 150'000 werden deshalb einen der 11'000 Schweizer Ärzte aufsuchen.

http://www.gigaherz.ch/860/

Meeresbewohner leiden unter EU-Gesetzgebung

Meeresschutzgebiete gefordert: Meeresbewohner leiden unter EU-Gesetzgebung (20.12.04)

Für die Einrichtung von Meeresschutzgebieten protestieren 50 Greenpeace Aktivisten mit rund 11.000 toten Meerestieren heute morgen vor dem EU-Ratsgebäude in Brüssel. Anlass ist die Sitzung der EU-Umweltminister, die heute über einen Bericht zur europäischen Meeresstrategie beraten. Derzeit gelten nicht vermarktbare Meerestiere gelten als "Beifänge", die als Abfall tot oder schwer verletzt über Bord gehen. Sie können nach Angaben der Umweltorganisation bis zu 90 Prozent des Fangs ausmachen, darunter seien Rochen, Baby-Schollen, kleine Wittlinge, Seeigel, Muscheln und Krebse.

Die ganze Nachricht im Internet:

http://www.ngo-online.de/ganze_nachricht.php4?Nr=10046

Arbeitslosengeld II und Sozialhilfe zu niedrig

"Bundesregierung schönt Statistik": Arbeitslosengeld II und Sozialhilfe um 19 Prozent zu niedrig (20.12.04)

Der Paritätische Wohlfahrtsverband (DPWV) hat der Bundesregierung Manipulationen bei der Berechnung von Sozialhilfe und Arbeitslosengeld II vorgeworfen. Die Regelsätze seien um fast ein Fünftel zu niedrig bemessen. Ziel sei es allein gewesen, die Ansprüche der Hilfsbedürftigen klein zu rechnen, kritisierte die Vorsitzende Barbara Stolterfoht am Montag in der Berliner Bundespressekonferenz. Insbesondere Kinder und Jugendliche ab acht Jahren seien die Verlierer der Reform. Sie müssten Kürzungen von mehr als zehn Prozent hinnehmen. Die Regelsätze schrieben Armut fest und verschärften sie, so der DPWV. Dass Kinder beispielsweise mit den vorgesehenen 1,33 Euro monatlich für Schulmaterial auskommen könnten, sei "lebensfremd". Der Deutsche Caritasverband kritisierte zudem, dass das Arbeitslosengeld II und die gleich hohe Sozialhilfe nicht genügend die Kosten von Bedürftigen für ihre Gesundheit berücksichtigen. Seit der letzten Gesundheitsreform müssen sie Zuzahlungen und vor allem nicht verschreibungspflichtige Medikamente aus eigener Tasche bezahlen. Einer bedürftigen Familie mit zwei Kindern über 14 Jahren stünden unter Berücksichtigung der Zuzahlungen im Gesundheitsbereich künftig monatlich etwa 80 Euro weniger zur Verfügung als noch Ende 2003. Die Arbeiterwohlfahrt sprach sich gegen eine Erhöhung der Sozialhilfe aus. Dies sei nicht zu finanzieren.


Die ganze Nachricht im Internet:

http://www.ngo-online.de/ganze_nachricht.php4?Nr=10048


Arbeitslosengeld II und Sozialhilfe um 19 Prozent zu niedrig.

Paritätischer Wohlfahrtsverband wirft Bundesregierung geschönten
Umgang mit Statistik vor

Presseerklärung vom 20. Dezember 2004
http://www.infothek.paritaet.org/pid/fachinfos.nsf/270249c5ea3a8405c12569fe00478ee6/efc4bc9ed63cfd85c1256f700036ce0c?OpenDocument

Die Expertise des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes - erstellt von Dr. Rudolf Martens (pdf)
http://www.infothek.paritaet.org/pid/fachinfos.nsf/0e0814281946ba3dc1256b93006b715f/0d5f9d4106b60beac1256f700035232e/$FILE/Expertise-Broschuere.pdf

Zum Leben zu wenig. Statement von Barbara Stolterfoht, Staatsministerin a.D., Vorsitzende des Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverbandes e. V., in der Bundespressekonferenz am 20.12.2004 (pdf)
http://www.infothek.paritaet.org/pid/fachinfos.nsf/0e0814281946ba3dc1256b93006b715f/0d5f9d4106b60beac1256f700035232e/$FILE/041220-Bundespressekonferenz-StatementStolterfoht.pdf

Statement von Dr. Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverbandes e. V. in der Bundespressekonferenz am 20.12.2004 (pdf)
http://www.infothek.paritaet.org/pid/fachinfos.nsf/0e0814281946ba3dc1256b93006b715f/0d5f9d4106b60beac1256f700035232e/$FILE/041220-Bundespressekonferenz-StatementSchneider.pdf

Der Abstand zwischen Sozialgeld, Arbeitslosengeld II und unteren Arbeitnehmereinkommen: Ergebnisse zur bestehenden Regelsatzverordnung und dem Paritätischen Vorschlag eines fairen und sozial gerechten Regelsatzes. Kurzexpertise von Dr. Rudolf Martens für Der Paritätische Wohlfahrtsverband - Gesamtverband, vom 5. Dezember 2004 (pdf)
http://www.infothek.paritaet.org/pid/fachinfos.nsf/0e0814281946ba3dc1256b93006b715f/0d5f9d4106b60beac1256f700035232e/$FILE/Kurzexpertise-Lohnabstand-2005-Text.pdf

Insgesamt keine Verbesserungen für Sozialhilfebezieher durch Hartz IV. Vergleichsberechnungen (pdf)
http://www.infothek.paritaet.org/pid/fachinfos.nsf/0e0814281946ba3dc1256b93006b715f/0d5f9d4106b60beac1256f700035232e/$FILE/Vergleichsberechnungen.pdf

Wie aus mehr weniger wird. Die Bundesregierung benutzt Hartz IV, um klammheimlich die Sozialhilfe zu senken. Artikel von Marie-Luise Hauch-Fleck in DIE ZEIT vom 16.12.2004
http://www.zeit.de/2004/52/ALG_II

"Offensichtlich wurde die Statistik manipuliert". ALG-II-Bezieher bekommen weniger als die bisherige Sozialhilfe. Offizielle Zahlen wurden raffiniert frisiert. Ein Gespräch mit Helga Spindler, Professorin für öffentliches Recht, Sozial- und Arbeitsrecht an der Universität Duisburg/Essen, von Ralf Wurzbacher in junge Welt vom 18.12.2004
http://www.jungewelt.de/2004/12-18/022.php


Aus: LabourNet Nachrichtensammlung, Band 20, Eintrag 17

What Counts in Ohio Recount

http://www.csmonitor.com/2004/1220/p08s02-comv.html


Informant: Diana Davies

Presidential Election 2004: Ohio - Alone and In the Dark

http://www.ilcaonline.org/modules.php?op=modload&name=News&file=article&sid=1265


Informant: Diana Davies

Ohio vote count battles escalate amidst new evidence of potential criminal activity

The Free Press

by Bob Fitrakis, Steve Rosenfeld and Harvey Wasserman December 18, 2004

The epic legal battle over Ohio's presidential vote count is back in the state Supreme Court, with an election challenge claiming George W. Bush was wrongly declared the winner on Nov. 2 and seeking a court-ordered reversal of that victory.

Meanwhile, efforts to recount Ohio's vote may have been fatally tainted by the Republican Party, raising questions of what the GOP has to hide, and prompting demands for criminal prosecution.

read article
http://nov2truth.org/article.php?story=20041218000955943

Report from Recount Observer, Lucas County, Ohio

12/19/2004

from Ray Beckerman

Emailed report from Lucas County, Ohio, Recount Observer: i was a witness for the testing of the optiscan machines on tuesday the 14th.

What is puzzling to me, after the tests of the scanners were finished, the witnesses were not allowed to compare the hand count results to the printed results from the scanners. the ballots, the hand count sheets and the printed tapes were all taken away, to another room, out of sight of any witnesses and about 40 minutes later, the director comes out and tells us everything checks out.

read article:
http://nov2truth.org/article.php?story=2004121912144093

Electors across US break traditional pro forma ritual to use electoral college to protest election violations

I am a member of the Massachusetts organization called Coalition against Election Fraud. We are lobbying United States senators asking them not to certify the electoral College vote on January 6. I have attached our form Call to Action together with a news release regarding the electoral College votes cast in Maine, Vermont, Massachusetts and California.

read article.
http://nov2truth.org/article.php?story=20041219123713746

Sign the VOTER BILL OF RIGHTS

Code Pink

From unreliable electronic voting machines and millions of uncounted ballots to partisan secretaries of state and 10-hour waits at the polls, it is clear that our electoral system is in dire need of an overhaul. To build a more just, secure and robust democracy, I support the following 10-point Voter Bill of Rights...

read article:
http://nov2truth.org/article.php?story=20041219132753878

Patterns of vote machine fraud documented in New Mexico, Ohio, Florida, etc.

It appears to be clear John Kerry won New Mexico and highly likely Ohio when documented fraud patterns are taken into account; and possible for Florida. U.S. Senate races in states such as Florida appear to have also been affected by the vote machine manipulation.

One pattern that has been documented based on the experience of voters in Florida, New Mexico, Ohio, and elsewhere(especially swing states) is the machines appear to have been set with a default to Bush. Then if a voter successfully punched the ballot for another candidate, Bush was replaced by that candidate. But it appears that in many cases the voter did not successfully accomplish this and in some cases it was hard or impossible to get the other candidate to register. This was a major problem in Mahoning and Fairfield counties in Ohio, and possibly Mercer, but also occurred in many counties and several states(including Florida). They had to replace some of the machines in counties like Mahoning after repeated attempts by techs to "recalibrate" the machines after widespread reports of problems. This also happened in Florida and New Mexico. But this means that Bush would get not only the votes of those who didn't notice that the punched candidate didn't register but any intentional non votes or accidental non votes or unsuccessfully completed votes. Quite an advantage. As much as 2 to 4% in some areas and even more in some minority precincts that appear to have been targeted to produce high levels of misvotes. There were also a few cases where precincts had machines set to default for a minor party candidate, but none observed to default to Kerry. These patterns have been confirmed by analysts and computer experts in several counties of each of these states. Various patterns of manipulation of undervotes in minority areas are also demonstrated in the supporting analysis.

See the EIRS case reports that include such cases:

Ohio https://voteprotect.org/index.php?display=EIRMapState&state=Ohio&cat=ALL&tab=ALL

New Mexico https://voteprotect.org/index.php?display=EIRMapState&state=New%20Mexico&cat=ALL&tab=ALL

Florida https://voteprotect.org/index.php?display=EIRMapState&tab=ALL&state=Florida


There was also widespread systematic voter suppression of minority voters in all 3 of these states which was well documented from the EIRS cases as well as the following cases and analysis, which also have further documentation on the vote machine manipulation patterns.


Ohio http://www.votersunite.org/electionproblems.asp?sort=date&selectstate=OH&selectproblemtype=ALL
http://northnet.org/minstrel/columbus.htm
http://northnet.org/minstrel/cleveland.htm
http://www.flcv.com/ohiov04.html

New Mexico
http://www.helpamericarecount.org/NewMexicoData/NewMexicoGeneralElection.pdf
http://www.votersunite.org/electionproblems.asp?sort=date&selectstate=NM&selectproblemtype=ALL


Florida
http://www.votersunite.org/electionproblems.asp?sort=date&selectstate=FL&selectproblemtype=ALL
http://www.flcv.com/fla04EAS.html
http://www.flcv.com/flavi04.html


Here are additional list threads that contain additional documentation.

http://www.democraticunderground.com/discuss/duboard.php?az=show_mesg&forum=203&topic_id=176532&mesg_id=176532
http://www.democraticunderground.com/discuss/duboard.php?az=view_all&address=203x177375
http://www.democraticunderground.com/discuss/duboard.php?az=show_mesg&forum=203&topic_id=176637&mesg_id=176637


Informant: Daniel P. Welch

The End of Privacy as We Know It

http://www.infowars.com/print/ps/aclu_flash_nationalid.htm


Informant: STRIDER

Gott Mit Uns

http://www.lewrockwell.com/vance/vance26.html

Exam scandal offers shades Orwell's fear

Having been deprived of the right to be alone and private, man becomes part of a puppet show of the powers that be

Three years before his death in 1949, George Orwell in his book, "Why I Write," said: "From a very early age, perhaps five or six, I knew that when I grew up I should be a writer." The British author was a man of great insight. Five decades before the Soviet Union collapsed, he foresaw the event in "Animal Farm," a satiric allegory about corruption and authoritarian rule. He also wrote, "What I have most wanted to do throughout the past 10 years is to make political writing into an art. My starting point is always a feeling of partisanship, a sense of injustice." What made Mr. Orwell more famous was "1984," a powerful novel about the threat to individual freedom, published a year before his death. His description of the terror of the bureaucratic state still chills readers. The lesson of "Animal Farm" is that a society can trend toward totalitarianism the moment its members start flattering those in power. This notion became a virtual reality in the form of Big Brother in "1984." Winston Smith, the protagonist of "1984," is watched 24 hours through a telescreen. He can turn down the sound, but he cannot turn off the camera. Smith is watched all the time, "asleep or awake, working or eating, indoors or out of doors, in the bath or in bed." On the wall, the caption reads, "Big Brother Is Watching You," and it is not an empty statement.

Having been deprived of the right to be alone and private, man becomes part of a puppet show of the powers that be and brings about his own destruction. Does this happen just in fiction?

http://www.iht.com/getina/files/211770.html


From:
Aftermath News
Top Stories - December 20th, 2004

Official Who Criticized Homeland Security Is Out of a Job

Inspector General Had Reported Mismanagement, Security Flaws

The man who has issued many critical reports about the mismanagement and security flaws at the Department of Homeland Security was told Wednesday night that he was out of a job. Clark Ervin made himself very unpopular by issuing a series of stinging reports on security programs that he said had failed, officials he called inept, and fraud that he suspected. His year-end report, out today, alleges that millions of dollars have been wasted or are unaccounted for by the department. "There isn't a concern about the importance of spending every single dollar to the maximum effect of the core mission of the department," Ervin told ABC News. The White House appointed Ervin as inspector general for the Homeland Security Department only for the term of Congress. He wanted to stay on, but was informed Wednesday night that he would be replaced. "His term expired and that's that," said a White House spokesperson. "I think this was a voice that was a little too critical and made the administration a little too uncomfortable," said Danielle Brian, executive director of the Project on Government Oversight, a nonprofit government watchdog group.

Among the investigations being conducted by Ervin was what he called an illegal contract with the Boeing company for the installation of explosive detection machines at airports. "At least $49 million, almost $50 million, in excessive profit was paid to Boeing," according to Ervin.

http://abcnews.go.com/WNT/Investigation/story?id=316582&page=1


From:
Aftermath News
Top Stories - December 20th, 2004

The future of crowd control

Security technology: Should a more high-tech approach to keeping the peace, using sounds, shocks and stinks, replace existing methods? WHEN faced with rowdy protesters, police forces have a number of tools at their disposal with which to disperse crowds and quell violence, including batons, shields, rubber bullets and water cannons. But these antiquated devices are crude and rely on brute force, which can lead to further violence and can, in some situations, prove lethal. A number of new crowd-control technologies take a different approach, employing sounds, shocks and stinks to disperse or incapacitate protesters. Such “non-lethal weapons” (NLWs) have been talked about for years, but they are now attracting much more interest, for a simple reason: Iraq. It is not only human-rights activists and conspiracy theorists who regard NLWs with suspicion. Without rigorous, peer-reviewed research into the effects of all of these devices on people, it is impossible to be sure that they are any safer than batons and rubber bullets. The term “non-lethal” is something of a misnomer, since weapons described as such do not have to pass any specific test to demonstrate their non-lethal nature, and nearly all NLWs can kill if used in a certain manner.

Between 1997 and 2003, America's Joint Non-Lethal Weapons Programme, which co-ordinates the development of NLWs for the American military, had an annual budget of around $22m. In 2004, it was increased to $43.3m. The extra funding reflects the growing need, in Iraq in particular, for ways to control crowds while causing as little harm as possible.

http://www.economist.com/science/tq/displayStory.cfm?story_id=3423036


From:
Aftermath News
Top Stories - December 20th, 2004

Stress, Medicine, and Health

For those like me who struggle to understand the effects of masts in scientific terms, I quote beneath a few paragraphs I came across in a book called Handbook of stress, medicine and health by an American doctor, Cary L. Cooper (editor) published here in 1996. This was in the open shelf section of the Bodleian library in Oxford intended for use by science/medical undergraduates. I find it interesting that these things are openly available and if this kind of understanding is part of mainstream science, then how can they dismiss the physiological effects of masts that some of us are senstitive enough to be able to feel?

The quote: There is a bit about the various methods by which cells in the body communicates, then he says:….in the final analysis, all (of these) messages are transmitted by means of weak energy transfers across cell membranes. These occur at an atomic rather than a molecular level. It has also become increasingly apparent that the cell membrane is more than a protective shield studded with receptor sites for antibodies, small neuropeptides and other molecules. It appears to be a powerful signal amplifier that provides an interactive window through which the cell senses and responds to its environment. Some substances can pass freely back and forth through certain channels, but for others, the cell membrane is an impenetrable barrier. When designated molecules fit into special receptor sites, a subtle signal produces a sudden change in electrical tension between the interior and exterior of the cell, allowing a new channel to open for a few thousandths of a second. During this period, although millions of ions pass back and forth, the total current generated is only a few billionths of an ampere!

I believe that cell membranes may have receptor sites for subtle energy signals which react exactly as they would to chemical/molecular stimuli. Electrical stimulation of highly specific areas in the pain pathway produces analgesia, and microinjections of morphine at these precise sites have the identical effect. Injection or stimulation a few millimetres away is worthless. However, combining suboptimal doses of morphine or electrical stimulation, which alone are too weak to reduce pain, results in a synergistic effect that does provide analgesia. This suggests that for some receptors, the effect of weak electrical stimulation are completely congruent with those of morphine. Furthermore, the specific locations at which either molecular or electrical signals relieve pain are precisely the sites of action of the endorphins. If feeble electrical forces can produce such profound physiologic effects, this might account for the association of malignancy with proximity to high power lines, increased birth defects when electric blankets are used during pregnancy and a variety of psychophysiologic effects due to geomagnetic influences, including cancer. Such observations cannot be explained in terms of Newtonian physics or any form of chemical/molecular communication. It is quite likely that energies of similar magnitude can be generated in the body that could also affect cell growth and malignant change.

Hope this is useful to people.

Ann


From Mast Network

Experts in serving their own interests

The open secret -- who runs the show?

by Paul Jacob

Town Hall

12/19/04

Politicians are suffering. And last October former Florida Supreme Court justice and sometime lobbyist Wade Hopping was hopping mad about it. The trouble? Term limits. They really irk politicians, as the citizens who have supported term limits had every reason to expect.

The longer representatives serve in office, the more removed the representatives become from the concerns and interests of citizens. But boy, how expert they become in serving their own interests, and the interests of the biggest wheels!

http://www.townhall.com/columnists/pauljacob/pj20041219.shtml


Informant: Thomas L. Knapp

Raffke-Mentalität beschädigt Glaubwürdigkeit der Politik

URL:
http://sozialisten.de/presse/presseerklaerungen/view_html?zid=25342
Datum: 20.12.2004
© www.sozialisten.de


Raffke-Mentalität beschädigt Glaubwürdigkeit der Politik

Zum Umgang mit den zusätzlichen RWE-Bezügen von CDU-Generalsekretär Meyer erklärt Bundesgeschäftsführer Rolf Kutzmutz:

Alle nun angekündigte "brutalstmögliche Aufklärung" der Zusatz- und Nebenverdienste von CDU-Generalsekretär Meyer wird auf eine Frage der Menschen keine Antwort geben: Warum braucht ein wohlbestallter Landtagsvizepräsident und ein ordentlich bezahlter CDU-Generalsekretär und Bundestagsabgeordneter überhaupt einen Nebenverdienst von einem Energiekonzern in sechsstelliger Höhe?

Wenn Laurenz Meyer nach seiner Wahl zum Landtagsvizepräsidenten in NRW den Vertrag mit RWE hat wiederaufleben lassen und nach seiner Wahl zum CDU-Generalsekretär trotz gegenteiliger Beteuerungen den Vertrag noch fünf Monate weitergeführt hat, bestätigt das den Verdacht einer Raffke-Mentalität, die die Glaubwürdigkeit der Politik beschädigt.

Das ist das eigentliche Problem, das mit Meyers bisheriger Salami-Taktik beim Umgang mit seinen Nebenverdiensten nur verschärft wird. In der Union aber hat man offenkundig nur Probleme mit Meyers Krisenmanagement. Ob die von der Spendenaffäre gebeutelte CDU den Doppelverdienst ihres Generalsekretärs toleriert, muss die Schatzmeisterei klären. Ob aber die rechte Hand von Angela Merkel, die gern in Richtung der politischen Gegner schlägt, sich weiter in eigener Sache in Unschuld waschen kann, wird die CDU-Vorsitzende zu klären haben. Denn wen sie es nicht tut, werden es die Wählerinnen und Wähler tun.

Die Strom-Affäre des CDU-Generalsekretärs macht deutlich: Es führt kein Weg an der Offenlegung von Neben- und Zusatzverdiensten von Politiker/innen vorbei. Die Wählerinnen und Wähler haben einen Anspruch darauf zu erfahren, aus welchen Quellen jemand neben den Diäten finanziert wird, der sich zur Wahl stellt. Dass in dieser Frage ausgerechnet die SPD kneift, macht die Aufforderung des SPD-Generalsekretärs an Angela Merkel, für Klarheit zu sorgen, zu einem Muster ohne Wert.

Bush and Gonzales Disgrace America and the World with Their Silence on Torture

The continuing silence of President George W. Bush and Alberto Gonzales, his top White House attorney, regarding the widespread torture carried out as a result of their orders is a national and international disgrace. The terrible torture scandal continues expanding: Abu Ghraib, Guantanamo, Afghanistan, and now other secret prisons in Afghanistan and elsewhere, in clear violation of international law, and needlessly endangering our troops.

http://www.veteransforcommonsense.org/?Page=Article&ID=2589

Resistance is winning, agencies warn Bush

Iraq: Resistance is winning, agencies warn Bush

San Jose Mercury News

12/19/04

The CIA, the Defense Intelligence Agency and the State Department have warned President Bush that the United States and its Iraqi allies are not winning the battle against Iraqi insurgents [sic] who are trying to derail the country's Jan. 30 elections, according to administration officials. The officials, who agreed to speak only on condition of anonymity because intelligence estimates are classified, said the battle in Iraq was not lost and that successful elections might yet be held next month. But they said the warnings -- including one delivered this week to Bush by CIA Director Porter Goss -- indicated that U.S. forces had not been able to stop the insurgents' [sic] intimidation of Iraqi voters, candidates and others who want to participate in the elections." [registration required, or use login "info@news-digests.com/news-digests"]

http://tinyurl.com/4h67s


Informant: Thomas L. Knapp

Barium Poisoning Study

http://ecolog.twoday.net/stories/447281/
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